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News Trading - so funktioniert der Handel mithilfe von Nachrichten

Februar 05, 2020 11:20 UTC
Lesezeit: 12 Minuten

News Trading - so funktioniert der Handel mithilfe von Nachrichten

Breaking News, Wirtschaftsnachrichten und Ereignisse wie Ankündigungen über Unternehmensgewinne, ein Wechsel im Management oder Gerüchte über eine Fusion können dazu führen, dass sich der Aktienkurs eines Unternehmens nach oben oder unten bewegt. Das News Trading kann ein wichtiges Werkzeug für Finanzinvestoren sein, um auf solche Nachrichten zu reagieren oder ihre Auswirkungen zu antizipieren. Was man darunter versteht, erklären wir Ihnen in diesem Artikel.

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Was ist News Trading?

Beim News Trading geht es darum, seine Tradingentscheidungen auf der Grundlage aktuell bekannt gewordener beziehungsweise erwarteter Neuigkeiten zu treffen. Auf makroökonomischer Ebene können Zinssätze, die Beschäftigungsrate, Zollentscheidungen oder Ankündigungen der Zentralbank zu einer tiefgreifenden Änderung beispielsweise von Wechselkursen führen.

Man kann das News Trading von zwei Seiten betrachten: Einmal versuchen News Trader zu profitieren, indem sie sich auf die Reaktion des Marktes nach dem Bekanntwerden der Neuigkeiten konzentrieren. Oder sie fokussieren die Stimmung im Markt vor der Veröffentlichung wichtiger Trading News. Das Stichwort in diesem Zusammenhang ist Sentiment Analyse.

Die Idee hinter der News Trading Strategie klingt zunächst relativ einleuchtend: Den Einfluss von Nachrichten auf Marktpreise einschätzen und entsprechend handeln.

Dennoch ist News Trading nicht einfach zu beherrschen. Viele sehen es sogar als Königsklasse des Anlegens an.

Das Sprichwort „buy the rumor, sell the news" („Kauf das Gerücht, verkaufe die Nachrichten") zielt darauf ab, dass Gerüchte und tatsächliche Nachrichtenlage unterschiedliche Effekte auf den Preis eines Anlageinstruments haben können.

Aus diesem Grund konzentrieren sich News Trader auf den Zeitraum vor oder unmittelbar nach den Nachrichten, wenn der Markt noch in der Lage ist, zu reagieren.

Diese Perioden zeichnen sich durch eine hohe Volatilität aus, die einerseits Gewinnchancen schafft, andererseits aber auch das Risiko, Verluste zu machen. Daher ist News Trading im Allgemeinen nichts für Trading Anfänger. Mehr dazu lesen Sie im nächsten Abschnitt.

News Trader versuchen größtenteils, vom Timing oder dem wahrscheinlichen Inhalt der bevorstehenden Nachrichten zu profitieren. Wenn der Zeitpunkt der Veröffentlichung neuer Informationen im Vorhinein bekannt ist, wie bei Gewinnmitteilungen von Unternehmen oder Zinsänderungen einer Notenbank, geht es beim Newstrading hauptsächlich darum, die Auswirkung der Trading Nachrichten zu antizipieren.

Das Spiel kann dann dem Kaffeesatzlesen gleichen. Tatsächlich versuchen Zentralbanken immer wieder zum Beispiel durch verklausulierte Sprache, die Auswirkungen ihrer Ankündigungen auf den Markt abzumildern. Aber selbst widersprüchliche politische Signale werden von den Märkten aufmerksam registriert und beeinflussen den Handel.

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Ein Beispiel hierfür sind die berühmten Worte, mit denen der damalige Chef der US Federal Reserve Alan Greenspan vor den Übertreibungen bei Technologie-Werten warnte: „irrational exuberance" (irrationaler Überschwang). Die Märkte setzten daraufhin ihren Höhenflug unbeirrt fort. Kurz darauf, im März 2000, platzte die Dotcom-Blase.

Zentralbanker machen sich die Effekte des News Tradings aber auch zunutze, um ihre Ziele zu erreichen. Ein Beispiel ist die mittlerweile legendäre „Whatever it takes"-Äußerung des letzten EZB-Vorsitzenden Mario Draghi. Mit der bedingungslosen Unterstützung wollte Draghi auf dem Höhepunkt der Eurokrise 2012 die gemeinsame Währung retten - und war damit erfolgreich.

Auch plötzlich auftretende Nachrichten können für das Newstrading relevant sein. Wenn die Trading News eine Überraschung für alle Marktteilnehmer sind, wie beispielsweise bei einer Naturkatastrophe oder einem sogenannten Black Swan Ereignis (also etwas, das so unwahrscheinlich ist wie ein schwarzer Schwan), versuchen News Trader sich zu positionieren.

Manchmal bedeutet dies, mit der auftretenden Volatilität zu spielen oder eine Wette auf die unmittelbaren Auswirkungen der News auf die aktuellen Kurstrends einzugehen.

Das Wichtigste aus diesem Abschnitt noch einmal in der Zusammenfassung:

  1. Newstrader nutzen geplante Ankündigungen, um Positionen einzunehmen und von der kurzfristigen Volatilität zu profitieren.
  2. Andere verfolgen die News Trading Strategie, auf bedeutende, ungeplante Ereignisse zu setzen, die sich auf die binnenländische oder globale Wirtschaft auswirken.
  3. Im Newstrading neigen die Akteure dazu, Positionen für einen sehr kurzen Zeitraum zu halten, da die Wirkung von Nachrichten in der Regel schnell nach der Veröffentlichung verpufft.

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Die Vor- und Nachteile von News Trading

Die Grundidee des News Trading ist relativ einfach: Relevante aktuelle Ereignisse antizipieren, sich ein Bild der möglichen Folgen machen und dann schnell handeln.

Allerdings verkomplizieren vor allem zwei Punkte eine News Trading Strategie nicht unerheblich.

Der Erste betrifft die Nachrichten selbst. Mit einem Zugang zum Internet ist es heute viel leichter als je zuvor, an eine schier unerschöpfliche Fülle von Nachrichten zu kommen. Die Schwierigkeiten beginnen aber mit deren Interpretation.

Sie sollten sich klarmachen, dass es eines gewissen Grundwissens bedarf, um die in den Nachrichten enthaltenen Informationen auch einordnen zu können. Der damit verbundene Aufwand ist nicht jedermanns Sache.

Man muss sich über das tagesaktuelle Geschehen auf dem Laufenden halten, am besten schon früh morgens, um für den Handelstag gewappnet zu sein. Darüber hinaus sollte der Newstrader auch abschätzen können, was zum Beispiel eine Gewinnwarnung für ein Unternehmen bedeutet. Neben den notwendigen betriebswirtschaftlichen Kenntnissen bedarf es dazu auch in der Tradingpraxis erworbene Erfahrung.

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Und es gibt einen zweiten Punkt: Selbst, wenn Sie die für Sie relevanten Nachrichten in geeigneter Weise interpretieren können, sollten sie nicht den buy the rumor, sell the news-Effekt vergessen!

Was die Märkte bewegt, sind oft nicht die Nachrichten selbst, sondern die Marktstimmung, die damit einhergehenden Gerüchte und die dadurch geweckten Erwartungen.

Erfahrene News Trader wissen: „Estimates don't move markets: Expectations move markets!" Es sind nicht die Vorhersagen von Fonds-Experten, Aktien-Analysten, oder Forex-Gurus, die die Märkte bewegen. Es sind die im Markt vorherrschenden Erwartungen.

Und schließlich, selbst wenn Sie diese Klippen erfolgreich umschiffen: Denken Sie daran, dass News Trading als alleinige Strategie seine Risiken birgt. Die potenziellen Gewinne sind hoch - aber auch die möglichen Verluste.

Wenn Sie Nachrichten handeln, müssen Sie blitzschnell Entscheidungen treffen, sonst können Sie auf der Verliererseite landen.

Welche Nachrichten sind im News Trading am relevantesten?

Was sind relevante Trading News? Eigentlich alles, was dazu führt, dass sich bei den Preisen eines Wertpapiers oder eines Basiswerts Bewegung ergibt. Ein Blick auf Wirtschaftsnachrichten, wie zum Beispiel die Seite der Nachrichtenagentur Reuters, kann Tradern helfen, potenziell relevante Informationen zu finden:

News Trading Beispiel: Nachrichtenagentur Reuters Februar 2020

Quelle: https://de.reuters.com/, aufgerufen am 11.02.2020

Welche Nachrichten für Sie relevant sind, lässt sich natürlich nicht pauschal beantworten. Das hängt davon ab, in welchem Markt Sie sich bewegen, welches Instrument Sie traden und welche Trading Strategie Sie verfolgen. Bevor Sie ins News Trading einsteigen, sollten Sie sich diesbezüglich einen Plan zurechtgelegt haben.

Sehr gut als Informationsquelle geeignet ist der Forex Kalender von Admiral Markets UK Ltd.

Welche Finanzinstrumente sind für das News Trading geeignet?

News Trading als Anlagestrategie kann grundsätzlich auf jedem Markt eingesetzt werden. Wertpapiere, Rohstoffe, oder Devisen - alle Kurse werden nicht zuletzt von relevanten Nachrichten beeinflusst.

Aber welche Handelsinstrumente eigenen sich am besten? Futures? Optionen? CFDs? Forex?

Bei Futures und Optionen sind die notwendigen Anfangsinvestitionen relativ hoch und das Verlustrisiko theoretisch unbegrenzt. Contracts for Difference (CFDs) werden als derivate Instrumente auf einen Basiswert (Underlying) mit Hebel gehandelt. Das bedeutet, dass das notwendige Tradingkapital geringer ist, da lediglich die Margin als Sicherheitsleistung auf das Handelskonto eingezahlt wird und nicht der gesamte Kontraktwert.

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Außerdem sind durch entsprechende Regulierungen der Europäischen Wertpapier- und Marktaufsichtsbehörde (ESMA) und der deutschen Bankenaufsicht BAFIN das Verlustrisiko maximal auf die Margin begrenzt.

Aber welchen Underlying können Sie für Ihr Newstrading wählen? Als mögliche Instrumente wollen wir Ihnen den Devisenhandel (Forex) und CFDs auf Leitindizes vorstellen. Hier ein Überblick der Vorteile:

Am Forex Markt kann (außer an Wochenenden und Feiertagen) rund um die Uhr gehandelt werden. Der Devisenmarkt ist außerdem der liquideste Markt überhaupt und eignet sich damit hervorragend zum Trading.

Auch die Versorgung mit Nachrichten ist gut. Die meisten relevanten Parameter wie Inflationsrate, Arbeitsmarktdaten, Statistiken der volkswirtschaftlichen Gesamtrechnung (zum Beispiel Bruttoinlandsprodukt) oder Entscheidungen über Leitzinsen stammen von den jeweiligen Zentralbanken und sind somit planbar und verlässlich. Ein Nachteil besteht in der Volatilität von Währungspaaren. Wenn Sie nicht gut aufpassen, kann es passieren, dass eine zunächst profitable Position zu einer verlierenden wird, weil sich der Kurs plötzlich umgekehrt hat und Sie nicht rechtzeitig reagiert haben.

Was CFDs anbelangt, könnte man als Underlying einen der großen Börsenindizes wie den DAX oder den Dow Jones zu wählen. Zu den dort versammelten Blue Chip Werten der ertragsstärksten Unternehmen sind relevante Nachrichten besser zu bekommen als für kleine Nebenwerte. Außerdem werden starke Kursausschläge einzelner Aktien im Index zumindest tendenziell geglättet, was bei der Verlustbegrenzung hilfreich sein kann.

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News Trading Strategie

News Trader nutzen viele verschiedene Strategien. Dabei liegt der Fokus aber immer auf Marktpsychologie und historischen Daten. Zum Beispiel können Händler versuchen, die zukünftige Gewinnsituation eines Unternehmens anhand zurückliegender Berichte einzuschätzen. Um fundierte Prognosen treffen zu können, sollten Trader sich mit dem jeweiligen Markt eingehend beschäftigen.

In den meisten Fällen folgt das News Trading einer Daytrading Strategie, die das Öffnen und Schließen einer Position innerhalb desselben Tages vorsieht. Das ergibt in diesem Fall besonders viel Sinn, da Trading News in der Regel lediglich einen kurzfristigen Effekt haben. Marktchancen ergeben sich daher nur, solange die Nachrichten noch frisch sind.

Eine beliebte Strategie, die von News Tradern verwendet wird, ist das sogenannte Fading (verblassen). Einfach gesagt, beinhaltet die Fading Strategie, gegen den gerade herrschenden Markttrend zu traden. Und zwar zu einem Zeitpunkt, in dem die durch positive Nachrichten ausgelöste Euphorie für einen Wert zu „verblassen" beginnt.

Dazu ein Beispiel: Eine Aktie eröffnet nach einer positiven Gewinnmitteilung in den Vorverkaufsstunden des Börsentages deutlich höher. News Trader, die eine Fading Strategie verfolgen, könnten darauf achten, wann dieser Optimismus ein Hoch erreicht und dann die Aktie während des Tages leerverkaufen, sobald die Begeisterung nachlässt.

Die Aktie würde eventuell zwar immer noch deutlich höher im Vergleich zum Vortag gehandelt werden, aber die News Trader hätten von der Differenz zwischen Höchst- und Tiefstkurs des Tages profitiert.

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Warum Gewinnsicherung im News Trading so wichtig ist

Natürlich ist auch beim Newstrading gutes Risikomanagement unerlässlich. Zum einen haben Nachrichten an den Finanzmärkten eine sehr kurze Halbwertszeit. Reagieren Sie nicht schnell genug, läuft Ihr Trade bestenfalls ins Leere. Oder Sie machen schmerzhafte Verluste.

Außerdem ist eine Besonderheit des News Tradings, dass aus scheinbar blauem Himmel plötzlich sehr starke Kursbewegungen entstehen können. Je nach Ihrer Positionierung, gehandeltem Instrument und implementierter Risikostrategie kann das hochriskant sein.

Grundsätzlich eignen sich bewährte Tools wie Stop Loss, Trailing Stop Loss oder Take Profit zur Verlustbegrenzung beziehungsweise Gewinnsicherung.

Allerdings sind Stop Loss Orders im News Trading relativ riskant. Der Grund ist, dass wegen der typischen, plötzlichen und unerwarteten Kursschwankungen die Wahrscheinlichkeit einer sogenannten Slippage sehr hoch ist.

Die Slippage tritt bei hoher Marktvolatilität auf, die zum Beispiel durch Nachrichtenereignisse verursacht werden kann. Die Folge ist, dass Ihre Aufträge zu einem schlechteren Preis ausgeführt werden können, als Sie erwarten.

Der Vollständigkeit halber sei erwähnt, dass es sich auch um Slippage handelt, wenn Sie einen besseren Ausführungspreis als erwartet erzielen. Sollte das passieren, freuen Sie sich. Aber natürlich ist positive Slippage keine Strategie, die sich planen lässt.

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Fazit: Ist News Trading eine geeignete Strategie für mich?

Für Trader, die mit den Grundlagen der Fundamentalanalyse vertraut sind und die ausreichend Erfahrung in der Interpretation von relevanten Nachrichten haben, kann dieser Ansatz ein guter Weg zum Geldverdienen sein.

Das Sichten und Auswerten von Nachrichten und die Umsetzung in konkrete Tradingentscheidungen ist allerdings aufwendig. Ob man den notwendigen Einsatz leisten kann und will, muss jeder Trader für sich entscheiden.

Außerdem kann die aktuelle Nachrichtenlage oder auch nur die brodelnde Gerüchteküche zu erratischen Kursausschlägen führen. In Zeiten der überall und sofort verfügbaren digitalen Medien kann ein einziger Tweet - zum Beispiel des US-Präsidenten - genügen, um den Preis eines bestimmten Rohstoffs oder Währungspaars entscheidend zu beeinflussen.

Wenn Ihnen mit diesen Szenarien noch die Erfahrung fehlt, sollten Sie das News Trading - genau wie andere Trading Strategien auch - zuerst einüben. Dazu ist ein kostenloses Demokonto von Admiral Markets ideal geeignet. Mit nur einem Klick auf den folgenden Banner können Sie dieses eröffnen:

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Dieses Material beinhaltet keine und sollte nicht als Investmentberatung, Investmentempfehlung, Angebot oder Werbung für jegliche Art von Transaktion mit Finanzinstrumenten aufgefasst werden. Bitte seien Sie sich bewusst, dass Artikel wie dieser keine verlässlichen Voraussagen für gegenwärtige oder zukünftige Entwicklungen darstellen, da sich die Umstände jederzeit ändern können. Bevor Sie irgendeine Art von Investment tätigen, sollten Sie einen unabhängigen Finanzberater konsultieren, um sicherzustellen, dass Sie die vorhandenen Risiken richtig verstehen und einschätzen können.