Gold Analyse: Geradezu ideales Umfeld für fortgesetzten Rally-Modus

April 14, 2020 11:15
  • Aktuelle Gold Analyse: Chartanalyse, Wochenausblick, Set-Ups und mehr – für aktive Trader


Überblick: Gold, das große Bild

Eine weitere gute Woche liegt hinter dem Goldmarkt, am heutigen Dienstagmorgen wurde sogar wieder das letzte Hoch vom 09. März überschritten und damit die darauf folgenden dramatischen Verluste in einer nicht minder dramatischen Rally komplett wieder wettgemacht. Das Ende der Fahnenstange dürfte dennoch noch nicht erreicht sein, sowohl die fundamentalen als auch charttechnischen Argumente geben wenig Anlass, von einem Ende dieser bullishen Marktphase auszugehen.

Insbesondere die US-Notenbank drückt mittlerweile das Gaspedal bis aufs Bodenblech und ist im Begriff, wie versprochen „alles Notwendige zu tun", um Liquidität bereitzustellen. Dieses bisher einzigartige Maß an finanziellen Manövern von Regierungen und Zentralbanken dürfte eine ganz eigene Version des Anlageinteresses für Edelmetalle schaffen, bei Anleiherenditen praktisch auf null wird die Anziehungskraft von Hard Assets wie Gold weiter zunehmen. Die bislang beispiellose Ausweitung der Geldmenge lässt kaum eine andere Erwartung zu als die einer zukünftig anziehenden Inflation, mit entsprechend günstigen Auswirkungen auf den Edelmetallbereich (bei aller Freude über dann eintretende Preissteigerungen bei Sachwerten darf man jedoch nicht übersehen, dass sich dabei streng genommen nicht deren Wert erhöht, sondern lediglich ihr Preis. Oder anders gesagt, die Währung, in der man sie bezahlt, verliert an Wert. Aber das nur kurz am Rande.).

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Zudem hat sich mittlerweile neben der Nachfragebasis, mit seit mehr als einem Jahr extrem großem Investmentinteresse, auch die Angebotsseite auf Grund der durch COVID-19 nun stark beeinträchtigten Produktion zu Gunsten des Bullenlagers verschoben. Allein in Südafrika schickte die Bergbauindustrie 450.000 Arbeiter nach Hause. Einigen Schätzungen zufolge könnte die dortige Produktion im April im Monatsvergleich um 20 Prozent zurückgehen (was allerdings auf der mittlerweile unrealistischen Annahme basiert, dass der Betrieb schon am 17.04. wieder aufgenommen wird). Die Nachfrage nach Goldanlagen führte dem World Gold Council zufolge in den ersten drei Monaten dieses Jahres zum größten vierteljährlichen Zufluss in ETFs in der Geschichte. Allein im März fanden 23 Milliarden US-Dollar den Weg in diese Vehikel.

Erwähnenswert bleibt auch der Blick auf die Entwicklung des Goldpreises nach der Subprime-Krise ab Ende 2008. Auch dort gab es, als Parallele zu Heute, erhebliche geldpolitische Lockerungen, der Goldpreis legte in den folgenden knapp drei Jahren um über 1.200 Dollar zu, ein Plus von gut 180 Prozent. Wenn wir die gut 275 Dollar Erholung vom Tief Mitte März als Teil einer QE-Inspirierten Rally betrachten, bleibt noch viel Luft nach oben.

Gold - Betrachtung im 4h Chart und Setups für die kommenden Tage

Neben der guten charttechnischen Ausgangslage helfen merklich vermehrt aufkommende Schlagzeilen diverser Presseorgane, Prognosen aus der Finanzbranche sowie Äußerungen aus dem Weißen Haus, die allesamt die Begriffe „Black Swan", „Depression" und „sehr schwere Rezession" beinhalten. Vor diesem Hintergrund nimmt der aktuelle, seit Ende März geradezu lehrbuchmäßig laufende, Aufwärtstrend an Fahrt aus. Auf kraftvolle, umsatzreiche Schübe folgen wenig volatile Konsolidierungsphasen in denen neue Energie für den nächsten Aufwärtsimpuls gesammelt wird. Mit Überschreiten des letzten Hochs vom 09.03. wurde heute (Dienstag) Morgen ein weiteres wichtiges bullishes Signal gesetzt.

Gold Trading Setups:

Long-Setup: Nach dem Gold in den vergangenen Tagen an der letzten wichtigen Widerstandsmarke bei rund $1.685 zunächst eine kurze Verschnaufpause eingelegt hatte, konnte dieser Bereich im Laufe des Montags schließlich überwunden und das im Kommentar der vergangenen Woche genannte kurzfristige Ziel bei $1.720 heute Morgen erreicht werden. Eine nun einsetzende gesunde Konsolidierung sollte idealerweise nicht unter $1.700 fallen, um das Momentum und damit die Chance auf eine unmittelbare(!) Fortsetzung der Bewegung über das neue Hoch ($1.725) hinaus zu erhalten. Ein Rücksetzer bis auf $1.685 wäre unkritisch im Sinne einer Fortsetzung des Bullenmarktes und böte wieder eine gute Einstiegsmöglichkeit für frische Longs. Prozyklisch agierende Marktteilnehmer können sich bei Überschreiten des gerade markierten neuen Hochs einstoppen lassen. Sollte die Unterstützung um $1.685 nicht halten, werden neue Zukäufe aus technischer Sicht erst wieder im Bereich um $1.665/$1.650 sinnvoll.

Short-Setup: Engagements gegen die vorherrschende Marktbewegung können sehr lukrativ sein, allerdings gilt es im aktuellen Umfeld mehr denn je, sein Risikomanagement im Griff zu haben. Dafür sehr dienlich sind beispielsweise enge Stopps oder auch geringere Positionsgrößen. Grundsätzlich bietet es sich an, nicht in eine impulsive Aufwärtsbewegung hinein zu verkaufen, sondern erst eine tatsächliche Umkehr, mindestens jedoch eine Abschwächung des Momentums abzuwarten. Momentan gilt es, geduldig zu sein, bis sich eine solche Gelegenheit herausbildet, beispielsweise dann, wenn sich der Bereich um $1.725 in mehreren Versuchen nicht überwinden lässt. Trigger für frische Shorts könnte dann ein Unterschreiten des heutigen Tiefs bei $1.700 sein, mit nächstem Ziel um $1.685. Unterhalb dieses Unterstützungsbereichs rückt die vorherige Konsolidierungszone zwischen $1.645/$1.650 und $1.665 in den Fokus. Hier liegt auch das 50-Prozent-Retracement der aktuellen, am 31. März gestarteten Rally.


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Quellen: Eigenanalyse, genutzt werden die Charts vom MetaTrader 4.

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