Silberpreis: Einflussfaktoren, Trends & Silber handeln
Der Silberpreis zählt zu den wichtigsten Referenzgrößen an den Finanzmärkten. Er wird nicht nur durch Angebot und Nachfrage beeinflusst, sondern auch durch industrielle Nutzung, Inflationserwartungen und die Entwicklung des US-Dollars.
In diesem Artikel erfahren Sie, was den Silbermarkt bewegt, wie sich der Silberpreis entwickelt und welche Möglichkeiten es gibt, Silber zu handeln oder zu investieren – etwa über CFDs (Contracts for Difference), ETFs oder Aktien – sowie die damit verbundenen Risiken und Herausforderungen.
Die Informationen in diesem Artikel dienen nur zu Bildungszwecken und stellen keine Finanzberatung dar. Konsultieren Sie einen Finanzberater, bevor Sie Anlageentscheidungen treffen.
Silber-Trading im Überblick – Eigenschaften, Marktmerkmale und Risiken
- Silber gilt als Edelmetall, das an den Finanzmärkten häufig als Absicherungsinstrument betrachtet wird.
- Silber wird breit in der Industrie eingesetzt, wodurch wirtschaftliche Entwicklungen den Silberpreis beeinflussen können.
- Der Silberpreis weist im Vergleich zu Gold häufig eine höhere Volatilität auf, was sowohl Chancen als auch Risiken mit sich bringt.
- Der Silbermarkt zeichnet sich durch eine hohe Liquidität aus, die für eine effiziente Orderausführung relevant sein kann.
- Silber-CFDs können in der Regel während der Handelszeiten der zugrunde liegenden Märkte gehandelt werden.
- Beim Handel mit CFDs auf Silber kommt Hebelwirkung zum Einsatz, die Gewinne wie auch Verluste verstärken kann.
Welche Risiken und Nachteile sind mit dem Silber-Trading verbunden?
Der Handel mit Silber kann mit Chancen verbunden sein, birgt jedoch auch erhebliche Risiken, die vor einer Handelsentscheidung sorgfältig berücksichtigt werden sollten.
- Der Silberpreis weist häufig eine höhere Volatilität auf als der Goldpreis, was zu schnellen und deutlichen Kursbewegungen führen kann. Dadurch besteht ein erhöhtes Risiko kurzfristiger Verluste.
- Beim Handel mit Silber-CFDs kann Hebelwirkung eingesetzt werden. Diese kann potenzielle Gewinne, aber auch Verluste deutlich verstärken.
- Die Kombination aus hoher Volatilität und Hebelwirkung erfordert eine konsequente Risikomanagement-Strategie sowie ein angemessenes Verständnis der Funktionsweise von CFDs.
- Werden Silber-Positionen über Nacht gehalten, können Swap- bzw. Finanzierungskosten anfallen, die das Handelsergebnis beeinflussen.
- Da Silber stark von der globalen Wirtschaftslage und der industriellen Nachfrage abhängt, kann eine wirtschaftliche Abschwächung oder Rezession zu einem Rückgang des Silberpreises führen.
Wie kann man Silber handeln?
Um am Silbermarkt teilzunehmen, stehen je nach Anlageziel, Zeithorizont und Risikobereitschaft unterschiedliche Finanzinstrumente zur Verfügung. Diese unterscheiden sich unter anderem hinsichtlich Handelsdauer, Risikoprofil und dem Einsatz von Hebelwirkung.
Hinweis: Die genannten Finanzinstrumente dienen ausschließlich zur Veranschaulichung und stellen keine Anlageberatung dar. Dieser Artikel verfolgt einen rein informativen und edukativen Zweck. Anlageentscheidungen sollten stets unter Berücksichtigung der persönlichen finanziellen Situation, der Anlageziele und der individuellen Risikotoleranz getroffen werden.
Silber-CFDs
Silber-CFDs (Contracts for Difference) ermöglichen es, an der Kursentwicklung des Silberpreises zu partizipieren, ohne das Edelmetall physisch zu besitzen. Bei Admiral Markets ist der Silber-CFD gegen den US-Dollar (SILVER) handelbar. Die standardisierte Kontraktgröße beträgt 5.000 Unzen.
Mit Silber-CFDs können Marktteilnehmer sowohl auf steigende als auch auf fallende Kurse setzen. Dabei ist zu beachten, dass CFDs komplexe Finanzinstrumente sind und aufgrund der Hebelwirkung ein hohes Verlustrisiko bergen. CFDs sind nicht für alle Anleger geeignet.
Mehr über den Handel mit Silber-CFDs erfahren.
Physisches Silber
Physisches Silber kann beispielsweise in Form von Barren oder Münzen erworben werden und wird häufig von Anlegern mit langfristigem Anlagehorizont genutzt. Diese Form der Silberanlage ist nicht hebelwirksam, kann jedoch mit Lager-, Versicherungs- sowie Sicherheitsrisiken verbunden sein, etwa im Fall von Verlust oder Diebstahl.
Silber-ETFs
Silber-ETFs bieten die Möglichkeit, in die Entwicklung des Silbermarktes zu investieren, ohne das physische Metall zu halten. Der Kurs eines Silber-ETFs orientiert sich in der Regel am Silberpreis, kann jedoch auch von weiteren Faktoren beeinflusst werden, etwa von der Zusammensetzung des Fonds oder der Entwicklung der enthaltenen Unternehmen.
Bei Admiral Markets ist beispielsweise der Global X Silver Miners UCITS ETF verfügbar, der in mehrere Silberminenunternehmen investiert. Die Wertentwicklung dieses ETFs hängt daher nicht nur vom Silberpreis, sondern auch von der wirtschaftlichen Lage der beteiligten Unternehmen ab.
Silberminen-Aktien
Anleger, die direkt in einzelne Unternehmen investieren möchten, können Aktien von Silberminenunternehmen handeln. Diese sind häufig indirekt vom Silberpreis abhängig, werden jedoch zusätzlich von unternehmensspezifischen Faktoren wie Kostenstruktur, Fördermengen oder Managemententscheidungen beeinflusst.
Über Admiral Markets stehen unter anderem Aktien bekannter Silberminenunternehmen wie Wheaton Precious Metals, Pan American Silver Corp, Hecla Mining, Coeur Mining oder First Majestic Silver Corp zur Verfügung. Die Auswahl einzelner Aktien erfordert eine gründliche Analyse sowie eine klare Risikostrategie.
Expertenhinweis: Unabhängig davon, ob jemand als Trader oder Anleger am Markt aktiv ist, spielt Risikomanagement eine zentrale Rolle. Dazu zählen unter anderem eine angemessene Diversifikation sowie ein strukturiertes Money-Management, etwa durch die Begrenzung des eingesetzten Kapitals pro Position.
Wann ist der Silbermarkt geöffnet?
Der Silbermarkt ist während der Handelszeiten der maßgeblichen internationalen Börsen von Montag bis Freitag zugänglich. Innerhalb dieser Zeitfenster können Marktteilnehmer ihre Orders platzieren. Bestimmte Phasen sind dabei häufig durch ein höheres Handelsvolumen gekennzeichnet, was sich auf Liquidität und Kursbewegungen auswirken kann.
- 09:00–12:00 Uhr (MEZ): Europäische Handelsphase
In den Vormittagsstunden sind die europäischen Märkte aktiv. In dieser Zeit kann der Silberhandel in Europa eine erhöhte Aktivität aufweisen, was für die Orderausführung relevant sein kann.
- 15:30–18:30 Uhr (MEZ): Überschneidung Europa und USA
Am Nachmittag beginnt die US-amerikanische Börsensitzung, während die europäischen Märkte weiterhin geöffnet sind. In dieser Phase sind häufig sowohl europäische als auch US-amerikanische Marktteilnehmer aktiv, was zu stärkeren Kursbewegungen führen kann – bei gleichzeitig erhöhtem Risiko.
Einfluss wirtschaftlicher Ereignisse auf den Silberpreis
Ähnlich wie beim Goldpreis kann auch der Silberpreis durch wirtschaftliche Ereignisse und makroökonomische Veröffentlichungen beeinflusst werden. Dazu zählen unter anderem Konjunkturdaten, Inflationszahlen oder geldpolitische Entscheidungen, die sich auf die Nachfrage nach Edelmetallen auswirken können.
Der Admiral Markets Wirtschaftskalender bietet eine Übersicht über bevorstehende wirtschaftliche Veröffentlichungen, die für den Edelmetallmarkt relevant sein können. Er dient als Informationsquelle, um sich über wichtige Termine und Ereignisse zu informieren.
Einige Marktteilnehmer richten ihre Marktbeobachtung an solchen Veröffentlichungen aus, da es in diesen Phasen zu stärkeren Kursbewegungen kommen kann. Andere bevorzugen es hingegen, sich in Zeiten erhöhter Unsicherheit zurückhaltender zu positionieren. Welche Herangehensweise geeignet ist, hängt von der individuellen Strategie, Erfahrung und Risikotoleranz ab.
Korrelation zwischen Silber und Gold
Auf Basis der letzten 1.000 Handelstage zeigt die Korrelationsmatrix deutliche historische Zusammenhänge zwischen dem Silberpreis und verschiedenen anderen Anlageklassen. Korrelationen können Hinweise darauf geben, wie sich Märkte in der Vergangenheit gemeinsam bewegt haben, stellen jedoch keine Garantie für zukünftige Entwicklungen dar.
Die Analyse zeigt unter anderem folgende historische Korrelationen:
- Gold: starke positive Korrelation (+89)
- S&P 500: mittlere positive Korrelation (+73)
- USD/CHF: starke negative Korrelation (–72)
Im Rohstoffbereich weist Silber eine sehr enge historische Beziehung zum Goldpreis auf. Eine hohe positive Korrelation bedeutet, dass sich beide Edelmetalle in der Vergangenheit häufig in eine ähnliche Richtung bewegt haben. Dies erklärt sich unter anderem durch ihre gemeinsame Rolle als Edelmetalle mit Investment- und Absicherungscharakter.
Im Vergleich dazu zeigt Brent-Rohöl lediglich eine schwache negative Korrelation (–34) zum Silberpreis, was auf eine geringere direkte Verbindung zwischen diesen beiden Rohstoffen hindeutet.
Bezogen auf den Aktienmarkt weist Silber gegenüber dem S&P 500 eine mittlere positive Korrelation auf. Historisch gesehen bewegten sich beide Märkte in bestimmten Phasen häufiger in die gleiche Richtung, wobei diese Beziehung nicht konstant ist und sich über unterschiedliche Marktzyklen verändern kann.
Am Devisenmarkt zeigt insbesondere das Währungspaar USD/CHF eine deutlich negative Korrelation zum Silberpreis. Dies gilt als nachvollziehbar, da der Schweizer Franken häufig als sicherer Hafen betrachtet wird und sich in Phasen erhöhter Unsicherheit teilweise entgegengesetzt zu Edelmetallen entwickeln kann.
Wichtiger Hinweis zur Interpretation von Korrelationen
Korrelationen basieren auf historischen Daten und können sich je nach Zeitraum und Marktphase verändern. Eine hohe oder niedrige Korrelation stellt keine Prognose dar und sollte nicht isoliert als Grundlage für Handelsentscheidungen verwendet werden.
Tool-Hinweis
Zur Analyse historischer Korrelationen über verschiedene Zeiträume kann das MetaTrader-Plugin „Supreme Edition“ genutzt werden. Dieses ermöglicht es, Zusammenhänge zwischen verschiedenen Märkten zu beobachten, ohne daraus automatische Schlussfolgerungen für zukünftige Kursentwicklungen abzuleiten.
Fundamentalanalyse und technische Analyse des Silberpreises
Sowohl die Fundamentalanalyse als auch die technische Analyse werden häufig genutzt, um den Silbermarkt besser zu verstehen. Sie helfen dabei, Preisbewegungen einzuordnen, indem sie unterschiedliche Einflussfaktoren berücksichtigen. Nachfolgend werden zentrale Aspekte beider Analyseansätze erläutert.
Fundamentalanalyse – Silbermarkt und Ursachen der Volatilität
Eine Fundamentalanalyse kann dabei helfen, das wirtschaftliche Umfeld zu verstehen, in dem sich der Silberpreis bewegt. Sie betrachtet unter anderem Angebot und Nachfrage, industrielle Nutzung sowie das Verhalten von Marktteilnehmern.
Angebot und Nachfrage am Silbermarkt
Wie bei anderen Rohstoffen wird auch der Silberpreis maßgeblich durch das Verhältnis von Angebot und Nachfrage beeinflusst:
- Übersteigt das Angebot die Nachfrage, kann der Silberpreis unter Druck geraten.
- Übersteigt die Nachfrage das Angebot, kann dies zu steigenden Preisen führen.
In den vergangenen Jahren zeigte sich am Silbermarkt wiederholt ein strukturelles Angebotsdefizit. Das bedeutet, dass die jährliche Produktion — einschließlich Bergbau und Recycling — die weltweite Nachfrage nicht vollständig decken konnte.
Marktsituation laut World Silver Survey 2025
Nach Angaben des World Silver Survey 2025 des Silver Institute war das Jahr 2025 bereits das fünfte Jahr in Folge mit einem Defizit am Silbermarkt. Zu den wesentlichen Ursachen zählen:
- eine rekordhohe industrielle Nachfrage,
- eine weitgehend stagnierende Minenproduktion,
- sowie ein verändertes Investorenverhalten, unter anderem durch steigende Kapitalzuflüsse in silberbasierte ETFs.
Diese Faktoren können zu erhöhten Preisschwankungen beitragen, stellen jedoch keine Garantie für eine bestimmte zukünftige Preisentwicklung dar.
Makroökonomisches Umfeld und seine Bedeutung für den Silberpreis
Die Analyse des Silbermarktes erfolgt häufig im makroökonomischen Kontext und wird dabei nicht selten im Zusammenhang mit dem Goldpreis betrachtet, da beide Edelmetalle historisch eine hohe Korrelation aufweisen.
Geopolitische Spannungen und wirtschaftliche Unsicherheiten haben in den vergangenen Jahren dazu geführt, dass einige Länder ihre Reserven an Edelmetallen erhöht haben. Ziel dieser Maßnahmen kann es sein, die Abhängigkeit von einzelnen Währungen, wie dem US-Dollar, zu reduzieren und die eigenen Währungsreserven breiter aufzustellen.
Auch Zentralbanken spielten in diesem Umfeld eine Rolle, indem sie ihre Goldbestände weiter ausgebaut haben. Diese Entwicklung trug zur Preissteigerung von Gold bei und konnte sich aufgrund der engen Verbindung beider Märkte auch auf den Silberpreis auswirken.
Dabei ist zu beachten, dass solche makroökonomischen Faktoren den Silbermarkt beeinflussen können, ihre Wirkung jedoch zeitlich variieren und keine verlässlichen Rückschlüsse auf zukünftige Preisbewegungen zulassen.
Hohe kurzfristige Volatilität am Silbermarkt
Der Silberpreis kann insbesondere kurzfristig ausgeprägte Schwankungen aufweisen. Solche Bewegungen entstehen häufig im Zusammenhang mit makroökonomischen Erwartungen, etwa in Bezug auf geldpolitische Entscheidungen oder Veränderungen im wirtschaftlichen Umfeld.
Marktreaktionen auf Zinsausblicke in den USA oder auf Nachrichten rund um die US-Notenbank (Fed) können sowohl den Gold- als auch den Silberpreis beeinflussen. In bestimmten Situationen kam es dabei zu starken, schnellen Kursbewegungen, die mit einer erhöhten Liquidität, aber auch mit einem erhöhten Risiko plötzlicher Verluste verbunden waren.
Zusätzlich können algorithmische Handelsstrategien und automatisierte Orderausführungen die Dynamik in solchen Marktphasen verstärken, was die Volatilität am Silbermarkt weiter erhöhen kann. Diese Effekte treten vor allem in Phasen auf, in denen viele Marktteilnehmer gleichzeitig auf neue Informationen reagieren.
Technische Analyse des Silberpreises – Marktstruktur und Volatilität
Der langfristige Silber-Chart seit 2019 verdeutlicht eine markante Veränderung der Marktstruktur. Während der Silberpreis über mehrere Jahre hinweg eine vergleichsweise stabile Phase aufwies, kam es in jüngerer Zeit zu einer deutlichen Zunahme der Volatilität.
Marktstruktur seit 2019
Zwischen 2019 und 2024 bewegte sich der Silberpreis überwiegend innerhalb einer breiten Handelsspanne, die grob zwischen 20,00 USD und 28,50 USD lag. Diese Phase war geprägt von Seitwärtsbewegungen und einer vergleichsweise moderaten Volatilität.
Im Verlauf des Jahres 2024 wurde diese obere Begrenzung überwunden. Mit dem Ausbruch über das vorherige Widerstandsniveau veränderte sich die Marktstruktur, und der Silberpreis trat in eine stärker trendgeprägte Phase ein. In den darauffolgenden Monaten setzte sich eine ausgeprägte Aufwärtsbewegung fort, die zu neuen historischen Kursniveaus führte.
Volatilität und ATR-Einordnung
Ein Blick auf den Average True Range (ATR) unterhalb des Charts zeigt, dass die durchschnittlichen monatlichen Preisschwankungen deutlich zugenommen haben. Während frühere Monatsbewegungen häufig im Bereich von wenigen US-Dollar lagen, weisen die jüngsten Daten auf wesentlich größere Schwankungsbreiten hin.
Ein steigender ATR-Wert ist ein Hinweis auf eine zunehmende Marktaktivität und Unsicherheit, sagt jedoch nichts über die zukünftige Richtung des Preises aus. Er dient ausschließlich dazu, die Intensität der Kursbewegungen besser einzuordnen.
Einordnung der jüngsten Kursbewegungen
Bestimmte Kerzenformationen mit längeren oberen oder unteren Schatten können auf verstärkte Marktreaktionen in einzelnen Handelsperioden hinweisen. Solche Muster werden von Marktteilnehmern unterschiedlich interpretiert und können unter anderem auf Gewinnmitnahmen oder eine erhöhte Unsicherheit hindeuten.
Dabei ist zu beachten, dass charttechnische Muster keine verlässlichen Prognosen liefern und stets im Zusammenhang mit weiteren Analysefaktoren betrachtet werden sollten.
Schritte zum Handel oder zur Anlage in Silber
Unabhängig davon, ob Marktteilnehmer Silber handeln oder langfristig investieren möchten, sind vor einer Positionierung am Markt mehrere Schritte zu berücksichtigen. Diese betreffen unter anderem die Kontowahl, die eigene Analyse sowie das laufende Risikomanagement.
1. Geeignetes Konto auswählen
Um den Silberpreis über CFDs zu handeln, ist ein Trade.MT4- oder Trade.MT5-Konto erforderlich. Über diese Konten kann der Silber-CFD (XAG/USD) gehandelt werden.
Für den Kauf von Silber-ETFs oder Aktien von Silberminenunternehmen ist hingegen ein Invest.MT5-Konto vorgesehen, das den Zugang zu entsprechenden börsengehandelten Instrumenten ermöglicht.
2. Eigene Analyse und Recherche durchführen
Vor jeder Marktentscheidung spielen eigene Recherchen eine zentrale Rolle. Dazu zählen sowohl die Fundamentalanalyse (z. B. makroökonomische Daten, Angebot und Nachfrage) als auch die technische Analyse (z. B. Trends oder Volatilität).
Diese Analysen können dabei helfen, das eigene Marktverständnis zu schärfen, stellen jedoch keine Garantie für bestimmte Ergebnisse dar.
3. Order über die Handelsplattform platzieren
Sobald eine Entscheidung getroffen wurde, kann eine Order über eine der verfügbaren Handelsplattformen aufgegeben werden, etwa über MetaTrader 4, MetaTrader 5, die Admiral Markets-Plattform oder die Admiral Markets-App.
Typische Schritte dabei sind:
- Auswahl des gewünschten Finanzinstruments
- Öffnen des Orderfensters
- Festlegung des Handelsvolumens
- Übermittlung der Order entsprechend der eigenen Markteinschätzung
(Hinweis: Kauf- und Verkaufsentscheidungen sollten stets auf der eigenen Analyse basieren.)
4. Positionen und Portfolio überwachen
Nach der Orderausführung ist es wichtig, die Positionen regelmäßig zu überwachen und relevante Marktentwicklungen weiter zu verfolgen. Dazu gehört auch, die eigene Strategie bei veränderten Marktbedingungen zu überprüfen.
Wichtiger Hinweis:
Bevor Sie sich für den Handel oder eine Anlage in Silber entscheiden, sollten Sie Ihre persönliche finanzielle Situation, Ihre Anlageziele und Ihre Risikotoleranz sorgfältig prüfen.
Im Rahmen der Kontoeröffnung werden Angemessenheits- und Geeignetheitsprüfungen durchgeführt, um sicherzustellen, dass die angebotenen Produkte zu Ihrem Anlegerprofil passen.
FAQ zum Silber-Trading
Was bedeutet die Volatilität des Silberpreises für Trade?
Beim Handel mit Silber entwickeln sich Gewinne oder Verluste entsprechend der Preisbewegungen des Silberpreises. Da Silber im Vergleich zu Gold häufig eine höhere Volatilität aufweist, kann es zu starken und schnellen Kursbewegungen kommen. Diese können Chancen, aber auch erhebliche Verlustrisiken mit sich bringen.
Welche Faktoren beeinflussen den Silberpreis?
Der Silberpreis wird von mehreren Faktoren beeinflusst. Dazu zählen unter anderem:
- Angebot und Nachfrage, insbesondere aus der Industrie
- Makroökonomische Entwicklungen und geopolitische Ereignisse
- Geldpolitische Entscheidungen, etwa Leitzinsen
- der US-Dollar, da Silber überwiegend in USD gehandelt wird
- die Rolle von Silber als Edelmetall mit Absicherungscharakter
Kann man beim Handel mit Silber Geld verlieren?
Ja. Abhängig von der Marktentwicklung und der Richtung der eingegangenen Positionen ist es möglich, Verluste zu erleiden. Insbesondere der Einsatz von Hebelwirkung bei CFDs kann Verluste verstärken. Daher ist es wichtig, sich vorab mit den Risiken des Handels vertraut zu machen.
Welche Möglichkeiten gibt es, in Silber zu investieren?
Es bestehen verschiedene Wege, um am Silbermarkt zu partizipieren, zum Beispiel:
- Silber-ETFs,
- Aktien von Silberminenunternehmen,
- oder physisches Silber in Form von Barren oder Münzen.
Die jeweiligen Instrumente unterscheiden sich hinsichtlich Risikoprofil, Anlagehorizont und Kosten.
Kann der Silberpreis weiter stark schwanken?
Silber gilt als volatiler Rohstoff, dessen Preisbewegungen häufig stärker ausfallen als bei Gold. Faktoren wie ein angespanntes Angebots-Nachfrage-Verhältnis, industrielle Nachfrage oder makroökonomische Unsicherheiten können zu erheblichen Kursschwankungen führen.
Dabei ist zu beachten, dass starke Bewegungen sowohl nach oben als auch nach unten auftreten können und keine verlässlichen Rückschlüsse auf zukünftige Entwicklungen zulassen.
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Die angegebenen Daten liefern zusätzliche Informationen zu allen Analysen, Schätzungen, Prognosen, Vorhersagen, Marktübersichten, wöchentlichen Ausblicken oder anderen ähnlichen Einschätzungen oder Informationen (im Folgenden „Analyse“), die auf den Websites der unter der Marke Admiral Markets tätigen Investmentfirmen (im Folgenden „Admiral Markets“) veröffentlicht werden. Bevor Sie eine Anlageentscheidung treffen, achten Sie bitte besonders auf Folgendes:
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