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Hausse und Baisse verständlich erklärt

August 18, 2020 10:36 UTC
Lesezeit: 13 Minuten

Hausse und Baisse verständlich erklärt

Hausse und Baisse wechseln sich an der Börse ab. Diese alte Weisheit stimmt zwar, beschreibt das Geschehen auf dem Parkett jedoch nur unvollständig. Wir erklären, was die Begriffe Hausse und Baisse bedeuten, wie sich die beiden Situationen zueinander verhalten und welche Rückschlüsse Trader und Anleger daraus ziehen können.

Was ist eine Hausse an der Börse?

Die Hausse steht an der Börse für steigende Kurse. Eine Hausse wird auch als Bullenmarkt bezeichnet. Der Bulle stößt die Kurse bildlich gesprochen mit seinen Hörnern nach oben.

Eine einheitliche Definition für eine Hausse gibt es nicht. Häufig wird ein prozentualer Wert herangezogen. Eine Hausse liegt demnach vor, wenn sich der Markt von einem einmal erreichten Tief um mindestens 20% nach oben entfernt. Die Definition einer Hausse ist somit ausschließlich rückwirkend möglich.

Generell handelt es sich bei einer Hausse um eine Phase, in der die Kurse auf breiter Front steigen. Typischerweise steigen die Aktienkurse in (fast) allen Branchen und in allen wichtigen Ländern und Sektoren. Die Hausse ist somit von einem allgemeinen Aufschwung der Kurse gekennzeichnet.

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Typischerweise steigen die Kurse auch für einen längeren Zeitraum. Das Konzept einer Hausse ist deshalb verwandt - aber nicht identisch - mit dem Trendkonzept nach Henry Dow, dem Begründer des Dow Jones Index. Henry Dow unterteilte langfristige Trends in drei Phasen:

  1. Akkumulationsphase
  2. Phase der öffentlichen Beteiligung
  3. Distributionsphase

Dow zufolge beginnt die Akkumulationsphase im Anschluss an eine Baisse (also einen langfristigen Abwärtstrend, der an sein Ende gelangt). Hier steigen die ersten Investoren in den Markt ein. Diese Investoren erkennen frühzeitig, dass sich die Situation verändert und handeln antizyklisch.

In der Phase der öffentlichen Beteiligung steigt die Masse der Marktteilnehmer in den Markt ein und treibt damit die Kurse weiter nach oben. Die meisten trendfolgenden Systeme generieren hier Einstiegskurse. Diese sind ebenfalls gekennzeichnet von einer verbesserten Marktstimmung, besseren Unternehmensdaten und einem sich aufhellenden makroökonomischen Umfeld.

Setzt sich die positive Entwicklung fort, beginnt irgendwann die Distributionsphase. Informierte Investoren beginnen, antizyklisch ihre Positionen am Aktienmarkt zu veräußern. Dow zufolge handelt es sich typischerweise um dieselben Investoren, die zuvor in der Akkumulationsphase frühzeitig eingestiegen waren.

Auch andere Konzepte wie zum Beispiel die Elliott Wellen Theorie gehen davon aus, dass ein Bullenmarkt (und damit eine Hausse) aus drei wichtigen Aufwärtsbewegungen besteht.

Eine Hausse wird typischerweise von verschiedenen Umständen begleitet. Dazu gehört ein gesteigertes öffentliches Interesse am Aktienmarkt. Am Ende einer langen Baisse sind häufig nur relativ wenige Privatanleger im Markt investiert. Deshalb ist das Interesse an Berichterstattung über die Aktienmärkte gering.

Eine Hausse sollte von steigendem Handelsvolumen begleitet sein. Hier gilt, dass das Volumen den Trend bestätigen sollte. Konkret: Bei Kurssteigerungen in Richtung des übergeordneten Trends zieht das Volumen an, bei Korrekturen gegen den Trend nimmt es ab.

Während der Akkumulationsphase ist das Volumen noch gering, während es in der Phase der öffentlichen Beteiligung immer weiter ansteigt. In der Distributionsphase steigen die Kurse noch weiter, während das Volumen bereits sinkt. Dies ist der technischen Analyse zufolge ein wichtiges Indiz für eine möglicherweise bevorstehende Trendumkehr.

Der Beginn einer Hausse lässt sich letztlich nur rückwirkend definieren. Typischerweise kommt es zum Bruch eines übergeordneten Abwärtstrends. Dieser allein markiert jedoch noch keine Trendwende. Die Trendwende erfordert aus technischer Sicht zusätzlich das Überwinden von Widerständen im Markt.

In Haussephasen verdienen nahezu alle Anleger, die Long im Markt investiert sind - egal ob über Aktien, CFDs (Contracts for Difference) oder andere Finanzinstrumente. Alle Buy & Hold Investoren können in solchen Phasen Gewinne einfahren. Die Gewinne der Investoren, die ohne jegliche Absicherung im Markt agieren, sind höher als die Gewinne abgesicherter Portfolios. In klassischen Haussephasen erweisen sich Absicherungsinstrumente wie zum Beispiel Optionen typischerweise als wertlos (weil der Versicherungsfall nicht eintritt).

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Haussephasen sind historisch betrachtet die Regel. Die globalen Aktienmärkte tendieren im ultralangen Trend seit dem 19. Jahrhundert nach oben. Die Aufwärtsbewegung wurde allerdings immer wieder durch Phasen sinkender Kurse unterbrochen. Diese Phasen sinkender Kurse werden als Baisse bezeichnet.

Was ist eine Baisse?

Eine Baisse wird grundsätzlich genauso (und genauso nicht abschließend einheitlich) definiert wie eine Hausse. Demnach liegt eine Baisse vor, wenn die Kurse von einem einmal erreichten Hoch aus gesehen um mindestens 20% gefallen sind. Eine Baisse wird auch als Bärenmarkt bezeichnet. Bildlich gesprochen drückt der Bär den Markt mit seinen Pranken nach unten.

Auch bei einer Baisse handelt es sich somit um einen übergeordneten Trend. Dieser lässt sich gemäß Henry Dow ebenso wie ein Aufwärtstrend in drei Phasen (Akkumulation, öffentliche Beteiligung, Distribution) unterteilen.

Theoretisch sind Baisse und Abwärtstrend das Spiegelbild von Hausse und Aufwärtstrend. In der Praxis gibt es jedoch einen Unterschied. Dieser lässt sich empirisch seit dem 19. Jahrhundert beobachten. Die Kurse in einer Baisse fallen deutlich schneller (aber nicht weiter) als die Kurse in einer Hausse steigen.

Insgesamt steigen die Kurse in einer Hausse zwar typischerweise weiter, als sie zuvor in einer Baisse gefallen sind. Die Kurse benötigen dafür jedoch einen längeren Zeitraum. Bei der Baisse setzt ein Kursrückgang häufig sehr abrupt ein und entwickelt eine erhebliche Dynamik. So kommt es innerhalb weniger Wochen oder Monate zu signifikanten Kursverlusten.

Hausse und Baisse verlaufen deshalb nicht parallel zu konjunkturellen Auf- und Abwärtsphasen. Diese Erklärung würde zu kurz greifen. Eine mögliche Erklärung dafür ist, dass negative Wirtschaftsindikatoren in Abwärtsphasen von den Märkten schneller eingepreist werden.

Ein weiterer möglicher Erklärungsansatz für den schnelleren Verlauf von Baissephasen betrifft die Markttechnik. Der größte Teil der kreditfinanzierten Positionen am Aktienmarkt betrifft Longpositionen. Kommt es zu Kursrückgängen, müssen Marktteilnehmer diese Positionen liquidieren. Dies erhöht das Angebot an Aktien auf den Markt und drückt damit den Kurs.

Auch das Risikomanagement vieler privater und institutioneller Anleger kann eine Erklärung für den oft abrupten Verlauf von Baissephasen (oder zumindest einen wesentlichen Teil der Phase des Abschwungs) liefern. Viele Marktteilnehmer sichern ihre Positionen durch Stop Loss Orders ab. Kommt es zu einem Kursrückgang, werden diese Orders automatisch ausgelöst und erhöhen den Verkaufsdruck am Markt.

Von einer Baisse profitieren alle, die auf fallende Kurse setzen. CFD Trader gehören dazu genauso wie klassische Shortseller, die sich Aktien leihen und diese am Markt verkaufen. Auch mit Futures und Optionen sind Spekulationen auf fallende Kurse möglich.

Nicht zuletzt strukturierte Portfolios können von einer Baisse profitieren. Vor allem bei einem crashartigen Rückgang der Kurse gewinnen Optionskomponenten im Portfolio erheblich an Wert. Diese Komponenten können veräußert und die Liquidität zum Kauf von Aktien zu niedrigeren Kursen verwendet werden.

In einer Baisse verlieren Portfolios mit geringerer Aktienquote typischerweise weniger als Portfolios mit 100% Aktienquote. Allerdings gewinnen diese Portfolios in einer Hausse auch deutlich weniger als Strategien mit höherer Aktienquote.

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Ab wann kann man von einer Hausse oder Baisse sprechen?

Nicht jede Phase steigender bzw. fallender Kurse ist eine Hausse oder Baisse. Die 20%-Regel wird von vielen Analysediensten verwendet und stellt einen zwar willkürlichen, aber in der Anwendung durchaus probaten Filter dar.

Die 20%-Regel lässt jedoch auch Raum für Fehlschlüsse. Ein Beispiel: Ein Markt, zum Beispiel der DAX, fällt von 10.000 Punkten auf 5.000 Punkte. Anschließend steigt der Markt von 5.000 Punkten auf 6.000 Punkte. Dieser Anstieg stellt gemäß der 20%-Regel die Definition einer Hausse dar. Technisch gesehen handelt es sich jedoch eher um eine Korrektur innerhalb der Baisse und damit innerhalb des übergeordneten Abwärtstrends. Die 20%-Regel selbst ist deshalb mehr als Mittel zur rückwirkenden statistischen Einordnung und keinesfalls als brauchbares Handelssignal zu verstehen.

Eine Hausse beschreibt ein generell freundliches Aktienklima. In einem solchen Umfeld steigen nicht nur die Kurse von Aktien mit guten Geschäftsergebnissen. Auch die Kurse von Aktien mit mittelmäßigen oder sogar unterdurchschnittlichen Ergebnissen steigen in einer ausgeprägten Hausse oft mit. Dies gilt zumindest für das spätere Stadium dieser Phasen.

Eine längere Haussephase ist gekennzeichnet von signifikanten Nettomittelzuflüssen in den Markt. Private und institutionelle Investoren investieren ihre neugebildeten Ersparnisse primär in den Aktienmarkt und schichten zusätzlich vom Anleihemarkt in den Aktienmarkt um.

Die Börse nimmt zukünftige Entwicklungen vorweg. Deshalb beginnt eine Hausse häufig noch während einer Rezession. Typisch ist eine Situation, in der Quartalszahlen von Unternehmen und die gesamtwirtschaftlichen Daten relativ schlecht ausfallen, die Stimmungsindikatoren jedoch bereits auf breiter Front nach oben weisen.

Historisch gesehen wechseln sich Hausse und Baisse häufig ab. Auch diese Beobachtung stimmt mit den grundsätzlichen Annahmen über Trends überein. Die folgende Abbildung stammt von First Trust Research und zeigt die Abfolge von Hausse- und Baissephasen im Standard & Poor's 500 Index seit 1929. Auf den ersten Blick erkennbar ist, dass Haussephasen zeitlich gesehen den größten Raum einnehmen:

Hausse und Baisse seit 1929 am amerikanischen Aktienmarkt

Quelle: First Trust, History of U.S. Bull & Bear Markets

Haussephasen dauerten First Trust zufolge im Durchschnitt 2,7 Jahre und erzielten im Durchschnitt 111,7% Gewinn pro Phase. Baissephasen dauerten durchschnittlich 9,5 Monate und führten zu einem kumulativen Verlust von 35,5% pro Phase.

Damit haben die Baissephasen in der langfristigen Betrachtung die Gewinne der Haussephasen nicht neutralisiert. Diese Erkenntnis deckt sich mit der statistischen Beobachtung, derzufolge Aktieninvestments langfristig positive Renditen erwirtschaften.

Nachfolgend noch einmal eine tabellarische Auflistung der Unterschiede und Gemeinsamkeiten von Hausse und Baisse:

Hausse

Baisse

Auf breiter Front steigende Kurse

Auf breiter Front fallende Kurse

Übergeordneter Aufwärtstrend

Übergeordneter Abwärtstrend

Faustformel: Mindestens 20% Steigerung seit dem letzten Tief

Faustformel: Mindestens 20% Rückgang seit dem letzten Hoch

Einhergehend mit positiver Stimmung und guten Konjunkturerwartungen

Einhergehend mit negativer Stimmung und schlechten Konjunkturerwartungen

Häufig über einen Zeitraum von mehreren Jahren

Typischerweise über einen Zeitraum von einem Jahr und weniger

Empirisch entfällt der größere Teil der Zeit am Aktienmarkt auf Haussephasen

Baissephasen machen empirisch einen geringen Teil der Zeit am Aktienmarkt aus

Gewinne für Aktien, ETFs, Long CFDs

Gewinne für Short CFDs

Dazu eine Anmerkung: Dieser Beitrag thematisiert Hausse und Baisse vor allem in Bezug auf den Aktienmarkt. Hausse- und Baissephasen gibt es jedoch auch in anderen Märkten wie dem Anleihe- und Rohstoffhandel. Der Anleihemarkt etwa durchläuft seit Jahren eine Haussephase. Diese ist durch die niedrigen Zinsen bedingt. Je niedriger die Zinsen, desto höher die Kurse am Anleihemarkt.

Die Rohstoffmärkte zeigen in den letzten Jahren ein uneinheitliches Bild. Während bestimmte Rohstoffe wie zum Beispiel Gold eine Haussephase durchlaufen, sind andere Märkte von volatilen Seitwärtsphasen oder Baissephasen geprägt.

Was ist die Hausse-Baisse-Klausel?

Die Hausse-Baisse-Klausel hat nichts mit der Börse im engeren Sinne zu tun. Vielmehr handelt es sich um eine Vertragsklausel für Verträge über Warenlieferungen und Dienstleistungen. Relevant ist die Hausse-Baisse-Klausel, wenn sich die Preise zwischen der Beauftragung und der Ausführung von Leistungen signifikant verändern können.

Die Hausse-Klausel sieht in diesem Fall vor, dass der Verkäufer aus einem Vertrag aussteigen kann, wenn die Preise steigen und der Käufer dies nicht akzeptiert. Typischerweise gilt dies erst ab einer bestimmten, festgelegten Preissteigerung.

Die Baisse-Klausel räumt dem Käufer einen Rücktritt vom Vertrag ein, falls der Preis zwischenzeitlich gesunken und der Verkäufer zu einer entsprechenden Preissenkung nicht bereit ist.

Preisanpassungsklauseln sind vor allem für Verträge zwischen Kaufleuten relevant. Endverbraucher kommen mit solchen Klauseln vor allem beim Autokauf in Kontakt.

Gegen sinkende oder steigende Rohstoffpreise können sich Kaufleute (und ebenso Privatanleger) am Finanzmarkt absichern. Ein klassisches Beispiel dafür betrifft die Landwirtschaft. Ein Landwirt sät im Frühjahr Getreide ein und erntet es im Spätsommer. Im Frühjahr kennt er noch nicht den Marktpreis des Spätsommers. Deshalb verkauft er einen Terminkontrakt auf sein Getreide und sichert sich somit den aktuellen Marktpreis.

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Wie wirken sich Hausse und Baisse auf mein Trading aus?

Welche konkreten Auswirkungen haben Haus und Baisse auf aktive Trader? Daytrader und kurzfristig orientierte Anleger handeln nicht den übergeordneten Trend, sondern sekundäre oder tertiäre Trends. Das bedeutet, dass es auch innerhalb einer Hausse oder Baisse sowohl Aufwärts- als auch Abwärtstrends geben kann.

Statistisch gesehen wird die Trefferquote von Longpositionen in übergeordneten Aufwärtstrends allerdings höher ausfallen. Umgekehrt zahlen sich Shortpositionen in Baissephasen häufiger aus.

Für Anleger ist Flexibilität sehr wichtig. Wer ausschließlich Aktien handelt, kann letztlich nur von steigenden Kursen profitieren. Auch in einer Baissephase gibt es Aktien, die Kurssteigerungen verzeichnen. Diese Aktien sind jedoch sehr viel schwieriger zu identifizieren (Stichwort: Stock Picking).

Flexibilität lässt sich durch den CFD Handel herstellen. Mit CFDs können Trader auf steigende und fallende Kurse spekulieren – und dies zu sehr niedrigen Kosten und bei einfacher Kontraktbeschaffenheit. CFDs gibt es auf einzelne Aktien ebenso wie auf den breiten Aktienmarkt. Auch Differenzkontrakte auf Rohstoffe, Indizes und weitere Basiswerte sind bei guten Brokern verfügbar.

CFDs eignen sich nicht nur zur Spekulation auf steigende oder fallende Kurse. Auch die Absicherung eines Aktienportfolios ist mit den Instrumenten unkompliziert möglich. Dazu ein Beispiel: Ein Anleger verfügt über ein Aktienportfolio. Er erwartet eine Korrektur des bestehenden Aufwärtstrends oder sogar eine längere Baissephase. Deshalb sichert er sein Aktienportfolio 1:1 mit CFDs ab. Nun gibt es zwei Varianten:

Variante I: Der Anlieger liegt falsch. Die Aktien steigen weiter. In diesem Fall profitiert der Anleger nicht von Kurssteigerungen, weil im CFD Verluste anfallen. Es entstehen jedoch unterm Strich auch keine Einbußen.

Variante II: Der Anlieger liegt richtig und die Aktienkurse fallen. Die Verluste des Aktiendepots werden durch die CFD Position neutralisiert. Der Anleger kann nach dem Kursrückgang die CFD Position glattstellen und die gewonnene Liquidität zu niedrigeren Kursen in Aktien investieren.

Wichtig bei der Auswahl eines CFD Brokers sind ein großer Basiswertekatalog und niedrige Kosten im Handel. Admiral Markets bietet mit Trade.MT5 ein Kontomodell mit mehr als 3600 CFDs auf Aktien und börsengehandelte Indexfonds (ETFs). Die Handelskosten beginnen bei 0,01 USD pro Aktie.

Hausse und Baisse - Zusammenfassung und Fazit

Eine Hausse steht für steigende und eine Baisse für fallende Kurse. Dabei geht es um übergeordnete, längerfristige Entwicklungen, die den Gesamtmarkt betreffen. Wer zu irgendeinem Zeitpunkt gesehen die Börse betrachtet, wird mit größerer Wahrscheinlichkeit Zeuge einer Hausse. Statistiken über zum Teil mehr als 100 Jahre belegen, dass Haussephasen länger dauern und ausgeprägter sind als Baissephasen.

In einer Baisse können Kurse jedoch sehr schnell sehr deutlich fallen. Eine offizielle Definition für Hausse oder Baisse gibt es nicht. Bei 20% Anstieg seit dem letzten Tief (Hausse) bzw. Kursrückgang nach dem letzten Hoch (Baisse) sehen viele Studien jedoch eine sinnvolle Markierung. In einer Hausse können alle Anleger sehr einfach partizipieren. Anders verhält es sich bei einer Baisse. Hier können nur Marktteilnehmer gewinnen, die auch auf fallende Kurse setzen können. Mit CFDs und anderen Finanzderivaten ist dies möglich.

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