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Aktien kaufen und verkaufen - Ein Guide für Einsteiger

November 23, 2020 10:54 UTC

Aktien kaufen und verkaufen - Ein Guide für Einsteiger

Wie kauft man Aktien? Die Börse, in zahlreichen Filmen und Romanen thematisiert, hat für viele Menschen eine besondere Anziehungskraft. Schließlich kann Aktien kaufen und verkaufen eine lukrative Geldanlage sein, sofern sie richtig ausgeführt wird.

Wenn Sie erwägen, einen Teil Ihres Geldes in Aktien zu investieren, lesen Sie weiter. Dieser Artikel klärt die wichtigsten Grundlagen. So kann Aktien kaufen für Anfänger gelingen.

Warum Aktien kaufen?

Zunächst zu der Frage, was man überhaupt davon hat, Aktien zu kaufen. Ohne Anspruch auf Vollständigkeit, hier drei gute Gründe für den Aktienkauf:

1. Wenn Sie Aktien kaufen, bauen Sie für die Zukunft vor

Die meisten Aktionäre sind auf lange Sicht dabei und arbeiten geduldig daran, sich ein finanzielles Polster aufzubauen. Im Allgemeinen werden Sie den größten Ertrag mit dem geringsten Aufwand erzielen, wenn Sie Aktien günstig kaufen und sie im Laufe der Zeit allmählich an Wert gewinnen lassen.

Diese Art des Anlegens kann besonders profitabel sein, wenn Sie den günstigen Einstieg bei einem Unternehmen finden, das in der Folge gute Gewinne einfährt. Das Paradebeispiel dürfte mittlerweile bekannt sein: Wer vor 20 Jahren 1.000 Dollar in Amazon investiert hat, ist heute wohlhabend.

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2. Aktien kaufen hilft Ihnen, Ihr Portfolio zu diversifizieren

Diversifikation dient der Risikostreuung und ist immer wichtig. Indem Sie den Aktienhandel in Ihren Investitionsplan einbeziehen, können Sie ein diversifiziertes Gesamtportfolio erstellen, vorausgesetzt, Sie haben genug unterschiedliche Anlageklassen darin aufgenommen. Sollte eine Ihrer Anlageklassen dann in Schwierigkeiten geraten, können Sie im Idealfall die Verluste durch die Gewinne in einer anderen ausgleichen.

3. Aktien kaufen kann eine Menge Spaß machen

Manche Menschen lieben einfach den gewissen Nervenkitzel, der mit dem Kauf und Verkauf von Aktien verbunden ist. Auch bei Aktien gehen die Kurse sowohl rauf als auch runter, aber Totalverluste sind selten, wenn Sie über ein diversifiziertes Portfolio verfügen.

Außerdem macht es vielen auch Spaß, sich intensiv mit einem Unternehmen zu beschäftigen, Kennzahlen zu analysieren und so herauszufinden, ob sich ein Kauf der Aktie lohnt.

Es gibt natürlich noch andere Gründe, warum Investoren Aktien kaufen. Schließlich sind Pläne, Motivationen und Investitionsstrategien individuell. Was Sie aus dieser Anleitung zum Aktien kaufen für Anfänger auf jeden Fall mitnehmen sollten, sind folgende Punkte und Kennworte:

Rendite

Über einen mittleren bis langfristigen Anlagehorizont schlugen Aktien in der Vergangenheit die meisten anderen Anlageformen. Nehmen sie als Beispiel die Daten des Deutschen Aktieninstituts. In seinem DAX Renditedreieck errechnet es eine durchschnittliche jährliche Rendite von 7,8% für einen Anleger, der beispielhaft Ende 1995 Aktien kaufte und diese bis Ende 2010 hielt.

Ein weiterer Punkt wird häufig vernachlässigt: Mit vielen Aktien verdienen Sie doppelt, und zwar wegen der Dividendenauszahlungen. Die Dividende ist die jährliche Ausschüttung erzielter Unternehmensgewinne an die Aktionäre. Besitzen Sie Anteile an einer Aktiengesellschaft, die Dividenden auszahlt, werden Sie also am Gewinn beteiligt. Das kann ein Faktor sein, über den es sich nachzudenken lohnen könnte.

Dividendenrenditen (das Verhältnis von gezahlter Dividende zum Aktienkurs) von vier bis sechs Prozent sind bei den Blue Chips, sozusagen den Stars im Index, im DAX keine Seltenheit. Hier als Beispiel die Dividendenzahlungen von BASF der letzten zehn Jahre:

Entwicklung der Dividende der BASF Aktie

Quelle: BASF

Risiko

Bei Aktien besteht ein enger Zusammenhang zwischen Haltedauer und Risiko. Je länger Sie Ihre Aktien im Depot halten, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit, Gewinn einzufahren. Eigentlich ist das auch ganz logisch. Aktien sind Anteile an Unternehmen und Unternehmen müssen langfristig rentabel sein, um überleben zu können.

Wenn es sich dabei noch um eines der großen, etablierten Unternehmen handelt (zum Beispiel Allianz, BASF oder Siemens), ist die Wahrscheinlichkeit niedriger, dass Sie hohe Verluste erleiden.

Merken Sie sich als erstes Zwischenfazit zum Aktienkauf: Unternehmen können in eine Ertragsschieflage geraten und dann leidet ihr Aktienkurs. Langfristig aber müssen Sie stetig wachsen und Gewinne erzielen. Gelingt das, sind Sie mit den meisten Aktien gut beraten. Natürlich ist es nicht bei jeder Aktie ratsam, sie auf lange Zeit zu halten. Das DAI weist in seinem Renditedreieck für die Haltedauer über 15 Jahre aber keinerlei negative Renditen aus.

Zeitaufwand

Der Aktien-Guru André Kostolany ist für viele griffige Zitate zum Börsengeschehen auch nach seinem Tod 1999 vielen Börsianern in guter Erinnerung geblieben. Eine seiner Weisheiten lautet: „Kaufen Sie Aktien, nehmen Sie Schlaftabletten und schauen Sie die Papiere nicht mehr an. Nach vielen Jahren werden Sie sehen: Sie sind reich."

Damit beschreibt Kostolany nichts anderes als das, was heute oft Buy and Hold Strategie genannt wird. Dabei geht es darum, sehr gute bis gute Aktienwerte zu identifizieren, diese dann ins Portfolio zu legen und über Jahre dabei zuzusehen, wie ihr Wert wächst.

Das bedeutet auch, dass man tatsächlich zu Beginn einen größeren Aufwand betreiben muss, um die richtigen Aktien zu finden, aber man danach nicht ständig die Kurse überwachen oder öfter Kauf- beziehungsweise Verkaufsorders platzieren muss.

Wo sollte man Aktien kaufen?

Aktien kann man an verschiedenen Stellen kaufen. Notwendig ist die Eröffnung eines Wertpapierdepots. Dafür infrage kommen:

  • Bank: Ob Filial- oder reine Onlinebank, in diesem Fall werden neben dem Aktiendepot auch klassische Bankdienstleistungen wie Finanzierung und Kreditvergabe angeboten. Das setzt einen entsprechend großen (und bisweilen schwerfälligen) Apparat voraus, der auch hohe Kosten mit sich bringt.
  • Online Broker sind dagegen in der Regel der günstigere Weg, wie man Aktien kaufen und verkaufen kann. Sie sind Spezialisten, die auf ein teures Filialnetz verzichten und alle Transaktionen effizient elektronisch ausführen.

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Welcher Weg für Sie der Beste ist, hängt von verschiedenen Faktoren ab. Zum Beispiel davon, wie wichtig Ihnen der persönliche Kontakt zu einem Bankmitarbeiter ist. Notwendig für den Aktienkauf ist er nicht, kostet aber Geld.

Ein weiteres Kriterium ist, welche Aktien Sie kaufen möchten. Bei keinem Anbieter sind alle verfügbar. Je exotischer Ihre Wünsche – bezogen zum Beispiel auf das Land, in dem das Unternehmen seinen Sitz hat, oder die Branche – desto schwerer kann es sein, diesen Titel in Deutschland auch zu bekommen.

Insgesamt dürften die meisten Privatanleger, die Aktien kaufen und verkaufen möchten, mit einem regulierten Broker wie Admiral Markets am besten fahren, da die Abwicklung einfacher und kostengünstiger sein kann als bei einer klassischen Bank.

Die Frage „Wo Aktien kaufen?" hat aber noch eine zweite Antwort: Auf verschiedenen Handelsplätzen, sprich Börsen. Papiere von Aktienunternehmen werden an formalisierten Marktplätzen (Börsen) gehandelt, wie zum Beispiel der Frankfurter Börse, der New York Stock Exchange (häufig nach ihrer Adresse einfach als „Wall Street" bezeichnet) oder der zunehmend wichtigen Shanghai Stock Exchange.

Neben der geographischen Unterscheidung gibt es auch Handelsplätze, die sich bestimmten Branchen widmen, wie zum Beispiel die US-amerikanische NASDAQ, an der Technologieaktien gehandelt werden.

Wann ist der beste Zeitpunkt, Aktien zu kaufen?

Viele Menschen, die sich für den Aktienhandel interessieren, fragen sich, ob es Regeln dafür gibt, wann man am besten Aktien kauft. Die kurze Antwort lautet: Wenn sie günstig sind!

Es ist allerdings im konkreten Fall schwierig, den richtigen Zeitpunkt zu bestimmen. Wäre es einfach, könnte jeder an der Börse Erfolg haben. Es gibt zwar einige vage Timing-Richtlinien, wie zum Beispiel die Zeit nach einer Korrektur oder einem Crash, die häufig eine Gelegenheit für Schnäppchen sein kann.

Aber der beste Weg, den geeigneten Zeitpunkt für den Kauf oder Verkauf einer Aktie zu bestimmen, führt im Rahmen Ihrer Anlagestrategie tatsächlich über Ihre eigene Analyse der Unternehmen und des Marktumfelds.

Stellen Sie sich zur Verdeutlichung zwei völlig unterschiedliche Anlegertypen in extremer Ausprägung vor: Den Value Investor und den Daytrader.

Kurz und knapp gesagt, strebt der Value Investor danach, Aktien zu kaufen, die mehr wert sind, als sie kosten. Er ist also stets auf der Suche nach unterbewerteten Aktien. Um diese zu finden, schaut er sich bestimmte Kennzahlen an und versucht, sich ein Bild der Zukunftschancen des Unternehmens zu machen.

Hat man dann ein Unternehmen identifiziert, das nicht ganz offensichtlich überteuert ist, liegt es in der Logik des Value Investing, die auf einem langen Anlagehorizont von mindestens zehn bis 15 Jahren aufbaut, fast egal, wann man kauft. Hat man sich in seiner Analyse nicht komplett geirrt, wird die Aktie langfristig steigen.

Im Gegensatz dazu steht der Daytrader, der Aktien am selben Tag kauft und wieder verkauft. Da werden zur Bestimmung des günstigsten Zeitpunkts ganz andere Kriterien wichtig. Der Daytrader wird zum Beispiel mithilfe der technischen Analyse versuchen, anhand bestimmter Kursmuster herauszufinden, wann die Aktie steigt oder fällt.

Solche Zeitpunkte können zum Beispiel auf den Anfang oder das Ende der jeweiligen Börsenzeiten fallen. Oft sind auch bestimmte Handelstage wie etwa Montag oder Freitag ausschlaggebend.

Der Daytrader als Kurzfristoptimierer muss die Preisbewegung viel engmaschiger verfolgen als ein Value Investor und für ihn ist die Antwort auf die Frage, wann der beste Zeitpunkt ist, Aktien zu kaufen, eine völlig andere.

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Wie kaufe ich Aktien?

Diese Frage hat (mindestens) zwei Dimensionen. Einerseits: Wie sucht man geeignete Titel aus? Sollte man Aktien kaufen, die in letzter Zeit gestiegen sind? Oder welche, die gefallen sind, und hoffen, dass sie bald mindestens zu ihrem alten Niveau zurückkehren?

Bei der Frage „Wie kaufe ich Aktien?" ist in Wahrheit etwas anderes wichtig. Hierzu nochmal ein Zitat, diesmal von Starinvestor Peter Lynch:

"Dies ist einer der Schlüssel zu erfolgreichen Investitionen: Konzentrieren Sie sich auf die Unternehmen, nicht auf die Aktien".

Hinter jeder Aktie steht ein Unternehmen. Vergessen Sie deshalb zunächst den aktuellen und den vergangenen Kurs. Finden Sie alles über das Unternehmen heraus, was Sie können. Investieren Sie niemals, bevor Sie Ihre Hausaufgaben über die Ertragsaussichten, die finanzielle Lage, die Wettbewerbsposition, die Expansionspläne und andere Dinge des Unternehmens gemacht haben.

Um das hier nur kurz anzureißen: Die Methodik, nach der Sie ein Unternehmen in diesem Sinn analysieren können, nennt sich Fundamentalanalyse. Fundamentalanalysten untersuchen alles, was den Wert einer Aktie beeinflussen kann. Von makroökonomischen Faktoren wie dem Zustand der Wirtschaft und den Branchenbedingungen bis hin zu betriebswirtschaftlichen Faktoren wie der Effektivität des Managements.

Das Ziel besteht darin, einen numerischen Wert herauszuarbeiten, den ein Investor mit dem aktuellen Kurs eines Wertpapiers vergleichen kann, um festzustellen, ob es unter- oder überbewertet ist. Stellen Sie sich zum Beispiel vor, Sie wollten die Apple Aktie kaufen. Dann sollten Sie sich zunächst anschauen, wie sich das Unternehmen lang- mittel- und kurzfristig entwickelt hat und wie es sich zukünftig entwickeln könnte. Darauf basierend können Sie entscheiden, ob Sie der Aktie vertrauen und diese kaufen sollten.

Ein zweiter Aspekt darf in einem Artikel über das Aktien kaufen für Anfänger nicht fehlen: Wie führt man den eigentlichen Handel durch? Es gibt grundsätzlich zwei Möglichkeiten, nämlich entweder an der Börse selbst oder im sogenannten Direkthandel. Was sind die Unterschiede?

Eine Börse koordiniert Angebot und Nachfrage und ermittelt so die Preise. Wenn Sie an einer formalen Börse Aktien kaufen, können Sie sicher sein, dass der Handel reguliert ist und alle Regeln von der Börsenaufsicht überwacht werden. Ein weiterer Vorteil des Börsenhandels ist fast immer eine hohe Liquidität. Das heißt, dass im Regelfall Aktien kaufen und verkaufen jederzeit möglich sein müsste.

Beim Direkt- oder außerbörslichen Handel kauft man Aktien nicht über eine Börse, sondern direkt von einem bestimmten Handelspartner. Das bedeutet, dass Angebot und Nachfrage hier ohne den Umweg über einen Kursmakler zusammengeführt werden, was zu Kosteneinsparungen führt.

Noch ein Vorteil des Direkthandels ist die höhere zeitliche Flexibilität, sprich längere tägliche Handelszeiten. Auch was die Sicherheit angeht, kann man sich normalerweise dem Direkthandel anvertrauen. Es gilt zum Beispiel die Regel, dass der Preis im Direkthandel nicht schlechter sein darf als der Börsenkurs, sofern Sie also zu den offiziellen Börsenzeiten handeln. Für den Privatanleger ist der Direkthandel wegen seiner günstigeren Kosten daher in der Regel zu bevorzugen.

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Wie viele Aktien sollte ich kaufen?

Auch hier sind zwei Aspekte zu betrachten:

  1. Wie viele verschiedene Aktien sollte ich kaufen?
  2. Wie viele Aktien von demselben Unternehmen sollte ich kaufen?

Nehmen Sie als Extrembeispiele zwei hypothetische Anleger, die beide jeweils 5.000 Euro investieren möchten. Anleger A kauft für sein Geld zwei Aktien von Amazon à 2.500 EUR das Stück. Anleger B sucht sich Werte wie zum Beispiel Telefónica Deutschland, die für circa 2.50 EUR zu haben sind, und kauft jeweils 20 Aktien von 100 verschiedenen Unternehmen.

Beides ist sicher nicht sinnvoll. Aber wie kauft man Aktien dann? Die Antwort liegt in einer Abwägung von Rendite und Risiko.

Anleger A im Beispiel oben glaubt, dass Amazon ein großartiges Unternehmen ist und weiter boomen wird, auch wenn die Aktie schon sehr teuer ist. Zwar stimmt es, dass Amazon ein Ausnahmeperformer ist, aber sein ganzes Geld in nur eine Firma zu investieren, ist zu riskant. Amazon scheint aus Wettbewerbssicht unangreifbar, sein Vorsprung ist einfach zu groß. Was aber, wenn plötzlich die eine Kartellbehörde zuschlägt?

Und Anleger B? Der hat in einem Leitfaden „Aktien kaufen für Anfänger" gelesen, dass man sein Risiko diversifizieren soll. Also streut er seine 5.000 Euro auf 100 Unternehmen. Und es stimmt schon, damit sollte er sein Risiko im Vergleich zu Anleger A stark senken. Aber was ist mit der Rendite?

Der unangefochtene Stern am Aktienhimmel, der Amerikaner Warren Buffett, auch mit 90 Jahren noch Chairman und größter Aktionär seiner Investmentgesellschaft Berkshire Hathaway Inc. und einer der drei reichsten Menschen der Erde, hat sinngemäß einmal gesagt: „Je weniger Ahnung Sie haben, desto mehr müssen Sie diversifizieren."

Soll heißen: Nur auf die Risikodiversifizierung zu schauen und von möglichst vielen Unternehmen Aktien kaufen, ohne etwas über die Ertragskraft zu wissen, kann auch nicht zielführend sein. Die Wahrheit ist, dass die richtige Anzahl von Aktien, die man im Depot haben sollte, für jeden Anleger unterschiedlich ist. Sie hängt von Ihren Anlagezielen, Ihrer Risikobereitschaft, Ihrer bevorzugten Anlagestrategie, Ihrem Zeithorizont und vielem mehr ab.

Aktien verkaufen - Wann und warum man wieder verkaufen sollte

So praktisch es gerade für Aktien kaufende Anfänger wäre, auch hier existiert leider keine kurze und knackige Antwort.

Es gibt richtige und falsche Zeiten, um Aktien zu verkaufen. Es ist im Allgemeinen eine schlechte Idee, eine Aktie zu verkaufen, nur weil der Kurs nach oben oder unten gegangen ist. Andererseits gibt es einige andere Situationen, die durchaus triftige Gründe dafür sein können, den Verkaufsknopf zu drücken:

Dazu können erratische Kursausschläge ohne fundamentale Begründung gehören. Wenn zum Beispiel der Preis Ihrer Aktien plötzlich und dramatisch steigt, sollten Sie erwägen, zu verkaufen. Es ist immer ratsam, als Investor eine gewisse Demut zu bewahren. Nehmen Sie den schnellen Anstieg nicht als Bestätigung dafür, dass Sie klüger sind als der Gesamtmarkt. Es ist noch niemand pleite gegangen, weil er einen Gewinn verbucht hat.

Die Entscheidung, ob Sie Ihre Aktien verkaufen oder nicht, sollte statt auf Emotionen auf rationaler Überlegung beruhen. Ziehen Sie zum Beispiel folgende Punkte ins Kalkül:

1. Die Gründe, aus denen Sie die Aktie gekauft haben, gelten nicht mehr.

Jede Aktieninvestition, die Sie tätigen, sollte über die reine Erwartung steigender Kurse hinaus gut begründet sein. Insbesondere bedeutet das, dass Sie an die Zukunft des Unternehmens glauben. Im Detail ist das Ihre Investitionsthese. Solange diese noch zutrifft, gibt es wirklich keinen guten Grund zum Verkauf.

2. Sie brauchen das Geld, oder Sie werden es bald brauchen.

Es ist im Allgemeinen eine gute Faustregel, das Geld, das Sie in den nächsten Jahren brauchen werden, von der Börse fernzuhalten. Zum Beispiel für den Hauskauf oder Uni-Besuch der Kinder.

3. Sie sehen eine bessere Gelegenheit, anderswo zu investieren.

Es kann Situationen geben, wo sich einfach eine Tür auftut und sie kein Geld flüssig haben. Dann kann es eine Überlegung sein, ein ansonsten gutes Investment zu liquidieren und sich neu zu positionieren. Aber überprüfen Sie zuerst Ihre alte Investitionsthese.

Was kostet es, Aktien zu verkaufen?

Wenn Sie Aktien verkaufen möchten, sollten Sie nicht nur den aktuellen Kurs im Blick haben, sondern auch die beim Verkauf entstehenden Kosten, oft als Transaktionskosten bezeichnet.

Diese fallen in Summe durchaus ins Gewicht und spielen deshalb eine nicht zu unterschätzende Rolle bei der Ermittlung der Rendite Ihres Aktieninvestments (siehe auch das Kapitel „Kaufen und verkaufen Sie nicht zu oft" weiter unten).

Transaktionskosten beim Verkauf von Aktien fallen grundsätzlich in drei Bereichen an: Kosten des depotführenden Unternehmens, Kosten der verschiedenen Handelsplätze und Steuern. Schauen wir uns das genauer an:

1. Kosten des Depotführers: Da sind zuerst die reinen Depotgebühren zu nennen, die nur für die Bereitstellung des Depotkontos berechnet werden. Das ist bei den meisten Banken noch üblich. Bei Online Brokern ist das Depot in der Regel kostenlos. Admiral Markets bietet mit dem Invest.MT5 ein Konto zur Depotführung an, das neben null Fixkosten auch durch niedrige Transaktionskosten punktet.

Der zweite Kostenfaktor sind die Orderprovisionen, die bei jedem Kauf oder Verkauf von Aktien anfallen. In der Regel ist das ein Fixbetrag pro Order plus einen Prozentsatz des Ordervolumens.

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2. Handelsplatzkosten: Der Direkthandel selbst ist meist kostenlos. Wird aber über eine Börse gehandelt, können verschiedene Börsenentgelte anfallen, die vom Depotführer an den Anleger weitergereicht werden. Insbesondere ausländische Handelsplätze können dabei ins Gewicht fallen.

3. Steuern: Hierbei geht es in erster Linie um die sogenannte Abgeltungssteuer, die im Rahmen der Einkommenssteuer erhoben wird. Diese fällt auch auf Kapitalerträge aus dem Privatvermögen an. Die korrekte Bezeichnung ist daher auch Kapitalertragssteuer. Steuerpflichtig sind unter anderem Gewinne aus Wertpapiergeschäften, also auch aus dem Verkauf von Aktien. Außerdem steuerpflichtig sind Dividendenerträge.

Die Abgeltungssteuer wird als Quellensteuer erhoben, das heißt, sie wird dort, wo sie entsteht, sozusagen an der Quelle, direkt an das Finanzamt abgeführt. Im Fall des Aktienverkaufs ist die Quelle die depotführende Institution.

Der Kapitalertragssteuersatz beträgt pauschal 25 % zuzüglich Solidaritätszuschlag (5,5 % der Kapitalertragsteuer) und gegebenenfalls Kirchensteuer (8 oder 9 % der Kapitalertragsteuer), was insgesamt eine Steuerlast von 26,37 bis 27,99 % (je nach anzuwendender Kirchensteuer) ergibt. Erhoben wird die Abgeltungssteuer aber erst, wenn die Kapitalerträge über dem Sparer-Pauschalbetrag liegen (801 Euro bei Alleinstehenden, 1.602 Euro bei Verheirateten).

Aktien kaufen und verkaufen - darauf sollten Sie achten

Auch wenn Aktien im Vergleich zu manchen anderen Anlageformen zu Recht als sicher gelten, ist ein Aktienkauf natürlich nicht ohne Risiken. Der Teufel kann im Detail liegen und die folgenden Punkte sollen Ihnen helfen, Ihr eingesetztes Risiko zu minimieren.

Definieren Sie Ihre Ziele

Überlegen sie als erstes, warum sie Aktien kaufen möchten. Geht es Ihnen vielleicht nur um ein bisschen Zeitvertreib, wofür Sie bereit sind, ein paar hundert oder wenige tausend Euro aufs Spiel zu setzen? Hoffen Sie vielleicht sogar, auf mysteriöse Art und Weise über Nacht reich zu werden? Oder möchten Sie sich langfristig ein mehr oder weniger großes Polster aufbauen?

Je nachdem, über wie viel Kapital Sie verfügen, welche Renditen Sie erwarten und wie risikobereit Sie sind, werden Ihre Antworten auf diese Fragen unterschiedlich ausfallen. In jedem Fall ist es wichtig, dass Sie sich ein übergeordnetes Ziel setzen und dann vor allem an diesem festhalten.

Egal ob Sie kurzfristig Ihren Profit maximieren oder langfristig Vermögen schaffen möchten: Sie sollten sich nicht von tagesaktuellen Ereignissen und vorübergehenden Stimmungen bei Ihren Entscheidungen leiten lassen. Legen Sie ein Ziel fest und steuern sie darauf zu.

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Setzen Sie anfangs nur Geld ein, auf das Sie in der Zukunft nicht angewiesen sind

Gerade am Anfang Ihrer Karriere als Börsianer ist es ratsam, nur Geld einzusetzen, dessen Verlust Sie im Notfall auch verschmerzen können. Auch Aktien kaufen und verkaufen will gelernt und geübt sein.

Sie können getrost davon ausgehen, dass Sie in Ihrer Laufbahn als Aktionär nicht nur Gewinne verbuchen werden. Und wenn etwas schiefgeht, sollten Sie nicht in Panik geraten, weil Sie durch die Kursverluste jetzt kein Geld mehr haben, eine neue Waschmaschine zu kaufen.

Denken Sie daran: Ein langer Atem ist an der Aktienbörse Ihr Freund. Wenn die Kurse einmal fallen und Sie mit Ihrem Investment unter Wasser sind - also keine Luft zum Atmen mehr haben und verkaufen müssen - dann steht der Verlust nicht mehr nur auf dem Papier, sondern Sie haben ihn realisiert. Können Sie aber abwarten, kann sich das Blatt wieder zu Ihren Gunsten wenden.

Achten Sie darauf, ein Depot mit guten Konditionen bei einem verlässlichen Broker zu eröffnen

Die Kosten, die im Zusammenhang mit Ihrem Depot entstehen, können für die Profitabilität Ihres Investments eine nicht unerhebliche Rolle spielen. Außerdem sollten natürlich alle Systeme verlässlich funktionieren und der von Ihnen gewählte Anbieter ein seriöser Geschäftspartner sein.

Wie bereits erwähnt, ist in den allermeisten Fällen ein Depot bei einem Online Broker die bevorzugte Option. Vergleichen Sie für Ihre Entscheidung neben den Konditionen auch das Angebot an Aktien. Bei Admiral Markets können Sie mehr als 3.400 Aktien von 15 der weltweit größten Börsen kaufen und verkaufen.

Behalten Sie die Kosten im Blick

Sie sollten jederzeit Ihre Gesamtkostenquote im Blick behalten. Neben den Konditionen des Depotanbieters, für den Sie sich entschieden haben, spielt dabei auch Ihr eigenes Verhalten eine Rolle.

Wenn Sie sehr häufig Aktien kaufen und verkaufen, sind Ihre Kosten höher, als wenn Sie eine Buy and Hold Strategie verfolgen. Und vergessen Sie auch nicht, dass Ihr Handelsgewinn erst nach Abzug der steuerlichen Belastungen zum verfügbaren Einkommen wird.

Kaufen Sie nur Aktien, die Sie kennen und verstehen

Dieser Ratschlag, der in seiner englischen Version als „Invest in what you know" auf den bereits vorher zitierten Peter Lynch zurückgeht, wird häufig missverstanden.

Damit ist nicht gemeint, dass Sie in eine Marke oder Produkt investieren sollten, das Ihnen vertraut ist, zum Beispiel weil Sie es selbst gerne benutzen. Vielmehr sollte die Empfehlung so verstanden werden: Nutzen Sie Ihr Fachwissen, um sich auf die Aktien zu konzentrieren, die Sie vorher eingehend analysiert haben.

Erst wenn Sie sich ein Bild des Unternehmens gemacht haben, können Sie entscheiden, ob es sich lohnt, Anteile daran zu besitzen. Zum Beispiel können Sie sich Unternehmen aus der Branche, in der Sie selbst arbeiten, anschauen.

Passende Aktien finden

Diversifizieren Sie Ihr Portfolio

Vorsicht ist ein wichtiges Gebot beim Aktienkauf. Und Diversifikation ist die Grundlage einer erfolgreichen Aktienstrategie. Börsenneulinge machen immer wieder den Fehler, sich für eine bestimmte Aktie zu begeistern und dann nur diese eine Aktie in ihr Depot zu nehmen.

Damit haben Sie aber alles auf eine Karte gesetzt, was bekanntlich gerne schiefgeht. Besser also, Ihr Geld auf verschiedene Wertpapiere zu verteilen, sprich Aktien von mindestens vier (als grober Richtwert) verschiedenen Unternehmen und auch Branchen zu kaufen.

Um ein Beispiel zu nennen: Stellen Sie sich vor, es kommt eine Pandemie daher und löst eine weltweite Rezession aus. In der Folge sinkt die Nachfrage nach Stahl. Gleichzeitig profitiert aber die Branche, die Essen nach Hause liefert. Vielleicht nicht ganz zufällig ist mitten in der Corona-Krise Delivery Hero in den deutschen Leitindex DAX aufgestiegen (auch wenn viele Analysten das Geschäftsmodell als nicht nachhaltig betrachten).

Gewinne laufen lassen, Verluste begrenzen

Beim Aktien kaufen und verkaufen ist viel Psychologie im Spiel. Gerade Anfänger sind für den Fehler empfänglich, Ihre Aktien im falschen Moment zu verkaufen. Wenn eine Aktie, die Sie seit einigen Monaten halten, seit mehreren Wochen steigt, kommt schnell der Gedanke auf, dass das so ja nicht ewig weitergehen kann. Dann verkaufen viele, weil sie ihren Gewinn nach Hause bringen wollen, bevor die Aktie wieder fällt. Leider schauen sie danach ein weiteres Jahr zu, wie der Kurs steigt und steigt.

Umgekehrt ist es psychologisch ganz schwierig, sich einzugestehen, dass man den falschen Titel gekauft hat. Wenn die Aktie dann fällt, sind viele Anleger geneigt, sie trotzdem nicht abzustoßen. Es fällt einfach zu schwer, einen Verlust hinzunehmen. „Irgendwann steigt sie schon wieder und ich komme zumindest 0 auf 0 raus", sagen sich viele. Nur gibt es leider genug Beispiele, wo das Jahre dauert, wenn es überhaupt je passiert.

Deshalb ist es eine sehr gute Faustregel, Gewinne laufen zu lassen und sich nach unten abzusichern. Auch bei Aktien kann man - gerade bei einem Online Broker - sehr leicht einen Stop Loss setzen. Wenn Ihre Aktie dann beispielsweise um 5 % gefallen ist, wird sie vom System automatisch verkauft und so Ihr Verlust unter Umständen begrenzt.

Kaufen und verkaufen Sie nicht zu oft

Wie schon erwähnt, gibt es gute und gut gemeinte Börsenratschläge in Hülle und Fülle. Ein Tipp, den Sie aber in jedem Fall beherzigen sollten, lautet: Kaufen und verkaufen Sie zu oft, verlieren Sie tendenziell Geld.

Es gibt Anleger, die ständig die Märkte beobachten, weil Sie Angst haben, etwas zu verpassen. Entdecken sie dann eine Aktie, die aktuell gerade die größten Erfolgschancen verspricht, schichten sie ihr Portfolio um. Da aber ständig ein vermeintlicher Star geboren wird, sind diese Anleger permanent damit beschäftigt, Aktien zu kaufen und zu verkaufen.

Das Problem mit dieser Taktik ist, dass jede Transaktion Kosten verursacht. Das nagt an der Rendite. Außerdem kann es nervenaufreibend sein, den Finger immer am Puls der Märkte halten zu müssen.

Schließlich ist es wenig wahrscheinlich, dass der Verkauf von Aktien, nur weil eine andere gerade besser aussieht, langfristig den Anlageerfolg erhöht. Wie schon besprochen, sollten Sie nur verkaufen, wenn es einen triftigen Grund dafür gibt.

Aktien kaufen und verkaufen am selben Tag? Wann das Sinn ergeben kann

Während die meisten Menschen den Aktienmarkt als eine längerfristige Investitionstätigkeit betrachten, versuchen manche, damit ein laufendes Einkommen zu erzielen. Diese Personen kaufen und verkaufen sehr häufig Aktien und orientieren sich in erster Linie am Kursverlauf, nicht an Fundamentaldaten.

Wichtigstes Entscheidungskriterium ist der Chart, also die graphische Darstellung des Kursverlaufs. Dieses Vorgehen der Chartanalyse ist grundlegend anders als das der Fundamentalanalyse.

Anleger, die am selben Tag Aktien kaufen und verkaufen, werden als Daytrader bezeichnet. Die Logik ist, mit einer hohen Anzahl an Transaktionen (Trades) bei relativ geringer Gewinnmarge pro Trade in der Summe einen attraktiven Gewinn zu machen.

Auf den ersten Blick mag diese Strategie wie eine gute Option erscheinen. Allerdings ist sie mit einem hohen Risiko verbunden und es gibt keinerlei Garantie für ein regelmäßiges Einkommen.

Eine Möglichkeit, den Aktienmarkt mit Erfolg aktiv zu traden, kann ein anderes Finanzinstrument sein: Contracts for Difference (CFDs), zu Deutsch, Differenzkontrakte. Dabei handelt es sich um eine Vereinbarung zwischen den Vertragspartnern (in der Regel Privatanleger und Broker) bezogen auf die Differenz des Preises eines Bezugswerts zwischen zwei Zeitpunkten: Kauf und Verkauf.

CFDs sind sogenannte Finanzderivate. Das bedeutet, dass Ihr Wert sich von einem Basiswert, dem sogenannten Underlying, ableitet. Der Anleger kauft also im CFD Handel nicht den Basiswert selbst, sondern den vertraglich vereinbarten Anspruch auf eine Zahlung, sollte sich der Preis des Basiswertes wie vorhergesehen entwickeln.

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Als Underlying bezogen auf den Aktienmarkt kommen Aktien selbst, Indizes wie der DAX oder auch ETFs (Exchange Traded Funds) in Frage. In allen Fällen macht das Hauptmerkmal von CFDs diese für aktive Trader besonders attraktiv: Es handelt sich nämlich um sogenannte Hebelprodukte.

Was heißt das? Der Hebel bei einem Finanzinstrument entsteht dadurch, dass das mit ihm am Markt eingesetzte Kapital höher ist als der vom Anleger eingezahlte Betrag. Das Geld des Anlegers wird sozusagen gehebelt.

Das funktioniert dadurch, dass bei einem CFD nicht die gesamte Vertragssumme, sondern lediglich eine Sicherheitsleistung als prozentualer Anteil vom Anleger aufzubringen ist. Diese Sicherheitsleistung wird Margin genannt.

Angenommen, Sie kaufen einen CFD im Wert von 1.000 Euro mit einer Margin von 10 %. Dann würden Sie 100 EUR auf Ihr Trading Konto einzahlen, aber EUR 1.000 am Markt bewegen. Ihr Hebel betrüge also 10 (Gesamtsumme dividiert durch die Margin).

Das Besondere aber ist: Obwohl Sie nur einen Teil des Vertragswerts eingezahlt haben, sind Sie in voller Höhe am Ergebnis des Differenzkontrakts beteiligt. Steigt der Wert des CFDs auf 1.100 Euro, haben Sie nicht 10 Euro, sondern 100 Euro Gewinn gemacht. Aber Vorsicht, dasselbe gilt auch, falls sich der Wert des Underlying anders entwickelt als von Ihnen gehofft. Auch Verluste sind zu 100% von Ihnen zu tragen.

Die folgende Abbildung verdeutlicht noch einmal den Hebeleffekt im Vergleich der Direktinvestition in eine Aktie mit einem CFD auf dieselbe Aktie.

Aktien kaufen mit CFD und ohne

Hier die wichtigsten Vor- und Nacheile von CFDs und Aktien im Überblick:

 

CFD auf Aktien

Aktien

Vorteile

  • Hebelwirkung = hohe Gewinnchancen (bei gleichzeitig hohem Risiko) mit geringem Kapitaleinsatz
  • Kostengünstig
  • Flexibel
  • Kein Aktiendepot notwendig
  • Auf lange Sicht renditestärker als die meisten Alternativen
  • Geringerer Zeitaufwand und weniger Fachwissen notwendig

Nachteile

  • Keine Beteiligung an Unternehmen
  • Kein Dividendenanspruch
  • Nicht für kurzfristiges Trading geeignet
  • Bindet viel Kapital

Wie finde ich die richtigen Werte für einen Aktienkauf?

Wenn es dann konkret werden soll, Sie also gute Unternehmen identifizieren wollen, um deren Aktien (oder CFDs darauf) kaufen zu können, bleibt Ihnen ein gewisser Rechercheaufwand nicht erspart. Aber wo soll man anfangen?

Um Ideen zu generieren, gibt es ein paar Hilfsmittel. Zum einen sind die sogenannten Aktien Screener zu nennen, mit deren Hilfe Sie nach Ihren Kriterien Aktien suchen und filtern können.

Eine zweite Möglichkeit besteht darin, einen ETF Ihrer bevorzugten Branche auszusuchen und die darin enthaltenen Werte zu analysieren.

Aber sowohl der Screening- als auch der ETF Ansatz kann angesichts Tausender verfügbarer Aktien schnell unübersichtlich werden.

Deshalb hier ein Alternativvorschlag, wie man Aktien finden kann, die den eigenen Zielen gerecht werden:

  • Fangen Sie klein an.
  • Suchen Sie Unternehmen aus vier Branchen aus, mit denen Sie sich entweder bereits auskennen, oder für die Sie sich interessieren.
  • Dann recherchieren Sie pro Branche vier bis sechs Aktiengesellschaften und teilen Ihre Gesamtinvestition nach einem für Sie passenden Schlüssel auf. Weniger als vier verschiedene Aktien sollten Sie am Ende nicht im Portfolio haben.

Egal, ob Sie sich dann für „echte" Aktien oder für CFDs entscheiden, am Anfang können die Finanzmärkte herausfordernd sein. Ein Meer von Informationen und Nachrichten, Fachterminologie, unbekannte Handelssoftware etc. verlangen dem Neuling einiges ab.

Aber lassen Sie sich davon nicht beirren. Denken Sie in Zeiten des Zweifels an die weisen Worte von Warren Buffet: „Sie müssen kein Nuklearphysiker sein. Investieren ist kein Spiel, bei dem der Kerl mit einem IQ von 160 den Kerl mit einem von 130 schlägt."

Und sollten Sie einmal nicht weiterwissen, wenden Sie sich vertrauensvoll an das Berliner Team von Admiral Markets - von Montag bis Freitag von 9 bis 18 Uhr per Telefon, E-Mail oder Chat.

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Dieses Material beinhaltet keine und sollte nicht als Investmentberatung, Investmentempfehlung, Angebot oder Werbung für jegliche Art von Transaktion mit Finanzinstrumenten aufgefasst werden. Bitte seien Sie sich bewusst, dass Artikel wie dieser keine verlässlichen Voraussagen für gegenwärtige oder zukünftige Entwicklungen darstellen, da sich die Umstände jederzeit ändern können. Bevor Sie irgendeine Art von Investment tätigen, sollten Sie einen unabhängigen Finanzberater konsultieren, um sicherzustellen, dass Sie die vorhandenen Risiken richtig verstehen und einschätzen können.

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