So nutzen Sie mit der Trendfolgestrategie bestehende Trends aus

September 07, 2020 11:03 UTC
Lesezeit: 17 Minuten

Wer im Online Trading erfolgreich sein will, der braucht die richtige Trading Strategie. Eine dieser Strategien wollen wir Ihnen in diesem Artikel vorstellen. Die Trendfolgestrategie gehört zu den ältesten überhaupt und kann nicht nur im Trading, sondern auch in anderen Investitionsformen eingesetzt werden. 

Zugrunde liegt der Trendfolgestrategie die klassische Börsenweisheit “The trend is your friend” (zu Deutsch: Der Trend ist dein Freund). Man versucht mit dieser Strategie, einen bestehenden Kurstrend (Aufwärts- oder Abwärtstrend) in einem Markt zu erkennen, eine Position in Richtung dieses Trends zu eröffnen und die Position dann möglichst bis kurz vor Ende des Trends offenzuhalten. 

So nutzen Sie mit der Trendfolgestrategie bestehende Trends aus

Natürlich weiß man als Trader nie, wie lange ein Trend noch anhält. Aber es kann sich auch dann noch lohnen, mit dem Trend zu traden, wenn dieser schon eine ganze Weile aufrechterhalten wird. Entscheidend ist dabei, dass man frühzeitig erkennt, wann sich der Trend umkehrt und in die Gegenrichtung umschlägt. 

Zur Erkennung von Trends lassen sich unterschiedliche Tools wie Trendfolgestrategie Indikatoren heranziehen. Diese können dem Trader dabei helfen, die richtigen Ein- und Ausstiegspunkte zu finden. Wie das alles funktioniert, erfahren Sie in diesem Artikel.

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Was ist eine Trendfolgestrategie? 

Hinter der Trendfolgestrategie steckt die Annahme, dass es einfacher ist, bereits bestehende Trends auszunutzen als frühzeitig eine Trendumkehr zu erkennen. Man partizipiert dann zwar nicht von Tiefststand zu Höchststand (oder umgekehrt, wenn man Short geht) von einem Trend, läuft aber auch nicht Gefahr, die völlig falsche Entscheidung getroffen haben, wenn das Gegenteil von dem eintritt, was man angenommen hat. Natürlich kann es auch beim Einsteigen inmitten eines Trends zur plötzlichen Kursumkehr kommen und man erleidet als Trader hohe Verluste. Diese Gefahr ist stets präsent. 

Mit einer erfolgreichen Trendfolgestrategie gelingt es einerseits, einen bestehenden Trend zu erkennen und eine Position entlang dieses Trends zu eröffnen, und andererseits, diese Position wieder zu schließen, bevor sich der Trend umkehrt. Dazu stehen dem Trader unterschiedliche Indikatoren wie Moving Average Convergence Divergence (MACD), Bollinger Bänder oder Simple Moving Average (SMA) zur Verfügung, die er am besten in Kombination miteinander einsetzt, um mögliche Ein- und Ausstiege zu erkennen. 

Die Rolle von CFDs für die Trendfolgestrategie 

Eine Besonderheit bezüglich der Trendfolgestrategie stellt das Trading mit CFDs (Contracts for Difference) dar. Diese werden mit Trading Hebel gehandelt, was bedeutet, dass man ein Vielfaches dessen einsetzen kann, was sich im eigenen Konto befindet. Das vervielfacht die potenziellen Gewinne, aber auch die potenziellen Verluste eines Trades. Daraus lässt sich ableiten, dass man nur einen kurzen Abschnitt eines Trends ausnutzen muss, um einen Gewinn zu machen. Allerdings kann dieses Vorgehen auch zu einem schnelleren und höheren Verlust führen. 

Überdies kann man im CFD Handel nicht nur Long gehen, also auf einen steigenden Kurs (Aufwärtstrend) spekulieren, sondern auch Short, also auf einen Abwärtstrend. So bleibt man auch dann handlungsfähig, wenn die Märkte ins Minus drehen. Natürlich erhöht das auch die Möglichkeiten, falsch zu liegen, weshalb man im CFD Trading stets einen Stop Loss (oder als erfahrenerer Trader einen Trailing Stop) einsetzen sollte.

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Die Grundlagen der Trendfolgestrategie 

Der bis heute weltberühmte Ökonom David Ricardo (1772 – 1823) war in seiner Zeit einer der erfolgreichsten Anhänger der Trendfolgestrategie. Er stellte diesbezüglich die folgenden drei Regeln auf: 

  • Verweigere nie eine Gelegenheit, die sich dir bietet. 
  • Begrenze deine Verluste. 
  • Lasse deine Gewinne laufen. 

Diese drei Regeln wollen wir uns einmal genauer ansehen. 

Konsequente Befolgung von Handelssignalen 

Ricardo postulierte, dass man eine Handelsgelegenheit nicht ungenutzt verstreichen lassen sollte. Hat man sich also eine Trendfolgestrategie im Rahmen seines eigenen Trading Plans zurechtgelegt, sollte man die von ihr ausgegebenen Ein- und Ausstiegssignale auch wahrnehmen. Diese Regel gilt auch für das Trading insgesamt: Man formuliert einen Plan, an dessen Regeln man sich hält. Funktioniert er nicht, muss man ihn verbessern. Aber es hilft nichts, einen einmal formulierten Plan ad hoc umzuwerfen, weil man doch lieber dem eigenen Bauchgefühl folgen will. 

Verluste begrenzen 

Diese Regel klingt einfacher, als sie ist. Natürlich will jeder Trader nie Verluste, sondern immer nur Gewinne einfahren. Allerdings schaffen das nicht einmal die besten und erfolgreichsten. Es kommt also darauf an, in der Lage zu sein, einen verlustreichen Trade frühzeitig zu erkennen und ihn zu schließen, statt darauf zu hoffen, dass er sich bald wieder in das Gegenteil umkehrt und Gewinne abwirft. Es ist nie einfach, sich einen Fehler einzugestehen, aber wenn es gelingt, kann man damit viel Geld sparen. 

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Gewinne laufen lassen 

Was für Verluste gilt, gilt umgekehrt auch für Gewinne: Statt frühzeitig aus ihnen auszusteigen, sollten sie so lange offengehalten werden, bis ein deutliches Ausstiegssignal gegeben ist. Ein klassischer Fehler von Anfängern ist es, Gewinntrades zu schnell wieder zu schließen, da sie den Gewinn realisieren wollen, wobei sie missachten, dass ihnen der Trade noch weitere Gewinne einbringen könnte. 

Die Funktionsweise der Trendfolgestrategie

Bei der Trendfolge Strategie geht der Anleger bei einer Aufwärtsbewegung eine Long-Position und bei einer Abwärtsbewegung eine Short-Position ein. Damit folgt er dem Trend. Es gibt zwar immer auch Gegenbewegungen, diese fallen im Allgemeinen aber gering aus. Das bedeutet, dass Kursausschläge in Trendrichtung generell größer sind als Kursausschläge gegen die Trendrichtung.

Einen Trend kann man mittels Unterstützungs- und Widerstandslinien, die in ein Chart eingezeichnet werden, erkennen. Sie stellen das sprichwörtliche Feld dar, auf dem Käufer und Verkäufer um die Vorherrschaft im Markt kämpfen. 

Die Widerstandslinie befindet sich am oberen Rand des Kursverlaufs. Sie wird erreicht, wenn die Kurse steigen, allerdings prallt der Kurs oftmals an ihr ab, da zu wenige Käufer überzeugt sind, dass der Kurs weiter steigt.  

Für die Unterstützungslinie gilt das Gegenteil. Sie befindet sich am unteren Rand des Kursverlaufs. Oszilliert der Kurs zwischen Widerstand und Unterstützung, ist dies ein Hinweis darauf, dass der bestehende Trend anhalten könnte. Durchbricht der Kurs allerdings die Widerstands- oder Unterstützungslinie, kann dies eine Trendbeschleunigung oder Trendumkehr zur Folge haben.

Zusätzlich setzen professionelle Trader noch Moving Averages oder Oszillatoren ein, um Trends besser identifizieren zu können. Zudem lassen sich auch mit den Candlestick Charts Trends erkennen. Dabei handelt es sich um spezielle Chartformationen, wie beispielsweise die Kopf-Schulter-Formation, die auch Unterstützungen und Widerstände abbildet. Daneben gibt es Chartformationen wie zum Beispiel Flagge, Rechteck oder Dreieck, die jedoch vor allem für professionelle und fortgeschrittene Trader erkennbar sind. Einsteiger sollten sich zunächst auf die Grundlagen der Trendfolgestrategie konzentrieren und mit dieser üben.

Die wichtigste Grundlage für die Trendfolgestrategie ist ein solides Konzept hinsichtlich der Ein- und Ausstiegszeitpunkte. Dazu zählt auch, dass die Stops eng gesetzt werden, um die Positionen abzusichern. Das Setzen des Stop Loss darf auf keinen Fall vernachlässigt werden.

Beispiele für mögliche Trendfolgestrategien 

Wie wir bereits erfahren haben, sind Trendfolgestrategien keine Neuheit. Ihre Ursprünge lassen sich auf den Beginn des 19. Jahrhunderts zurückdatieren. Drei der bekanntesten Trend Trading Strategien wollen wir Ihnen im Folgenden kurz vorstellen. 

Turtle 

Erfinder der Turtle-Strategie ist der legendäre Wertpapierhändler Richard Donchian. Sie basierte auf der Kombination von zwei Eintrittssignalen in den Markt: 

  • Markt erreicht ein neues 20-Tage-Hoch oder -Tief 
  • Erzielt das erste Signal einen Gewinn, wird es durch ein zweites erweitert, das statt des 20-Tage-Hochs ein 55-Tage-Hoch einsetzt. 

Sobald ein Signal ausgelöst wurde, musste eine Position eröffnet werden. Diese wurde in mehreren Schritten kontinuierlich erweitert, solange sich der Trend fortsetzte. Zur Absicherung wurde ein Stop Loss eingesetzt, der den maximalen Verlust auf 2 Prozent des Kontostands begrenzte. 

Donchian Breakout 

Wie sich unschwer erkennen lässt, geht auch diese Trendfolgestrategie auf Richard Donchian zurück. Sie funktioniert ähnlich wie die Turtle-Strategie: Hat der Kurs ein neues 20-Tage-Hoch erreicht, werden Long-Positionen eröffnet, die bei Erreichen eines 20-Tage-Tiefs wieder geschlossen werden. Sie können aber zuvor schon geschlossen worden sein, sofern der Stop Loss dies ausgelöst hat. Als zusätzlicher Filter kommt der Trendfolgestrategie Indikator Average True Range zum Einsatz. 

Dynamic Breakout System 

Das Dynamic Breakout System ist ein Oberbegriff für mehrere unterschiedliche Trendfolgestrategien. Sie haben gemeinsam, dass sie allesamt für dynamische Marktumgebungen vorgesehen sind. Zum Beispiel gibt es manche Systeme, die einen Long-Einstieg signalisieren, wenn sich der Kurs einer Widerstandslinie nähert. Bei defensiveren Systemen wird beispielsweise die Volatilität des Marktes als zusätzlicher Filter eingesetzt, um potenzielle Kursausbrüche vorherzusehen.

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So finden Sie die richtigen Indikatoren für Ihre Trendfolgestrategie 

Um einen Trend zu erkennen, stehen dem Trader Hilfsmittel wie Trendfolge Indikatoren zur Verfügung. Sie zeigen an, in welcher Richtung sich der Kurs bewegt, wie stark ein bestehender Trend ist und wo seine Grenzen liegen. Allerdings sei gleich zu Beginn gesagt, dass es sich hierbei um nachlaufende Indikatoren handelt, sie also stets nur historische Daten analysieren. Sie können niemals einen Trend vorhersehen, lediglich Hinweise darauf geben, was als nächstes passieren könnte. 

Trendfolge Indikatoren vergleichen kurz-, mittel- und langfristige Trends miteinander, um daraus eine Vermutung darüber abzuleiten, ob sich ein Trend gerade in der Auf- oder Abbauphase befindet. Was sie automatisch mittels Algorithmen erledigen, würde einen Trader unvorstellbar viel Zeit kosten, wollte er es per Hand erledigen.  

Befindet sich ein Trend gerade in einer starken Phase, können Indikatoren brauchbare Signale ausgeben. Kann sich der Kurs allerdings nicht entscheiden, befindet sich also in der Range, kann es oft zu Fehlsignalen kommen. Bestenfalls erkennen sie dies und zeigen dem Trader an, dass kein Trend besteht. Bei starken Trends lassen Indikatoren Rückschlüsse auf den Einsatz des Stop Loss, das Nachkaufen von Positionen und das Risiko- und Money Management zu.

Trader wenden die Aussagen von Trendfolge-Indikatoren auch ohne bewussten Einsatz auf unterschiedliche Weise an. Wer zum Beispiel im Tagesgeschehen berechnen will, wo der Stop Loss im idealen Fall stehen muss, vergleicht den Tages-Chart mit dem Wochen,- Monats- und Quartals-Chart. Dies würden ihm Bollinger Bänder, MACD und Simple Moving Average (SMA) auch sagen. Die Indikatoren nehmen die Berechnung vor, die ein Trader ansonsten manuell durchführen müsste, was im schnellen Handelsgeschehen schnell misslingen kann.

Wichtige Trendfolgeindikatoren im Überblick

Einen umfassenden Überblick über alle Trendfolge Indikatoren zu erstellen, die dem Trader zur Verfügung stehen, ist nahezu unmöglich. Dafür gibt es mittlerweile schlicht zu viele. Stattdessen wollen wir Ihnen die drei wichtigsten vorstellen. 

Simple Moving Average (SMA) 

Auf dem Simple Moving Average (zu Deutsch: einfacher gleitender Durchschnitt) basieren andere wichtige Indikatoren der Trendfolgestrategie wie die Bollinger Bänder und der MACD. Der SMA glättet den Kurs über die vergangenen x Perioden, was Kursausreißer herausnimmt und den tatsächlichen Kurstrend anzeigt. Steigt der SMA der letzten 20 Perioden an, so bedeutet dies, dass der Trend im Durchschnitt der letzten 20 Perioden (20 Tage) nach oben zeigt. 

Die Indikatorlinie gilt vielen Tradern dabei als potenzielle Signallinie. Wird sie vom Kurs nach oben durchbrochen, wird dies oftmals als Kaufsignal interpretiert. Umgekehrtes gilt, wenn die Indikatorlinie nach unten durchbrochen wird. 

Trendfolgeindikator SMA

Quelle: MetaTrader 5 DAX30 Tageschart, Datenspanne: 27. November 2020 bis 17. Juni 2021, abgerufen am 17. Juni 2021 um 15.28 Uhr. Bitte beachten Sie: Vergangene Performances sind kein verlässlicher Indikator für zukünftige Ergebnisse. 

Bollinger Bänder 

Seinen Namen verdankt dieser Indikator dem Finanzanalysten John Bollinger, der ihn in den 1980er Jahren entwickelte. Die Bollinger Bänder bestehen aus drei Bändern, die den Kurs umschließen. Dahinter steckt die Annahme, dass sich der Kurs um die Mitte des oberen und unteren Bands weiterentwickeln wird. 

Trendfolgeindikator Bollinger

Quelle: MetaTrader 5 DAX30 Tageschart, Datenspanne: 27. November 2020 bis 17. Juni 2021, abgerufen am 17. Juni 2021 um 15.30 Uhr. Bitte beachten Sie: Vergangene Performances sind kein verlässlicher Indikator für zukünftige Ergebnisse. 

Moving Average Convergence Divergence (MACD) 

Einer der wichtigsten Trendfolge Indikatoren ist der MACD. Er bündelt die Aussagen mehrerer Indikatoren in sich, zum Beispiel dreier unterschiedlicher Moving Averages. Er zieht zwei Exponential Moving Averages voneinander ab, was dazu führt, dass sein Verlauf um eine Nulllinie herum oszilliert (weshalb er auch als Oszillator bezeichnet wird). 

Ein positiver Wert bedeutet, dass der kürzere Moving Average über dem längeren liegt. Je weiter sich der Indikator von der Nulllinie entfernt, desto stärker lassen sich Rückschlüsse auf mögliche Kursdivergenzen ziehen. Dadurch kann die Stärke eines Trends bestimmt werden. Besonders wichtige Punkte im Indikator sind diejenigen, an denen er sich der Nulllinie nähert und diese kreuzt. Immer dann kommt es zu einer Trendumkehr. 

Trendfolgeindikator MACD

Quelle: MetaTrader 5 DAX30 Tageschart, Datenspanne: 27. November 2020 bis 17. Juni 2021, abgerufen am 17. Juni 2021 um 15.31 Uhr. Bitte beachten Sie: Vergangene Performances sind kein verlässlicher Indikator für zukünftige Ergebnisse.

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So finden Sie die richtigen Werte für Ihre Trendfolgestrategie

Für eine Trendfolgestrategie sind vor allem Basiswerte geeignet, die sich bereits recht konstant entwickeln. Dazu zählen zum Beispiel:

  • Aktien: Insbesondere Technologie-Aktien wie Amazon, Tesla oder Google entwickelten sich in den zurückliegenden Jahren durchweg positiv. Aber: Durch einzelne Ereignisse (zum Beispiel der Abgasskandal in der deutschen Automobilbranche) kann es auch immer wieder vorkommen, dass bestehende Trends plötzlich umgekehrt werden.
  • Indizes: Sowohl kurzfristig als auch langfristig entwickelten sich große Indizes wie der Dow Jones oder der DAX recht konstant. Denn bekanntermaßen setzt sich ihr Wert aus zahlreichen Einzelaktien zusammen. Kommt es bei einer Aktie zu einer abrupten Wende, kann sich der Trend des Indizes insgesamt dennoch fortsetzen.

Auch wenn bei Admirals viele verschiedene Basiswerte handelbar sind, sollten sich vor allem Einsteiger zunächst auf einige wenige Underlyings konzentrieren. Denn nur so können sie ein Gefühl für die Entwicklung der jeweiligen Märkte entwickeln.

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Die Stärken und Schwächen von Trendfolgestrategien

Wie alle Handelsansätze weisen auch Trendfolgestrategien gewisse Stärken und Schwächen auf.

Pro

Contra

Der Grundgedanke: Trends sind beständig und setzen sich fort.

Die Identifizierung eines zuverlässigen Trends kann schwierig sein.

Hieraus resultieren hohe Trefferquoten.

In ausgeprägten Seitwärtsmärkten sind lange Verlustperioden möglich.

Die Umsetzung der Handelsstrategie erfordert nur wenig Aufwand.

 

Der Handelsansatz funktioniert in allen Märkten und Marktlagen gleichermaßen.

 

Ein wichtiger Vorteil von Trendfolgestrategien ist, dass man als Trader nicht nur von Aufwärtstrends, sondern auch von Abwärtstrends profitieren kann. Die Kunst besteht in beiden Fällen darin, die Trendumkehr frühzeitig zu erkennen und seine Long- oder Short-Position zu schließen. Jedoch halten Aufwärtstrends üblicherweise länger an, weshalb man als Trader tendenziell auch länger - und damit mehr - von ihnen profitieren kann. 

Einer der größten Nachteile von Trendfolgestrategien besteht in der Auslösung von Fehlsignalen. Da es auch in Seitwärtsmärkten zu Kursschwankungen kommt, können diese fälschlicherweise als Trendbeginn interpretiert werden. Die dadurch ausgelösten Signale können dann in Verlusten resultieren. Hält sich ein Seitwärtsmarkt hartnäckig und man wartet immer wieder auf neue Einstiegssignale, kann das im schlimmsten Fall zu einer Phase sich wiederholender Verluste führen. 

Trendfolge testen

Sollte ich mit einer Trendfolgestrategie handeln?

Die Trendfolgestrategie eignet sich sowohl für langfristig orientierte Investoren als auch für Daytrader, denn Trends finden auf allen zeitlichen Ebenen statt. Wie erwähnt, ist eine Fortsetzung eines bestehenden Trends aus gruppenpsychologischen Gründen wesentlich wahrscheinlicher als eine Trendumkehr. Die große Herausforderung besteht darin, einen Trend zu erkennen. Dafür ist in der Regel Erfahrung nötig. Deshalb ist es empfehlenswert, das Trading zunächst in einem kostenlosen Demokonto von Admirals zu üben und die gewählten Trading Strategien und Indikatoren auszutesten.

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Dieses Material beinhaltet keine und sollte nicht als Investmentberatung, Investmentempfehlung, Angebot oder Werbung für jegliche Art von Transaktion mit Finanzinstrumenten aufgefasst werden. Bitte seien Sie sich bewusst, dass Artikel wie dieser keine verlässlichen Voraussagen für gegenwärtige oder zukünftige Entwicklungen darstellen, da sich die Umstände jederzeit ändern können. Bevor Sie irgendeine Art von Investment tätigen, sollten Sie einen unabhängigen Finanzberater konsultieren, um sicherzustellen, dass Sie die vorhandenen Risiken richtig verstehen und einschätzen können.

Jens Chrzanowski
Jens Chrzanowski
Niederlassungsleiter und Mitglied des globalen Group Management Boards

Gründer und Leiter des deutschen Büros von Admirals seit 2011. Vorherige berufliche Stationen bei FXCM, E*TRADE und der Deutschen Bank.