Die Grundlagen der Aktienanalyse für Einsteiger

April 25, 2022 11:56 UTC

In Zeiten niedriger Zinsen und hoher Inflation möchten viele Anleger in Aktien investieren. Das kann eine gute Idee sein, allerdings geht es nicht ohne eine passende Aktienanalyse.

Dieser Artikel verrät, wie Sie Aktien richtig analysieren, und führt ein in die Fundamental- und Chartanalyse.

Kostenlose Aktienanalyse

Was ist überhaupt eine Aktienanalyse?

Die Aktienanalyse ist die Methode, die ein Investor oder Trader anwendet, um ein bestimmtes Handelsinstrument (zum Beispiel Aktien, ETFs oder CFDs auf ETFs und Aktien), einen Anlagesektor oder den Aktienmarkt als Ganzes zu bewerten und zu untersuchen.

Anleger oder Händler treffen Kauf- oder Verkaufsentscheidungen auf der Grundlage von Informationen, die sie durch Markt- bzw. Aktienanalyse gewinnen.

Bei der Aktienanalyse handelt es sich um ein Verfahren, das von Akteuren an den Finanzmärkten angewandt wird, um den Wert eines Wertpapiers oder des Aktienmarktes zu verstehen.

Die Aktienanalyse beruht auf der Idee, dass ihre Anwender durch die Untersuchung vergangener und aktueller Daten Methoden zur Auswahl von Aktien entwickeln können. Die Grundidee ist dabei immer, Aussagen über die zukünftige Kursentwicklung treffen zu können.

Die beiden Hauptsäulen der Aktienanalyse sind die Fundamental- und die technische Analyse (auch Chartanalyse genannt) und werden weiter unten genauer vorgestellt.

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Warum sollten Anleger stets ihre Aktien analysieren?

Dass man sein Geld nicht blind in Aktien investieren sollte, etwa weil der Arbeitskollege der Meinung ist, der Kurs würde steigen, versteht sich eigentlich von selbst. Von Investitionen ohne vorherige Recherche ist immer abzuraten.

Gerade bei klassischer Aktieninvestition im Sinne des Value Investing, das darauf abzielt, Aktientitel, die unterbewertet sind, die also Entwicklungspotential aufweisen, zu identifizieren und diese über einen längeren Zeitraum im Depot zu halten, sind Vorabinformationen unabdingbar. Aber wo bekommt man diese?

Wenn Sie krank sind, gehen Sie zum Arzt. Mit einem juristischen Problem zum Rechtsanwalt. Niemand erwartet, dass Sie selbst Medizin oder Jura studieren. Warum also sollten Sie sich aber mit der Aktienanalyse befassen?

Die Antwort lautet: Weil es Spaß machen kann, sich um seine persönlichen Finanzen zu kümmern. Viele Menschen kochen ja auch gerne und gehen nicht ständig auswärts essen.

Wenn Sie also ein Anleger sind, der es vorzieht, selbstständig zu handeln, dann sollten Sie in Erwägung ziehen, Ihr eigener Aktienanalyst zu werden. Da hinter der Glaubwürdigkeit und Treffsicherheit mancher professioneller Analysten ein großes Fragezeichen steht, ist es immer besser, wenn Sie sich selbst einarbeiten. Lesen Sie weiter, um herauszufinden, wie Sie wie ein Analyst denken können, auch wenn Sie als Privatanleger von zu Hause aus agieren.

Die Aktienanalyse mit dem Ziel, zu wissen, was man überhaupt kauft, gehört schlicht zur Geldanlage in Aktien oder ETFs (Exchange Traded Funds) dazu. Anfangs mag das etwas beschwerlich sein, etwa wie die Grammatik, wenn man eine Fremdsprache lernt. Aber mit der Zeit werden Ihnen Fachbegriffe und Analysekonzepte bekannt sein. Spätestens dann beginnt es Spaß zu machen.

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Die verschiedenen Arten der Aktienanalyse

Wie eingangs schon erwähnt, sind die zwei zentralen Methoden der Aktienanalyse die Fundamental- und die technische Analyse. Zwar verfolgen beide dasselbe Ziel – nämlich die künftige Kursentwicklung von Wertpapieren vorwegzunehmen – unterscheiden sich in ihrem Ansatz aber ganz grundsätzlich.

📈 Technische Aktienanalyse / Chartanalyse

Die Methode der technischen Analyse umfasst die Untersuchung von Daten, die durch Marktaktivitäten entstehen, wie zum Beispiel Volumen und Preise. Analysten, die diese Art der Aktienanalyse verfolgen, verwenden technische Indikatoren und Instrumente wie Charts und Oszillatoren, um Muster zu erkennen, die auf künftige Preistrends oder Richtungen hinweisen können.

Hier ein Beispiel für einen sogenannten Candlestick-Chart. Mehr Details dazu finden Sie in unserem ausführlichen Guide zur technischen Analyse.

Quelle: MetaTrader 5 #XOM Monatschart, Datenspanne: 1. Januar 2011 bis 1. April 2022, abgerufen am 25. April 2022 um 10.40 Uhr. Bitte beachten Sie: Die Wertentwicklung in der Vergangenheit ist kein verlässlicher Indikator für zukünftige Ergebnisse.

Kurz gesagt untersucht die technische Analyse die historischen (das heißt, die in der Vergangenheit liegenden) Handelsdaten eines Wertpapiers und schätzen dessen zukünftige Entwicklung ein. Sie wird außer bei Aktien häufig bei Devisen und Rohstoffen eingesetzt. Die technische Analyse basiert auf den folgenden Annahmen:

  1. Der Markt weiß alles. Die technische Aktienanalyse geht davon aus, dass der Marktpreis einer Aktie alles widerspiegelt, was ein Unternehmen beeinflusst. Anders ausgedrückt: Technische Analysten gehen davon aus, dass alle Faktoren, die für die Entwicklung des Unternehmens entscheidend sind, im Wertpapier eingepreist sind.
  2. Der Preis folgt einem Trend. Das bedeutet: Sobald sich eine Preisrichtung herausgebildet hat, tendieren die künftigen Kurse dazu, diesem Trend zu folgen. Diese Annahme ist die Grundlage vieler Strategien für den technischen Handel und findet in dem Satz „The trend is your friend“ seinen Ausdruck.
  3. Es ist wahrscheinlich, dass sich die Geschichte wiederholt. Für Charttechniker wiederholt sich die Geschichte vor allem in Bezug auf Preisbewegungen. Dafür sorgt die Marktpsychologie. Es wird also angenommen, dass „der Markt“ auf bestimmte, wiederkehrende Konstellationen auch in gleicher oder zumindest ähnlicher Weise reagieren wird. Tatsächlich handeln an den Märkten aber Individuen, deshalb versucht die Marktpsychologie, menschliches Verhalten in (Finanz-) Märkten zu erklären und zu prognostizieren. Die technische Analyse wiederum verwendet Chartformationen, um die Marktbewegungen zu analysieren und Trends zu untersuchen. Diagramme, die seit mehr als 100 Jahren benutzt werden, sind immer noch relevant, da sich die Muster der Kursbewegungen oft wiederholen.

Etwas vereinfacht kann man sagen, dass es der Kern der technischen Analyse ist, Chartmustern entsprechende marktpsychologische Verhaltensmuster zuzuordnen. Damit soll der technische Aktienanalyst in die Lage versetzt werden, bestimmte Marktsituationen so zu beurteilen, dass er deren Einfluss auf die Preise vorhersehen kann.

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📰 Fundamentale Aktienanalyse

Die Methode der fundamentalen Aktienanalyse umfasst die Bewertung eines Unternehmens auf einer grundlegenden finanziellen Ebene. Anleger nutzen die Fundamentalanalyse, um festzustellen, ob der aktuelle Kurs den künftigen Erfolg der Aktiengesellschaft widerspiegelt.

Bei der Fundamentalanalyse werden verschiedene Faktoren wie das aktuelle wirtschaftliche Umfeld und die Finanzen des Unternehmens herangezogen, um den „wahren“ Wert (nicht den Kurs) der Aktie zu verstehen.

Zentral bei der Fundamentalanalyse sind Unternehmenskennzahlen. Zu den wichtigsten, die man braucht, um Aktien richtig zu analysieren, gehören:

  • Gewinn je Aktie (Earnings per Share oder EPS): Der Gewinn pro Aktie ist nützlich, wenn Unternehmen, die in derselben Branche tätig sind, verglichen werden sollen. Er ist ein Indikator für dessen Rentabilität. Daher betrachten Händler einen steigenden Gewinn pro Aktie als ein gutes Zeichen. Je höher der Wert des EPS, desto attraktiver sind die Aktien.
  • Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV): Das KGV gibt an, was Anleger bereit sind, für die Gewinne eines Unternehmens zu zahlen. Ein höherer KGV-Wert könnte bedeuten, dass eine Aktie überbewertet ist. Es könnte aber auch sein, dass der Markt davon ausgeht, dass das Unternehmen im Laufe der Zeit extrem gute Ergebnisse erzielen wird.
  • Kurs-Gewinn-Wachstums-Verhältnis (Price/earnings to growth - PEG): Das PEG-Verhältnis hilft bei der Ermittlung des Aktienwerts eines Unternehmens unter Berücksichtigung seines Gewinnwachstums. Zur Berechnung wird das KGV durch das durchschnittliche erwartete Gewinnwachstum dividiert. Das PEG kann zusammen mit dem KGV dazu beitragen, ein klareres Bild der Aktie zu erhalten als mit dem KGV allein.
  • Kurs-Buchwert-Verhältnis (KBV): Das KBV wird verwendet, um den Marktwert eines Unternehmens mit seinem Buchwert zu vergleichen. Es gibt den Wert an, den der Aktienmarkt den Aktien im Verhältnis zum Buchwert beimisst. Ein finanziell gesundes Unternehmen wird für mehr als seinen Buchwert gehandelt, da die Anleger bei der Bewertung der Aktien das zukünftige Wachstum berücksichtigen. Das bedeutet allerdings noch nicht, dass das Papier auch günstig ist. Nach dem Ansatz des Value Investing ist eine Aktie umso preiswerter, je niedriger ihr KBV ist.
  • Eigenkapitalrendite (Return on equity - ROE): Sie misst, wie effektiv ein Unternehmen seine Vermögenswerte zur Erzielung von Gewinnen einsetzt. Eine hohe Eigenkapitalrendite bedeutet, dass mit den verfügbaren Vermögenswerten größere Gewinne erwirtschaftet werden. Daher ist es auf lange Sicht besser, in Unternehmen mit hoher Eigenkapitalrendite zu investieren, wenn alle anderen Faktoren gleich bleiben.
  • Dividendenausschüttungsquote: Sie misst den Prozentsatz der Unternehmensgewinne, der an die Aktionäre oder Eigentümer ausgezahlt wird. Die Gewinne des Unternehmens, die nicht an die Aktionäre weitergegeben werden, werden zur Schuldentilgung, für Reinvestitionen in den Geschäftsbetrieb oder für zukünftige Zwecke verwendet.

Zwei Begriffe tauchen in Verbindung mit der fundamentalen Aktienanalyse immer wieder auf und sind von zentraler Bedeutung: Value Investing und intrinsischer Wert. Value Investing ist die Kunst, Aktien zu kaufen, die mit einem Abschlag zu ihrem intrinsischen (oder inneren) Wert gehandelt werden. Aber was ist dieser Wert?

Wenn diese Frage einfach zu beantworten wäre, bräuchte ja nur jeder den inneren Wert einer Aktie zu berechnen und – falls der aktuelle Kurs darunter liegt – zugreifen. In die Ermittlung des inneren Werts fließen aber sowohl qualitative (z. B. die Fähigkeiten des Managements), quantitative (z. B. die Höhe des Gewinns) als auch wahrnehmungsbezogene Faktoren (z. B. die Einschätzung, dass ein Unternehmen einen wirksamen Schutzwall vor der Konkurrenz um sich herum errichtet hat) ein.

Es gibt viele Gründe, warum eine Aktie mit einem Abschlag auf ihren inneren Wert gehandelt wird, der häufigste Grund ist jedoch eine kurzfristige Gewinnenttäuschung, die oft zu einem erheblichen Kursrückgang führt. Häufig können diese Enttäuschungen eine starke emotionale Reaktion bei den Aktionären hervorrufen, die ihre Aktien aus Angst vor weiteren negativen Entwicklungen verkaufen. Value-Investoren erkennen zwei Dinge:

  • Erstens sind die meisten Unternehmen langfristig angelegt, und die tatsächlichen Auswirkungen kurzfristiger Gewinnrückgänge auf den langfristigen Wert der Aktiengesellschaft sind oft gering.
  • Zweitens erkennen sie, dass sich die meisten Unternehmensergebnisse im Laufe der Zeit umkehren. Das heißt, längerfristig kehren sich katastrophale Gewinnrückgänge häufig um und ein extrem starkes Gewinnwachstum verlangsamt sich tendenziell.

In einfachen Worten ausgedrückt sollten Einsteiger in die Aktienanalyse sich merken, dass es bei der Fundamentanalyse darum geht, Unternehmen zu finden, die in Wahrheit besser sind als ihr gegenwärtiger Aktienkurs.

Die Kunst der Fundamentalanalyse besteht allerdings nicht darin, Kennzahlen wie die oben genannten schematisch anzuwenden und Investitionsentscheidungen nur danach auszurichten. Klassisches Beispiel: Einsteiger kaufen oft eine Aktie, nur weil das KGV niedrig ist. Dabei vergessen sie, dass das Verhältnis die Vergangenheit widerspiegelt, also nur ein Indiz sein kann.

Man sollte sich immer daran erinnern, worum es bei der Fundamentalanalyse wirklich geht: In gewinnbringende Unternehmen zu investieren, die zu einem Preis unter ihrem inneren Wert gehandelt werden und diese so lange halten, solange sie erfolgreich bleiben.

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Fundamentalanalyse versus Chartanalyse

Die beiden Ansätze zur Aktienanalyse unterscheiden sich grundlegend. Während die Fundamentalanalyse darauf abzielt, den Wert einer Aktie zu ermitteln, dient die technische Analyse dazu, den richtigen Zeitpunkt für einen Aktien Einstieg oder Ausstieg zu bestimmen.

Bei der Fundamentalanalyse wird die Aktie vom Anleger gekauft, wenn ihr Marktpreis unter dem inneren Wert liegt. Bei der technischen Analyse hingegen wird die Aktie gehandelt, wenn die Käufer erwarten, dass sie zu einem relativ höheren Preis wieder verkaufen können.

Die folgende Tabelle vergleicht die Hauptmerkmale der beiden Ansätze für die Aktienanalyse:

VERGLEICHSBASIS FUNDAMENTALANALYSE TECHNISCHE ANALYSE
Bedeutung Die Fundamentalanalyse ist eine Methode zur Analyse von Wertpapieren, bei der der innere Wert der Aktie ermittelt wird.  Die technische Analyse ist eine Methode zur Bestimmung des künftigen Aktienkurses anhand von Diagrammen zur Ermittlung von Mustern und Trends. 
Relevant für Langfristige Investitionen Kurzfristige Investitionen
Funktion Investieren Trading
Zielsetzung Ermittlung des inneren Wertes der Aktie Den richtigen Zeitpunkt für den Marktein- oder Ausstieg zu ermitteln.
Entscheidungsfindung Entscheidungen werden auf der Grundlage der verfügbaren Informationen und der ausgewerteten Statistiken getroffen. Die Entscheidungen beruhen auf Markttrends und Aktienkursen.
Schwerpunkte sind Daten aus Vergangenheit und Gegenwart Nur Daten aus der Vergangenheit
Art der Daten Wirtschaftsberichte, Nachrichten und Branchenstatistiken Chartanalyse
Künftige Preise Prognosen auf der Grundlage der früheren und gegenwärtigen Leistung und Rentabilität des Unternehmens Prognosen auf der Grundlage von Charts und Indikatoren
Typ des Anlegers Langfristiger Investor Swing Trader und kurzfristige Day Trader

Im Vergleich beider Analysemethoden kann man eigentlich nicht von spezifischen Stärken oder Schwächen sprechen - einfach deshalb, weil die Fundamental- beziehungsweise Chartanalyse unterschiedliche Anlegerverhalten unterstützt.

Vor allem die fundamentale Aktienanalyse bedeutet einen erheblichen Rechercheaufwand und setzt einen langen Atem voraus. Zwar braucht man auch für die Chartanalyse ein gutes Maß an Fachkenntnissen und Erfahrungen, aber sie ist insgesamt viel kurzfristiger ausgelegt.

Im Gegensatz zum Investieren ist das Ziel des Tradings schließlich viele, wenn auch unter Umständen relativ kleine Einzelgewinne in kurzer Zeit zu erzielen, die sich zu einer ansehnlichen Rendite aufsummieren. Für viele Trader von Interesse ist dabei, dass sich die technische Analyse inzwischen ein Stück weit automatisieren lässt. Stichworte sind hierbei sogenannte Expert Advisors (EA) oder auch Robo Adviser, die mittlerweile sogar künstliche Intelligenz (KI) einsetzen.

Ob der fundamentale oder technische Ansatz bei der Aktienanalyse gewählt werden sollte, hängt also in erster Linie von der verfolgten Anlagestrategie ab.

Zusätzliche Formen der Aktienanalyse: Branchen- und Länderanalysen

Eine Aktienanalyse sollte sich aber nicht ausschließlich auf die jeweilige Aktie konzentrieren. Auch branchen- und länderspezifische Einflussfaktoren können den Kurs bestimmen. Und zwar unabhängig von den fundamentalen oder technischen Daten.

Insofern gehören auch Branchen- und Länderanalyse zur Aktienanalyse und werden in diesem Abschnitt näher beleuchtet.

Bei der Branchenanalyse geht es darum, das Umfeld, in dem die Aktiengesellschaft operiert, besser zu verstehen. Fragen, die im Rahmen der Aktienanalyse gestellt werden, sind zum Beispiel:

  • Welche Verhandlungsmacht haben Lieferanten und Kunden des Unternehmens?
  • Wie groß ist die Bedrohung durch Konkurrenzprodukte?
  • Wie wahrscheinlich ist es, dass neue Wettbewerber in dieselbe Branche eintreten?

Oft ist es sinnvoll, vor der Branchen- die Länderanalyse durchzuführen. Dabei konzentriert man sich auf die gesamtwirtschaftlichen und politischen Bedingungen in dem jeweiligen Land. Folgende Fragen können dabei im Fokus stehen:

  • Wie stabil ist die Regierung?
  • Wie hoch sind Arbeitslosenquote, Inflation oder Zinsniveau?
  • Wie groß ist der Grad der wirtschaftlichen Freiheit, greift der Staat zum Beispiel stark in die Vertragsfreiheit ein?
  • Wie hoch ist die Steuerlast für Unternehmen?

Um sich im Rahmen der Aktienanalyse ein umfassendes Bild zu machen, ist die nähere Betrachtung der jeweiligen Branche und des Landes, in denen das Unternehmen aktiv ist, unerlässlich.

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Die richtigen Tools für die Aktienanalyse

Wie geht man die Aktienanalyse ganz praktisch an? Wo bekommt man die notwendigen Informationen?

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Was bedeutet es, eine Aktie zu analysieren?

Aktien werden analysiert, um herauszufinden, ob ihr aktueller Börsenkurs in der Zukunft fallen oder steigen wird. Aus den Analyseergebnissen versuchen Anleger Kauf- beziehungsweise Verkaufsentscheidungen abzuleiten.

Mit welchen Methoden kann man die Aktienanalyse durchführen?

Die beiden gängigsten Verfahren sind die fundamentale und die technische Aktienanalyse.

Welche Kennzahlen gibt es in der Aktienanalyse?

Zahlreiche betriebswirtschaftliche und Börsenkennzahlen unterstützen vor allem die Fundamentalanalyse. Beispiele sind das Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV) oder der Gewinn je Aktie (EPS-Earnings per Share).

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Dieses Material beinhaltet keine und sollte nicht als Investmentberatung, Investmentempfehlung, Angebot oder Werbung für jegliche Art von Transaktion mit Finanzinstrumenten aufgefasst werden. Bitte seien Sie sich bewusst, dass Artikel wie dieser keine verlässlichen Voraussagen für gegenwärtige oder zukünftige Entwicklungen darstellen, da sich die Umstände jederzeit ändern können. Bevor Sie irgendeine Art von Investment tätigen, sollten Sie einen unabhängigen Finanzberater konsultieren, um sicherzustellen, dass Sie die vorhandenen Risiken richtig verstehen und einschätzen können. 

Jens Chrzanowski
Jens Chrzanowski Niederlassungsleiter und Mitglied des globalen Group Management Boards | Berlin |

Gründer und Leiter des deutschen Büros von Admirals seit 2011. Vorherige berufliche Stationen bei FXCM, E*TRADE und der Deutschen Bank.