Diese ETF Kosten sollten Sie bei Ihrer Investition beachten

März 21, 2022 15:12 UTC

Wie bei anderen Geldanlagen ist auch bei ETFs die Kostenkontrolle ein entscheidender Erfolgsfaktor. Aber was kostet ein ETF? Wie kann man ETF Kosten sparen? Gibt es auch ETF ohne Gebühren und laufende Kosten? Häufige Fragen, auf die dieser Artikel die Antworten bereithält.

Niedrige ETF Kosten

Was sind ETFs?

ETFs (Exchange Traded Funds) sind inzwischen sehr populär. Laut der ING-Bank beträgt das investierte Volumen Anfang 2022 in Deutschland 150 Mrd. Euro und europaweit 1,4 Billionen – das Vierfache von 2014.

Aber was sind ETFs überhaupt?

Ein börsengehandelter Fonds (Exchange Traded Fund, ETF) ist eine Art von Fonds, der die zugrunde liegenden Vermögenswerte wie Aktien, Anleihen, Goldbarren, Termingeschäfte oder Fremdwährungen besitzt.

In der Privatanlegerpraxis spielen ETFs, die einen Börsenindex zum Gegenstand haben, eine bedeutende Rolle.

Das Eigentum an diesen Vermögenswerten wird in Anteile aufgeteilt. Die Anteilseigner eines ETFs haben Anspruch auf einen Teil der Gewinne, zum Beispiel auf Zins- oder Dividendenzahlungen. Außerdem können sie einen Restwert erhalten, falls der Fonds aufgelöst wird.

Im Gegensatz zu einem Investmentfonds wird ein ETF wie die Stammaktie eines Unternehmens während des Börsentages ge- und verkauft. Genau wie eine Aktie hat ein ETF ein Tickersymbol, und die Intraday-Kursdaten können im Laufe des Handelstages leicht ermittelt werden.

Anders als bei Aktien kann sich die Anzahl der im Umlauf befindlichen Anteile eines börsengehandelten Fonds täglich ändern, da ständig neue Anteile geschaffen und bestehende zurückgenommen werden.

Es gibt ganz unterschiedliche Arten von ETFs, wie zum Beispiel:

Quelle: Eigene Darstellung

Kurz gesagt ist ein ETF also ein Korb von Wertpapieren, die Sie über einen Broker an einer Börse kaufen oder verkaufen können. Börsengehandelte Fonds sind eines der wichtigsten und wertvollsten Produkte, die in den letzten Jahren für Privatanleger geschaffen wurden. ETFs bieten viele Vorteile und sind, wenn sie klug eingesetzt werden, ein hervorragendes Mittel, um Ihre Anlageziele zu erreichen.

Als Anleger können Sie entweder direkt in ETFs investieren, indem Sie Anteile kaufen und diese in Ihrem Depot halten. Oder Sie werden zum aktiven Trader und handeln mit derivativen Finanzprodukten wie CFDs (Contracts for Difference oder Differenzkontrakte), die ETFs als Basiswert haben.

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Was man über ETF Kosten wissen sollte

Natürlich sind weder ETF Trading noch ETF Investment kostenfrei. Dabei unterscheiden sich die beiden Anlagestrategien diesbezüglich, wie die folgenden Abschnitte erläutern.

❓ TER – Total Expense Ratio

ETFs haben Verwaltungs- und Gemeinkosten, die im Allgemeinen von den Anlegern getragen werden. Diese Kosten werden als "Kostenquote" (expense ratio) bezeichnet und machen in der Regel nur einen geringen Prozentsatz der Anlagesumme aus.

Durch das starke Wachstum der ETF-Branche sind die Kostenquoten im Allgemeinen gesunken, so dass ETFs zu den erschwinglichsten Anlageinstrumenten überhaupt gehören. Dennoch kann es je nach Art des ETF und seiner Anlagestrategie eine große Bandbreite an Kostenquoten geben.

Die Gesamtkostenquote (Total Expense Ration - TER) ist die Größe, die normalerweise herangezogen wird, um die Kosten eines ETFs beurteilen und vergleichen zu können. Aber: Trotz des Namens spiegelt die Gesamtkostenquote eines ETFs nicht alle Kosten wider.

Zwar sind in der TER Aufwände wie Verwaltungs-, Lizenz- oder Depotbankgebühren enthalten. Aber es kann weitere Kosten geben, die Sie der Produktdokumentation des Fonds entnehmen können.

Zu berücksichtigen ist außerdem, dass die TER nichts mit den Kosten des Brokers zu tun hat, die dort zum Beispiel für die Orderausführung anfallen. Und schließlich sollte man nicht dem Trugschluss unterliegen, dass ETFs mit niedrigerer TER automatisch auch besser performen.

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❓ Spread

Die Geld-Brief-Spanne (der Bid Ask Spread) ist die Differenz zwischen dem Höchstbetrag, den ein Käufer für eine Aktie zahlt, und dem Mindestbetrag, den ein Verkäufer akzeptiert.

Der Briefkurs ist der Preis, zu dem der Broker bereit ist, das Wertpapier zu verkaufen, während der Geldkurs der Betrag ist, den der Anleger gewillt ist zu zahlen. Diese beiden Preise sind nie identisch, wobei der Briefkurs in der Regel höher ist als der Geldkurs.

Wenn Sie ein Wertpapier, zum Beispiel ETF-Anteile, kaufen, zahlen Sie also den Briefkurs, und wenn Sie ein Wertpapier verkaufen, zahlen Sie den Geldkurs. Mit dem Gewinn aus der Differenz, der so genannten Spanne (engl. spread), werden sowohl die Provision des Brokers als auch andere Handelsgebühren bezahlt.

Sie sollten darauf achten, ETF-Anteile während der regulären Börsenzeiten zu handeln. Außerhalb dieser Zeiten sind nämlich die Spreads häufig höher.

❓ Tracking-Differenz

Die Tracking-Differenz (von to track: folgen, nachspüren), im angelsächsischen Sprachraum meist „tracking error“ genannt, bezeichnet eine Situation, in der die Wertentwicklung des ETFs nicht der des zugrunde liegenden Index in einem bestimmten Zeitraum entspricht.

Quelle: Eigene Darstellung

In der Welt der börsengehandelten Fonds bezieht sich der Tracking Error auf die Differenz zwischen den tatsächlichen Renditen des Fonds und den Renditen des Benchmark-Index, in dem die ihm zugrunde liegenden Aktien enthalten sind. Wenn Sie ein Anfänger sind und Ihr Glück mit ETFs versuchen wollen, müssen Sie die Bedeutung des Tracking Error und seine Auswirkungen auf Ihre Rendite verstehen.

Während geringfügige Tracking-Fehler Ihre Renditen kaum beeinträchtigen, können andere Faktoren dazu führen, dass sich der Abstand zwischen diesen beiden Werten vergrößert.

Warum kann es zu diesen Abweichungen kommen? Hier sind zwei der häufigsten Gründe:

  • Kosten, die Ausgaben abgezogen werden, bevor die Renditen dem Anleger gutgeschrieben werden. Das kann eine sehr geringe Differenz zwischen den ETF-Renditen und denen der Benchmark (Index) verursachen.
  • Desinvestition von Fondsvermögen zur Deckung von Tilgungszahlungen, wiederkehrenden Ausgaben, Dividendenausschüttungen und so weiter.

Mit anderen Worten: Die internen Kosten eines ETFs können dazu führen, dass die Fondsrendite geringer ausfällt (wenn auch meist nur in minimaler Höhe) als der Benchmark Index. Deshalb eignet sich die Tracking Differenz insgesamt besser als Gesamtkostenindikator als die TER.

Zusammen mit den externen Kosten eines ETFs entsteht so ein kompletteres Bild dessen, was die Investition in einen ETF Sie tatsächlich kostet – die sogenannte Total Cost of Ownership.

❓ Replikationsmethode

Das Ziel von ETFs ist es, die Wertentwicklung eines Index so genau nachzubilden wie möglich. Dafür gibt es verschiedene Methoden, die sogenannten Replikationsmethoden. Welche davon der ETF Ihrer Wahl benutzt, beeinflusst neben der Performance und Sicherheit des ETFs auch dessen Kosten.

Die beiden grundlegenden Arten der Replikation sind physische und synthetische Replikation. Der „klassische“ Weg ist die physische Nachbildung, bei der die Werte des Index 1:1 dadurch im Fonds abgebildet werden, dass dieser sie „physisch“ (im Sinn von tatsächlich) hält.

Anstatt den Basiswert des Index, den er abbilden soll, zu halten, bildet ein synthetischer ETF diesen mithilfe anderer Arten von Finanzderivaten ab (mehr dazu im nächsten Abschnitt).

Für Anleger, die sich der damit verbundenen Risiken bewusst sind, kann ein synthetischer ETF ein sehr effektives, kosteneffizientes Instrument zur Indexnachbildung sein, weil oft die Tracking-Differenz geringer ist.

Synthetische ETFs können Anlegern außerdem ein Engagement in schwer zugänglichen Märkten ermöglichen.

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❓ Swap-Gebühren

Bei der synthetischen oder indirekten Replikation wird der Index durch ein Tausch- oder Swap-Geschäft (Total Return Swap) nachgebildet. Die Nachbildung ist also „künstlich“ oder „synthetisch“.

Dabei schließt der ETF einen Vertrag mit einem Finanzinstitut ab, das verpflichtet ist, die Indexrendite gegen eine Gebühr zu liefern. Das sind die sogenannten Swap-Gebühren.

Eine allgemeingültige Aussage, ob Swap-Gebühren die ETF Kosten günstiger oder teurer als bei physisch replizierenden ETFs machen, lässt sich nicht treffen. Allerdings sollten Sie als Anleger auch wissen, dass synthetische ETF ein sogenanntes Kontrahentenrisiko aufweisen.

Dabei geht es um das Risiko, dass ein Dritter (der Kontrahent), in diesem Fall der Swap-Partner, also das Finanzinstitut, seinen Zahlungsverpflichtungen nicht nachkommt.

❓ Börsen- und Ordergebühren

Die Verwaltungsgebühren für den ETF werden von der jeweiligen Fondsgesellschaft erhoben. Darüber hinaus fallen bei Banken oder Brokern, die den ETF verkaufen, Ordergebühren an. Diese gehören zu den Transaktionskosten und betragen meist einen Bruchteil von einem Prozent des Transaktionswerts.

Bei Admirals werden die Ordergebühren als Kommission berechnet und beginnen bei 0,02 USD mit einer Mindesttransaktionsgebühr von 1 USD.

Beim Trading ist das etwas anders. Wenn Sie zum Beispiel mit ETF CFDs handeln, zahlen Sie neben der Kommission auch Kosten in Form des Spreads.

Bei Admirals beginnt der Spread in manchen Kontomodellen bereits bei 0. Alle Details hierzu sind übrigens in den Kontraktdetails nachzulesen.

Schließlich existieren auch Börsenplatz-Entgelte, wozu Handelsplatzgebühren und Courtagen gehören können. Allerdings werden ETF CFDs meist außerbörslich, also Over the Counter (OTC), gehandelt. Dann fällt auch kein Börsenplatzentgelt an.

❓ Depotführung

Einige Geschäftsbanken erheben noch Gebühren für die Führung des Wertpapierdepots. Bei den meisten Online-Brokern sind solche Kosten nicht mehr üblich. Das gilt auch für Admirals.

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Beispielrechnung ETF Kosten

Die folgende Tabelle zeigt beispielhaft den Kostenvergleich einer Investition von 10.000 Euro, einmal direkt in ETF-Anteile und einmal über CFDs auf denselben ETF.

Dabei zeigt sich unter anderem einer der potentiell großen Vorteile von Hebelprodukten wie CFDs: Die notwendige Kapitalinvestition ist viel geringer. Allerdings vervielfacht der Hebel nicht nur die potenziellen Gewinne, sondern auch die potenziellen Verluste eines Trades.

Kostenart ETF Kostenart ETF CFD
  Xtrackers DAX UCITS ETF (DBXD)   Xtrackers DAX UCITS ETF CFD (#DBXD)
Kommission: 0,1% 10.- EUR Kommission: 0,1% 10.- EUR
TER: 0,09% 9.- EUR TER: 0,09% n.a.
Ø Spread: 0,03% 3.- EUR Ø Spread: 0,05% 5.- EUR
Kapitalbedarf bei einer Investitionssumme von EUR 10.000 10.000 EUR Kapitalbedarf bei einer Investitionssumme von EUR 10.000 5.000 EUR (bei 50% Margin) 

Wie finde ich den Broker mit den niedrigsten ETF Kosten?

Sowohl für die Investition in ETFs als auch für ETF Trading spielen die damit verbundenen Kosten für die erzielbare Rendite eine entscheidende Rolle. Daher ist bei der Wahl des Brokers ein Blick ins Preisverzeichnis wichtig.

Achten Sie dabei vor allem auf:

  • Niedrige und typische anstatt durchschnittliche Spreads
  • Wettbewerbsfähige Kommissionen
  • Keine Depotführungsgebühr

Admirals erfüllt die oben genannten Punkte. Allerdings sollten die mit dem Broker verbundenen Kosten nicht das alleinige Entscheidungskriterium sein. In Aussicht stehende hohe Renditen haben nur dann einen tatsächlichen Wert, wenn sie sich materialisieren. Sie sollten deshalb stets die folgenden Punkte im Blick haben:

  • Zuverlässigkeit und Regulierung des Brokers. Für die Tradinggesellschaft Admiral Markets Cyprus Limited mit Sitz innerhalb der Europäischen Union gelten selbstverständlich alle einschlägigen EU-Verordnungen und -Richtlinien.
  • Ein umfassendes Service-Angebot, das auch Ressourcen zur Tradingausbildung und einen im Bedarfsfall zuverlässig erreichbaren und kompetenten Kundenservice umfassen sollte. Die Experten von Admirals erreichen Sie während der Handelszeiten per Telefon, Chat oder E-Mail.
  • Über die eigentliche Brokerdienstleistung hinausgehende Angebote, das Ihnen den Alltag erleichtert. Wie zum Beispiel die Admiral Markets Card. Damit können Sie alles aus einem einzigen Konto heraus verwalten und haben direkten Zugriff auf Ihr Tradingguthaben.
  • Nicht zuletzt sollte der Broker Ihrer Wahl Ihnen die Möglichkeit eines kostenlosen und risikofreien Demokontos eröffnen, damit Sie in Ruhe die Märkte und alle Abläufe untere realistischen Bedingungen kennenlernen können.

Demokonto eröffnen

So können Sie bei Admirals zu niedrigen ETF Kosten investieren

Ganz gleich, ob sie auf klassische Art in ETF investieren oder mit dem Trading von Finanzinstrumenten von Aktien und ETFs profitieren möchten, steht dafür das richtige Kontomodell bereit.

Mit dem Invest.MT5-Konto investieren Sie direkt in Aktien und ETFs. Die verschiedenen Trading-Konten, Trade und Zero, jeweils für MT4 und MT5, sind für den Handel mit ETF CFDs das Mittel der Wahl.

Hier eine Kurzanleitung, wie Sie diese Konten eröffnen und für sich nutzen:

Invest.MT5:

Klicken Sie auf der Homepage rechts oben auf „Registrieren“ und füllen Sie das Formular aus.

Danach erhalten Sie Zugang zu unserem Kundenportal. Dort können Sie wählen entweder ein Demo- oder gleich ein Livekonto zu eröffnen. In diesem Fall entscheiden sie sich für die Option „Investieren“:

Quelle: Admirals Kundenportal

Im nächsten Schritt laden sie sich die Handelsplattform, den MetaTrader 5, herunter. Eine Einführung in den MetaTrader 5 steht auf dem Admirals YouTube-Kanal für Sie bereit:

Im Marktübersichtsfenster des MetaTraders suchen Sie über die Funktion „Hinzufügen“ nach DBXD, dem Tickersymbol für den Xtracker DAX ETF aus der Beispielrechnung oben. Dann das Symbol mit gedrückter linker Maustaste ins Chartfenster ziehen.

Quelle: MetaTrader Webtrader, abgerufen am 15. März 2022 um 11:55 Uhr

Dann den Cursor im Chartfenster platzieren und die rechte Maustaste klicken. Dann „Handel“ und „Neue Order“ auswählen:

Quelle: MetaTrader WebTrader

In dem sich dann öffnenden Orderfenster können Sie Werte wie Stop Loss und Take Profit ausfüllen und das gewünschte Handelsvolumen wählen:

Quelle: Webtrader, 15.03.2022, 12:04 
 
Trade.MT5:

Die Schritte entsprechen weitgehend dem Ablauf für das Invest.MT5-Konto. Allerdings ist im Kundenportal das gewünschte Trading Konto und der Hebel zu wählen (beim Privatanleger ist dieser auf 1:30 voreingestellt, gemäß den geltenden gesetzlichen Regelungen).

Quelle: Admirals Kundenportal

Danach können Sie in der MetaTrader Marktübersicht wieder nach dem Tickersymbol DBXD suchen und analog zu oben eine neue Order eröffnen.

Worauf muss ich bezüglich ETF Kosten achten?

ETFs gelten weithin als eines der kostengünstigsten Anlagevehikel. Zwar ist das auch richtig, kostenlos sind ETFs allerdings auch nicht. Und da ja bekanntlich die Kosten der Geldanlage einen direkten und negativen Einfluss auf die erzielbare Rendite haben, lohnt es sich in jedem Fall, genauer hinzuschauen.

Dabei ist auch auf die Unterscheidung zwischen dem Investieren in und dem Traden von ETFs zu achten. Welcher Weg für Sie besser geeignet ist, hängt vor allem von Ihrer übergeordneten Anlagestrategie ab.

Möchten Sie einen ETF kaufen und über Jahre in Ihrem Depot halten, dann sind für Sie vorrangig die Fonds- und etwaige Depotgebühren, die man zusammengenommen als Haltekosten bezeichnen kann, ausschlaggebend.

Im Trading hingegen, wo Sie im Regelfall zum Beispiel CFD-Positionen auf ETFs innerhalb eines Tages öffnen und wieder schließen, spielen die Transaktionskosten die entscheidende Rolle.

Und last but not least, wie auch in dem Artikel erläutert, sollten Sie nicht den Kapitalbedarf außer Acht lassen. Möchten Sie mit einer Direktinvestition in ETFs 10.000 Euro am Markt bewegen, dann benötigen Sie diese 10.000 als frei verfügbares Anlagekapital. Arbeiten Sie aber mit Hebelprodukten wie CFDs, ist der Kapitalbedarf nur ein Bruchteil dessen.

Allerdings vervielfacht der Trading Hebel nicht nur Ihre potenziellen Gewinne, sondern auch Ihre potenziellen Verluste, weshalb Sie ihn stets nur mit großer Vorsicht einsetzen sollten.

Bevor sie sich also mit den Details der ETF Kosten befassen, sollten Sie sich in Bezug auf Ihren Risikoappetit und die Bereitschaft, eine aktive Trader- gegenüber einer passiven Investorenrolle einzunehmen, befragen. Dabei gilt wie immer: Höhere Renditen gehen meistens mit höheren Risiken einher.

Mit einem verlässlichen Broker an ihrer Seite lassen sich diese aber zumindest ein Stück weit kontrollieren. In jedem Fall sollten Sie zuerst ein Demokonto eröffnen, bevor Sie echtes Geld riskieren.

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Dieses Material beinhaltet keine und sollte nicht als Investmentberatung, Investmentempfehlung, Angebot oder Werbung für jegliche Art von Transaktion mit Finanzinstrumenten aufgefasst werden. Bitte seien Sie sich bewusst, dass Artikel wie dieser keine verlässlichen Voraussagen für gegenwärtige oder zukünftige Entwicklungen darstellen, da sich die Umstände jederzeit ändern können. Bevor Sie irgendeine Art von Investment tätigen, sollten Sie einen unabhängigen Finanzberater konsultieren, um sicherzustellen, dass Sie die vorhandenen Risiken richtig verstehen und einschätzen können. 

Jens Chrzanowski
Jens Chrzanowski Niederlassungsleiter und Mitglied des globalen Group Management Boards | Berlin |

Gründer und Leiter des deutschen Büros von Admirals seit 2011. Vorherige berufliche Stationen bei FXCM, E*TRADE und der Deutschen Bank.