Geld an der Börse verdienen - Möglichkeit für jedermann oder exklusiver Club für die Elite?

Juni 04, 2021 16:31 UTC
Lesezeit: 19 Minuten

An der Börse Geld verdienen, ein passives Einkommen generieren und langfristig davon leben können, davon träumen viele. Und Tatsache ist: Es ist möglich.  Andererseits ist an der Börse Geld machen auch kein Selbstläufer. Es gehört einiges an Können, Erfahrung und in gewisser Weise auch Glück dazu.  

Dieser Artikel gibt Ihnen Hinweise darauf, wie der Einstieg an den Finanzmärkten gelingen kann, wer alles an der Börse verdienen kann und wie auch Sie Geld an der Börse verdienen können.  

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Geld an der Börse verdienen: Was ist die Börse? 

Wer von „der Börse“ spricht, meint häufig den Aktienmarkt. Es ist jedoch sinnvoll, den Begriff genauer zu definieren.  

Allgemein ist eine Börse ein Marktplatz, auf dem Wertpapiere, Rohstoffe und andere Finanzinstrumente gehandelt werden. Die Kernfunktion einer Börse ist es, einen fairen und ordnungsgemäßen Handel zu gewährleisten und effiziente Preisinformationen für die gehandelten Wertpapiere bereitzustellen.  

Letztlich dient das alles dazu, Geld an der Börse verdienen zu können. Dies betrifft sowohl die an der Börse gelisteten Unternehmen als auch die Anleger. Diese Grundidee ist seit den Anfängen der Börse vor circa 800 Jahren gleich geblieben.  

Der Begriff „Börse“ soll auf die Familie Van der Beurze zurückgehen, die im 13. Jahrhundert in Brügge (oder Antwerpen, da streiten sich die Gelehrten) ein Gasthaus betrieb. Dort kamen Händler und ausländische Kaufleute aus ganz Europa zusammen, um Geschäfte abzuwickeln. Die Grundlagen für einen organisierten Tauschplatz waren gelegt. 

Die weltweit erste Börse entstand dann im Jahr 1409 in Brügge. Augsburg und Nürnberg waren um 1540 die Pioniere in Deutschland (wobei man dort nicht von Börse, sondern von „Platz“ sprach). 

Traditionell war eine Börse ein physischer Ort, an dem sich Kaufleute trafen, um Geschäfte zu tätigen. Und auch heute noch treffen sich vereinzelt Händler auf dem sogenannten Börsenparkett, um sich Aufträge zurufen. Aber die Regel ist mittlerweile, dass Börsenhandel den Einsatz einer elektronischen Plattform bedeutet. 

Heute bieten Börsen Unternehmen, Regierungen und anderen Gruppen eine geregelte Basis, von der aus sie Wertpapiere an das investierende Publikum, das an der Börse Geld verdienen möchte, verkaufen können. 

Beispiele geläufiger Börsen sind die großen Internationalen Aktienmärkte (Englisch: Stock Exchange), wie die in London (LSE), Tokio (TSE), New York (NYSE) oder die größte deutsche Börse, die Frankfurt Stock Exchange, bei uns als Frankfurter Börse bekannt. 

Die Tatsache, dass Börsen funktionieren, obwohl sich die Teilnehmer nicht persönlich auf dem Parkett begegnen, wurde insbesondere in der Corona Pandemie sichtbar. Der Börsenhandel konnte im Wesentlichen ohne Unterbrechungen fortgeführt werden, obwohl viele Teilnehmer im Home Office waren. 

Von der Börse im engeren Sinn abzugrenzen ist der sogenannte außerbörsliche Over the Counter (OTC) Handel. Dabei finden die Transaktionen direkt zwischen den Vertragspartnern außerhalb von formellen Börsen statt.  

Der OTC-Handel wird über elektronische Netzwerke abgewickelt. Im Gegensatz zum Handel an formellen Börsen werden außerbörslich nicht nur standardisierte Artikel gehandelt. Auch die Preise sind nicht immer einheitlich.  

Es gibt also verschiedene Wege, wie man an der Börse Geld verdienen kann. 

Wer kann an der Börse Geld verdienen? 

Prinzipiell können alle, die an den Finanzmärkten aktiv sind, an der Börse Geld verdienen. Wer aber sind die Finanzmarktteilnehmer genau? 

Gemeint sind Personen und Organisationen, die an den Geschäften auf einem Finanzmarkt beteiligt sind. Nicht alle sind dabei, weil sie an der Börse Geld verdienen möchten. Das trifft zum Beispiel auf Aufsichtsbehörden zu, die streng genommen auch Marktteilnehmer sind. 

Große Finanzinstitute wie Banken, Hedgefonds, Investmentfonds und vermögende Privatpersonen sind die größten Akteure an den Märkten. Die Maßnahmen der Zentralbanken werden in der Regel eher als Intervention denn als Partizipation betrachtet. 

Die Teilnehmer können auf der Angebotsseite einsteigen, indem sie Kapital in Form von Investitionen bereitstellen, oder auf der Nachfrageseite, indem sie Kapital leihen. 

Unter denjenigen, die aus einem Profitmotiv handeln, können folgende grundlegenden Kategorien unterschieden werden: Investor bzw. Trader sowie institutionelle bzw. private Anleger. 

Unter einem Investor wird dabei eine Einzelperson (oder ein Unternehmen) verstanden, die zum Beispiel Aktien oder Schuldverschreibungen kauft und diese langfristig in der Hoffnung hält, das eingesetzte Kapital zu vermehren. 

Demgegenüber nimmt ein Trader eine aktive Rolle ein und handelt mit einer Vielzahl von Finanzinstrumenten in kurzer Frequenz. Ziel ist, einen überdurchschnittlichen Gewinn zu erzielen, was jedoch mit einem höheren Risiko einhergeht. 

Institutionelle Marktteilnehmer sind zum Beispiel Banken, Finanzdienstleistungsunternehmen und Investmentfondsgesellschaften. In der Regel tätigen sie langfristig hohe Investitionen, um so Geld an der Börse zu verdienen.  

Kleinanleger wiederum, häufig als Retail Clients bezeichnet, sind Einzelpersonen, die entweder als Investor oder als Trader auftreten können. Da die Beteiligung an der Börse für Anfänger ein hohes Risiko darstellt, ist es immer ratsam, zunächst in einem kostenlosen Demokonto in risikofreier Umgebung zu üben, bevor Sie live gehen und Ihr echtes Geld einsetzen.

Wie kann ich an der Börse Geld verdienen? 

Viele Wege führen nach Rom und so gibt es zahlreiche Optionen, wie man an der Börse Geld verdienen kann. Im Folgenden werden einige der populärsten Finanzinstrumente kurz vorgestellt. 

Aktien 

Einfach ausgedrückt sind Aktien eine Möglichkeit, langfristig Vermögen aufzubauen. Aktien sind eine seit langem weit verbreitete Methode, mit der private Anleger in erfolgreiche Unternehmen weltweit investieren können. Für die Unternehmen sind Aktien ein Weg, Geld zu beschaffen, um ihr eigenes Wachstum zu finanzieren. 

Wenn Sie in eine Aktie investieren, besitzen Sie einen Anteil an dem dahinter stehenden Unternehmen. Das bedeutet zwar nicht, dass Sie dadurch die Geschicke des Unternehmens leiten können. Aber bei der nächsten Aktionärsversammlung können Sie Ihr Stimmrecht ausüben (zumindest, wenn es sich um Stammaktien handelt). 

Geld verdienen an der Börse ist allerdings der Hauptgrund für Investoren, Aktien zu besitzen. Eine entsprechende Rendite kann im Allgemeinen auf zwei Arten erzielt werden: 

  • Der Kurs der Aktie steigt und Sie können mit Gewinn verkaufen. 
  • Es handelt sich um eine Dividenden Aktie, es wird also eine Gewinnbeteiligung ausgezahlt (sofern überhaupt ein Gewinn entstanden ist).  

Auch wenn Aktien in Deutschland immer noch vergleichsweise wenig verbreitet sind: Zahlreiche Studien belegen, dass Aktien ein guter Weg sein können, um an der Börse Geld zu verdienen, zumindest langfristig. In Deutschland liegt die durchschnittliche jährliche Aktienmarktrendite nahe bei 10 % (Quelle: Deutsches Aktieninstitut, 2019). 

Das Problem dabei ist, dass der Investor darauf achten sollte, das Risiko zu streuen. Deshalb ist es ratsam, nicht nur Aktien eines einzigen Unternehmens zu kaufen, sondern ein gut abgerundetes Portfolio aus verschiedenen Aktien Branchen und Regionen aufzubauen. 

Zur Risikodiversifikation bieten sich unter anderem Fonds an. Ein Fonds ist ein Pool von Geld, das für einen bestimmten Zweck eingesetzt wird. 

ETF 

Börsengehandelte Fonds (unter ihrer englischen Bezeichnung als ETFs, also Exchange Traded Funds, bekannt) sind eine Art von Investmentfonds, die das beste zweier Welten in sich vereinen: Sie haben die Diversifikationsvorteile von Investmentfonds auf der einen Seite und imitieren gleichzeitig die Einfachheit und Transparenz von Aktien. 

Was ist ein ETF genauer? Ein ETF ist ein Fonds, der wie eine Aktie an einer Börse gehandelt werden kann. Das bedeutet, dass sie während des gesamten Handelstages gekauft und verkauft werden können (im Gegensatz zu reinen Investmentfonds, deren Preise am Ende des Handelstages festgelegt werden). 

ETFs bieten Ihnen die Möglichkeit, einen Korb von Vermögenswerten zu kaufen und zu verkaufen, ohne alle Komponenten einzeln erwerben zu müssen. Und das zu in der Regel niedrigeren Gebühren als bei anderen Arten von Fonds.  

Ein ETF funktioniert folgendermaßen: Der Fondsanbieter besitzt die zugrundeliegenden Vermögenswerte, entwirft einen Fonds, der deren Wertentwicklung reproduziert, und verkauft dann Anteile an diesem Fonds an Anleger.  

Die Käufer besitzen einen Anteil an dem ETF, aber nicht die zugrunde liegenden Vermögenswerte. Dennoch können Anleger für einen ETF, der einen Aktienindex abbildet, pauschale Dividendenzahlungen für die Aktien erhalten, aus denen sich der Index zusammensetzt.  

ETF können gerade für Neueinsteiger ein Möglichkeit sein, um an der Börse Geld verdienen zu können, da sie verhältnismäßig leicht zu verstehen und von Natur aus diversifiziert sind. Trotzdem besteht auch bei ETFs das Risiko eines Totalverlustes. Zu beachten ist dabei, dass ETF je nach Typ unterschiedliche Risikoniveaus aufweisen. Hinzu kommt, dass die längerfristigen Renditen eines ETFs auch von den Kosten abhängt. 

Sammeln Sie so viele Erfahrungen wie möglich über die Instrumente, mit denen Sie Geld an der Börsen verdienen wollen. Lernen Sie zum Beispiel von erfahrenen Tradern und besuchen Sie die kostenlosen Webinare von Admirals.

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Indexfonds 

"Indexing" ist eine Form des passiven Fondsmanagements. Anstatt dass ein Fondsportfoliomanager aktiv Wertpapiere auswählt und Markttiming betreibt – das heißt, eine Strategie entwickelt, wann er kauft und verkauft - baut der Fondsmanager ein Portfolio auf, dessen Bestände die Wertpapiere eines bestimmten Index widerspiegeln.  

Die Idee ist, dass durch die Nachahmung des Aktienmarktes als Ganzes oder eines breiten Segments davon (je nach Index) der Fonds auch dessen Performance nachbildet.  

Es ist also wie bei einem ETF. Und tatsächlich sind ETF auch eine Sonderform von Indexfonds. Aber es gibt einige Unterschiede zwischen ETF und Indexfonds im engeren Sinn: 

  • Investmentfonds sind gepoolte Anlagevehikel, die von einem professionellen Geldmanager verwaltet werden. 
  • Exchange Traded Funds stellen Körbe von Wertpapieren dar, die wie Aktien an einer Börse gehandelt werden.
  • ETFs können jederzeit gekauft oder verkauft werden, während Investmentfonds nur am Ende des Tages bewertet werden.
  • Im Allgemeinen sind ETFs kostengünstiger und steuerlich effizienter als ähnliche Investmentfonds. 

Natürlich kann man auch mit Indexfonds Geld an der Börse verdienen. Aber ETFs sind in aller Regel risikoärmer und außerdem günstiger, da sie nicht aktiv gemanagt werden.  

Optionen 

Optionen sind im Wesentlichen Verträge zwischen zwei Parteien, die den Inhabern das Recht geben, einen zugrunde liegenden Vermögenswert (häufig Underlying genannt) zu einem festgelegten Preis innerhalb einer bestimmten Zeitspanne zu kaufen oder zu verkaufen. 

Der Wert einer Option ist an das Underlying gebunden, bei dem es sich um Aktien, Anleihen, Währungen, Zinssätze, Marktindizes, börsengehandelte Fonds (ETFs) oder Terminkontrakte handeln kann.  

Die Optionen sind selbst Wertpapiere, wie eine Aktie oder Anleihe, und weil sie ihren Wert von etwas anderem ableiten (lateinisch: „derivare“), werden sie als Finanzderivate bezeichnet. 

Es gibt zwei Haupttypen von Optionskontrakten: Call und Put Optionen. Der Besitz eines Calls gibt Ihnen das Recht, den zugrunde liegenden Vermögenswert zu kaufen, ein Put zu verkaufen. Ein Call ist deshalb am wertvollsten wenn der Kurs des Underlying steigt, ein Put wenn er fällt. 

Ähnlich wie Aktien werden auch Optionen an Börsen gehandelt. Während Sie mit Aktien jedoch einen Teil des Eigentums an einem Unternehmen erwerben können, ist das bei Optionen nicht der Fall. Optionen sind nicht mit Stimmrechten verbunden und zahlen auch keine Dividenden. 

Futures 

Futures, eigentlich Futures Contracts, also Terminkontrakte, werden an Terminbörsen wie der CME (Chicago Mercantile Exchange) oder der Deutschen Terminbörse (DTB) gehandelt. 

Ein Futures-Kontrakt ist eine Vereinbarung zwischen den Vertragspartnern, dass ein Vermögenswert, zum Beispiel eine Ware, Währung oder Aktie, zu einem bestimmten Preis an einem bestimmten Tag in der Zukunft (dem Verfallsdatum) ge- oder verkauft wird. 

Im Gegensatz zur Option muss der Deal zum Verfallsdatum aber durchgeführt werden. Es handelt sich also um ein unbedingtes Termingeschäft. 

Das Future Trading ist besonders bei Rohstoffen üblich, weil es damit möglich ist, sich gegen Preisschwankungen in der Zukunft abzusichern (das ist das sogenannte Hedging). Terminkontrakte sind aber nicht auf Rohstoffe beschränkt. Trader kaufen Futures auf Aktien von Unternehmen, auf Devisen, Indexfonds und mehr. 

Futures gelten gemeinhin als ziemlich riskant, in jedem Fall riskanter als Optionen. Das hat unter anderem mit dem Verfallsdatum zu tun. Die kontrahierten Preise für die jeweiligen Vermögenswerte können unattraktiver werden, je näher das Verfallsdatum rückt. Aus diesem Grund kann es vorkommen, dass ein Futures-Kontrakt sogar als wertlose Anlage ausläuft. 

Zertifikate 

Anlagezertifikate sind Produkte, die zum Beispiel von einem Broker angeboten werden. Ein solches Zertifikat ermöglicht es einem Anleger, einen bestimmten Geldbetrag einzuzahlen und während der Laufzeit einen Zinssatz zu erhalten. Die Höhe der Zinserträge hängt von den Bedingungen ab, die mit der jeweiligen Form des Anlagezertifikats verbunden sind. 

Der Inhaber eines Zertifikats partizipiert beispielsweise direkt an der Kursentwicklung eines Index (Index-Zertifikat) oder an der eines eigens geschaffenen Aktienkorbs (Basket-Zertifikat).  

Auch wenn sich Zertifikate meist auf Aktien oder Aktienindizes beziehen, gelten sie rechtlich gesehen als Schuldverschreibungen und verbriefen in keiner Weise das Eigentums- oder Aktionärsrechte. Der Anleger erhält vielmehr eine vertraglich fixierte Leistung vom Emittenten, dem er sein Geld vorübergehend leiht. 

Zertifikate sind börsentäglich frei handelbar und können eine begrenzte oder unbegrenzte Laufzeit haben. Sie sind nicht mit regelmäßigen Ertragsausschüttungen verbunden und haben meist einen variablen Rückzahlungsbetrag. Ihre Kursentwicklung ist an die des Basiswerts gekoppelt. Neben Aktien und Aktienindizes sind auch Währungen, Zinsen gehören dazu auch Rohstoffe. 

Zertifikate sind Anlageprodukte. Im Gegensatz zu Hebelprodukten partizipiert man also 1:1 an der Entwicklung des Basiswertes. Daher sind diese Produkte am besten für konservative Anlagestrategien geeignet.  

Discount-, Basket- und Indexzertifikate gehören zu dieser Kategorie. Knock-out Zertifikate sind dagegen Hebelprodukte und mit einem entsprechend höheren Risiko verbunden.  

CFDs 

Genau genommen kann man mit CFDs (Contracts for Difference oder Differenzkontrakten) an der Börse gar kein Geld verdienen. Aber nur deshalb, weil Sie eigentlich nicht an der Börse, sondern am OTC-Markt gehandelt werden. 

Dort gehören Sie dann allerdings zu den von erfahrenen Tradern bevorzugten Instrumenten. Der Siegeszug des CFD Handels während der letzten Jahre beruht im Wesentlichen darauf, dass es sich um relativ kostengünstige Hebelprodukte handelt. 

Der Hebel hat zwei Konsequenzen, die dieses Instrument zum Mittel der Wahl für viele macht, die an der Börse Geld verdienen möchten: 

  • Der Hebel entsteht dadurch, dass nicht der gesamte gehandelte Wert des CFDs vom Anleger aufzubringen ist, sondern nur eine anteilige Sicherheitsleistung, die Margin. Das führt dazu, dass Geld verdienen an der Börse mit weniger Kapital als bei anderen Finanzprodukten möglich wird. 
  • Der Hebel verstärkt Gewinne in Abhängigkeit von der Höhe der Margin um den Faktor x. Allerdings liegt hier auch das größte Risiko von CFD: Potenzielle Verluste werden genauso gehebelt. 

Unter dem Strich sind CFDs im modernen, kurzfristig orientierten Trading inzwischen nicht mehr wegzudenken. Daher sollte jeder, der sich fragt: „Wie kann ich an der Börse Geld verdienen?“, auch CFDs in Betracht ziehen. 

Wieviel Kapital benötigt man, um an der Börse Geld zu machen? 

An der Börse gilt die alte Weisheit: „Man braucht Geld, um Geld zu machen.“ Aber zuerst folgende Klarstellung: Die Frage, wie viel Kapital man benötigt, um an der Börse Geld zu verdienen, ist nicht dasselbe wie zu fragen, wieviel man einsetzen kann. 

Jeder Art der Geldanlage bringt neben Gewinnchancen auch ein Verlustrisiko mit sich. Je höher die potenzielle Rendite, desto größer das Risiko. Deshalb sollten Sie immer nur Geld anlegen, das Sie nicht für lebensnotwendige andere Ausgaben benötigen, das also frei verfügbar ist.  

Welchen Teil Sie davon dann einsetzen möchten, hängt von mehreren Faktoren ab. Zum Beispiel, was „Geld machen“ für Sie bedeutet. Zielen Sie auf einen Gewinn ab, um zweimal im Monat schön essen zu gehen? Oder wollen Sie so Ihren nächsten Urlaub finanzieren?  

Je mehr Sie wagen, desto größer kann der absolute Gewinn ausfallen. Aber eben auch der mögliche Verlust. 

Wenn Sie daran interessiert sind, mit relativ wenig Kapital ein vergleichsweise hohes Volumen zu handeln, sind Hebelprodukte vielleicht das Richtige für Sie. Ein Hebel von 5 bewirkt zum Beispiel, dass Sie mit einem Fünftel des Kapitals dasselbe Volumen handeln können, wie ohne Hebel. Zu bedenken ist aber, dass der Hebel in beide Richtungen wirkt, also auch Verluste verstärken kann.  

Wie bereits erwähnt, sind CFDs wegen ihrer Einfachheit, Transparenz und Kostenstruktur eines der für Privatanleger geeigneten Hebelprodukte. Mit Differenzkontrakten können Sie also mit geringem Kapitaleinsatz vergleichsweise große Volumina am Markt bewegen.  

Dabei gilt wie immer: Höhere Gewinnchancen gehen mit verstärkten Risiken einher. Machen Sie sich daher die Möglichkeit zunutze, sich für ein kostenloses Demokonto zu registrieren. Damit können Sie ohne Risiko üben, bevor Sie richtiges Geld anlegen

Geld an der Börse verdienen - die Bedeutung der Diversifikation 

Portfoliodiversifikation ist eine Risikomanagementtechnik, die das Risiko durch die Aufteilung von Investitionen auf unterschiedliche Finanzinstrumente, Branchen und verschiedene andere Kategorien mindert.  

Es ist wichtig, zu verstehen, dass das oberste Ziel der Portfoliodiversifizierung nicht die Reduzierung des Anlagerisikos als Selbstzweck ist. Tatsächlich geht es vielmehr um die Maximierung der Rendite. 

Um Geld an der Börse verdienen zu können, sollten Sie als Manager Ihres eigenen Portfolios die Bedeutung von Risikodiversifikation verinnerlicht haben.  

Das Erreichen Ihrer langfristigen Ziele erfordert nämlich ein ausgewogenes Verhältnis von Risiko und Ertrag. Die Wahl der richtigen Anlagemischung und die regelmäßige Anpassung und Überwachung Ihrer Entscheidungen können einen großen Unterschied bei Ihrem Anlageerfolg ausmachen. 

An den Finanzmärkten genau wie im normalen Leben gibt es nie nur gute Zeiten. Wenn einmal eine Ihrer Positionen Geld verliert, kann es die Rettung sein, den Verlust mit einer anderen kompensieren zu können.  

Mit Diversifizierung stellen Sie sicher, nicht alles auf eine Karte zu setzen und somit ein unverhältnismäßiges Risiko einzugehen. Die Diversifizierung Ihres Portfolios ist wichtig, weil sie verhindert, dass Ihr Kapital zu sehr auf ein Unternehmen oder einen Sektor ausgerichtet ist. 

Die grundlegende Form der Diversifizierung ist die Asset Allocation, also die Art und Weise, wie Sie Ihr Anlagekapital verteilen. Indem Sie Elemente verschiedener Anlageklassen in Ihrem Portfolio haben - Aktien, Anleihen, Bargeld, Immobilien, Gold, Rohstoffen - können Sie dieses vor Wertverlust schützen. 

Auch in dieser Hinsicht können CFDs vorteilhaft sein, weil Sie damit in praktisch jede denkbare Anlageklasse investieren können. 

Das folgende Video kann Ihnen helfen, den Einstieg ins Trading zu finden:

Gibt es DIE perfekte Möglichkeit, an der Börse Geld zu verdienen? 

Die gibt es selbstverständlich nicht. Sonst könnte es ja jeder tun! 

Geldanlage ist immer ein Abwägen zwischen sich widersprechenden Zielen: Geld jetzt verkonsumieren oder erstmal anlegen und hoffentlich an der Börse noch mehr Geld machen? Ein größeres Risiko gegen hohe Gewinnchancen eintauschen? Oder lieber bescheiden bleiben und weniger wagen? 

All das hängt immer in erster Linie von Ihren eigenen Möglichkeiten und Präferenzen ab. Ein allgemeingültiger Königsweg zum garantierten Erfolg existiert nicht.  

Aber es gibt mehrere Methoden, um sich so gut wie möglich aufzustellen. Dazu gehören: 

  1. Suchen Sie sich einen soliden und erprobten Broker als Geschäftspartner. In der Presse kann man ja immer wieder einmal von unseriösen Geschäftspraktiken betrügerischer Broker lesen. Sie können aber vorsorgen, indem Sie sich für einen Broker entscheiden, der Jahr für Jahr bei Kundenbewertungen auf den Spitzenplätzen landet. So hat zum Beispiel Focus Money (Ausgabe 19/21) Admirals in allen Kategorien (Fairstes Preis-Leistungs-Verhältnis, Sicherheit, Produkt- und Leistungsangebot, Service/Beratung sowie Technik) mit „sehr gut“ bewertet.
  2. Achten Sie dabei darauf, dass der Broker reguliert ist. Behördliche Aufsicht ist ein weiterer wichtiger Faktor. Hat der Broker seinen Sitz innerhalb der Europäischen Union, unterliegt er einigen der strengsten Auflagen weltweit. Auch auf Admirals, autorisiert und reguliert durch höchst anerkannte Behörden wie die FCA (Financial Conduct Authority) in Großbritannien oder die CySEC (Cyprus Securities and Exchange Commission) in Zypern, trifft das zu. Kunden genießen dort den Schutz einer Einlagensicherung in Höhe von bis zu 100.000 EUR.
  3. Legen Sie Wert auf eine erstklassige Handelssoftware. Ohne eine zuverlässige Verbindung von Ihnen zu Ihrem Broker und von dort zu den Finanzmärkten wird es schwierig, an der Börse Geld zu verdienen. Bei Admirals erhalten Sie mit dem MetaTrader 4 oder 5 kostenlos eine der international führenden Trading Plattformen. Außerdem sind mächtige Erweiterungen wie die hauseigene Supreme Edition und der StereoTrader verfügbar – ebenfalls kostenfrei.
  4. Eignen Sie sich die notwendigen Fachkenntnisse an. Wer an der Börse Geld verdienen möchte, braucht das dazugehörende Grundwissen. Man muss die Begriffe verstehen, die Grundlage der Märkte kennen und mit der Software umgehen können. All das eignet man sich am besten mit einem kostenlosen Demokonto an. Dort kann vollkommen risikofrei alles geübt werden, bis Sie bereit sind, ein Livekonto zu eröffnen.
  5. Wenden Sie sich vertrauensvoll an den Kundenservice, wenn es mal Probleme geben sollte. Sofern Ihr Broker überhaupt einen kompetenten, deutschsprachigen Support anbietet (wie Admirals mit seinem Team in Berlin) ist Ihnen dieser behilflich, wenn es mal hakt. 

Mit dem richtigen Broker, dem notwendigen Fachwissen und dem immer hilfreichen Quäntchen Glück kann Geld verdienen an der Börse also gelingen. Testen Sie zunächst in einem kostenlosen Demokonto, welchen Weg Sie wählen wollen, um an der Börse Geld zu verdienen, bevor Sie sich für einen Broker und ein Livekonto entscheiden.

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Dieses Material beinhaltet keine und sollte nicht als Investmentberatung, Investmentempfehlung, Angebot oder Werbung für jegliche Art von Transaktion mit Finanzinstrumenten aufgefasst werden. Bitte seien Sie sich bewusst, dass Artikel wie dieser keine verlässlichen Voraussagen für gegenwärtige oder zukünftige Entwicklungen darstellen, da sich die Umstände jederzeit ändern können. Bevor Sie irgendeine Art von Investment tätigen, sollten Sie einen unabhängigen Finanzberater konsultieren, um sicherzustellen, dass Sie die vorhandenen Risiken richtig verstehen und einschätzen können. 

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