Was sind Öl Futures und wie kann man sie traden?

März 25, 2021 11:10 UTC
Lesezeit: 16 Minuten

Abenteuergeschichten über texanische Ölbarone hat fast jeder schon gehört. Dasselbe gilt für den märchenhaften Reichtum arabischer Ölscheichs. Aber was ist ein Öl Future? Was hat es mit „Brent" und „WTI" auf sich? Dieser Artikel bringt Klarheit darüber und zeigt Ihnen auf, wie Sie in den Handel mit Öl Futures einsteigen können.

Was sind Öl Futures und wie kann man sie traden?

Erdöl, genauer gesagt Rohöl (Englisch: crude oil), ist ein besonderer Stoff, der nicht umsonst „schwarzes Gold" genannt wird. Trotz der zunehmenden Bedeutung erneuerbarer Energien ist es nach wie vor das Öl, welches die Motoren der modernen Industriegesellschaften am Laufen hält.

Folglich ist Rohöl - zum Beispiel in Form von Öl Futures der Sorten Brent oder WTI (mehr hierzu später) einer der meistgehandelten Rohstoffe weltweit.

Öl Futures traden

Was sind Öl Futures?

Fangen wir damit an, was ein Future allgemein ist. Ein Future heißt so, weil er sich auf die Zukunft bezieht. Es ist ein Terminkontrakt über den Kauf oder Verkauf eines bestimmten Basis-Vermögenswerts („underlying asset" oder einfach Underlying).

Im Fall von Öl Futures ist der Underlying Rohöl. Letzten Endes werden beim Futures Trading unterschiedliche Erwartungen bezüglich der Zukunft ausgetauscht: Eine Vertragspartei rechnet mit fallenden, die andere mit steigenden Kursen.

Eine Vereinbarung mit Termin, die heute schon die Preise für später festlegt, gibt beiden Seiten Planungssicherheit.

Formal handelt es sich bei Futures um ein Termingeschäft. Das heißt, die Vertragsparteien verpflichten sich, vorher bestimmte Vertragsinhalte zum Fälligkeitsdatum zu erfüllen.

Futures werden in standardisierter Form an Börsen gehandelt. Die Hauptmerkmale eines Futures sind:

  • Der jeweilige Basiswert ist in Art und Qualität genau bestimmt.
  • Preis und Erfüllungszeitpunkt werden bei Vertragsschluss festgelegt, genauso wie die
  • Art der Erfüllung: Entweder als Lieferung des physischen Vertragsgegenstands oder als Barausgleich (nur Letzteres ist für das Trading relevant).

Rohöl Futures sind folglich Terminkontrakte, bei denen sich Käufer und Verkäufer von Öl darauf einigen, festgelegte Mengen an physischem Rohöl zu einem bestimmten Zeitpunkt in der Zukunft zu liefern.

Der Hauptzweck eines Finanzinstruments wie dem Brent Oil Future oder dem WTI Öl Future ist, Ölproduzenten und Verbraucher miteinander zu koordinieren.

Ölförderer können Terminkontrakte gemäß ihrer erwarteten zukünftigen Produktion verkaufen und sich so die aktuell gültigen Preise sichern.

Käufern, zum Beispiel Raffinerien, die Erdöl als Rohstoff benötigen, wird so garantiert, dass sie in der Zukunft über eine ausreichende Menge an Öl verfügen. Und sie können dafür im Vorhinein die (im Zweifel günstigeren) Preise festlegen.

Investoren sind in der Regel nicht daran interessiert, Tausende Barrel Rohöl tatsächlich zu besitzen. Die Mehrzahl der Trader handeln an den Futures-Märkten, ohne jemals etwas mit der physischen Lieferung des Rohstoffs zu tun zu haben.

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Arten von Öl Futures

Russland, Saudi-Arabien und die Vereinigten Staaten sind derzeit die drei größten Ölproduzenten der Welt (Stand: Februar 2020).

Rohöl wird in verschiedenen Qualitäten ("Sorten") gehandelt. Diese unterscheiden sich nach Merkmalen wie Siedepunkte oder Schwefelgehalt.

Je nach Höhe der Siedetemperatur der Bestandteile des Öls spricht man von „leichtem" (niedrigsiedend) oder „schwerem" Öl.

Bezogen auf den Schwefelgehalt ist entsprechend von „süßem" (schwefelarmem) oder „saurem" (schwefelreichem) Öl die Rede.

Brent Future

Der Brent Future bezieht sich auf eine weitere Sorte, nämlich das leichte und süße Brent Blend Crude. Es hat seinen Namen von dem britischen Nordsee-Ölfeld 180 km nordöstlich der Shetlandinseln.

Brent ist die für Europa wichtigste Sorte und kann nicht nur als Future, sondern auch als Differenzkontrakt (CFD) getradet werden.

WTI Future

Auch das aus US-Quellen stammende Rohöl West Texas Intermediate (WTI) ist leicht und süß. Wegen seiner vergleichsweisen hellen Farbe ist WTI manchmal auch als Texas Tea bekannt.

Das Produkt eignet sich ideal für Benzin und wird unter dem Ticker CL (für „Crude Light") an der Chicago Mercantile Exchange (CME) und der NYMEX gehandelt.

Die Preise für Brent und WTI bewegen sich in der Regel mehr oder minder synchron, können aber durchaus voneinander abweichen.

Die NYMEX WTI Light Sweet Crude Oil Futures gelten mit 1,2 Millionen Kontrakten pro Tag als der weltweit liquideste Rohölmarkt.

Die Handelseinheit für Rohöl ist übrigens „Barrel", englisch für „Fass". Ein Barrel entspricht 159,98 Liter. Die standardisierte Kontraktgröße für Öl-Futures beträgt 1.000 Barrel.

Aber wie genau kann Öl gehandelt werden?

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Der Unterschied zwischen Öl Futures und CFDs auf Öl Futures

Sowohl der Brent und WTI Future als auch CFDs (Contracts for Difference) sind Finanzderivate, also auf einen Basiswert bezogene Finanzinstrumente.

Als solche sind sie mit Trading Hebel zu handeln. Der Trader zahlt dabei nicht den gesamten Kontraktwert ein, sondern nur eine prozentuale Sicherheitsleistung, die sogenannte Margin.

Beim Margin Trading partizipiert der Anleger durch den Hebel überproportional an der Entwicklung der Preise – allerdings nach oben und nach unten. Es sind also überdurchschnittliche Gewinne, aber auch Verluste bis hin zum Aufbrauchen der gesamten Margin möglich. Eine Nachschusspflicht über die Margin hinaus ist allerdings seit einigen Jahren in der Europäischen Union für Kleinanleger (Retail Clients) verboten.

Auf den ersten Blick sind Futures und CFDs also ähnlich. Bei beiden nehmen die Trader Positionen bezogen auf den Preis des Underlyings in der Zukunft ein.

Dennoch sind beide Instrumente in entscheidenden Punkten grundverschieden.

Vor- und Nachteile von Öl Futures vs. Öl Futures CFDs

Zunächst einmal werden Öl Futures als standardisierte Kontrakte an öffentlichen Börsen gehandelt. CFDs dagegen werden außerbörslich im OTC Markt („over the counter") getradet.

Was zum Beispiel die Transparenz bei der Preisfindung anbelangt, so sind Öl Futures durch die an regulierten Börsen gehandelten, standardisierten Verträge im Vorteil.

Allerdings sind die geforderten Mindestkontraktwerte derart hoch, dass sie für den Durchschnittsanleger eine unüberwindbare Hürde darstellen.

Die Märkte für CFDs sind in der Regel liquider. Das heißt, ein breites Angebot trifft jederzeit auf eine entsprechende Nachfrage. Deshalb können Trader meistens zu ihrem gewünschten Preis handeln.

Außerdem ist man mit CFDs flexibler, zum Beispiel was die Kontraktgröße oder die Laufzeit des Instruments angeht. Letztlich gibt es keine allgemeingültige Aussage, ob Öl Futures oder CFDs auf Öl Futures „besser" sind. Es kommt immer auf die Ausgangslage und die Handelsstrategie des einzelnen Traders an.

Allerdings ist es so, dass wegen der beachtlichen Kontraktwerte der Rohöl Futures für den Kleinanleger praktisch nur CFDs in Frage kommen.

Die folgende Übersicht fasst die wichtigsten Unterschiede zwischen Futures und CFDs zusammen:

 

Futures

CFDs

Transparenz bei der Preisfindung

Über die Börse gehandelt OTC Trading

Eintrittsbarriere

Hoch, da hohe Anfangsinvestitionen Niedrig, bei Admirals ab 100 EUR Mindesteinzahlung möglich

Liquidität

Niedrig Hoch

Flexibilität

Niedrig, festes Abschlussdatum Jederzeit handelbar

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So können Sie Öl Futures traden

Will man Öl Futures traden, sollte man sich vor allem klarmachen, dass man mit einem Rohstoff handelt. Worum geht es im Rohstoffhandel an den Finanzmärkten?

Es gibt Agrarrohstoffe wie Getreide, Schweinehälften, oder Soja. Außerdem Metalle wie Kupfer, Zink, Gold oder Platin. Und schließlich fossile Rohstoffe wie Öl, Kohle und Gas.

Die Rohstoffmärkte folgen ihrer eigenen Logik. Zunächst einmal gleichen sich Rohstoffe nicht wie eine Aktie der anderen. Schweinehälften, Sojaschrot oder Gold können sich durch verschiedene Qualitäten und Eigenschaften voneinander unterscheiden. Das wirkt sich letztlich auch auf ihren Preis aus.

Bei Rohöl werden diese Unterschiede durch die Einteilung in verschiedene Sorten wie Brent oder WTI deutlich. Mit anderen Worten: Beim Brent Future und beim WTI Future werden unterschiedliche Basiswerte gehandelt.

Darüber hinaus sind Rohstoffmärkte häufig extrem volatil. Der Grund ist, dass sie externen und nicht kontrollierbaren Einflussfaktoren wie dem Wetter, politischen Spannungen, oder Versorgungsengpässen (zum Beispiel durch die Havarie einer Bohrinsel) unterliegen.

Gerade die Märkte für Öl, dem Treibstoff der Weltwirtschaft, sind besonders anfällig. Immer wieder zeugen brennende Ölfelder davon, dass Öl als politische Waffe eingesetzt wird – mit entsprechenden Folgen für die Märkte und die Weltkonjunktur. Ein Beispiel aus der jüngeren Vergangenheit ist der Raketenangriff auf eine saudische Raffinerie im September 2019.

Diese besondere Abhängigkeit der Ölmärkte von aktuellen Ereignissen schlägt sich in stark schwankenden Kursen nieder. Der folgende Chart verdeutlicht das. Die Preise für Brent Rohöl oszillierten von 2007 bis 2019 in einer Bandbreite von USD 36 und USD 140.

Brent Monatschart

Quelle: MetaTrader 5 CRUDOIL Monatschart, Datenspanne: 1. Oktober 2009 bis 1. März 2021, abgerufen am 25. März 2021 um 12.07 Uhr. Bitte beachten Sie: Vergangene Performances sind kein verlässlicher Indikator für zukünftige Ergebnisse.

Die Zeitspannen für heftige Kursausschläge können aber auch viel kürzer sein. Zum Beispiel halbierte sich 2019 der Ölpreis innerhalb weniger Monate. Noch schlimmer war der Juli 2008, als die letzte große Ölpreisblase platzte und die WTI-Notierung von über 145 USD bis Februar 2009 auf unter 34 USD fiel. Zu Beginn der Corona-Pandemie brachen die Ölpreise besonders stark ein, da die Nachfrage aufgrund einer ausgebremsten Weltwirtschaft stark gesunken war. Das hatte den zeitweiligen, außergewöhnlichen Effekt, dass WTI Futures im April 2020 über einen negativen Preis verfügten. Weil niemand das Öl wollte, bezahlten die Produzenten ihre Abnehmer, um ihre Tanker leeren zu können. 

Wie schon erwähnt, eignet sich ein Öl Future vor allem für professionelle und institutionelle Anleger. Der Hauptgrund hierfür sind die beachtlichen Kontraktgrößen. Die Standardmerkmale der Öl Futures sind:

  • Jeder Vertrag bezieht sich auf 1.000 Barrel.
  • Die Preise bewegen sich in 1-Tick-Schritten.
  • Jeder Tick ist gleich 0,01, oder ein US-Cent
  • Folglich ist der Wert jedes Ticks 10 US-$, was bereits kleine Bewegungen im Preis zu einem entweder sehr lukrativen oder aber riskanten Trade machen kann.

Wollen Sie trotz dieser relativ hohen anfänglichen Hürden Öl Futures handeln, können Sie das an einer Terminbörse wie der Eurex (European Exchange) tun. Die Börse legt die Tickgröße sowie das Verfallsdatum der unterschiedlichen Futures Kontrakte fest. Der Kurs eines Futures orientiert sich meist nah am Underlying, es besteht aber typischerweise ein kleiner, konstanter Abstand. Bei einem Broker, der Handel mit Futures ermöglicht, kostet das Eröffnen und Schließen einer Position meistens eine Abgabe. Der Broker stellt Positionen oftmals automatisch glatt, um eine Kontoüberziehung zu verhindern, wofür meist nochmal eine Abgabe anfällt.

Das Risiko, mit einem Öl Future hohe Geldsummen zu verlieren, können Sie mit CFDs auf einen Brent oder WTI Future erheblich senken. Schauen wir uns diese für Privatanleger interessante Alternative näher an.

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So handeln Sie CFDs auf Öl Futures

Die Nachteile von Öl Futures, wie die Bindung an einen Börsenplatz, ein festes Ausführungsdatum und die schiere Größe der Kontrakte, machen CFDs auf Öl Futures für Privatanleger zur attraktiven Option.

Dazu zunächst eine Erklärung, worum es sich bei Contracts for Difference überhaupt handelt. Das Finanzinstrument CFD ermöglicht es Ihnen, auf steigende und fallende Kurse zu setzen. Sie besitzen den Basiswert - in diesem Falle den Öl Future - nämlich nicht, sondern versuchen lediglich, seine Kursentwicklung vorherzusagen und darauf zu spekulieren. Wenn Sie also davon ausgehen, dass der Kurs des Öl Future in Zukunft sinkt, eröffnen Sie eine SHORT Position (oder SELL Position). Gehen Sie vom Gegenteil aus, eröffnen Sie eine LONG (BUY) Position.

Um einen solchen Trade vorzunehmen, müssen Sie über eine Handelsplattform verfügen. Bei Admiral Markets können Sie sich zwischen dem MetaTrader 4 und dem MetaTrader 5 entscheiden. Außerdem bieten wir die Optionen, via MetaTrader WebTrader direkt im Browser zu handeln, und stellen Ihnen die kostenlose Erweiterung MetaTrader Supreme Edition zur Verfügung. Um per CFD auf die zukünftige Entwicklung des Öl Future Kurses zu spekulieren, gehen Sie folgendermaßen vor:

  1. Öffnen Sie Ihre Version des MetaTraders.
  2. Klicken Sie mit der rechten Maustaste in das Fenster "Marktübersicht" und wählen Sie "Symbole" oder nutzen Sie den Shortcut Strg+U.
  3. Unter dem Reiter "Spezifikation" wählen Sie "Commodity Futures CFDs". Dann können Sie mit einem Doppelklick den WTI Rohöl CFD oder den BRENT Rohöl CFD zu Ihrer Marktübersicht hinzufügen.
  4. Klicken Sie nun auf das hinzugefügte Instrument in Ihrer Marktübersicht, halten Sie es gedrückt und ziehen Sie es auf Ihr Chartfenster. Im geöffneten Chart können Sie entweder rechtsklicken, auf "Handel" und "Neues Order" klicken oder den Shortcut F9 nutzen.
  5. Im Fenster "Auftrag" können Sie die Art der Orderausführung sowie Werte für Volumen, Stop Loss und Take Profit eingeben und sich für BUY oder SELL entscheiden.

Im MetaTrader sieht das folgendermaßen aus. Der rote Kasten beinhaltet die Marktübersicht, der grüne das Auftragsfenster:

Öl CFD Order im MetaTrader 5

Quelle: MetaTrader 5 CRUDOIL Monatschart, Datenspanne: 1. Oktober 2009 bis 1. März 2021, abgerufen am 25. März 2021 um 12.17 Uhr. Bitte beachten Sie: Vergangene Performances sind kein verlässlicher Indikator für zukünftige Ergebnisse.

Da Anleger mit Differenzkontrakten darauf abzielen, mit Kursunterschieden Gewinne zu machen, ist die Volatilität von Brent und WTI des Traders Freund. Als Beispiel hier der Intraday Verlauf des WTI Crude Oil Spot Preises vom 25. März 2021:

WTI Rohöl Spot CFD Admirals

Quelle: Admirals Kontraktdetails, abgerufen am 25. März 2021 um 12.21 Uhr. Bitte beachten Sie: Vergangene Performances sind kein verlässlicher Indikator für zukünftige Ergebnisse.

Um Erfolg zu haben, sollten Sie sich die Grundlagen des Öl CFD Trading aneignen. Mit diesem Basiswissen legen Sie sich im nächsten Schritt eine Handelsstrategie zurecht, die auf folgenden Pfeilern ruht:

  • Analyse: Gerade wenn Sie Öl als Underlying traden, sollten Sie über das Marktgeschehen auf dem Laufenden sein. Wie in anderen Fällen auch, können Sie sich die Methoden der technischen Chart Analyse sowie der Beobachtung der fundamentalen Marktdaten zunutze machen. Aber gerade in einem Rohstoffmarkt wie dem Brent oder WTI ist die Einbeziehung aktueller Nachrichten und der Fundamentalanalyse unabdingbar.
  • Markterwartung: Auf Basis Ihrer Analyse bilden Sie sich eine Meinung über die Richtung, in die sich der Markt entwickeln wird. Wenn Sie erwarten, dass der Kurs steigt, könnten Sie eine Long-Position eröffnen. Aber auch mit Short-Positionen, also mit dem Setzen auf fallende Kurse, kann man im CFD Öl Handel erfolgreich sein!
  • Zeitrahmen: Ob sie als Daytrader ihre Position am selben Tag eröffnen und schließen oder als Swing Trader längere Zeithorizonte verfolgen, hängt neben den Marktgegebenheiten auch von Ihrem persönlichen Trading Stil ab.
  • Risikomanagement: Kein Training ohne geeignetes Risikomanagement! So auch beim Öl Future CFD. Machen Sie sich vertraut mit Werkzeugen wie dem Stop Loss und setzen Sie diese konsequent ein, um Ihre Risiken zu minimieren. Admirals bietet Ihnen außerdem den hauseigenen Volatility Protection Service an, der Sie stets vor zu hohen Verlusten schützt.

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Kontraktdetails Öl Futures und CFDs - ein Vergleich

Bei einem Vergleich der Vertragskonditionen von Öl Futures und CFDs auf Öl Futures (hier der Sorte WTI als Beispiel, bei Brent Futures gilt ähnliches) wird schnell klar, was für den Kleinanleger das größte Problem der echten Futures ist: Die handelbaren Lots sind zu groß.

Bei einem Mindestkontraktwert von 1.000 Barrel sind mehrere Tausend Dollar als Sicherheitsleistung pro Lot fällig.

Die Lotgröße wirkt sich auch auf die Tickwerte aus. Zwar betragen die Ticks, also die minimalen Preisänderungen bei Future und CFD, 0,01 USD/Barrel. Aber das ergibt eben einen Tickwert von 10 USD (1,000 x 0,01) beim WTI Future und nur 1 USD (100 x 0,01) beim WTI Futures CFD von Admiral Markets.

Bei CFDs auf Brent Futures sind die Kontraktdetails im Wesentlichen identisch.

 

WTI Future

Admirals

WTI Futures CFD

Margin (in % der Lotgröße)

ca. 5%

10%

Kommission

4€ für US Futures (Beispielwert)

0

Tick Größe (US$ pro Barrel)

0,01

0,01

Lot Größe (Barrels)

1.000

100

Minimale Kontraktgröße in Lots

1

0,1

Öl Future CFDs traden

Der richtige Broker für den Handel mit CFDs auf Öl Futures

Mit welchem Broker sollten Sie CFDs auf Rohöl Futures handeln?

Zunächst einmal muss der Broker natürlich CFDs auf WTI und Brent Future überhaupt anbieten - nicht alle tun das. Für Ihren Tradingerfolg sind viele Faktoren entscheidend. Besonders wichtig ist die Wahl des richtigen Brokers. Dieser sollte die folgenden Eigenschaften mit sich bringen:

  • Regulierung durch weltweit anerkannte Aufsichtsbehörden wie die Financial Conduct Authority (FCA) aus Großbritannien, die Cyprus Securities and Exchange Commission (CySEC), die Australian Securities and Investments Commission (ASIC) und die Estonian Financial Supervision Authority (EFSA)
  • Niedrige Einstiegshürden, Spreads und Kommissionen
  • Kundenservice in deutscher Sprache
  • Umfangreiches, bestenfalls kostenloses Angebot an Tools und Strategien
  • Breite Palette an verfügbaren Finanzinstrumenten
  • Gutes Abschneiden bei Kundenbefragungen und Preisverleihungen

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Wie sollte ich Öl Futures traden?

Für die Mehrheit der privaten Trader ist die Antwort klar: CFDs auf Öl Futures. Dass CFDs das Instrument der Wahl sind, liegt auf der Hand, weil durch die Mindestkontraktgröße von 1.000 Barrel beim WTI oder Brent Future das finanzielle Risiko zu hoch ist.

CFDs auf den Brent Future oder den WTI Future können Sie bei Admirals mit einem Hebel von bis zu 1:10 handeln. Das dafür notwendige, deutlich geringere Kapital ist der erste und wohl auch wichtigste Schritt der Risikobegrenzung.

Der durchschnittliche Privatanleger tut gut daran, sich gerade in dem sehr volatilen und der politischen Willkür ausgesetzten Markt für Rohöl nicht zu stark zu exponieren.

In jedem Fall sollten Sie das Trading mit Öl Futures zunächst einmal in einer risikofreien Umgebung ausprobieren. Dafür stellt Ihnen Admirals das kostenlose Demokonto zur Verfügung, mit dem Sie Ihre Trading Strategien in realistischer Marktumgebung austesten können.

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Dieses Material beinhaltet keine und sollte nicht als Investmentberatung, Investmentempfehlung, Angebot oder Werbung für jegliche Art von Transaktion mit Finanzinstrumenten aufgefasst werden. Bitte seien Sie sich bewusst, dass Artikel wie dieser keine verlässlichen Voraussagen für gegenwärtige oder zukünftige Entwicklungen darstellen, da sich die Umstände jederzeit ändern können. Bevor Sie irgendeine Art von Investment tätigen, sollten Sie einen unabhängigen Finanzberater konsultieren, um sicherzustellen, dass Sie die vorhandenen Risiken richtig verstehen und einschätzen können.

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