Was ist der VIX Index? So handeln Sie den Volatilitätsindex richtig

Mai 26, 2021 13:05 UTC
Lesezeit: 15 Minuten

Der Chicago Board Options Exchange (CBOE) Volatility Index, kurz VIX, wird manchmal auch als Angstindex oder „fear gauge" (Angstmesser) bezeichnet.

Investoren, Analysten und Portfoliomanager betrachten den VIX Index als eine Möglichkeit, Marktrisiko, Angst und Stress zu messen, bevor sie Investitionsentscheidungen treffen.

Dieser Artikel erklärt, was der VIX ist und wie Sie ihn in Ihre übergeordnete Trading Strategie einbauen können. Die folgenden Punkte werden darin erarbeitet:

VIX Index traden

Was ist der VIX Index?

Vereinfacht ausgedrückt, handelt es sich beim VIX Index um ein mathematisches Maß für die zukünftige Marktvolatilität. Der VIX wird abgeleitet von den Kursinformationen aus dem Optionshandel auf den S&P 500 Index.

Der S&P Index ist ein sehr breiter und damit aussagekräftiger Index, der die Aktien der 500 größten in den USA gelisteten Unternehmen beinhaltet (zum Vergleich: Der Dow Jones besteht, wie der deutsche DAX auch, nur aus 30 Titeln). Da der VIX auf dem umfassenden S&P 500 aufbaut, fungiert er als Kenngröße für das Marktrisiko und die Stimmung der Investoren.

Um den VIX richtig zu verstehen, muss man wissen, was Volatilität ist. Die Volatilität ist ein statistisches Maß für die Streuung der Kurse für ein bestimmtes Finanzinstrument oder einen Marktindex. In den meisten Fällen gilt: Je höher die Volatilität, desto risikoreicher das Finanzinstrument.

Der Grund liegt darin, dass Volatilität ein Ausdruck für das Ausmaß der Ungewissheit im Zusammenhang mit der Preisentwicklung eines Wertpapiers ist. Höhere Volatilität bedeutet, dass der Kurs potenziell über einen größeren Bereich von Werten verteilt werden kann. Er kann sich also innerhalb eines kurzen Zeitraums in beide Richtungen dramatisch verändern. Geringe Volatilität heißt demgegenüber, dass der Wert eines Instruments tendenziell stabiler ist.

Auf den Wertpapiermärkten ist die Volatilität oft mit großen Ausschlägen in beide Richtungen verbunden. Wenn der Aktienmarkt zum Beispiel über einen längeren Zeitraum um mehr als ein Prozent steigt und fällt, spricht man von einem "volatilen" Markt.

Kurz zusammengefasst: Bei Finanzinstrumenten wie Aktien, Währungspaaren oder im CFD Handel (CFD steht für Contract for Difference) ist die Volatilität ein statistisches Maß für den Grad der über einen bestimmten Zeitraum beobachteten Schwankung ihres Handelspreises.

Die Entwicklung zum CBOE Volatility Index

Der VIX Index wurde 1993 eingeführt und ist heute ein etabliertes und weltweit anerkanntes Maß für die Volatilität der US Börse.

Damals wurde der VIX noch mit Hilfe des S&P 100 ermittelt. Er war ein gewichtetes Maß für die implizite Volatilität (siehe hierzu nächster Abschnitt) von acht „at-the-money" Put- und Call-Optionen (also Aktienoptionen, bei denen der Basispreis gleich dem aktuellen Kurs der Aktie ist).

Zu dieser Zeit war der im Entstehen begriffene Derivatemarkt noch relativ klein, wuchs aber beständig. Das veranlasste das CBOE zehn Jahre später, im Jahr 2003, zusammen mit Goldman Sachs die Methodik zu aktualisieren und den VIX anders zu berechnen.

Man bezog mehr Optionen auf der Grundlage des breiteren S&P 500 Index ein. Diese Erweiterung ermöglicht eine genauere Einschätzung der Erwartungen der Anleger hinsichtlich der künftigen Marktvolatilität.

Heute wird der VIX in Echtzeit auf der Grundlage der Live-Kurse des S&P 500 Index berechnet. Der CBOE begann mit der Verbreitung des VIX-Index außerhalb der US-Handelszeiten im April 2016.

So funktioniert der VIX Index

Kurz gesagt, ist der VIX im Wesentlichen ein Durchschnitt der Kurse für Kauf- und Verkaufsoptionen auf den S&P 500. Wie funktioniert das?

Es gibt grundsätzlich zwei Ansätze, die Volatilität zu betrachten. Erstens die sogenannte historische Volatilität, die auf der Durchführung statistischer Berechnungen zu den in der Vergangenheit liegenden Preisen über einen bestimmten Zeitraum basiert.

Diese Volatilität wird oft entweder als Standardabweichung oder als Varianz zwischen den Renditen desselben Wertpapiers oder Marktindex gemessen.

Für die Mathematiker unter Ihnen: Die Varianz (σ2) in der Statistik ist ein Maß für die Streuung zwischen den Zahlen in einem Datensatz. Das heißt, sie misst, wie weit jede Zahl in der Gesamtmenge vom Mittelwert (µ) und damit von jeder anderen Zahl in der Menge entfernt ist. Die Standardabweichung misst die Streuung eines Datensatzes relativ zu seinem Mittelwert und wird als Quadratwurzel der Varianz berechnet.

Die zweite Methode bezieht sich auf die zukünftige Volatilität. Sie beruht auf der Annahme, dass sie in den Preisen von Kauf- (Put) und Verkaufsoptionen (Calls) angedeutet, also impliziert wird. Deshalb wir diese Variante implizite Volatilität genannt.

Optionen sind Finanzderivate, die dem Inhaber die Möglichkeit eröffnen, in der Zukunft eine Kauf- oder Verkaufstransaktion auszuführen. Der Optionspreis hängt von der Wahrscheinlichkeit ab, dass der aktuelle Kurs eines bestimmten Basiswerts in der Zukunft ein spezifisches Niveau erreicht. Das ist der Strike- oder Ausübungspreis. Dieses in die Zukunft gerichtete Charakteristikum von Optionen macht sie für die Prognose von Volatilität nutzbar.

Der VIX Index ist der erste Benchmark-Index, der vom CBOE eingeführt wurde, um die Markterwartungen hinsichtlich zukünftiger Volatilität zu messen. Da es sich um einen zukunftsorientierten Index handelt, wird er unter Verwendung der impliziten Volatilitäten von Optionen auf den S&P 500 Index (SPX) konstruiert und stellt die erwartete Volatilität der nächsten 30 Tage dar.

Obwohl der VIX nicht als Prozentsatz ausgedrückt wird, sollte er als solcher verstanden werden. Ein VIX von 22 entspricht einer impliziten Volatilität von 22% im SPX. Dies bedeutet, dass der Index wahrscheinlich innerhalb einer Spanne von 22% über oder unter seinem aktuellen Niveau gehandelt werden wird.

Der VIX steigt, wenn die Nachfrage nach Puts zunimmt, und fällt, wenn Calls gefragter sind. Man kann niedrige Werte des VIX als Bullensignal und hohe als Anzeichen für einen Bärenmarkt deuten. Für Gegenspekulanten, die sogenannten Contrarians, würde das Ganze mit umgekehrten Vorzeichen gelten.

So können Sie den VIX Index für Ihr Trading nutzen

Allgemein gesagt, kann der VIX als Stimmungsbarometer für die unmittelbare Zukunft eingesetzt werden. Und zwar in zweierlei Hinsicht: Erstens als Hinweis auf die globale wirtschaftliche Großwetterlage und zweitens als Entscheidungshilfe für konkrete Trades.

Zum ersten Punkt: Die internationalen wirtschaftlichen Kräfteverhältnisse haben sich zwar verschoben und die jahrzehntealte Weisheit, dass die gesamte Weltwirtschaft von den USA abhängig ist, stimmt so nicht mehr. China ist dafür mittlerweile wirtschaftlich zu stark geworden. Aber da beide Volkswirtschaften eng miteinander und dem Rest der Welt verwoben sind, ist immer noch von herausragender Bedeutung, was in der US-Wirtschaft passiert. Und der VIX-Index ist dafür einer der besten Indikatoren.

Zweitens kann der VIX Ihnen bei Ihren Tradingentscheidungen helfen. Wenn man Marktvolatilität antizipieren kann, kann man sich mit entsprechenden Handelspositionen darauf vorbereiten und ein Stück weit absichern.

So kann zum Beispiel gelten: If VIX is high, it´s time to buy. If VIX is low, it`s time to go. Zu Deutsch: Steht der VIX hoch, kaufe. Steig aus, wenn der VIX niedrig ist.

Die Logik dahinter ist, dass niedrige Volatilität darauf hindeutet, dass die Anleger in ihrer Mehrzahl (zu) optimistisch sind und deshalb Kauf-, also Long-Positionen, eingehen. Wenn sich ein Großteil der Anleger aber geschlossen in eine Richtung bewegt, steht meist eine Trendwende kurz bevor.

Umgekehrt gilt: Wenn der VIX hoch steht, ist viel Angst im Markt. Das könnte die Gelegenheit für einen frühen Einstieg sein.

Abgesehen von seiner Funktion als Stimmungsbarometer kann man von dem Volatilitätsindex VIX aber auch profitieren, indem man ihn selbst handelt. Der nächste Abschnitt beschreibt, welche Möglichkeiten es dazu gibt.

Wie kann man den VIX Index handeln?

Man kann den VIX handeln, aber natürlich nicht direkt, da es sich ja nicht um ein Wertpapier, sondern um einen Index handelt. Was man aber handeln kann, sind davon abgeleitete Werte, also VIX Derivate.

Optionen, Futures und CFDs sind alles Finanzderivate, die wir uns hier genauer in Bezug auf den VIX anschauen wollen.

Optionen

Ein Optionskontrakt bietet dem Käufer die Möglichkeit zum Kauf oder Verkauf des zugrunde liegenden Vermögenswerts.

Es gibt zwei Arten von Optionen: Kaufoptionen (Calls) und Verkaufsoptionen (Puts). Ein Call ist ein Angebot zum Kauf eines Basiswerts zum Ausübungs- oder Strikepreis, bevor die Vereinbarung abläuft. Eine Put-Option ist ein Angebot, zu einem bestimmten Preis zu verkaufen.

Eine VIX-Option verwendet den CBOE-Volatilitätsindex als Basiswert. Sowohl Call- als auch Put-VIX-Optionen sind verfügbar. Die Call-Optionen sichern Portfolios gegen einen plötzlichen Marktrückgang im S&P 500 ab, Put-Optionen gegen eine schnelle Umkehrung von Short-Positionen. Damit wird Tradern ermöglicht, auf künftige Volatilitätsbewegungen zu spekulieren.

Der VIX zeigt oft ein Verhaltensmuster von langsamer Abnahme und raschem Anstieg. Deshalb können zum richtigen Zeitpunkt gehandelte VIX-Call-Optionen eine sehr effektive Hedging Strategie sein.

VIX-Put-Optionen sind schwieriger einzusetzen. Die Verkaufsoptionen können für Händler profitabel sein, denen es gelingt, eine Marktumkehr (vom Abwärts- zum Aufwärtstrend) rechtzeitig vorherzusehen.

Futures

Ein Terminkontrakt oder Future ist die Verpflichtung, einen Vermögenswert zu einem späteren Zeitpunkt zu einem vereinbarten Preis zu verkaufen oder zu kaufen. Futures-Kontrakte sind ein typisches Hedging-Instrument und am verständlichsten, wenn man sie im Hinblick auf den Rohstoffhandel betrachtet.

Zum Beispiel kann ein Landwirt einen akzeptablen Preis für sein Getreide für den Fall, dass die Marktpreise fallen, bevor die Ernte geliefert werden kann, im Voraus festlegen wollen. Der Käufer wiederum möchte ebenfalls vorab einen Preis festlegen, falls die Preise bis zur Lieferung der Ernte in die Höhe schnellen.

Die 2004 an der Chicago Futures Exchange (CFE) eingeführten VIX-Futures bieten Marktteilnehmern die Möglichkeit, ein liquides Volatilitätsprodukt auf der Grundlage der VIX-Index-Methodik zu handeln. VIX-Futures spiegeln die Marktschätzung des Wertes des VIX-Index an verschiedenen Verfallsdaten in der Zukunft wider.

Ein klarer Nachteil im Future Trading sind die Kontraktgrößen. Die relative hohen Summern, die dadurch beim Handel von VIX Futures investiert werden müssen, überfordern den Kleinanleger rasch.

Contracts for Difference

Optionen und Futures sind im Detail oft schwer zu verstehen. Aber es gibt noch eine dritte Möglichkeit, den VIX zu handeln: Mit einem CFD auf den VIX Future. Dieser Weg dürfte gerade für Trading Einsteiger im Vergleich zum direkten Handel mit Optionen und Futures der bessere sein.

Seit November 2019 ist der ProShares Short VIX Short-Term Futures ETF CFD (#SVXY) bei Admirals verfügbar. Die Hauptcharakteristika des Differenzkontrakts sind:

  • Ablaufzeitraum: Monatlich
  • Hebel: Kleinanleger in der EU (Retail Clients): 1:2
  • Handelskosten: Typischer Spread 0,01 USD, Mindestkommission 1 USD
  • Kontomodell: Trade.MT5 Konto in der MetaTrader 5 Handelsplattform
  • Marktdaten: Realtime verfügbar für alle Kunden

Quelle: MetaTrader 5 #SVXY Wochenchart, Datenspanne: 7. Oktober 2018 bis 23. Mai 2021, abgerufen am 26. Mai 2021 um 13.53 Uhr. Bitte beachten Sie: Vergangene Performances sind kein verlässlicher Indikator für zukünftige Ergebnisse.

Bei diesem Instrument ist das Underlying ein ETF (Exchange Traded Fund) auf den S&P 500 VIX Short-Term Futures Index. Der Index nutzt die Kurse der beiden nächsten kurzfristigen VIX-Futures-Kontrakte, um eine Position zu replizieren, die den VIX-Futures des nächstliegenden Monats auf täglicher Basis und in gleichen Teilbeträgen auf den folgenden Monat rollt. Dies führt zu einer konstanten einmonatigen rollenden Long-Position in VIX-Futures-Kontrakten des ersten und zweiten Monats.

Die Auswirkungen der Präsidentschaftswahl in den USA auf den VIX Index

Um den Einfluss der Amtseinführung von Joe Biden am 20. Januar 2021 auf den VIX Index einschätzen zu können, ist es wichtig, sich daran zu erinnern, wer und was gewählt wurde. Neben dem Amt des Präsidenten und des Vizepräsidenten stand auch die Wahl zu beiden Kammern des US-Kongresses an. Und zwar das gesamte Repräsentantenhaus (kontrolliert von der Demokratischen Partei) und ein Drittel des Senats (in dem die Demokraten nach einer Stichwahl in Georgia ebenfalls eine knappe Mehrheit haben).

Da der Kongress auf Bundesebene das gesetzgebende Organ ist, sind die Mehrheitsverhältnisse, die dort gelten, entscheidend für viele der Gesetze, die die Finanzmärkte beeinflussen können.

Eine Mehrheit der Demokraten in beiden Häusern könnte in Kombination mit dem Präsidentschaftswechsel zu Joe Biden den Weg für eine stärkere Regulierung der Wirtschaft und höhere Steuern ebnen. Traditionell wären dies schlechte Nachrichten für Investoren. Bis heute (Stand: 26. Mai 2021) ist davon jedoch noch nichts eingetreten.

Andererseits wäre bei einer Wiederwahl Donald Trumps mit einer weiteren Verschärfung des Handelskonflikts mit China und anhaltenden isolationistischen Tendenzen („America first") zu rechnen gewesen, was auf mittlere Sicht der Wirtschaft hätte schaden können.

Überhaupt war Unsicherheit in dieser als außergewöhnlich wichtig gesehenen Wahl und ihren Nachwirkungen für viele Beobachter das zentrale Stichwort. Dementsprechend waren die Werte des VIX Index im Jahresverlauf 2020 im Vergleich mit den Vorjahren auch ungewöhnlich hoch. Danach pendelten sie sich auf niedrigerem Niveau wieder ein, wie das folgende Chart zeigt:

Quelle: Finanzen.net, abgerufen am 26. Mai 2021

In politisch und wirtschaftlich volatilen Zeiten sollten Trader stets ein Auge auf den wichtigsten Volatility Index VIX haben und dabei folgende Vorsichtsmaßnahmen beachten:

  • Stimmige Exit-Strategie zurechtlegen
  • Positionen häufig überwachen
  • Stop Loss und Take Profit Niveaus überprüfen und gegebenenfalls anpassen

Sollte ich den VIX Index handeln?

Die Volatilität bewegt die Märkte so zuverlässig wie Preis oder Volumen. Sie wächst und schrumpft als Reaktion auf Gier und Angst.

Perioden hoher Volatilität spiegeln ein Umfeld mit hoher potenzieller Profitabilität bei entsprechendem Risiko wider. Perfektes Timing kann beeindruckende Gewinne generieren, falsches Timing hingegen hohe Verluste auslösen.

Trading bei hoher Volatilität kann eine gute Idee sein. Allerdings verlangen etliche der Instrumente, die dafür zur Verfügung stehen, dem Trader einiges an Fachwissen, Reaktionsschnelligkeit und Nervenstärke ab.

Eine gute Alternative können CFDs auf den VIX Future ETF sein. Ein Vorteil ist die ETF-typische Risikodiversifikation. Sollte ein Trade misslingen, greifen zudem die EU-Regulierungen für das CFD Trading, die zum Beispiel eine Nachschusspflicht über die Margin hinaus ausschließen.

Wenn Sie also ein paar Vorsichtsmaßnahmen beachten, kann es gerade in wirtschaftlich und politisch unruhigen Zeit wegen der erwarteten Volatilität vorteilhaft sein, den Volatilitätsindex VIX bei Admirals zu traden. Sie können auch erstmal ein Demokonto eröffnen, um das VIX Trading in risikofreier Umgebung unter realistischen Marktbedingungen auszuprobieren.

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Dieses Material beinhaltet keine und sollte nicht als Investmentberatung, Investmentempfehlung, Angebot oder Werbung für jegliche Art von Transaktion mit Finanzinstrumenten aufgefasst werden. Bitte seien Sie sich bewusst, dass Artikel wie dieser keine verlässlichen Voraussagen für gegenwärtige oder zukünftige Entwicklungen darstellen, da sich die Umstände jederzeit ändern können. Bevor Sie irgendeine Art von Investment tätigen, sollten Sie einen unabhängigen Finanzberater konsultieren, um sicherzustellen, dass Sie die vorhandenen Risiken richtig verstehen und einschätzen können.

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