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Was ist der NASDAQ 100? Der amerikanische Kursindex im Porträt

November 02, 2020 15:40 UTC
Lesezeit: 12 Minuten

Was ist der NASDAQ 100? Der amerikanische Kursindex im Porträt

Ein Aktienindex wie der NASDAQ 100 umfasst eine definierte Anzahl an Aktien, welche sich in mindestens einem Kriterium gleichen und so zu einem Index zusammenfassen lassen. Damit bildet ein Aktienindex immer ein Teilsegment an der Börse ab und kann diesem mittels eigenem Kurs Relevanz und Vergleichbarkeit verleihen. Jede Veränderung des Kurses eines Aktienindex spiegelt die Wertentwicklung des jeweiligen Segments wider. Diese Entwicklung kann daher auch als Stimmungsbarometer interpretiert werden. Unterschieden werden hierbei grundsätzlich die Preisindizes (Berücksichtigung aller Dividenden und Gewichtungen) und Kursindizes (rein mathematisches Konstrukt auf Basis der jeweiligen Kurse).

Über die Zusammensetzung eines Aktienindex entscheiden meist klare Regularien des Börsenbetreibers. So gelten für den NASDAQ100 als wichtigsten Technologie-Aktienindex unter anderem folgende Auswahlkriterien:

  • Marktkapitalisierung der Unternehmen
  • Liquidität der Aktie
  • seit mindestens 2 Jahren an der NASDAQ-Börse gelistet

Hieraus ergibt sich das Listing der jeweiligen besten Aktien nach einem Ranking im Index. Feste Termine (in der Regel einmal jährlich) zur Überprüfung und Wechsel innerhalb des NASDAQ-100 garantieren, dass der Kerngedanke dieser Aktienauswahl stringent fortgesetzt wird.

An der Wall Street sind die populärsten Aktienindizes der Dow Jones, der S&P 500 und der Technologieindex NASDAQ 100. In diesem Artikel wollen wir den NASDAQ-100 detailliert vorstellen und klären, wie man ihn am besten handeln kann.

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Was ist der NASDAQ 100?

Seit dem 31. Januar 1985 werden im NASDAQ 100 die hundert größten Unternehmen (nach der Marktkapitalisierung) aus dem NASDAQ Composite zusammengefasst. Der NASDAQ listet wiederum seit 1971 rund 3.000 US-Unternehmen auf, welche ihr Geschäftsmodell vorrangig im Technologiesektor ansiedeln und über die elektronische Börse NASDAQ (National Association of Securities Dealers Automated Quotations) gehandelt werden. Man spricht in diesem Zusammenhang auch von den Blue Chips der Technologiebranche

Als Kursindex repräsentiert der NASDAQ 100 die reinen Kursbewegungen (bereinigt um Sondereffekte und Splits) der enthaltenen 100 Unternehmen und gibt damit eine Indikation, wie sich der Technologiesektor in den USA entwickelt. Er wird sekündlich an jedem Börsenhandelstag zu den Handelszeiten berechnet.

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NASDAQ 100 Zusammensetzung

Die Berechnung des NASDAQ 100 Kurses wird vollelektronisch durchgeführt. Basis bilden die Aktienkurse aller im Index gelisteten Unternehmen. Einige der bekanntesten Vertreter sind Amazon, Alphabet oder Microsoft. Um in den NASDAQ 100 aufgenommen zu werden, muss das Unternehmen bereits 2 Jahre im NASDAQ Composite gelistet sein, einen Tagesumsatz von 200.000 Aktien aufweisen und die Marktgewichtung muss mindestens 0,1 Prozent des gesamten NASDAQ 100 Index ausmachen. Somit spielt die Marktkapitalisierung die tragende Rolle bei der NASDAQ 100 Gewichtung. Als obere Begrenzung für ein einzelnes Unternehmen gelten 24 Prozent im NASDAQ 100, was als mathematischer Deckel anzusehen ist.

Welche Unternehmen im NASDAQ 100 gelistet sind, ergibt sich somit aus der Entwicklung der einzelnen Unternehmen und wird viermal pro Jahr überprüft. Gerade in jüngster Zeit wurden die so genannten FAANG Aktien immer wieder in den Medien zitiert:

  • Facebook
  • Amazon
  • Apple
  • Netflix
  • Alphabet, also Google

Weitere bekannte Vertreter mit NASDAQ 100 Aktien sind:

Kein Wunder also, dass gerade in bullischen Börsenphasen der NASDAQ 100 Index bei Anlegern und Tradern beliebt ist.

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Geschichte und Kursentwicklung des NASDAQ 100

Der NASDAQ Composite als Basis des NASDAQ 100 Index existiert bereits seit 1971 und ist die Grundlage für die Auswahl der 100 Unternehmen im NASDAQ 100. Der Index wird seit dem 31.Januar 1985 vollelektronisch quotiert und startete mit einer Indexierung von 250 Punkten. Nach einem Split in den ersten Jahren übersprang der Index 1995 zum ersten Mal die Marke von 500 Punkten und 1997 die Marke von 1.000 Punkten.

Mit der New Economy nahm der NASDAQ 100 Index weiter an Fahrt auf und übersprang 1999 die Marken von 2.000 und 3.000 Punkte. Bereits im Jahr 2000 sah man dann die 4.000er-Marke auf den Börsentickern und wenig später ein Allzeithoch, denn beim Platzen der Internetblase gehörten NASDAQ 100 Werte zu den größten Verlierern. Der NASDAQ-100 verlor mehr als 80 Prozent seines Punktestandes und fand erst bei 804,64 Punkten im Oktober 2002 einen erneuten Boden. Einen solchen Verlust vom Hochpunkt gab es danach nicht mehr. Selbst in der Finanzkrise 2007 verlor der NASDAQ 100 "nur" 50 Prozent vom Hochpunkt und blieb damit über der 1.000-Punkte-Marke.

Die US-Präsidentschaftswahlen am 03. November könnten eine besonders interessante Gelegenheit dafür bieten, den NASDAQ 100 zu handeln. Warum?

2020 war bereits ein turbulentes Jahr für Technologieaktien. Obwohl der Sektor im bisherigen Jahresverlauf trotz - oder vielleicht gerade wegen - der Corona Pandemie auf ein Plus von fast 33% zurückschaut, gibt es einige bemerkenswert dunkle Wolken am Horizont.

In Washington ist die Beobachtung von Big Tech - insbesondere der fünf größten Unternehmen des Marktes Apple, Amazon, Alphabet, Facebook und Microsoft – inzwischen parteiübergreifend kritisch.

Im linken Flügel der Regierung fordern die Demokraten, dass Apple, Amazon, Alphabet, Microsoft und Facebook (Big 5) sich selbst aufspalten sollten, um eine Monopolmacht über die Verbraucher zu vermeiden.

Auf Republikanischer Seite stehen die sozialen Medien, allen voran Facebook und Twitter, im Senat unter Druck, da sie vermeintlich vor allem konservative Inhalte zensieren. Jüngst im Fokus stand zum Beispiel die Behauptung, dass Informationen über den Sohn des demokratischen Präsidentschaftskandidaten, Hunter Biden, zugunsten des Wahlkampfs seines Vaters vorenthalten worden seien.

In einem weitreichenden Schritt hat das US-Justizministerium unter Präsident Trump im Oktober 2020 eine Antimonopoluntersuchung gegen Alphabet, den Mutterkonzern von Google, eingeleitet.

Vor diesem Hintergrund erwarten etliche Marktanalysten vier unruhige Jahre für den Technologiesektor der US Börse, ganz gleich, wer die Präsidentschaftswahl im November gewinnt.

Bei den Befürchtungen stehen drei Themen im Vordergrund:

  • Kartellrecht (Antitrust): Vor dem Hintergrund des gegen Alphabet eingeleiteten Verfahrens ist dieser Punkt gegenwärtig die Hauptsorge der Big 5. Sowohl Herausforderer Biden als auch Amtsinhaber Trump haben die Monopolstellung dieser Unternehmen im Wahlkampf thematisiert.
  • Handelskrieg mit China: Beide Kandidaten werden als Präsident hier eine harte Linie verfolgen. Falls die bilateralen Beziehungen sich dann weiter verschlechtern, könnte das einerseits den Absatzmarkt mit 1,3 Milliarden potenzieller Kunden gefährden. Andererseits sind Hersteller wie Apple auch auf Zulieferer aus China angewiesen.
  • Neue Regulierungen: Dieser Aspekt betrifft hauptsächlich die Bereiche Datenschutz und die Art der Online Inhalte (Stichwort: content moderation). Präsident Trump und die Republikaner haben diesbezüglich die angebliche Behinderung konservativer Ansichten ins Visier genommen, während die Demokraten rund um Biden vorrangig mit der Verbreitung von Hass und Desinformation beschäftigt sind.

Das scheinen nicht unerhebliche Herausforderungen für Big-Tech und somit für den NASDAQ 100 zu sein. Wenn man nämlich zu den Big 5 noch Tesla hinzurechnet, machen allein diese sechs Unternehmen bezogen auf die Marktkapitalisierung fast 50% des Indexes aus.

Es gibt aber auch ganz andere Analystenmeinungen. Kurz zusammengefasst gehen diese davon aus, dass, selbst wenn es zu einem erdrutschartigen Sieg der Demokraten kommen sollte, die Devise gilt: Hunde, die bellen, beißen nicht.

Diese Analysten erwarten unabhängig vom Ausgang der bevorstehenden Wahl keine großen Auswirkungen auf den Technologiesektor, abgesehen von einer gewissen kurzfristigen Volatilität.

Kurz gesagt wird das damit begründet, dass die Big 5 mittlerweile einfach zu wichtig für den Verbraucher und auch für kleine und mittlere Unternehmen - z.B. durch Online Werbung bei Google und Facebook - geworden sind, als dass man zu weitreichend in ihr Geschäftsmodell eingreifen könnte. Man geht daher davon aus, dass die grundlegenden Treiber des NASDAQ 100 auch nach der Wahl intakt bleiben.

Sie sehen, so oder so verspricht die US Wahl 2020 für Trader des NASDAQ 100 interessant zu werden. Grund genug, um genauer zu analysieren, wie der NASDAQ 100 getradet werden kann.

Trading mit dem NASDAQ 100

Der NASDAQ 100 ist am liquidesten zu den NASDAQ Handelszeiten von 9:30 bis 16:00 Uhr Ortszeit USA, also von 15:30 bis 22:00 Uhr MEZ (deutscher Zeit). In dieser Zeit wird der NASDAQ 100 Index an der Börse sekündlich berechnet und Trader können hierbei mit einem marktnahen CFD (Contract for Difference) die Kursentwicklung mitverfolgen und entsprechend darauf reagieren.

Das Trading im NASDAQ 100 ist volatiler als der Handel im S&P 500. Entsprechende Chancen stehen dabei immer den Risiken gegenüber. Doch gerade im kurzfristigen Trading kann die Volatilität genutzt und Stop Orders als Risikomanagement angewendet werden. Ob Sie hierbei den NASDAQ 100 Index oder den entsprechenden NASDAQ 100 Future wählen, ist im Trading selbst nicht relevant. Der CFD Handel orientiert sich an den jeweiligen US-Kursen.

Minimieren Sie die volatilitätsbedingten Risiken beim Trading

Mit welchen Instrumenten kann der NASDAQ 100 getradet werden?

Ohne Hebel und auf steigende Kurse ausgerichtet, können Anleger von der Kursentwicklung des NASDAQ 100 mittels ETF Trading partizipieren. Mehr Performance durch einen Hebel oder weniger Kapitaleinsatz für eine vergleichbare Rendite ist durch den Einsatz von Zertifikaten möglich. Hierbei müssen der entsprechende Basiswert und ein Handelspartner (Emittent des Produkts) ausgewählt werden. Die Ausführung findet dann entweder direkt mit dem Emittenten über einen Broker oder im börslichen Handel an einer Zertifikatebörse (Frankfurt bzw. Stuttgart) statt. Hierbei sind die Handelszeiten zu beachten.

Komfortabler ist der Handel mit CFDs (Contracts for Difference), da Sie über den Metatrader auch außerbörslich entsprechende Kursstellungen für den NASDAQ 100 vorfinden. Auch können Sie mit einem Klick entscheiden, ob Sie an einer Aufwärts- oder Abwärtsbewegung partizipieren wollen. Das Instrument ändert sich hierbei nicht und Laufzeiten müssen nur hinsichtlich der Finanzierungskosten bei über Nacht gehaltenen Positionen ("Overnight") beachtet werden.

Testen Sie das Trading mit NASDAQ 100 CFDs in einem kostenlosen Demokonto, mit dem Sie risikofrei das Trading üben und Strategien entwickeln können.

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Der Handel im NASDAQ100

Das Trading im NASDAQ 100 sollte, wie jedes Trading am Kapitalmarkt, auf einer getesteten Strategie beruhen. Diese Strategien basiert in der Regel auf Erfahrungswerten der Vergangenheit, welche einem Backtesting oder anderen statistischen Auswertungen unterzogen wurden und im Idealfall natürlich eine positive Gewinnerwartung aufweisen.

Dazu können Sie eine Vielzahl an Indikatoren im MetaTrader anwenden und im Chartbild einbauen. Abseits dieser mathematischen Auswertungen ist selbstverständlich auch die klassische Charttechnik abbildbar. Unterstützungen, Widerstände oder Trendlinien sind mit einem Klick darstellbar und geben dem Trader Orientierung.

Mit dem MetaTrader 5 von Admiral Markets traden Sie mit zahlreichen Tools und Indikatoren.

Hat man sich ein Szenario überlegt, kann die Order direkt über das Terminal im MetaTrader platziert werden. Entweder orientiert man sich hier an einem Kurslevel und wird erst an diesem Punkt in den Markt „eingestoppt", oder man vollzieht den Einstieg sofort zum aktuellen Marktpreis. Dies kann am Beispiel des NASDAQ 100 auch außerhalb der skizzierten Haupthandelszeiten geschehen, da der NASDAQ 100 CFD als Indikator des Gesamtmarktes bei Admiral Markets 23 Stunden pro Tag handelbar ist.

In folgender Grafik sehen Sie ein Handelsbeispiel, wie man bei Admiral Markets den NASDAQ 100 traden kann. Hierzu ist das Chartfenster die Grundlage für eine Entscheidung, ob Sie auf steigende oder fallende Kursverläufe spekulieren möchten. Im Chartbild finden Sie nach Eröffnung der Order eine entsprechende horizontale Linie vor, welche Ihnen den Einstieg und bei Bedarf auch den Stopp und das Ziel Ihres Trades aufzeigt.

MT5 Orderfenster

Quelle: Admiral Markets MetaTrader 5, Auftragsfenster

Mit der Aufgabe der Order sollte im Sinne des Risikomanagements und zum Schutz des Kontos auch ein jeweiliger Stop Loss im Markt platziert werden. Bei der Platzierung der Orders kann man sich an relevanten Chartmarken wie dem Vortageshoch, einem Wochentief oder anderen Punkten orientieren. Dabei wird unterstellt, dass hier weitere Marktteilnehmer diese Marken analysiert haben und entsprechende Orders vor oder hinter der Marke platzieren.

Nach Eröffnung der Order sind dann das Einstiegsniveau und der Stop sowie ggf. ein Zielbereich für die automatisierte Realisierung eines Gewinns horizontal vermerkt:

MT5 Stop Loss und Take Profit im Nasdaq 100 Chart

Quelle: Admiral Markets MetaTrader5, [NQ100], M1-Chart. Datenspanne: 2. November 2020, 7:43 Uhr - 2. November 2020, 10:47 Uhr. Bitte beachten Sie: Vergangene Performances sind kein Indikator für zukünftige Ergebnisse.

Lassen Sie sich im Trade selbst auch die jeweilige Strategie mit anzeigen, falls diese auf Indikatoren, Oszillatoren oder der klassischen Charttechnik beruht.

Mit der MetaTrader Supreme Edition haben Sie kostenlos Zugriff auf zahlreiche weitere Indikatoren und Tools!

Risiken beim NASDAQ-100 Trading

Beim Handel mit NASDAQ 100 CFDs gelten die gleichen allgemeinen Handelsrisiken wie immer beim Handel mit CFDs. Die Hebelwirkung verläuft beidseitig und kann im Falle einer Fehlinterpretation der Marktbewegung den Kontostand verringern. Entsprechende Risikoparameter wie Kapitaleinsatz, Stop und Positionsmanagement sind hierbei elementar. Nur so haben Sie am Trading mit dem NASDAQ 100 auch langfristig Freude und können von dessen Volatilität profitieren.

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Dieses Material beinhaltet keine und sollte nicht als Investmenberatung, Investmentempfehlung, Angebot oder Werbung für jegliche Art von Transaktion mit Finanzinstrumenten aufgefasst werden. Bitte seien Sie sich bewusst, dass Artikel wie dieser keine verlässlichen Voraussagen für gegenwärtige oder zukünftige Entwicklungen darstellen, da sich die Umstände jederzeit ändern können. Bevor Sie irgendeine Art von Investment tätigen, sollten Sie einen unabhängigen Finanzberater konsultieren, um sicherzustellen, dass Sie die vorhandenen Risiken richtig verstehen und einschätzen können.