GER40 kaufen: So investieren Sie in den GER40 Index

Wer den GER40 kaufen möchte, kann den Index nicht unmittelbar erwerben, denn ein Aktienindex ist lediglich eine rechnerische Kennzahl. Anleger können stattdessen beispielsweise einen GER40 ETF oder einzelne GER40 Aktien kaufen. Für kurzfristig orientiertes Trading lässt sich die Kursentwicklung des GER40 auch über derivative Finanzinstrumente wie Differenzkontrakte (CFDs) handeln.

Hand ordnet Würfel mit der Aufschrift GER40 neben Symbolen für steigende und fallende Kurse

Die Informationen in diesem Artikel dienen nur zu Bildungszwecken und stellen keine Finanzberatung dar. Konsultieren Sie einen Finanzberater, bevor Sie Anlageentscheidungen treffen.

Welche Möglichkeit infrage kommt, hängt unter anderem vom Anlageziel, dem Zeithorizont, den gewünschten Eigentumsrechten und der persönlichen Risikotoleranz ab. Während ETFs meist für längerfristige Investmentansätze genutzt werden, ermöglichen CFDs sowohl Long- als auch Short-Positionen und können mit einem Hebel gehandelt werden. Dadurch erhöht sich allerdings auch das Verlustrisiko.

Was ist der GER40 Index?

Der GER40 - kurz für Deutscher Aktienindex - ist der bekannteste deutsche Leitindex. Er misst die Wertentwicklung von 40 großen Unternehmen des deutschen Aktienmarktes und dient Anlegern als Orientierung für die Entwicklung eines bedeutenden Teils des deutschen Aktienmarktes.

Nach Angaben der Deutschen Börse repräsentieren die enthaltenen Unternehmen zusammen rund 80 Prozent der Marktkapitalisierung börsennotierter Aktiengesellschaften in Deutschland. Der GER40 ist deshalb ein wichtiges Börsenbarometer, bildet jedoch weder sämtliche deutschen Unternehmen noch die gesamte deutsche Wirtschaft ab.

Grundsätzlich stellt ein Aktienindex die Wertentwicklung einer festgelegten Gruppe von Aktien anhand bestimmter Berechnungs- und Gewichtungsregeln dar. Beim GER40 richtet sich die Gewichtung der Unternehmen insbesondere nach ihrer Streubesitz-Marktkapitalisierung. Damit ist der Börsenwert der Aktien gemeint, die tatsächlich frei am Markt gehandelt werden können. Mehr zu dieser Kennzahl erfahren Sie im Admirals-Leitfaden zur Marktkapitalisierung.

Welche Unternehmen sind im GER40 enthalten?

Der GER40 umfasst Unternehmen aus unterschiedlichen Wirtschaftszweigen, darunter unter anderem Industrie, Technologie, Versicherungen, Chemie, Automobilbau und Gesundheitswesen. Die Zusammensetzung ist nicht dauerhaft festgelegt: Unternehmen können aufgenommen oder aus dem Index entfernt werden, wenn sie die geltenden Anforderungen nicht mehr erfüllen oder andere Unternehmen in der Rangliste aufsteigen.

Zu den wesentlichen Merkmalen des GER40 gehören:

  • 40 Indexmitglieder: Der GER40 bildet 40 große Unternehmen des deutschen Aktienmarktes ab.
  • Gewichtung nach Streubesitz: Entscheidend ist nicht der gesamte Unternehmenswert, sondern die Marktkapitalisierung der frei handelbaren Aktien.
  • Liquiditätsanforderungen: Die Aktien müssen in ausreichendem Umfang am Markt gehandelt werden.
  • Regelmäßige Überprüfung: Ordentliche Indexüberprüfungen finden im März und September statt.
  • Berechnung über Xetra: Grundlage sind die über das elektronische Handelssystem Xetra ermittelten Aktienkurse.

Ein Unternehmen mit einer besonders hohen Streubesitz-Marktkapitalisierung kann den GER40 daher stärker bewegen als ein kleiner gewichtetes Mitglied. Trotzdem gelten Begrenzungen, die verhindern sollen, dass ein einzelnes Unternehmen den Index unbegrenzt dominiert.

GER40 Performanceindex oder GER40 Kursindex?

Der GER40 wird sowohl als Performanceindex als auch als Kursindex berechnet. Wenn in Finanzmedien lediglich vom „GER40“ gesprochen wird, ist in Deutschland üblicherweise der Performanceindex gemeint.

Tabelle: GER40 Performanceindex und GER40 Kursindex im Vergleich
Merkmal  GER40 Performanceindex  GER40 Kursindex 
Kursveränderungen berücksichtigt  Ja  Ja 
Dividenden berücksichtigt  Ja, rechnerisch reinvestiert  Nein 
Häufig genannte GER40-Variante  Ja  Seltener 
Eignung für internationale Vergleiche  Nur eingeschränkt direkt vergleichbar  Häufig besser mit anderen Kursindizes vergleichbar 

Beim Performanceindex werden ausgeschüttete Dividenden rechnerisch so behandelt, als würden sie erneut in die enthaltenen Aktien investiert. Der Kursindex bildet dagegen ausschließlich die Kursveränderungen der Indexmitglieder ab. Dadurch kann sich der Performanceindex langfristig deutlich stärker entwickeln, ohne dass die zugrunde liegenden Aktienkurse entsprechend stärker gestiegen sein müssen.

Diese Unterscheidung ist besonders wichtig, wenn Anleger die historische GER40-Entwicklung mit internationalen Indizes vergleichen. Viele bekannte internationale Börsenindizes werden in den Medien hauptsächlich als Kursindizes dargestellt. Ein aussagekräftiger Vergleich sollte daher möglichst dieselbe Berechnungsmethode verwenden.

Der GER40 selbst bleibt jedoch unabhängig von der Berechnungsvariante eine nicht direkt erwerbbare Kennzahl. Handelbar sind stattdessen verschiedene Finanzprodukte, die den Index, seine Wertentwicklung oder einzelne GER40-Unternehmen abbilden.

Kann man den GER40 direkt kaufen?

Der GER40 Index selbst kann nicht direkt gekauft werden. Er ist kein Wertpapier, sondern eine rechnerische Kennzahl, die die Kursentwicklung der enthaltenen Unternehmen zusammenfasst. Wer vom GER40 kaufen spricht, meint deshalb in der Regel den Erwerb eines Finanzprodukts, das den Index abbildet, oder eine Anlage in einzelne GER40-Unternehmen.

Grundsätzlich stehen dafür drei unterschiedliche Wege zur Verfügung:

  • GER40 ETF kaufen: Anleger erwerben Anteile an einem börsengehandelten Fonds, der die Entwicklung des Index möglichst genau nachbildet.
  • Einzelne GER40 Aktien kaufen: Statt des gesamten Index werden gezielt Aktien ausgewählter GER40-Unternehmen erworben.
  • GER40 handeln: Mit Derivaten wie Differenzkontrakten (CFDs) kann auf steigende oder fallende Indexkurse gehandelt werden, ohne den Index oder die enthaltenen Aktien zu besitzen.

Diese Möglichkeiten unterscheiden sich vor allem beim Anlagehorizont, bei den Eigentumsrechten und beim Risiko. Beim Kauf eines ETFs gehören dem Anleger Fondsanteile. Wer einzelne Aktien erwirbt, wird dagegen unmittelbar Anteilseigner der jeweiligen Unternehmen. Ein CFD begründet weder Eigentum am Index noch an den enthaltenen Aktien.

Tabelle: Möglichkeiten, den GER40 zu kaufen oder zu handeln
Möglichkeit  Typischer Zeithorizont  Was wird erworben?  Hebel möglich?  Wesentliches Risiko 
GER40 ETF  eher mittel- bis langfristig  ETF-Anteile  normalerweise nein  Markt- und Konzentrationsrisiko 
GER40 Einzelaktien  eher mittel- bis langfristig  Unternehmensanteile  normalerweise nein  zusätzliches Unternehmensrisiko 
GER40 CFD  häufig kurzfristig  kein Basiswert  ja  erhöhtes Verlustrisiko durch Hebel 
Futures oder Optionen  unterschiedlich  Derivat  ja  hohe Komplexität und Verlustrisiken 

Weitere Grundlagen zu den Eigenschaften verschiedener Anlageinstrumente finden Sie im Admirals-Ratgeber über Finanzprodukte.

Wie kann man in den GER40 investieren?

Wer in den GER40 investieren möchte, sollte zunächst zwischen einem breit angelegten Indexinvestment, der Auswahl einzelner Aktien und dem kurzfristigen Trading unterscheiden. Die passende Vorgehensweise hängt unter anderem vom Anlageziel, vom Zeithorizont, vom verfügbaren Wissen und von der individuellen Risikotoleranz ab.

Mit einem GER40 ETF investieren

Für viele Anleger ist ein GER40 ETF der direkteste Weg, die Wertentwicklung des deutschen Leitindex abzubilden. Ein Exchange Traded Fund, kurz ETF, ist ein börsengehandelter Fonds. Ein GER40 ETF versucht, die Entwicklung des Index vor Kosten möglichst genau nachzuvollziehen.

Die Deutsche Börse erklärt, dass ETFs nicht nur in ein einzelnes Unternehmen investieren, sondern einen ganzen Wertpapierkorb beziehungsweise Index abbilden können. Ein GER40 ETF steigt und fällt daher grundsätzlich gemeinsam mit dem zugrunde liegenden Index, wobei Kosten und Abbildungsabweichungen zu Unterschieden führen können.

Ein GER40 ETF kann unter anderem genutzt werden für:

  • eine einmalige Investition;
  • regelmäßige Einzahlungen über einen Sparplan;
  • einen mittel- oder langfristigen Anlageansatz;
  • die gebündelte Investition in die im Index vertretenen Unternehmen.

Ein ETF beseitigt das Verlustrisiko jedoch nicht. Da der GER40 nur 40 Unternehmen aus einem einzelnen Land umfasst, bleibt das Investment stärker auf Deutschland konzentriert als bei einem breit gestreuten globalen Aktienindex.

Einzelne GER40 Aktien kaufen

Eine weitere Möglichkeit besteht darin, gezielt Aktien einzelner GER40-Unternehmen zu erwerben. Anleger können dadurch selbst bestimmen, welche Unternehmen und Branchen in ihrem Portfolio vertreten sind.

Der direkte Aktienkauf bietet mehr Kontrolle, erfordert aber auch eine intensivere Analyse. Neben der allgemeinen Marktentwicklung müssen dabei unter anderem folgende Faktoren berücksichtigt werden:

  • Geschäftsmodell und Wettbewerbssituation;
  • Umsatz- und Gewinnentwicklung;
  • Verschuldung und Liquidität;
  • Bewertung der Aktie;
  • unternehmens- und branchenspezifische Risiken.

Einzelne Aktien bilden den GER40 nicht vollständig ab. Entwickelt sich das ausgewählte Unternehmen schwächer als der Gesamtindex, kann auch die persönliche Rendite deutlich von der GER40-Entwicklung abweichen. Grundlagen zu möglichen Anlageformen erläutert der Admirals-Ratgeber In was investieren?. Dort finden sich auch Informationen zu den je nach Kontomodell verfügbaren Aktien und ETFs.

Die GER40-Kursentwicklung mit Derivaten handeln

Kurzfristig orientierte Marktteilnehmer können die GER40-Kursentwicklung auch über Derivate wie CFDs, Futures oder Optionen handeln. Dabei handelt es sich nicht um ein klassisches Investment in die enthaltenen Unternehmen.

Ein Differenzkontrakt beziehungsweise Contract for Difference (CFD) bildet die Kursveränderung eines Basiswerts zwischen Eröffnung und Schließung einer Position ab. Trader können sowohl Long-Positionen auf steigende als auch Short-Positionen auf fallende Kurse eröffnen. Da CFDs mit einem Hebel gehandelt werden können, muss nur ein Teil des Positionswerts als Margin hinterlegt werden.

Der Hebel vergrößert allerdings nicht nur mögliche Gewinne, sondern ebenso mögliche Verluste. Eine ungünstige Marktbewegung kann deshalb bereits bei vergleichsweise geringem Kapitaleinsatz erhebliche Auswirkungen haben. Eine ausführliche Erklärung bietet der Admirals-Leitfaden Was sind CFDs?.

Für längerfristige Anleger und kurzfristige Trader sind somit unterschiedliche Instrumente relevant. Ein GER40 ETF verfolgt primär die möglichst genaue Indexabbildung, während ein CFD für die Spekulation auf Kursbewegungen genutzt wird und aufgrund der Hebelwirkung ein höheres Risiko aufweist.

GER40 ETF kaufen: Worauf sollten Anleger achten?

Wer einen GER40 ETF kaufen möchte, sollte nicht allein auf die bisherige Wertentwicklung schauen. Entscheidend ist, wie genau und zu welchen Kosten der Fonds den GER40 Index abbildet. Da mehrere Anbieter ähnliche Produkte führen können, lohnt sich ein Vergleich anhand einheitlicher Kriterien.

Wichtige Auswahlkriterien für einen GER40 ETF

  • Gesamtkostenquote: Die Total Expense Ratio (TER) zeigt einen Teil der laufenden Fondskosten.
  • Tracking Difference: Sie beschreibt, wie stark die tatsächliche ETF-Rendite von der Entwicklung des GER40 abweicht.
  • Replikationsmethode: Ein ETF kann den Index physisch durch den Kauf der enthaltenen Aktien oder synthetisch über ein Tauschgeschäft nachbilden.
  • Ertragsverwendung: Ausschüttende ETFs zahlen Dividenden aus, während thesaurierende ETFs sie automatisch wieder anlegen.
  • Fondsvolumen und Liquidität: Ein höheres Volumen kann auf eine bessere Handelbarkeit und geringere Wahrscheinlichkeit einer Fondsschließung hindeuten.
  • Order- und Sparplankosten: Neben den laufenden Fondskosten können Gebühren für Kauf, Verkauf oder Sparplanausführung entstehen.

Auch die Verbraucherzentrale empfiehlt, bei der ETF-Auswahl unter anderem Kosten, Fondsvolumen und Tracking Difference zu prüfen.

GER40 ETF in vier Schritten kaufen

  1. Anlageziel und geplanten Anlagezeitraum bestimmen.
  2. Verfügbare GER40 ETFs anhand vergleichbarer Kriterien prüfen.
  3. Geeignetes Depot beziehungsweise Investitionskonto auswählen.
  4. Einmalanlage oder regelmäßigen GER40 ETF Sparplan festlegen.

Eine ausführlichere Erklärung der Auswahlkriterien bietet der Admirals-Ratgeber Welche ETF kaufen?. Die Entscheidung für einen bestimmten ETF sollte stets zum persönlichen Anlageziel und zur individuellen Risikotoleranz passen.

GER40 handeln: Was unterscheidet CFDs vom langfristigen Investment?

Neben einem GER40 ETF oder einzelnen Aktien können Marktteilnehmer die Kursentwicklung des deutschen Leitindex auch über Differenzkontrakte (CFDs) handeln. Bei Admirals wird der entsprechende GER40-basierte Index-CFD unter der Bezeichnung GERMANY40 geführt. Der Trader erwirbt dabei weder den Index noch Anteile an den enthaltenen Unternehmen.

Wie funktioniert der GER40-Handel mit CFDs?

Mit einem CFD kann eine Position auf steigende oder fallende GER40-Kurse eröffnet werden:

  • Long-Position: Der Trader erwartet einen steigenden Kurs.
  • Short-Position: Der Trader erwartet einen fallenden Kurs.
  • Margin: Für die Position wird nur ein Teil ihres Gesamtwerts hinterlegt.
  • Hebel: Gewinne und Verluste beziehen sich auf den vollständigen Positionswert.

Der Hebel kann daher sowohl positive als auch negative Kursbewegungen verstärken. Schon vergleichsweise kleine Marktveränderungen können erhebliche Auswirkungen auf das eingesetzte Kapital haben. Eine ausführliche Erklärung bieten die Admirals-Ratgeber zu CFDs, zur Margin im Trading und zur Hebelwirkung.

GER40 investieren oder GER40 traden?

Tabelle: GER40 Investment und GER40 Trading im Vergleich
Merkmal  GER40 Investment  GER40 Trading mit CFDs 
Typischer Zeithorizont  mittel- bis langfristig  häufig kurz- bis mittelfristig 
Instrument  ETF oder einzelne Aktien  Differenzkontrakt 
Eigentum  ETF- oder Aktienanteile  kein Eigentum am Basiswert 
Fallende Kurse handelbar  normalerweise nicht  über Short-Positionen 
Hebel  üblicherweise nein  ja 
Risiko  Markt- und Kapitalverlustrisiko  zusätzlich erhöhtes Hebelrisiko 

Ob Investieren oder Trading geeigneter erscheint, hängt von Anlageziel, Erfahrung, Zeitaufwand und Risikotoleranz ab. CFDs sind komplexe Finanzinstrumente und eignen sich nicht für alle Marktteilnehmer. Ein konsequentes Risikomanagement ist daher ein wesentlicher Bestandteil jedes Trading-Ansatzes.

Welche Chancen und Risiken hat ein GER40 Investment?

Ein Investment in den GER40 ermöglicht den gebündelten Zugang zu 40 großen deutschen Börsenunternehmen. Der Index folgt transparenten Regeln und umfasst liquide Aktien aus verschiedenen Branchen. Dennoch stellt ein GER40 ETF kein vollständig global diversifiziertes Portfolio dar.

Mögliche Vorteile und Risiken eines GER40 Investments

Mögliche Vorteile  Zentrale Risiken 
Zugang zu 40 etablierten Unternehmen  Konzentration auf den deutschen Aktienmarkt 
Einfache Abbildung über einen ETF  Begrenzte Zahl an Indexmitgliedern 
Transparente Indexregeln  Abhängigkeit von einzelnen Branchen und Unternehmen 
Dividenden im Performanceindex berücksichtigt  Kursverluste bis hin zum Kapitalverlust möglich 
Hohe Bekanntheit und Handelbarkeit  Zusätzliches Hebelrisiko beim CFD-Handel 

Die Gewichtung der GER40-Unternehmen richtet sich nach ihrer Streubesitz-Marktkapitalisierung. Größere Indexmitglieder können die Entwicklung deshalb stärker beeinflussen als kleinere Unternehmen. Der GER40 bildet zudem nur einen Teil des deutschen Aktienmarktes ab und sollte nicht mit der gesamten deutschen Wirtschaft gleichgesetzt werden.

Im Vergleich zu einem globalen Index wie dem MSCI World ist der GER40 geografisch deutlich stärker konzentriert. Eine breitere Streuung über Länder, Branchen und Anlageklassen kann dabei helfen, die Abhängigkeit von einzelnen Märkten zu reduzieren. Mehr dazu erfahren Sie im Admirals-Ratgeber zur Kapitalanlage und zum Risikomanagement.

Ob Anleger einen GER40 ETF kaufen, einzelne GER40 Aktien auswählen oder die Indexentwicklung kurzfristig handeln, sollte daher von ihrem Anlageziel, Zeithorizont, Wissen und ihrer persönlichen Risikotoleranz abhängen. Eine positive Entwicklung in der Vergangenheit stellt keine Garantie für zukünftige Ergebnisse dar.

Möchten Sie den kurzfristigen Handel auf den GER40 kennenlernen, können Sie Ihre Strategie zunächst in einem Demokonto testen, ohne eigenes Kapital einzusetzen.

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Häufig gestellte Fragen zum GER40 kaufen

Kann man den GER40 direkt kaufen?

Nein. Der GER40 ist eine rechnerische Kennzahl und kein direkt erwerbbares Wertpapier. Anleger können stattdessen beispielsweise einen GER40 ETF oder einzelne GER40 Aktien kaufen. Derivate wie CFDs ermöglichen es, die Kursentwicklung zu handeln, ohne den Basiswert zu besitzen.

Wie kann man in den GER40 investieren?

Eine verbreitete Möglichkeit besteht darin, einen GER40 ETF zu kaufen. Alternativ können Anleger einzelne Aktien der enthaltenen Unternehmen auswählen. Welche Variante infrage kommt, hängt insbesondere von Anlageziel, gewünschter Diversifikation und Risikotoleranz ab.

Was ist ein GER40 ETF?

Ein GER40 ETF ist ein börsengehandelter Fonds, der die Wertentwicklung des GER40 möglichst genau nachbildet. Ein physisch replizierender GER40 ETF hält grundsätzlich Aktien der im Index enthaltenen Unternehmen. Kosten und Abbildungsabweichungen können dazu führen, dass seine Rendite vom Index abweicht.

Ist ein GER40 ETF sinnvoll?

Das lässt sich nicht pauschal beantworten. Ein GER40 ETF kann für Anleger geeignet sein, die gezielt in große deutsche Unternehmen investieren möchten. Wegen der Konzentration auf Deutschland und lediglich 40 Indexmitglieder bietet er jedoch weniger geografische Diversifikation als ein breit aufgestellter globaler Aktienindex.

Kann man mit einem GER40 ETF Geld verlieren?

Ja. Fällt der GER40, sinkt grundsätzlich auch der Wert eines entsprechenden ETFs. Anleger können einen Teil oder im Extremfall ihr gesamtes investiertes Kapital verlieren. ETFs sind daher weder risikofrei noch eine Garantie für positive Renditen.

 

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Stanislav Todorov
Stanislav Todorov Finanzautor, Admirals

Stanislav ist Finanzanalyst mit Hintergrund in Wirtschaft und Technologie. Er liefert klare, datengestützte Analysen und erstellt Bildungsinhalte, Investment-Trainings und finanzbezogene Materialien für verschiedene Zielgruppen.

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