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Gold Analyse: Die beeindruckende Performance der vergangenen zwei Wochen setzt sich fort, die Luft wird jedoch dünner

Juli 07, 2020 10:45
  • Aktuelle Gold Analyse: Chartanalyse, Wochenausblick, Set-Ups und mehr – für aktive Trader

Autor der aktuellen Analyse: Markus Grüne

Überblick: Gold, das große Bild

Gold: Chartanalyse und Prognose 07.07.2020 Tagesansicht

Gold: Nach dem der vergangene Freitag wieder ein wenig feiertägliche Ruhe in den durchaus volatilen Vorwochenverlauf brachte, starte die aktuelle Woche für die Goldbullen abermals ausgesprochen erfreulich. Nach anfäglicher Schwäche war das bisherige Achtjahreshoch vom vorigen Mittwoch am Montagnachmittag bereits wieder in Schlagdistanz, wenn auch dessen Überwindung bisweilen noch auf sich warten lässt.

Wachsender Optimismus hinsichtlich der einsetzenden wirtschaftlichen Erholung Chinas und weltweit weiter steigende Aktienmärkte, allen voran eben jene im Reich der Mitte selbst, sind allerdings aktuell wesentliche Bremsschuhe, die das Save-Haven-Argument schwächen und immer wieder auch für merkliche Rücksetzer innerhalb des sich weiter fortsetzenden Aufwärtstrends sorgen. Das absolut gesehen „luftige" Preisniveau des gelben Metalls reizt darüber hinaus den ein oder anderen dazu, zumindest einen Teil der Ernte einzufahren (beziehungsweise Neuengagements zurückzustellen), wobei dabei insbesondere die großen Retailmärkte Indien und China eine Rolle spielen. Vor allem in Indien folgen den warnenden Worten nicht weniger Metallanalysten, die nach einer Serie neuer Rekordstände (in Landeswährung) zum Verkauf rieten, nun Taten. Auch China zeigt nachlassendes Interesse, zumindest kann man die seit nun bereits zwei Monaten andauernden „Exporte" vom Festland nach Hongkong auch so interpretieren. Die Zuflüsse in Edelmetall-ETFs hingegen zeigen sich weiterhin bemerkenswert und werden nach wie vor angefacht durch hohe mediale Aufmerksamkeit. Zum Ende der vergangenen Woche lag die Nettozukaufsmenge seitens der Gold-ETfs bei über 20 Millionen Unzen seit Jahresbeginn. Schreibt man diese Entwicklung einmal bis zum Jahresende fort, sollte dies die nachlassende Nachfrage nach physischem Gold aus China und Indien mehr als ausgleichen. Unterstützung kommt auch aus Richtung US-Dollar, der sich mit frischem Momentum in Richtung seiner Juni-Tiefs bewegt und so zu währungsgetriebenen Käufen motiviert.

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Wenig Beachtung finden derzeit noch die sich wieder verstärkenden Spannungen zwischen den USA und Iran, ein Thema, welches durchaus das Potenzial für kommende Sicherheitskäufe bietet. Immerhin füllt sich die Timeline seit gut zwei Wochen zusehens mit verbalen Attacken gegen das Land im Mittleren Osten aus Richtung der USA. Parallel dazu nimmt die Anzahl an mysteriösen Unfällen in iranischen, auch militärisch genutzen, Einrichtungen bemerkenswerterweise zu. Verbindet man die Punkte und setzt das entstehende Bild in den Kontext einer den USA entgleitenden Gesundheits- und Sicherheitslage sowie der dort in Kürze anstehenden Präsindentschaftswahl, braucht es nicht viel, dahinter eine Möglichkeit zu vermuten, um von den heimatlichen Problemen abzulenken. Zugegeben, da ist die Verschwörungstheorie nicht weit, ganz von der Hand zu weisen sind derartige Rückschlüsse jedoch auch nicht. Unbestritten jedoch ist, dass es wieder brodelt, allein die kommende Eskalationsstufe bleibt Spekulation.

Keinerlei Anlaß zur Spekulation bieten die aktuellen und weiter bevorstehenden geldpolitischen Stimulationsmaßnahmen der europäischen und US-amerikanischen Zentralbanken. Die letzten Fed-Minutes vom vergangenen Mittwoch brachten dahingend dann auch nichts Neues, sondern bekräftigten erwartungsgemäß den Willen zur Fortsetzung des eingeschlagenen Weges. Mit anderen Worten: die schon in den vergangenen Marktkommentaren ausgiebig beleuchtete lockerste Geldpolitik wird die USA und damit zwangsläufig auch den Rest der Welt noch eine ganze Weile begleiten und bleibt damit ein langfristig äusserst bullisher Faktor. Vor diesem Hintergrund blieben auch die guten US-Arbeitsmarktdaten vom Donnerstag ohne nachhaltig negativen Preiseffekt.

Der Trend zeigt in diesem Markt also weiterhin nach oben, jedoch erhöhen sich nun auch die Risiken auf der Longseite für temporäre, schnelle Rücksetzer. Um die Rally weiter fortzusetzen und Gold in neue Höhen zu treiben, dürfte eine Kombination aus frischen wirtschaftlichen Unsicherheiten, solchen, die aus neuer Virus-Furcht und/oder enttäuschten Impfstoffhoffnungen resultieren sowie ein weiter schwächelnder US-Dollar hilfreich sein. Der Rahmen aus ultralockerer Geldpolitik aller bedeutenden Zentralbanken bleibt als „Netz und doppelter Boden" erhalten.

Gold - Betrachtung im 4h Chart und Setups für die kommenden Tage

Gold: Chartanalyse und Prognose 07.07.2020 4h Ansicht

Nachdem sich Gold nun nachhaltig oberhalb seines starken Widerstandsbereichs um $1.745 etablieren konnte, setzt das Edelmetall seinen langfristigen Aufwärtstrend seit gut zwei Wochen fort und scheiterte am heutigen Dienstagmorgen nur knapp an der Überschreitung des kürzlich markierten Achtjahreshochs. Technisch wie fundamental bleibt die Ausgangslage günstig, auch wenn gelegentliche Rücksetzer durchaus kräftig ausfallen können (siehe vergangene und vorvergangene Woche). Angesichts des mittlerweile erreichten Preisniveaus sitzt der Abzugsfinger lockerer, entsprechend schnell wird der eine oder andere bei sich verändernder Nachrichtenlage oder an bedeutsamen Chartmarken reagieren. Das sich der Goldpreis insbesondere angesichts der aktuellen Entwicklungen speziell an den asiatischen Aktienmärkten widerstandsfähig zeigt, sollte die Bullen jedoch weiter optimistisch stimmen.

Gold: Trading Setups

Long-Setup: "Widerstände sind dazu da, um überwunden zu werden", nach diesem Motto scheint der Goldmarkt derzeit zu agieren. Aufschwünge enden seit geraumer Zeit in Konsolidierungsphasen nahe der jeweils erreichten Hochs und setzen sich dann in einer weiteren impulsiven Bewegung fort. Vor diesem Hintergrund deutet sich eine Abkühlung im Bereich der 1.780-Dollar-Marke an, die bei Überwindung der Tageshochs (Dienstag, rund $1.788) und insbesondere des knapp darüber liegenden Vorwochenhochs in einen weiteren kräftigen Aufwärtsschub übergehen kann. Hier bieten sich prozyklische Einstiege an, um auf den wieder anfahrenden Zug aufzuspringen. Kurzfristig agierende Trader werden die Region um $1.800 bereits wieder für Positionsglattstellungen nutzen, denn diese runde Marke ist sowohl psychologisch von Bedeutung als auch echter technischer Widerstandsbereich, wenn auch mehr als acht Jahre alt. Sollte dieser Bereich zügig überwunden werden können, liegen die nächsten Ziele sehr kurzfristig um $1.820 und $1.850, wobei das Risiko hier eng abgesichert, beziehungswiese ein Stopp auf dem Weg nach oben nachgeführt werden sollte. Setzt sich die aktuelle Konsolidierung fort, bieten sich die Unterstützungsbereich um $1.775, $1.765 und $1.760 für neue Longs an.

Short-Setup: Antizyklisch agierende Marktteilnehmer können den oben erwähnten, in doppelter Hinsicht bedeutsamen, Widerstandsbereich um $1.795/$1.800 nutzen, um neue Shortpositionen aufzubauen. Auch hier gilt es aber, sinnvolle Risikobegrenzung vorzunehmen, angesichts der zu erwartenden Dynamik bei Überwindung dieser Region. „Sinnvoll" bedeutet hier jedoch nicht zwingend „eng", rechnen Sie an dieser Stelle mit Stopp-Loss-Fishing. Auf ein schnelles Überschießen eines solchen Bereichs folgt nicht selten ein ebenso schneller Rücksetzer. Man kann Risiko auch über die Positionsgröße steuern! Setzt sich die aktuell laufende Abkühlungsphase fort und hält der Bereich um $1.775 nicht, dürfte der Bereich um $1.760 abermals angelaufen werden. Diese beiden Niveaus könnten dann perspektivisch eine neue, längerfristige Seitwärtszone begrenzen.


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Quellen: Eigenanalyse, genutzt werden die Charts vom MetaTrader 4.

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