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Rohstoffe handeln für Anfänger: So beginnen Sie mit dem Rohstoffhandel

Januar 15, 2019 15:32 UTC
Lesezeit: 33 Minuten

Rohstoffe handeln für Anfänger: So beginnen Sie mit dem Rohstoffhandel

Der Rohstoffhandel reicht bis in die Antike zurück. Bereits zwischen 4500 und 4000 vor Christus gab es in Sumer (dem heutigen Irak) eine Rohstoffbörse. Die örtlichen Händler nutzten Tonmarken als Tauschwährung, um Ziegenhandel zu betreiben. Im Japan des 17. Jahrhunderts nutzten Reishändler sogenannte "Reistickets", um ihre Lagerbestände an willige Käufer zu veräußern.

Weltweite Bedeutung erhielt der Rohstoffhandel allerdings erst im Jahre 1848, als die Rohstoffbörse Chicago Board of Trade eröffnet wurde. Heutzutage gehören Rohstoffe zu den beliebtesten Handelsinstrumenten der Welt. Sie sind bei kommerziellen Tradern, Institutionen und Spekulanten gleichermaßen beliebt.

In diesem Artikel werden wir uns folgenden Fragen widmen:

  • Was sind Rohstoffe?
  • Welche Rohstoff-Kategorien gibt es?
  • Wie in Rohstoffe investieren?
  • Wie Rohstoffe traden mittels CFD?
  • Welche Vorteile hat der Rohstoffhandel per CFD?
  • Was treibt die Rohstoffpreise?

Außerdem werden wir Ihnen näherbringen, wie Sie ohne Risiko das Rohstoffe traden lernen können.

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Rohstoffhandel: Was sind Rohstoffe?

Ein Rohstoff ist ein in der Natur vorkommender Grundstoff, der in Gewerbe und Industrie genutzt wird. Einzelne Rohstoffe sind üblicherweise Bausteine für komplexere Güter und Dienstleistungen. Beispielsweise sind die Rohstoffe Zucker und Kakao Bestandteile eines Schokoriegels.

Rohstoffe unterscheiden sich von anderen Gütern, da sie untereinander beliebig austauschbar und standardisiert sind. Dies bedeutet, dass unabhängig davon, wo oder von wem ein Rohstoff produziert wurde, zwei gleiche Einheiten eines Rohstoffs über die gleiche Qualität und den gleichen Preis verfügen. Welche unterschiedlichen Arten von Rohstoffen werden also im Rohstoffhandel genutzt?

Allgemein ausgedrückt, werden Rohstoffe entweder gewonnen, angebaut oder produziert. In Ihrem Frühstück sind sehr wahrscheinlich mehrere Rohstoffe enthalten. Zu den grundständigen Rohstoffen gehören Zucker, Kakao und Kaffeebohnen. An den Rohstoffbörsen kann man eine Vielzahl weiterer Rohstoffe handeln, also wollen wir uns im nächsten Abschnitt den vier großen Rohstoff-Kategorien widmen.

Rohstoffhandel: Die 4 Kategorien am Rohstoffmarkt

Beim Rohstoff Trading gibt es vier Hauptkategorien, die den Rohstoffmarkt definieren und innerhalb derer man Rohstoffe traden kann:

  • Landwirtschaftliche Rohstoffe: Zucker, Baumwolle, Kaffeebohnen und mehr
  • Rohstoffe aus dem Energiesektor: Öl und Gas
  • Metallrohstoffe: Edelmetalle wie Gold, Silber und Platin, aber auch Basismetalle wie Kupfer
  • Viehbestand: Rinder, Schweine, Geflügel und sonstige Fleischprodukte

Hier sehen Sie nur eine kleine Auswahl der unterschiedlichen Rohstoffe aus den vier Kategorien des Rohstoffmarkts. Bevor wir uns ansehen, wie man den Rohstoffhandel erlernt, ist es wichtig zu verstehen, dass sich die meisten Trader und Investoren an die meistgehandelten Rohstoffe halten - oder an die liquidesten auf den Finanzmärkten.

Einige Rohstoffe werden aktiver getradet als andere. Der Markt für Futtervieh besteht aus dem Viehzüchter und der Vertriebsgesellschaft, wobei nicht besonders viel Tradingaktivität entsteht. Laut der Rohstoffbörse Chicago Mercantile Exchange umfasste das gesamte Tradingvolumen auf dem Markt für Futtervieh im November 2018 lediglich 1.365 Trades. Diese Zahl drückt aus, wieviele Verträge für das Recht, Futtervieh zu kaufen oder verkaufen, gekauft und verkauft wurden.

Auf dem Ölmarkt treffen indes Bohrfirmen aus dem öffentlichen und privaten Sektor, Dienstleistungsunternehmen wie BP und Shell, Fluggesellschaften, die aktiv Öl kaufen und verkaufen, um ihre Treibstoffkosten in Schach zu halten, und Spekulanten aufeinander. Die Chicago Mercantile Exchange gibt das gesamte Tradingvolumen für Rohöl im Dezember 2018 mit 866.628 an, ein riesiger Unterschied also zum Futtervieh.

Landwirtschaftliche Rohstoffe

Zu den beliebtesten Getränken der Welt gehört mit 2,25 Milliarden getrunkenen Tassen am Tag der Kaffee. Unter anderem deshalb erfreut sich Kaffee auch bei Rohstoffhändlern großer Beliebtheit. Hinter dem Rohöl rangiert Kaffee bei den meistgetradeten Rohstoffen auf Platz zwei.

Ähnlich beliebt ist sowohl Weiß- als auch Rohzucker. Wenngleich viele von uns bei Zucker an das Süßungsmittel denken, spielt er auch bei der Produktion von Ethanol eine wichtige Rolle. Der Markt soll bis 2024 mit einer durchschnittlichen jährlichen Wachstumsrate von 2,9% auf 89,24 Milliarden USD anwachsen.

Energierohstoffe

Rohöl ist bei Tradern beliebt, da es über eine hohe Volatilität verfügt, wie die Turbulenzen im Zuge der Corona Krise eindeutig bewiesen haben, als der Preis für ein Barrel der Sorte WTI sogar ins Minus rutschte. Der Markt, auf dem Saudi Arabien, Russland, USA und China tonangebend sind, reagiert sehr empfindlich auf politische Ereignisse. Die Nachfrage nach Rohöl ist außerhalb von Krisenzeiten hoch, da es als Transportmittel, in der Plastikproduktion, für synthetische Textilien, Dünger, Computer, Kosmetik und viele andere Produkte gebraucht wird. Die wichtigsten Sorten sind WTI und Brent.

Erdgas wird indes im kommerziellen, privaten und industriellen Umfeld eingesetzt, zum Beispiel bei der Energiegewinnung. Die größten Erdgasproduzenten sind Gazprom, Royal Dutch Shell, ExxonMobil, PretoChina und BP.

Metallrohstoffe

Ein weiterer sehr beliebter Rohstoff ist Gold. Bekannt als sicherer Anlagehafen, wenden sich Investoren dem Gold zu, wenn auf den übrigen Märkten Unruhe herrscht. Deshalb korreliert Gold auch invers mit dem US Dollar.

Neben dem Investment in Gold wird auch in Silber investieren immer beliebter. Der Silberkurs tendiert dazu, sich viel schneller zu bewegen als der Goldkurs, was ihn für aktive Trader attraktiv macht. Gold indes ist wertvoller und daher interessanter für langfristig orientierte Investoren.

Als letzten Metallrohstoff wollen wir hier noch den Kupfer vorstellen. Dieser profitiert von einer konstant hohen Nachfrage, die in den Bereichen elektrische Ausrüstung, Ingenieurwesen, Installation und Kochutensilien generiert wird. Der Kupferpreis wird als verlässliches Barometer für die Weltwirtschaft angesehen, weshalb man mit einer Investition in Kupfer darauf wetten kann, dass das weltweite BIP in Zukunft steigt.

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Welche Rohstoffe können Sie bei Admiral Markets traden?

Admiral Markets ermöglicht Ihnen mit dem CFD Handel den Zugang zu 16 der größten an den Rohstoffbörsen getradeten Rohstoffen. Nachfolgend eine Liste der bei Admiral Markets verfügbaren Rohstoff CFDs:

Landwirtschaftliche Rohstoffe

  • Arabica-Kaffee
  • Kakao
  • Baumwolle
  • Orangensaft
  • Robusta-Kaffee
  • Rohzucker
  • Weißzucker

Energierohstoffe

Metallrohstoffe

  • Gold
  • Kupfer
  • Palladium
  • Platin
  • Silber
  • XAUAUD (Goldunze und australischer Dollar)

Nun wissen Sie darüber Bescheid, welche Rohstoffe Sie mittels CFD traden können. Beim Rohstoff Trading ist es allerdings auch sehr wichtig zu verstehen, wie die Bildung von Rohstoffpreisen vonstatten geht und wie diese Preisbewegungen getradet werden können. Das wollen wir uns im folgenden Abschnitt ansehen.

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Wie bilden sich Preise und Kurse im Rohstoffhandel?

Jeder Rohstoff verfügt über individuelle Faktoren der Preisbildung. Auf den Rohstoffmärkten kommt es zu großen Preisschwüngen, wenn ein Rohstoff knapp wird oder im Überfluss vorhanden ist. Wie in allen Wirtschaftssektoren kommt es auch der Bildung der Rohstoffpreise auf das Verhältnis von Angebot und Nachfrage an.

Angebot

Das Angebot eines Rohstoffs hängt von vielen Faktoren ab:

  • Staatliche Einflussnahme
  • Wetter und Klima
  • Kriege

Einer der bemerkenswertesten Preisverfälle im Rohstoffhandel ereignete sich im April 2020, als im Zuge der Corona Krise der Kurs der Rohölsorte WTI kurzzeitig sogar ins Minus rutschte. Das bedeutet, dass man zu dieser Zeit Geld dafür bekommen hätte, wäre man dazu bereit gewesen, dem Anbieter das Rohöl abzunehmen.

Dies lag an einer stark geschwächten Nachfrage durch die von der Corona Krise schwer getroffene Weltwirtschaft, aber auch an einem Preiskampf, der dieser Krise vorausgegangen war. Darin hatten vor allem Russland und Saudi Arabien versucht, neue Player auf dem Ölmarkt wie die USA und Kanada zu verdrängen, da diese auf höhere Ölpreise angewiesen sind. Das WTI Rohöl Chart aus dieser Chart stellt den historischen Preisverfall bildlich dar:

Rohstoffhandel WTI Preisabsturz Corona Krise

Quelle: MetaTrader 5 WTI H4 Chart, Datenspanne: 23. März 2020 bis 5. Mai 2020, abgerufen am 5. Mai 2020 um 11.17 Uhr. Bitte beachten Sie: Vergangene Performances sind kein verlässlicher Indikator für zukünftige Ergebnisse.

Beim Rohstoff Trading sollten Sie immer daran denken, dass das Rohstoffangebot größtenteils von Regierungshandeln und Spannungen im Nahen Osten abhängig ist. Saudi-Arabien verfügt beispielsweise über ein Fünftel der weltweiten Ölvorräte.

Das Angebot landwirtschaftlicher Rohstoffe hängt vornehmlich von abnormalen Wetterbedingungen wie starkem Regenfall oder Dürren ab. Rohstoffe wie Kakao, Kaffee und Orangen werden angebaut und sind damit abhängig vom Wetter. Der Klimawandel wird hierbei zukünftig eine wichtige Rolle spielen.

Nachfrage

Die Nachfrage nach einem Rohstoff wird von vielen unterschiedlichen Faktoren beeinflusst, wie Veränderungen im Konsumverhalten oder der ökonomischen Entwicklung. Zum Beispiel hat sich in den vergangenen Jahren die gesellschaftliche Sicht auf Zucker verändert. Menschen versuchen aktiv, weniger Zucker zu konsumieren. Sollte es genügend von ihnen gelingen, bricht die Zuckernachfrage entsprechend ein. Im folgenden Chart ist die Entwicklung des Weißzuckerkurses über 15 Jahre abgebildet.

Rohstoffhandel Weißzucker Monatschart

Quelle: Admiral Markets Weißzucker Monatschart, Datenspanne: 1. März 2005 bis 1. Mai 2020, abgerufen am 5. Mai 2020 um 11.26 Uhr MESZ. Bitte beachten Sie: Zurückliegende Performances lassen keine Rückschlüsse auf zukünftige Ergebnisse zu und sind auch keine verlässlichen Indikatoren für zukünftige Performances.

Im obigen Chart ist der steile Rückgang des Zuckerpreises seit 2010 zu erkennen. Zwischen September 2015 und September 2016 gab es eine Erholung, was an Befürchtungen lag, es könnte bald zu einer globalen Verknappung kommen. Dies lag am Angebotsrückgang des größten Zuckerproduzenten der Welt aus Brasilien.

Im Fall der Zuckerpreisentwicklung spielten also die Wetterveränderung und die Nachfrageverknappung eine Rolle. Letztgenannter Faktor war stärker, weshalb sich die Zuckerpreise bis heute im Rückgang befinden.

Als Trader hätten Sie mittels eines CFDs auf den fallenden Zuckerpreis profitieren können. Falls Sie daran Interesse haben, lesen Sie gerne weiter.

Das Verhältnis von Rohstoffhandel und US Dollar

Neben Angebot und Nachfrage hat auch das Verhalten des US Dollar einen Einfluss auf die Rohstoffpreise. Der USD ist die Reservewährung der Welt, weshalb Rohstoffpreise auf internationalen Märkten in US Dollar angegeben werden. Sinkt der Wert des Dollars also im Vergleich zu anderen Währungen, braucht man mehr USD, um Rohstoffe zu kaufen, der Rohstoffpreis steigt also in US Dollar.

Verliert der USD an Wert, strömen außerdem viele Investoren in den sicheren Anlagehafen Gold, was vor allem in Zeiten ökonomischer Unsicherheit der Fall ist. Gold profitiert also nicht nur von einem sinkenden USD, sondern auch an den daraufhin zufließenden Investitionen. Diese Effekte können zu größeren Kursanstiegen führen, als Trader bei anderen Rohstoffen beobachten.

Der Substitutionseffekt im Rohstoffhandel

Substitution im Rohstoffhandel bedeutet ganz einfach, dass die Märkte stets nach günstigeren Alternativen Ausschau halten. Steigt der Kurs eines bestimmten Rohstoffs, sehen sich Käufer nach günstigeren Optionen um. Finden sie eine solche, fangen sie an, diese zu kaufen, was die Nachfrage nach dem ursprünglichen Rohstoff mindert und in einem Kursrückgang resultieren kann. Ein Beispiel ist Kupfer, der in der Industrie verwendet wird. Steigt dessen Preis, wechseln viele Produzenten stattdessen zu Aluminium.

Wie Rohstoffkurse vom Wetter beeinflusst werden

Auch das Wetter hat einen Einfluss auf Rohstoffpreise. Vor allem abnormale und unerwartete Wetterumschwünge wie Starkregen oder Dürre können einen signifikaten Eindruck auf Rohstoffkurse hinterlassen. Rohstoffe wie Kakao, Orangensaft oder Kaffee werden angebaut und geerntet, weshalb sie auf verlässliche Wetterzyklen angewiesen sind.

Das Wetter kann aber auch die Preise von Energierohstoffen beeinflussen. Ein langer, kalter Winter erhöht beispielsweise die Nachfrage nach Heizöl und -gas. Das Gleiche gilt für extrem warmes Wetter, das die Nachfrage nach Kühlungstechnik und damit Energieprodukte wie Erdgas und Kohle erhöht.

Bei Admiral Markets können Sie Rohstoffhandel betreiben, wie zum Beispiel mit Brent oder WTI CFDs!

Die 3 wichtigsten Gründe für den Rohstoffhandel

Es gibt viele gute Gründe dafür, mit dem Rohstoff Handel anzufangen, aber drei davon sind besonders wichtig. Sie lauten:

  • Wachsende Weltbevölkerung
  • Inflationshedging
  • Portfoliodiversifizierung

Wie das Bevölkerungswachstum den Rohstoffhandel beeinflusst

Seit Beginn des 20. Jahrhunderts ist das Wachstum der Weltbevölkerung explodiert. Heutzutage leben fast acht Milliarden Menschen auf der Erde. Die jährliche Wachstumsrate befindet sich trotz Abschwächung bei ungefähr 1%, was bedeutet, dass die Erdbevölkerung weiter wachsen wird.

Bevölkerungswachstum zieht eine erhöhte Nachfrage nach funktionierender Infrastruktur nach sich, was zu einem Anstieg von Metall- und Energierohstoffpreisen führen könnte. Die einfache Rechnung "mehr Menschen gleich mehr Hunger" führt indes dazu, dass auch die Nachfrage nach landwirtschaftlichen Rohstoffen steigt.

So können Rohstoffe gegen Inflation hedgen

Die Inflationsrate gibt an, wie hoch die Preissteigerung bestimmter Güter in einem bestimmten Zeitraum ist. Abgekürzt bedeutet eine hohe Inflation, dass man mit dem gleichen Geldbetrag zukünftig weniger kaufen kann. Bezüglich Rohstoffen bedeutet dies, dass man mehr Geld ausgeben muss, um die gleiche Menge zu erhalten.

Indem sie jedoch direkt in Rohstoffe investieren, können sich findige Trader vor diesen Preissteigerungen schützen und potenziell davon profitieren, wenn sie die gekauften Rohstoffe zu einem späteren Zeitpunkt und höheren Preis wieder verkaufen.

So diversifizieren Sie Ihr Portfolio mit Rohstoffen

Viele Investoren verfügen nicht über ein diversifiziertes Investmentportfolio. In vielen westlichen Ländern steckt das gesamte Vermögen eines Haushalts in einer Immobilie. Traut sich dann doch jemand, anderweitig zu investieren, fällt seine Wahl meist auf Aktien oder Anleihen.

Das Problem dabei ist, dass Ihr Portfolio einen signifikanten Rückschlag einstecken wird, wenn der Markt, an dem Sie investieren, einen Crash erleidet. Haben Sie allerdings in mehrere unterschiedliche Anlageklassen investiert, werden die individuellein Investments in den zusammengebrochenen Märkten zwar betroffen sein, können aber von den Investitionen in stabil gebliebenen Märkten abgefedert werden. Solch eine Risikostreuung können Sie mit einer Investition in Rohstoffen erzielen.

Mit dem Volatility Protection Service von Admiral Markets sind Sie vor zu hohen Verlusten im Rohstoffhandel geschützt!

Wie hat sich der Rohstoffhandel entwickelt?

Da Sie nun wissen, wie die Rohstoffmärkte funktionieren und was für den Rohstoffhandel spricht, wollen wir Ihnen erklären, wie die Rohstoffmärkte entstanden sind. Das genaue Geburtsdatum des Rohstoff Trading ist schwierig herauszufinden, aber viele glauben, dass es so alt ist wie die Menschheit selbst.

Ein Beispiel für frühen Rohstoffhandel ist der Reishandel in China vor 6.000 Jahren. Ein weiteres ist, als die Sumerer zwischen 4.000 und 4.500 vor Christus damit begannen, Tonmarken zu verwenden, um Vieh zu bezahlen. Es waren allerdings die Griechen und Römer, die Gold und Silber als bevorzugte Währung einsetzten, was Gold zum ersten weitverbreitet gehandelten Rohstoff der antiken Welt machte.

Es würde allerdings noch Jahrhunderte dauern, bevor die modernen Rohstoffmärkte durch die Erfindung von Futures etabliert wurden. Das beste Beispiel für historisches Future Trading findet sich im 19. Jahrhundert in den USA, wo Landwirte aus dem mittleren Westen ihre Getreideernte zu Lagerzwecken nach Chicago brachten, von wo sie an die Ostküste verschifft werden sollten. Während der Lagerzeit konnten sich die Preise jedoch ändern. Das hing von Angebot und Nachfrage oder der abnehmenden Qualität des gelagerten Guts ab.

Statt unerwarteten Preisänderung ausgeliefert zu sein, ersonnen die Parteien Termingeschäfte, die vom Verkäufer verlangten, am Ende des Kontrakts eine bestimmte Menge an Getreide zu einem festgelegten Preis zu liefern. Im Austausch für diese Verpflichtung erhielt der Verkäufer den vereinbarten Betrag vorab.

Leider waren diese Terminkontrakte nicht besonders effizient und bürdeten dem Käufer das größte Risiko auf, da der Verkäufer ja im Voraus bezahlt wurde. Deshalb wurden sie zu Rohstoff Futures weiterentwickelt, in denen die vereinbarten Rohstoffe, das Ablaufdatum und die Lieferbedingungen beibehalten wurden. Der Unterschied war, dass die Kontrakte über eine zentrale Abrechnungsstelle, die Chicago Board of Trade, abgewickelt wurden. Diese Börse agierte als Gegenpartei zu Käufer und Verkäufer, was das Risiko der Nichterfüllung eines Vertags eliminierte.

In den nächsten 100 Jahren wurden an den Futures Börsen hauptsächlich landwirtschaftliche Rohstoffe gehandelt. Mitte des 20. Jahrhundert wurden nach und nach Baumwolle, Schmalz, Vieh und Edelmetalle an den Börsen eingeführt. Es dauerte aber noch bis 1970, dass neue Finanzprodukte entwickelt wurden. Diese erlaubten es Tradern, auf die Kursveränderungen von Rohstoffen zu spekulieren, ohne den physischen Rohstoff kaufen oder verkaufen zu müssen.

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So steigen Sie in den Rohstoffhandel ein

Es gibt viele unterschiedliche Methoden, Rohstoffe zu handeln, wie zum Beispiel:

  • Investition in den physischen Rohstoff
  • Rohstoff Trading per Future
  • Rohstoff Trading per Option
  • Rohstoff ETFs
  • Rohstoff Aktien
  • Rohstoff CFDs

Sämtliche Optionen werden wir Ihnen in diesem Abschnitt detailliert vorstellen.

Investition in physische Rohstoffe

Eine Möglichkeit, in Rohstoffe zu investieren, ist es, direkt an die Quelle zu gehen und den gewünschten Rohstoff wie Öl, Gold oder Zucker zu kaufen. Steigt danach der Kurs des gekauften Rohstoffs, könnten Sie sich einen Käufer suchen und die Differenz zu Ihrem Kaufpreis als Profit verbuchen.

Allerdings ist es nur schwer vorstellbar, als Privatperson zu einem Ölverkäufer zu gehen und den Rohstoff zu kaufen. Sie müssten den Transport und vor allem die Lagerung finanzieren, die im Falle von Öl mit hohen Auflagen verbunden ist. Die Kosten dafür können schnell den potenziellen Profit auffressen, den Sie mit diesem Geschäft machen wollen.

Zuckerproduzenten verkaufen indes nur in Einheiten von 112.000 Pfund, ungefähr das Achtfache davon, was ein ausgewachsener Elefant wiegt. Wo genau wollen Sie diese acht Elefanten unterbringen? Außerdem ist die Volatilität an Rohstoffmärken üblicherweise höher als bei Aktien oder Anleihen, da der Kurs stärker von Problemen auf Angebots- und Nachfrageseite beeinflusst wird. Der Preis könnte also abstürzen, bevor Sie es geschafft haben, Ihre Ware gewinnbringen zu veräußern.

Rohstoff Trading via Futures

Wie wir bereits besprochen haben, sind Futures Verträge, in denen ein Verkäufer zusagt, einen bestimmten Betrag eines Rohstoffs zu einem bestimmten Zeitpunkt in der Zukunft an einen Käufer zu verkaufen. Der Käufer wiederum stimmt einem fixen Preis zu, den er zum ausgemachten Zeitpunkt an den Verkäufer bezahlen muss.

Früher wechselten die Rohstoffe zum Vertragsende den Besitzer. Heutzutage nutzen jedoch viele Trader Futures, um auf die Entwicklung von Rohstoffkursen zu spekulieren. Sie haben gar keine Absicht, die Ware bei Ablauf des Vertrages zu erhalten. Steigt der Rohstoffpreis zwischen Kaufdatum und Ablaufdatum des Kontrakts, kann der Trader den Kontrakt mit Profit verkaufen. Fällt der Preis hingegen, erleidet er einen Verlust (so entstand im Übrigen der negative WTI-Preis im April 2020).

Ein Vorteil beim Rohstoff Futures Trading ist der Einsatz eines Hebels, der es Tradern erlaubt, höhere Summen einzusetzen, als sie besitzen. Wird ein Futures Kontrakt beispielsweise mit einem Hebel von 1:10 angeboten, bedeutet dies, dass der Trader mit jedem eingesetzten Euro die zehnfache Menge an Rohstoffen bewegen kann. Das kann den potenziellen Gewinn, aber auch Verlust vervielfachen.

Die Hebelwirkung macht das Futures Trading zwar attraktiv für Anfänger, aber ingesamt handelt es sich bei Futures um sehr komplexe Instrumente, da man viele Faktoren berücksichtigen muss, will man die Enstehung von Marktpreisen verstehen und ihre zukünftige Entwicklung vorhersagen. Zum Beispiel muss man nicht nur über den Marktpreis Bescheid wissen, sondern auch über Lagerkosten und Zinssätze.

Rohstoff Trading via Optionen

Wie Futures gehören Optionen zu den Derivaten, die es Tradern erlauben, auf die Kursveränderungen eines Rohstoffs zu setzen, ohne diesen Rohstoff besitzen zu müssen. Im Optionshandel ist auch ein Hebel verfügbar. Man unterscheidet zwischen zwei Arten von Optionen: Puts und Calls.

Der Besitzer einer Call Option hat das Recht, aber nicht die Pflicht, einen Rohstoff Futures Kontrakt zu einem festgelegten Preis (dem Ausübungspreis) zu oder vor einem festgelegten Datum (dem Ablaufdatum) zu kaufen. Der Besitzer einer Put Option hat indes das Recht, aber nicht die Pflicht, einen Futures Kontrakt zum Ausübungspreis zu oder vor dem Ablaufdatum zu verkaufen.

Steigt der Future Preis über den Ausübungspreis, kann eine Call Option mit Profit verkauft werden. Bei einer Call Option gilt das Gegenteil: Der Preis des Futures muss unter den Ausübungspreis fallen. Optionstrader müssen in ihrer Strategie also nicht nur beachten, wie sich der Marktpreis verändert, sondern auch, wann sich diese Änderungen vollziehen.

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Rohstoff ETFs

Ein ETF (Exchange Traded Fund) ist ein Fonds, der in eine Gruppe finanzieller Basiswerte investiert. Als Trader können Sie bei einem Broker oder an einer Börse in diese Fonds investieren. ETFs sind vor allem dafür bekannt, mehrere Aktien von verschiedenen Unternehmen zu enthalten. Der MSCI Emerging Markets besteht zum Beispiel aus Aktien von Unternehmen aus Schwellenländern.

Es gibt aber auch ETFs, die in Rohstoffe wie Gold oder Rohstoff Futures und Optionen investieren. Das Risiko beim ETF Trading ist genauso hoch wie das Risiko der Anlagen, die sie beinhalten. Ein ETF, der in physische Rohstoffe investiert, verfügt über ein ähnliches Risiko wie eine direkte Investition in Rohstoffe.

Einer der Vorteile einer Investition in Rohstoff ETFs ist die höhere Diversität, die man mit der Investition in mehrere Anlagen im Vergleich zu einer einzigen Anlage erhält. Das bedeutet aber auch, dass Sie große Bewegungen verpassen, die bei einzelnen Basiswerten enstehen können.

Rohstoff Aktien

Mit Rohstoff Aktien meinen wir Aktien von Unternehmen, die Rohstoffe herstellen. Die Theorie dahinter lautet, dass die Umsätze von Rohstoffunternehmen davon abhängen, wie hoch der Rohstoffpreis ist. Steigt dieser, erhöhen sich üblicherweise auch die Umsätze besagter Unternehmen. Neben den Faktoren, die den Rohstoffpreis beeinflussen, gibt es aber noch andere Unsicherheiten, denen sich Rohstoffproduzenten ausgesetzt sehen. Dazu gehören:

  • Wettbewerb im Markt
  • Allgemeine Betriebskosten
  • Zinsraten
  • Regionale wirtschaftliche Entwicklung
  • Umsatzentwicklung

Rohstoffhandel mit CFDs

Ein CFD (Contract for Difference) erlaubt es dem Trader, auf steigende und fallende Kurse zu setzen, ohne den darunterliegenden Basiswert zu besitzen. Im Grunde genommen ist ein CFD ein Vertrag zwischen Trader und Broker. Am Ende des Vertrags tauschen die beiden Parteien den Unterschied zwischen Entry- und Exit-Preis aus.

Die Einfachheit dieser Art von Investition ist nur einer der Gründe, warum sich Rohstoff CFDs immer größerer Beliebtheit erfreuen. Andere Vorteile sind:

  • Trading mit Hebel: Ein Retail Client kann Positionen traden, die 20-mal größer sind als seine Einlage. Ein Professional Client kann das bis zu 500-fache seiner Einlage einsetzen.
  • 24/5: Trader können fünf Tage die Woche rund um die Uhr Rohstoffe traden.
  • Null Kommission: Trader können bereits mit 200 Euro starten - und zahlen keine Kommission.
  • Von steigenden und fallenden Kursen profitieren: Aber nur, wenn Sie auf die richtige Kursbewegung setzen. Andernfalls machen Sie Verluste.

Wenn Sie sich dafür entscheiden, Rohstoff CFDs bei Admiral Markets zu traden, erwarten Sie außerdem folgende Vorteile:

Die richtige Handelsplattform und ein vertrauenswürdiger Broker sind unerlässlich, wenn Sie erfolgreich Rohstoffe traden wollen.

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Beispielhafter Rohstoffhandel per CFD

Mit einem CFD (Contract for Difference) können Sie Rohstoffe kaufen und verkaufen, ohne sie zu besitzen. Sie können also von steigenden und fallenden Kursen profitieren. Außerdem wird Ihnen ein Hebel zur Verfügung gestellt, wie wir bereits erwähnt haben. Damit können Sie viel größere Positionen bewegen als mit dem Geld, das Sie auf Ihr Konto eingezahlt haben.

Sehen wir uns also einen beispielhaften Rohstoffhandel per CFD an. Nehmen wir an, Sie gehen davon aus, dass der Brent-Kurs sinken wird. Also eröffnen Sie einen SELL oder SHORT Trade. Sie eröffnen Ihre Position zu einem bestimmten Kurs und wenn der Kurs sinkt, schließen Sie den Trade und stecken die Differenz als Profit ein.

In unserem Beispiel liegt der Kurs von Brent Rohöl bei 72,16$ pro Barrel. Ein Lot (die Standardgröße eines CFDs) beträgt 100 Barrel. Der Wert eines Lots Brent beträgt also 7.216$. Der verfügbare Hebel steht bei 1:10. Um einen Trade über 1 Lot zu eröffnen, müssen Sie 722$ einsetzen (7.216/10 = 722).

Würden Sie bei 72,16 SHORT gehen und den Trade bei 56,60 schließen, betrüge die Differenz zwischen OPEN und CLOSE 15,56$. Um Ihren Profit auszurechnen, müssen Sie den Kursunterschied mit der Größe Ihres Trades und des Werts einer Bewegung um einen Punkt multiplizieren. Sowohl Kontraktgröße als auch Punktwert variieren bei unterschiedlichen Rohstoffen.

In unserem Beispiel war der Trade 1 Lot bzw. 100 Barrel Brent Rohöl groß. Der Wert der Bewegung eines Punkts (0,01) beträgt 1$. Daraus ergibt sich:

(72,16 - 56,60) x 100 x 1 = 1.556$

Sie hätten mit diesem Trade also einen Profit von 1.556 USD gemacht. Wäre der Kurs allerdings gestiegen, hätten Sie einen Verlust erlitten.

Die Formel für die Kalkulation von Gewinn oder Verlust ist bei jedem Rohstoff dieselbe:

Kursunterschied x Kontraktgröße x Wert einer Bewegung um 1 Punkt.

Denken Sie nur stets daran, dass die Werte Kontraktgröße und Punktbewegung für unterschiedliche Instrumente variieren, was sich stets in Ihrer Trading Strategie niederschlagen sollte.

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Die Kosten des Rohstoffhandels

Bei der Berechnung Ihres potenziellen Profits aus dem Rohstoffhandel sollten Sie stets im Hinterkopf behalten, dass sich dieser nicht einfach aus der Differenz zwischen Open und Close Kurs errechnen lässt. Sie müssen auch stets die Kosten des Rohstoff Tradings in Erwägung ziehen.

Beim Rohstoff CFD Trading sind folgende potenzielle Kosten miteinzubeziehen:

  • Spreads: Der Spread ist der Unterschied zwischen Geld- (Kauf-) und Brief- (Verkaufs-)Kurs eines Finanzinstruments. Liegt der Geldkurs von Gold zum Beispiel bei 1491,58 und der Briefkurs bei 1491,78, beträgt der Spread bei 0,20. Damit der Trade profitabel ist, muss er zuerst diesen Betrag übersteigen.
  • Swaps: Sollten Sie Ihren Trade über Nacht halten wollen fallen sogenannte Swaps an, die Ihnen ab 23.59 Uhr berechnet werden.
  • Kommissionen: Bei einigen Instrumenten fallen für die Eröffnung und Schließung von Trades Kommissionen an. Bei Admiral Markets sind das üblicherweise Aktien und ETF CFDs, Aktien und ETFs (außer während der Corona Krise) sowie Forex und Rohstoffe im Kontomodell Zero.MT4.

Um also Ihren potenziellen Profit zu kalkulieren, müssen Sie diese Kosten von der oben genannten Formel abziehen.

Im Rohstoffhandel sollten Sie stets auf niedrige Spreads achten!

Wie kann ich meine Ergebnisse aus dem Rohstoffhandel verbessern?

Bisher haben wir Ihnen erklärt, worum es sich bei Rohstoffen handelt und auf welchen Wegen man sie traden kann. Jedoch haben wir noch nicht erläutert, was es braucht, um dabei auch erfolgreich zu sein. Es gibt zwar niemals eine Garantie, dass Sie im Rohstoffhandel Erfolg haben werden, aber es gibt einige Maßnahmen, die Sie ergreifen können, um die Wahrscheinlichkeit eines Erfolgs zu erhöhen. Dazu gehören:

  1. Konstante Aus- und Weiterbildung
  2. Marktanalyse
  3. Risikomanagement
  4. Portfoliodiversifizierung

Diese Punkte wollen wir im Folgenden näher erläutern.

1. Aus- und Weiterbildung

Bei Admiral Markets stehen Ihnen viele unterschiedliche Ressourcen zur Verfügung, um Ihre Tradingreise mit dem nötigen intellektuellen Rüstzeug zu beginnen. Dazu zählen kostenlose Webinare, Seminare, Kurse, Artikel wie dieser und mehr.

Ein besonders guter Weg, das Trading praktisch zu erlernen, ist die Eröffnung eines kostenlosen Demokontos. Damit können Sie sich daran gewöhnen, Trades zu eröffnen und zu schließen, und entwickeln dabei ein Verständnis der Funktionsweise des betrachteten Markts. Mit einem Demokonto lernen Sie aber nichts über die Psychologie des Tradings oder das Money Management, weshalb es wichtig ist, den Übergang zum Live Trading zu versuchen, sobald Sie sich bereit dazu fühlen.

Falls das Trading Neuland für Sie ist, können Sie damit beginnen, sich in unseren kostenlosen Webinaren von professionellen Tradern in die Materie einführen zu lassen. Erhalten Sie Schritt-für-Schritt-Anleitungen für die besten Strategien und Indikatoren sowie Expertenmeinungen zum aktuellen Marktgeschehen. Klicken Sie einfach auf den folgenden Banner, um sich zu einem oder mehreren Webinaren anzumelden:

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2. Analyse des Rohstoffmarkts

Um ein erfolgreicher Rohstoff Trader zu werden, müssen Sie die Gründe verstehen, warum Sie welche Trades machen. Warum denken Sie, dass sich ein bestimmter Rohstoff in Zukunft nach oben oder unten entwickeln wird? Die meisten Analysemethoden fallen dabei in zwei Kategorien: fundamentale und technische Analyse. Beide wollen wir uns im Folgenden genauer ansehen.

Bei der fundamentalen Analyse geht es darum, ökonomische Faktoren zu analysieren, die den Kurs unterschiedlicher Rohstoffe beeinflussen könnten - vor allem diejenigen, die sich auf Angebot und Nachfrage beziehen, was wir ja bereits ausgeführt haben. Diese ökonomischen Faktoren könnten die folgenden sein:

  • Makroökonomische Daten wie Trends im BIP, bei Beschäftigten- und Einzelhandelszahlen. Sie alle deuten auf die Stärke einer Volkswirtschaft hin und damit auch auf die Stärke oder Schwäche von Rohstoffkursen.
  • Die Robustheit der Abnehmermärkte für Rohstoffe, die für einen Großteil der Nachfrage nach Rohstoffen verantwortlich sind.
  • Das Angebotsniveau, das zum Beispiel in Berichten wie dem Cattle on Feed Report des USDA (des US-Landwirtschaftsministeriums) zu finden ist. In diesem Report wird dargelegt, wieviele Rinder zukünftig auf den Markt kommen, was wiederum Rückschlüsse auf den zukünftigen Rindfleisch-Preis zulässt.
  • Marktzyklen wie zum Beispiel Bullen- oder Bärenmärkte. Dies erfordert langzeitliche Analysen von Markttrends, um eine Vermutung darüber abgeben zu können, was als Nächstes passiert.
  • Veränderte Politik in großen Volkswirtschaften, die sich auf die Entwicklung von Rohstoffkursen auswirken könnte.

Viele Trader nutzen auch die technische Analyse, um die richtigen Tradingentscheidungen zu treffen, und probieren ihre Trading-Strategien in einem kostenlosen Demokonto aus. Nun stellt sich die Frage, wie man die technische Analyse auf den Rohstoffmarkt anwendet. Man sucht dabei auf dem Kurschart nach Mustern und Indikatoren, die Hinweise auf die zukünftige Entwicklung eines Ruhstoffkurses geben könnten. Ein bei Tradern beliebtes Instrument ist beispielsweise der Moving Average (zu Deutsch: gleitender Durchschnitt), der dabei helfen kann, einen Markttrend festzustellen.

Dabei wird eine nutzerdefinierte Zahl des letzten Schlusskurses kalkuliert, um den "durchschnittlichen" Marktpreis herauszufinden. Diese Linie wird dann in den Chart gezeichnet, damit der Trader den historisch durchschnittlichen Preistrend ablesen kann.

Rohstoffhandel Gold Tageschart

Quelle: MetaTrader 5 Gold Daily Chart, Datenspanne: 22. August 2019 bis 4. Mai 2020, abgerufen am 5. Mai 2020 um 11.36 Uhr. Bitte beachten Sie: Zurückliegende Performances lassen keine Rückschlüsse auf zukünftige Ergebnisse zu und sind auch keine verlässlichen Indikatoren für zukünftige Performances.

Im obigen Chart repräsentiert die rote Moving-Average-Linie den Durchschnitt der letzten 50 Kerzen. Die grüne Linie repräsentiert den Durchschnitt der letzten 100 Kerzen. Dabei fällt auf, dass der Kurs dazu neigt, zu fallen, wenn er sich unterhalb der beiden gleitenden Durchschnitte befindet. Dies kann man in Märkten mit ähnlichem Verhalten oft beobachten. Der Moving Average ist einer von vielen Indikatoren, die im Admiral Markets MetaTrader 5 enthalten sind.

In diesem Beispiel lässt sich sagen, dass die Verkäufer die Kontrolle über den Goldmarkt haben. Zu diesem Zeitpunkt ist es schwer zu wissen, welche fundamentalen Gründe hinter dieser Schwäche stecken. Die Nutzung zusätzlicher Instrumente der technischen Analyse kann Ihnen dabei helfen, die Wahrscheinlichkeit zu Ihren Gunsten auszunutzen. Sie könnten beispielsweise Price Action Muster einsetzen, um die Verhaltensweisen von Käufern und Verkäufern an einer Rohstoffbörse zu analysieren. Daraus könnten Sie dann ableiten, was als Nächstes geschehen wird.

Rohstoffhandel Gold Price Action

Quelle: MetaTrader 5 Gold Daily Chart, Datenspanne: 7. März 2018 bis 11. November 2018, abgerufen am 5. Mai 2020 um 11.32 Uhr. Bitte beachten Sie: Zurückliegende Performances lassen keine Rückschlüsse auf zukünftige Ergebnisse zu und sind auch keine verlässlichen Indikatoren für zukünftige Performances.

In diesem Chart illustrieren die gelben Kästen unterschiedliche Beispiele für Umkehrformationen, die von vielen Tradern genutzt werden. Das Muster zeigt, dass die Käufer versuchen, den Kurs in die Höhe zu treiben, den Verkäufern aber gleichzeitig erlauben, dazwischenzugehen und die Kontrolle über den Kurs zu übernehmen, wodurch er mit dem Trend wieder nach unten geschoben wird. Manche dieser Abwärtsbewegungen dauern wenige Tage, andere mehrere Wochen.

Mit einem kostenlosen Demokonto von Admiral Markets können Sie völlig risikofrei üben, diese Art von Setups zu identifizieren und andere Instrumente der technischen Analyse einzusetzen, bis Sie den für Sie passenden Ansatz gefunden haben. Natürlich wird auch die richtige Herangehensweise nicht zu 100% Gewinner produzieren. Trades zu verlieren, gehört schlicht dazu. Das Austesten Ihrer Strategien im Demokonto wird Ihnen auch dabei helfen, das Mindset eines erfolgreichen Traders zu entwickeln.

3. Risikomanagement

Viele Trader interessieren sich wegen des Hebels für den Rohstoffhandel per CFD, weil sie damit größere Beträge bewegen können, als sich in ihrem Konto befinden. Damit können sie ihre Profite vervielfachen, aber natürlich auch ihre Verluste. Das bedeutet, dass man mit dem Einsatz eines Hebels auch das eingesetzte Risiko erhöht, vor allem im Vergleich mit traditionellen Investments.

Aus diesem Grund ist es unerlässlich, ein ausreichendes Risikomanagement zu betreiben. Dies beinhaltet mehrere Faktoren:

  • Effektives Money Management: Traden Sie ganz einfach nie mit Geld, das Sie für etwas anderes brauchen.
  • Vernünftige Positionsgrößen: Eine Faustregel besagt, dass Sie mit einem einzigen Trade nie mehr als 2% Ihres Kontostands riskieren sollten. Verfügen Sie in Ihrem Konto beispielsweise über 1.000$, sollten Sie keinen Trade über 20$ eröffnen.
  • Einsatz von Stop Loss und Take Profit: Diese beiden Instrumente können Sie nutzen, um Trades automatisch bei einem zuvor festgelegten Kurs zu schließen. Der Stop Loss dient dazu, dass Sie nicht mehr verlieren als das von Ihnen festgelegte maximale Niveau. Erreicht ein Kurs den von Ihnen bestimmten Wert, wird der Trade automatisch geschlossen. So können Sie potenzielle Verluste genau begrenzen. Der Take Profit dient indes dem Gegenteil: Ein Trade wird automatisch geschlossen, sobald Sie das vorher bestimmte Profitniveau erreicht haben.
  • Festlegen und Folgen einer Trading Strategie: Viele Trading-Anfänger eröffnen mehrere Trades und hoffen darauf, dass wenigstens einer einen Profit abwerfen wird. Falls sie doch verlieren, eröffnen manche immer größere Positionen, um die erlittenen Verluste wieder gut zu machen. Um dieses Hinterherhecheln zu vermeiden, sollten Sie stets einer vorher ausformulierten Strategie folgen und davon auch nicht abweichen. In dieser Strategie sollte festgelegt sein, wie viel Sie riskieren und wann Sie Trades eröffnen und schließen wollen.

4. Diversifizieren Sie Ihr Postfolio mit Rohstoffen

Sie kennen bestimmt das Sprichwort, dass man "nie alles auf eine Karte setzen" sollte. Genau das gilt auch für das Traden und Investieren. Sie sollten niemals Ihr ganzes Geld in nur einen Basiswert stecken, weil es dann ganz schnell weg sein könnte, sobald sich der Markt gegen Sie wendet. Stattdessen sollten Sie sich ein Portfolio zusammenstellen, das mehrere Anlageklassen enthält, inklusive Rohstoffe. Ein solches Portfolio könnte folgendermaßen aussehen:

  • Metallrohstoffe wie Gold und Silber
  • Energierohstoffe wie Erdgas und Rohöl
  • Landwirtschaftliche Rohstoffe wie Zucker und Kaffee
  • Aktien aus unterschiedlichen Märkten
  • Indizes, die gesamte Märkte repräsentieren
  • Anleihen
  • Und andere, die Ihren spezifischen Vorstellungen entsprechen

Auf all diese Märkte haben Sie bei Admiral Markets per Contract for Difference (CFD) kostengünstigen Zugriff:

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So finden Sie den richtigen Broker für den Rohstoffhandel

Bei der Suche nach dem richtigen Broker für Ihr Rohstoff Trading gibt es mehrere Faktoren, die Sie berücksichtigen sollten. Diese sind die wichtigsten:

  • Regulierung: Ist der Broker reguliert durch eine anerkannte, aus Ihrer Region stammende Regulierungsbehörde?
  • Angebot: Auf welchen Märkten können Sie beim betrachteten Broker traden? Bei manchen ist die Auswahl limitiert, zum Beispiel auf Forex oder Aktien oder Kryptowährungen. Wie wir bereits erwähnt haben, spielt die Diversifizierung Ihres Postfolios eine wichtige Rolle beim Tradingerfolg. Das funktioniert umso besser, wenn Sie aus vielen verschiedenen Märkten auswählen können.
  • Handelsplattform: Welche Trading Plattform stellt der in Frage kommende Broker Ihnen kostenlos zur Verfügung? Finden Sie sich darin gut zurecht, auch als Anfänger? Steht Ihnen ein Support zur Verfügung, wenn Fragen aufkommen?
  • Tradingkosten: Wieviel kostet das Trading beim betrachteten Broker? Sehen Sie sich stets an, wie hoch Spreads, Swaps und Kommissionen für die gewünschten Instrumente sind.
  • Kundensupport: Wie wird die Unterstützung für Kunden angeboten? Erreichen Sie echte Menschen, wenn Sie anrufen? Ist der Support in Ihrer Landessprache verfügbar?
  • Auszeichnungen: Hat der Broker irgendwelche Auszeichnungen gewonnen? Auf den Finanzmärkten ist die Konkurrenz groß, was auch für Broker gilt, die dabei ein Geschäft machen wollen. Aus diesem Grund gibt es auch viele Preisverleihungen und Kundenumfragen, nach denen Sie sich richten können. Hat der betrachtete Broker einige davon gewonnen, ist seine Vertrauenswürdigkeit höher.

Suchen Sie nach einem Broker für Rohstoff Trading per CFD, sind Sie bei Admiral Markets an der richtigen Adresse. Bei uns können Sie aus tausenden Märkten wie Rohstoffen, Forex, Aktien, Kryptowährungen, Indizes, Anleihen und ETFs wählen. Sie traden auf den weltweit beliebtesten Handelsplattformen MetaTrader 4 oder 5. Außerdem steht Ihnen die kostenlose MetaTrader Supreme Edition zur Verfügung, die Ihren Rohstoffhandel durch zusätzliche Indikatoren und Instrumente bereichert.

Bei Admiral Markets wird stets hart daran gearbeitet, die Tradingkosten so niedrig wie möglich zu halten. Typische Spreads für Rohstoffe wie Silber oder Rohöl liegen bei nur 2,1 beziehungsweise 3 Pips. Kommissionen für Aktien starten schon ab 0,01$ pro Aktie, ETF oder Aktien CFD und ETF CFD (wenn sie nicht ganz gestrichen werden, wie während der Corona Krise).

Admiral Markets hat außerdem Vertretungen in 35 Ländern, wo Sie den Kundensupport via Telefon, Email und Chat erreichen können - und das alles in der jeweiligen Landessprache. Sind Sie nun also bereit loszulegen, klicken Sie einfach auf den folgenden Banner:

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Abschließendes zum Rohstoffhandel

Als physische Güter stellen Rohstoffe eine interessante Anlageklasse für Trader dar. Während andere Märkte wie Forex, Indizes oder Kryptowährungen abstrakt erscheinen mögen, wissen wir alle, wie ein Fass Öl, ein Pfund Zucker und ein Goldbarren aussehen.

Die Herausforderung bei jeder Art des Tradings ist es, sie effektiv zu gestalten. Wir hoffen, Ihnen mit diesem Guide dabei behilflich gewesen zu sein. Wenn Sie bis zu dieser Stelle gelesen haben, sollten Sie einen Überblick über die wichtigsten Rohstoffmärkte bekommen haben. Sie wissen, wodurch Rohstoffkurse beeinflusst werden, und kennen die unterschiedlichen Wege, wie man in Rohstoffe investieren beziehungsweise sie traden kann.

Falls Sie nun loslegen wollen, empfehlen wir Ihnen die Eröffnung eines kostenlosen Demokontos, in dem Sie Ihre Rohstoff Trading Strategien völlig risikofrei in realistischer Marktumgebung austesten können, ohne Gefahr zu laufen, echtes Geld zu verlieren. So können Sie sich mit der Funktionsweise der Märkte vertraut machen und lernen, wie man Trades eröffnet und schließt und Instrumente wie Stop Loss und Take Profit anwendet. Um ein Demokonto zu eröffnen, klicken Sie einfach auf den folgenden Banner:

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Dieses Material beinhaltet keine und sollte nicht als Investmenberatung, Investmentempfehlung, Angebot oder Werbung für jegliche Art von Transaktion mit Finanzinstrumenten aufgefasst werden. Bitte seien Sie sich bewusst, dass Artikel wie dieser keine verlässlichen Voraussagen für gegenwärtige oder zukünftige Entwicklungen darstellen, da sich die Umstände jederzeit ändern können. Bevor Sie irgendeine Art von Investment tätigen, sollten Sie einen unabhängigen Finanzberater konsultieren, um sicherzustellen, dass Sie die vorhandenen Risiken richtig verstehen und einschätzen können.