MetaTrader 4 Demokonto: MT4 Login, Unterschiede zum Livekonto und Konto eröffnen

Was ist ein MetaTrader 4 Demokonto? (Kurz erklärt)

Ein MetaTrader 4 Demokonto (MT4 Demo) ist ein simuliertes Handelskonto innerhalb der Handelsplattform MetaTrader 4. Es arbeitet mit virtuellem Kapital und ermöglicht es Nutzern, Handelsfunktionen wie Orderarten, Chartanalyse und Positionsverwaltung zu testen, ohne echtes Geld einzusetzen.

Die Informationen in diesem Artikel dienen nur zu Bildungszwecken und stellen keine Finanzberatung dar. Konsultieren Sie einen Finanzberater, bevor Sie Anlageentscheidungen treffen.

MetaTrader 4 Demokonto – wichtigste Fakten

  • Ein MetaTrader 4 Demokonto nutzt virtuelles Kapital statt echtem Geld.
  • Die Plattformoberfläche ist identisch mit der Live-Version.
  • Nutzer können Orderarten, Charts und Handelsfunktionen testen.
  • Handelskosten werden in der Demo meist simuliert.
  • Ergebnisse aus dem Demokonto lassen sich nicht automatisch auf reale Marktbedingungen übertragen.

MetaTrader 4 Demokonto: Definition und wichtigste Funktionen

Ein Demokonto bildet dabei viele zentrale Aspekte des Handels technisch nach. Dazu gehören unter anderem Chartanalyse, verschiedene Orderarten sowie Stop-Loss- und Take-Profit-Funktionen. Auf diese Weise können Anwender die Plattform kennenlernen und Handelsabläufe nachvollziehen, ohne dass tatsächliche Markttransaktionen mit eigenem Kapital durchgeführt werden.

MetaTrader 4 gehört zu den weltweit verbreiteten Handelsplattformen für den Zugang zu verschiedenen Finanzinstrumenten. Neben der Desktop-Version für Windows stehen auch mobile Anwendungen für iOS und Android zur Verfügung. Viele Anbieter stellen zusätzlich eine WebTrader-Version im Browser bereit, sodass die Plattform ohne Installation genutzt werden kann.

Ein MT4 Demokonto wird häufig genutzt, um:

  • die Benutzeroberfläche der Plattform kennenzulernen
  • grundlegende Funktionen wie Orderplatzierung oder Chartanalyse zu testen
  • technische Aspekte von Handelsstrategien auszuprobieren

Da ein Demokonto mit virtuellem Guthaben arbeitet, lassen sich Handelsabläufe ohne finanzielles Risiko nachvollziehen. Dennoch können sich die Bedingungen eines Demokontos von realen Marktbedingungen unterscheiden, etwa in Bezug auf Orderausführung, Liquidität oder Marktvolatilität.

Wer sich generell mit den Grundlagen von Handelsplattformen und deren Funktionen beschäftigen möchte, findet beispielsweise beim MetaTrader 4-Entwickler weitere technische Informationen zur Plattform.

Darüber hinaus lohnt sich ein Blick auf weiterführende Inhalte zu Themen wie Risikomanagement oder Orderarten im Trading, da diese Aspekte sowohl im Demo- als auch im Livekonto eine zentrale Rolle spielen.

MT4 Demo vs Livekonto: Die wichtigsten Unterschiede

Ein MetaTrader 4 Demokonto und ein MetaTrader 4 Livekonto nutzen technisch dieselbe Handelsplattform. Charts, Orderarten, Indikatoren und die Benutzeroberfläche funktionieren in beiden Kontotypen gleich. Der entscheidende Unterschied liegt jedoch darin, wie Trades ausgeführt werden und welches Risiko dabei besteht.

Während ein Demokonto mit virtuellem Guthaben arbeitet, werden im Livekonto echte Handelspositionen unter realen Marktbedingungen eröffnet. Dadurch können sich Faktoren wie Liquidität, Ausführungsgeschwindigkeit oder Slippage unterschiedlich auswirken. Diese Unterschiede sind besonders in Phasen hoher Marktvolatilität sichtbar, beispielsweise bei wichtigen Wirtschaftsdaten oder politischen Ereignissen.

Ein weiterer wichtiger Unterschied betrifft die Handelspsychologie. In einer Demo-Umgebung fällt es vielen Nutzern leichter, Entscheidungen zu treffen, da kein eigenes Kapital auf dem Spiel steht. Sobald jedoch reales Geld involviert ist, können Faktoren wie Risikoempfinden, Disziplin und Positionsgröße eine größere Rolle spielen.

MT4 Demo vs Livekonto im Überblick

Merkmal  Demokonto  Livekonto 
Kapital  Virtuelles Guthaben  Echtes Kapital 
Handelskosten  Simuliert  Reale Spreads, Kommissionen und Swaps 
Orderausführung  Simulierte Marktbedingungen  Reale Marktliquidität 
Psychologischer Einfluss  Gering  Höher durch finanzielles Risiko 
Regulatorische Anforderungen  Keine Verifizierung notwendig  Identitätsprüfung (KYC) erforderlich 

Auch die Handelskosten werden im Livekonto tatsächlich berechnet. Dazu gehören beispielsweise Spreads, Kommissionen oder Finanzierungskosten (Swap), die entstehen können, wenn Positionen über Nacht gehalten werden.

Ein Demokonto kann daher hilfreich sein, um die Plattform und technische Abläufe kennenzulernen. Für ein realistisches Verständnis von Marktbedingungen und Risikomanagement ist jedoch wichtig zu berücksichtigen, dass Demo-Ergebnisse nicht automatisch auf reale Handelsbedingungen übertragbar sind.

Weitere Informationen zur Funktionsweise der Plattform finden sich beispielsweise direkt beim Entwickler der Plattform, MetaQuotes, der auch die Handelsplattform MetaTrader 4 entwickelt hat.

MetaTrader 4 Demokonto eröffnen: Schritt-für-Schritt Anleitung

Wer ein MetaTrader 4 Demokonto eröffnen möchte, kann dies in der Regel in wenigen Schritten tun. Der Prozess unterscheidet sich je nach Anbieter leicht, folgt jedoch meist einer ähnlichen Struktur. Ziel eines Demokontos ist es, die Plattform kennenzulernen und Handelsabläufe mit virtuellem Kapital zu testen, ohne eigenes Geld einzusetzen.

MetaTrader 4 Download: Plattform installieren

Bevor ein MetaTrader 4 Demokonto genutzt werden kann, muss zunächst die Handelsplattform installiert werden. Der MetaTrader 4 Download wird üblicherweise direkt über die Plattformseite eines Brokers bereitgestellt. Nach der Installation kann die Plattform gestartet und ein Demo- oder Livekonto eingerichtet werden.

Im Folgenden finden Sie eine typische Schritt-für-Schritt-Anleitung zur Einrichtung eines MT4 Demo Kontos.

Schritt 1 – MetaTrader 4 herunterladen und installieren

Zunächst muss die Handelsplattform installiert werden. MetaTrader 4 ist als Desktop-Version für Windows verfügbar und wird häufig auch über mobile Apps für iOS und Android angeboten. Einige Anbieter stellen zusätzlich eine browserbasierte WebTrader-Version bereit.

Die Installationsdatei wird üblicherweise über die Plattformseite des jeweiligen Brokers bereitgestellt. Nach dem Download kann die Software gestartet und die Kontoerstellung begonnen werden.

Schritt 2 – MetaTrader 4 Demo Konto erstellen

Nach dem Start der Plattform kann ein Demokonto direkt innerhalb der Software erstellt werden. Dazu wird im Menü in der Regel der Bereich „Datei → Konto eröffnen“ ausgewählt.

Alternativ erfolgt die Kontoerstellung bei vielen Anbietern über ein Kundenportal oder Dashboard, in dem Nutzer Parameter wie:

  • Kontowährung
  • virtuelles Startkapital
  • Server

auswählen können.

Schritt 3 – Server auswählen und Login-Daten erhalten

Nach der Registrierung wird ein Handelsserver zugewiesen. Dieser Server ist ein wichtiger Bestandteil des späteren Logins. Für ein Demokonto wird üblicherweise ein spezieller Demo-Server verwendet.

Zusätzlich erhalten Nutzer:

  • eine Kontonummer (Login-ID)
  • ein Master-Passwort für den Handel
  • ein Investor-Passwort für den reinen Lesezugriff

Diese Daten sollten sicher gespeichert werden, da sie für die Anmeldung in der Plattform erforderlich sind.

Schritt 4 – Erste Anmeldung und Plattform testen

Nach erfolgreichem Login zeigt die Plattform in der Regel:

  • aktuelle Marktkurse im „Market Watch“-Fenster
  • den Kontostand im Terminal
  • verfügbare Handelsinstrumente

Nun können Nutzer beginnen, Orderarten, Chartanalyse und andere Funktionen der Plattform zu testen.

Bevor reale Handelsentscheidungen getroffen werden, ist es sinnvoll, sich zusätzlich mit Themen wie Margin-Anforderungen und Risikomanagement im Trading vertraut zu machen, da diese Aspekte sowohl im Demo- als auch im Livekonto eine zentrale Rolle spielen.

MetaTrader 4 Livekonto eröffnen: Ablauf und Voraussetzungen

Während ein MetaTrader 4 Demokonto meist in wenigen Minuten eingerichtet werden kann, erfordert die Eröffnung eines MetaTrader 4 Livekontos zusätzliche Schritte. Da im Livekonto reale Handelsgeschäfte durchgeführt werden, gelten organisatorische und regulatorische Anforderungen, die bei einem Demokonto nicht notwendig sind.

Der Prozess zur Eröffnung eines MT4 Livekontos erfolgt in der Regel über das Kundenportal des jeweiligen Anbieters und umfasst mehrere Schritte.

Registrierung und Kontoerstellung

Zunächst wird ein Benutzerkonto erstellt, bei dem grundlegende persönliche Daten angegeben werden. Dazu gehören typischerweise:

  • Name und Kontaktdaten
  • Wohnsitzland
  • grundlegende Angaben zur finanziellen Situation und Handelserfahrung

Diese Informationen dienen dazu, den Zugang zu den Handelsdiensten zu organisieren und regulatorische Anforderungen einzuhalten.

Identitätsprüfung (KYC)

Bevor ein Livekonto vollständig aktiviert werden kann, ist in der Regel eine Identitätsprüfung erforderlich. Dieser Prozess wird als Know Your Customer (KYC) bezeichnet und ist Bestandteil internationaler Finanzregulierungen.

Üblicherweise werden dafür folgende Dokumente benötigt:

  • ein Identitätsnachweis (z. B. Reisepass oder Personalausweis)
  • ein Adressnachweis (z. B. Stromrechnung oder Kontoauszug)

Diese Prüfungen dienen unter anderem der Prävention von Betrug und Geldwäsche und sind ein Standardverfahren bei regulierten Finanzdienstleistern.

Einzahlung und Aktivierung des Kontos

Nach erfolgreicher Verifizierung kann das Konto durch eine Einzahlung aktiviert werden. Die Mindesteinzahlung hängt vom Kontotyp und der Region ab. Verfügbare Zahlungsmethoden und Bearbeitungszeiten können je nach Anbieter und Region variieren.

Sobald das Konto aktiviert ist, kann es mit der Handelsplattform MetaTrader 4 verbunden werden. Anschließend lassen sich Positionen unter realen Marktbedingungen eröffnen.

Im Gegensatz zum Demokonto werden im Livekonto tatsächliche Handelskosten berechnet, etwa Spreads, Kommissionen oder Finanzierungskosten (Swap). Deshalb ist es sinnvoll, sich vor dem Handel mit diesen Themen vertraut zu machen.

MT4 Login funktioniert nicht: Häufige Probleme und Lösungen

Suchanfragen wie „MT4 Login funktioniert nicht“, „MetaTrader 4 Server falsch“ oder „Invalid account MT4“ gehören zu den häufigsten technischen Fragen rund um die Nutzung der Plattform. In vielen Fällen liegt die Ursache jedoch nicht an der Software selbst, sondern an falschen Zugangsdaten oder einer fehlerhaften Serverauswahl.

MT4 Login – 60-Sekunden-Checkliste

Wenn der MT4 Login nicht funktioniert, lassen sich viele Probleme mit einigen schnellen Kontrollen erkennen. Die folgende Checkliste hilft dabei, typische Ursachen in wenigen Sekunden zu überprüfen.

MT4 Login – Schnellcheck:

  • Richtigen Server auswählen

Demokonten und Livekonten verwenden häufig unterschiedliche Server.

  • Master-Passwort vs. Investor-Passwort prüfen

Das Investor-Passwort erlaubt nur das Einsehen von Positionen, aber keine Trades.

  • Internetverbindung oder Proxy-Einstellungen prüfen

Eine instabile Verbindung kann dazu führen, dass keine Verbindung zum Server hergestellt wird.

  • „Market Watch“ aktivieren

Wenn Symbole nicht aktiviert sind, werden möglicherweise keine Kursdaten angezeigt.

  • Verbindungsstatus im Terminal prüfen

Unten rechts in der Plattform zeigt der Status an, ob eine Verbindung zum Handelsserver besteht.

Diese schnellen Kontrollen lösen bereits viele typische Login- oder Verbindungsprobleme in MetaTrader 4.

Häufige MT4 Fehlermeldungen und mögliche Ursachen

Fehlermeldung  Mögliche Ursache  Lösung 
No connection  Internet- oder Serverproblem  Internetverbindung prüfen oder den richtigen Server auswählen 
Trade disabled  Markt geschlossen oder Konto im Read-only-Modus  Handelszeiten prüfen oder sicherstellen, dass das Master-Passwort verwendet wird 
Waiting for update  Symbol nicht aktiviert  Symbol im „Market Watch“-Fenster aktivieren 
Invalid account  Falsche Login-Daten oder falscher Server  Kontonummer, Passwort und Server überprüfen 
Not enough money  Zu wenig freie Margin  Positionsgröße reduzieren oder Kontostand prüfen 

Falscher Server – eine häufige Ursache

Ein häufiger Grund für Login-Probleme ist die Auswahl des falschen Servers. Für Demokonten und Livekonten werden meist unterschiedliche Server verwendet. Wird beim Login beispielsweise ein Live-Server für ein Demokonto ausgewählt, kann die Plattform keine Verbindung herstellen.

Typische Fehlermeldungen sind unter anderem:

  • Invalid account
  • Authorization failed
  • No connection

In diesem Fall hilft es häufig, den Server über die Suchfunktion im Login-Fenster neu auszuwählen und die Zugangsdaten erneut einzugeben.

Master-Passwort vs. Investor-Passwort

MetaTrader 4 verwendet zwei unterschiedliche Passworttypen:

  • Master-Passwort – erlaubt vollständigen Zugriff auf das Konto und die Ausführung von Trades
  • Investor-Passwort – ermöglicht nur das Einsehen von Positionen und Kontodaten

Wenn Nutzer sich zwar einloggen können, aber keine Positionen eröffnen können, liegt dies oft daran, dass das Investor-Passwort statt des Master-Passworts verwendet wurde.

Weitere typische MT4 Login-Probleme

Neben Server- oder Passwortproblemen können auch andere Faktoren eine Rolle spielen:

  • Keine Kursdaten sichtbar („Waiting for update“)

→ Symbol im „Market Watch“-Fenster aktivieren oder Internetverbindung prüfen

  • „Trade disabled“

→ Markt möglicherweise geschlossen oder Konto nicht vollständig aktiviert

  • „Not enough money“

→ freie Margin reicht nicht aus, um eine neue Position zu eröffnen

Ein grundlegendes Verständnis der Plattformfunktionen kann helfen, solche Meldungen besser einzuordnen und technische Probleme schneller zu lösen.

Orderarten, Stop-Loss und Margin in MetaTrader 4 verstehen

Um die Handelsplattform effektiv zu nutzen, ist es hilfreich, einige grundlegende Funktionen von MetaTrader 4 zu kennen. Dazu gehören insbesondere die verschiedenen Orderarten, der Einsatz von Stop-Loss- und Take-Profit-Orders sowie das Verständnis der Margin-Anforderungen.

Orderarten in MetaTrader 4

MetaTrader 4 unterstützt mehrere Arten von Handelsaufträgen. Grundsätzlich wird zwischen Market Orders und Pending Orders unterschieden.

Market Orders werden sofort zum aktuell verfügbaren Marktpreis ausgeführt. Sie werden häufig verwendet, wenn eine Position unmittelbar eröffnet oder geschlossen werden soll.

Pending Orders hingegen werden erst aktiv, wenn ein bestimmtes Kursniveau erreicht wird. In MT4 stehen dafür vier Haupttypen zur Verfügung:

  • Buy Limit – Kauf unterhalb des aktuellen Marktpreises
  • Sell Limit – Verkauf oberhalb des aktuellen Marktpreises
  • Buy Stop – Kauf oberhalb des aktuellen Marktpreises
  • Sell Stop – Verkauf unterhalb des aktuellen Marktpreises

Diese Orderarten ermöglichen es, Handelsentscheidungen im Voraus zu planen.

Stop-Loss und Take-Profit

Ein Stop-Loss ist ein Kursniveau, bei dem eine Position automatisch geschlossen wird, um potenzielle Verluste zu begrenzen. Ein Take-Profit hingegen definiert ein Preisziel, bei dem eine Position mit einem potenziellen Gewinn geschlossen werden kann.

Beide Werte können:

  • direkt bei der Ordereröffnung gesetzt
  • nachträglich angepasst
  • oder im Chart verschoben werden

In sehr volatilen Marktphasen kann die tatsächliche Ausführung jedoch vom gesetzten Preis abweichen, da die Order zum nächsten verfügbaren Marktpreis ausgeführt wird.

Margin und verfügbare Kontomittel

Beim Handel mit Hebel basiert die Plattform auf einem Margin-System. Dabei wird nur ein Teil des Positionswerts als Sicherheitsleistung hinterlegt.

Wichtige Begriffe sind:

  • Balance – Kontostand ohne offene Positionen
  • Equity – Kontostand inklusive laufender Gewinne oder Verluste
  • Free Margin – verfügbares Kapital für neue Positionen
  • Margin Level – Verhältnis zwischen Eigenkapital und gebundener Margin

Sinkt das Margin Level unter eine bestimmte Schwelle, kann es zu einem sogenannten Stop-Out kommen, bei dem Positionen automatisch geschlossen werden. Ein Verständnis dieser Mechanik hilft, Fehlermeldungen wie „Not enough money“ besser einzuordnen.

Handelskosten im MT4 Livekonto: Spread, Kommission und Swap

Neben der technischen Bedienung der Plattform gehören auch Handelskosten zu den zentralen Aspekten beim Trading über MetaTrader 4. Während ein Demokonto diese Kosten oft nur simuliert, fallen sie im Livekonto tatsächlich an.

Die wichtigsten Kostenarten sind Spread, Kommission und Swap.

Spread

Der Spread ist die Differenz zwischen dem Kaufpreis (Ask) und dem Verkaufspreis (Bid) eines Instruments. Diese Differenz stellt einen Teil der Handelskosten dar.

Spreads können je nach Marktbedingungen variieren. In Zeiten erhöhter Volatilität – zum Beispiel bei der Veröffentlichung wichtiger Wirtschaftsdaten – können sie sich kurzfristig ausweiten.

Kommission

Einige Kontomodelle arbeiten mit besonders engen Spreads und erheben dafür eine separate Kommission pro Trade. Diese wird meist auf Basis des gehandelten Volumens berechnet und transparent in der Orderhistorie ausgewiesen.

Ob Kommissionen anfallen, hängt daher häufig vom jeweiligen Kontomodell und Anbieter ab.

Swap (Finanzierungskosten)

Wenn Positionen über Nacht gehalten werden, können sogenannte Swap-Gebühren entstehen. Dabei handelt es sich um Finanzierungskosten, die sich aus den Zinssätzen der gehandelten Währungen oder Instrumente ergeben.

Diese Kosten werden automatisch berechnet und im Terminal der Plattform angezeigt.

Demo vs. Live bei Handelskosten

In einem MT4 Demokonto können Spreads und Kostenstrukturen zwar angezeigt werden, jedoch können sie sich unter realen Marktbedingungen im Livekonto unterscheiden. Faktoren wie Marktliquidität, Nachrichtenereignisse oder Handelsvolumen können Einfluss auf die tatsächliche Ausführung haben.

Ein Verständnis dieser Kostenmechanismen hilft dabei, Handelsentscheidungen besser einzuordnen und die Funktionsweise der Plattform realistischer einzuschätzen.

Welcher Kontotyp beeinflusst Kommissionen?

Viele Nutzer gehen davon aus, dass Kommissionen direkt von der Plattform MetaTrader 4 abhängen. In der Praxis werden Handelskosten jedoch hauptsächlich durch den Kontotyp eines Brokers bestimmt, nicht durch die Plattform selbst.

Typischerweise unterscheiden Anbieter zwischen verschiedenen Kontomodellen, beispielsweise:

  • Spread-basierte Konten

Handelskosten sind hauptsächlich im Spread enthalten, separate Kommissionen fallen meist nicht an.

  • Raw-Spread-Konten mit Kommission

Der Spread kann sehr niedrig sein, dafür wird eine feste Kommission pro Trade berechnet.

Die Plattform MetaTrader 4 dient in diesem Zusammenhang lediglich als technische Oberfläche zur Orderausführung. Welche Kostenstruktur gilt, hängt daher vom jeweiligen Handelskonto und Anbieter ab.

Aus diesem Grund ist es sinnvoll, vor der Nutzung eines Livekontos die Kostenstruktur des jeweiligen Kontotyps zu prüfen.

MT4 Demokonto oder Livekonto – wann welches sinnvoll ist

Ein MetaTrader 4 Demokonto bietet eine Möglichkeit, die Plattform kennenzulernen und technische Funktionen ohne finanzielles Risiko zu testen. Nutzer können Chartanalyse, Orderarten und Positionsverwaltung ausprobieren und sich mit der Benutzeroberfläche vertraut machen.

Ein MetaTrader 4 Livekonto hingegen ermöglicht den Handel unter realen Marktbedingungen. Dabei kommen zusätzliche Faktoren wie tatsächliche Handelskosten, Marktliquidität und das persönliche Risikomanagement ins Spiel.

Ein Demokonto kann daher sinnvoll sein, um:

  • die Plattformstruktur zu verstehen
  • Orderarten und Funktionen zu testen
  • Handelsabläufe nachzuvollziehen

Ein Livekonto setzt hingegen voraus, dass Nutzer sich mit den mechanischen und organisatorischen Aspekten des Tradings vertraut gemacht haben, beispielsweise mit Margin-Anforderungen, Positionsgrößen oder Handelskosten.

Unabhängig vom Kontotyp bleibt es wichtig, die Funktionsweise der Plattform sowie die Risiken des Handels zu verstehen und sich mit den entsprechenden Marktmechanismen auseinanderzusetzen.

Verbessern Sie Ihr Trading-Erlebnis

Wichtigste Punkte im Überblick

  • Ein MT4 Demokonto arbeitet mit virtuellem Kapital und dient zum Testen der Plattform.
  • Ein MT4 Livekonto ermöglicht Handel unter realen Marktbedingungen.
  • Unterschiede bestehen vor allem bei Orderausführung, Kosten und Handelspsychologie.
  • Login-Probleme entstehen häufig durch eine falsche Serverauswahl oder Passwortverwechslung.

Weiterführende Artikel

FAQ zu MetaTrader 4 Demokonto und Livekonto

Ist ein MetaTrader 4 Demokonto kostenlos?

Ja, ein MetaTrader 4 Demokonto wird in der Regel kostenlos bereitgestellt. Es arbeitet mit virtuellem Kapital und erfordert keine Einzahlung.

Das Demokonto dient ausschließlich dazu, die Plattform kennenzulernen und Handelsfunktionen zu testen. 

 

Wie lange ist ein MT4 Demokonto gültig?

Die Laufzeit eines Demokontos kann je nach Anbieter unterschiedlich sein. In vielen Fällen bleibt es aktiv, solange es regelmäßig genutzt wird. Bei längerer Inaktivität kann es jedoch deaktiviert werden.

In der Regel kann jederzeit ein neues Demokonto erstellt werden. 

 

Was ist der Unterschied zwischen MT4 Demo und Live?

Der wichtigste Unterschied besteht darin, dass ein Demokonto virtuelles Kapital verwendet, während ein Livekonto echtes Kapital nutzt.

Zudem können im Livekonto reale Handelskosten sowie Marktbedingungen eine Rolle spielen.

 

Kann man MT4 Demo und Live gleichzeitig nutzen?

Ja. Die Plattform erlaubt es, mehrere Konten parallel zu verwalten. Nutzer können beispielsweise ein Demokonto und ein Livekonto gleichzeitig in der Plattform oder in der mobilen App führen.

 

Warum funktioniert mein MT4 Login nicht?

Die häufigsten Ursachen sind:

  • falsche Serverauswahl
  • falsches Passwort
  • Verwendung des Investor-Passworts statt des Master-Passworts

In vielen Fällen lässt sich das Problem lösen, indem die korrekten Login-Daten und der richtige Server ausgewählt werden. 

 
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