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Gold Analyse: Neuer Anlauf auf alte Hochs – das Umfeld stimmt!

April 07, 2020 10:30
  • Aktuelle Gold Analyse: Chartanalyse, Wochenausblick, Set-Ups und mehr – für aktive Trader

Autor der aktuellen Analyse: Markus Grüne

Überblick: Gold, das große Bild

Gold Analyse Tagesansicht 07.04.2020

Beeindruckend stark startete Gold in die aktuelle Handelswoche. Wiederbelebte Hoffnung auf anziehende physische Nachfrage ist das eine. Hinzu kommen, und das ist noch wichtiger, weil potenziell nachhaltiger, weitere Wirtschaftsstimulationsmaßnahmen der USA in Form einer Vielzahl von Investitionsprogrammen in einer Größenordnung von über einer Billion US-Dollar („deutschen" Billionen wohlgemerkt). Da droht Ungemach aus der Inflationsecke. Sehr bemerkenswert ist diese Preisentwicklung auch vor dem Hintergrund eines Stärke zeigenden US-Dollars und zunehmendem Druck auf andere Save-Haven-Assets, wie Bonds und Yen.

Alles in allem ist die Situation am Goldmarkt derzeit wirklich außergewöhnlich. Insbesondere die aktuell bestehenden Schwierigkeiten beim grenzüberschreitenden Transport führen zu absurden Entwicklungen. Während auf Grund dessen die Preise an der einen Stelle überschießen (siehe auch den Kommentar der vergangenen Woche), brechen sie an anderer ein. Kleine Produzenten in Afrika und Südamerika (die insgesamt etwa 20 Prozent der weltweiten Fördermenge ausmachen) müssen kräftige Abschläge hinnehmen. Viele verkaufen mittlerweile bis zu 40 Prozent unter Markt, einfach, weil sie Cash brauchen und ihre Produktion nicht außer Landes bekommen. Die Großen, mit tieferen Taschen und vor allem Lagermöglichkeiten, „helfen" dann gerne aus der Klemme.

Aber das nur am Rande. Für uns interessanter ist das nach wie vor hohe Investmentinteresse. Gold-ETFs sahen mittlerweile zehn Tage in Folge signifikante Zuflüsse, allein BlackRock verzeichnete am vergangenen Dienstag mit $332 Millionen USD in einen einzigen Fund den höchsten Tageszufluss seit neun Jahren. Die schon beschlossenen Wirtschaftsstimulationsprogramme aus USA und Europa dürften den Edelmetallsektor weiter stützen, ebenso wie die sich mehrenden Meldungen über deutliche Produktionseinbrüche südafrikanischer Minen. Deren Betrieb liegt für mindestens drei Wochen still.

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Im Blick behalten werden muss momentan aber auch die „Kaufbereitschaft" der russischen als auch der chinesischen Zentralbank. Diese waren in den vergangenen Jahren große Zukäufer, dem Vernehmen nach wollen diese ihre Kaufprogramme nun einschränken, Russland wird sogar als Verkäufer genannt. Dazu gibt es zwar keine offiziellen Aussagen, aber wo Rauch ist, ist für gewöhnlich auch Feuer. Von diesem etwas vagen Belastungsfaktor einmal abgesehen, bleibt das Umfeld für Gold weiterhin positiv, mit dem Hauptrisiko, welches aus abermaligen Liquiditätsengpässen bei anderen Assetklassen erwächst. Nichtsdestotrotz zeigte sich das fundamentale Bild selten so vorteilhaft, wie seit dem Beginn der aktuellen Corona-ausgelösten Wirtschaftskrise. Auch, dass Chinas Endkunden bereits wieder als Käufer in Erscheinung treten, die Preisentwicklung in Hongkong legt das nahe, ist sehr positiv, war die Furcht vor einem pandemiebedingten Nachfragerückgang dort doch bisher ein preisdämpfender Faktor.

Rücksetzer bleiben daher Kaufgelegenheiten. Das diese auch kräftig ausfallen können, haben wir in jüngster Vergangenheit gesehen, und auch momentan ist die Longposition der Spekulantenseite weiter groß (bei knapp 300.000 Kontrakten). Betrachtet man diese im Verhältnis zu der von Ende Februar, dem erste Angriff in Richtung $1.700, relativiert sich das Bild ein wenig, dort lag sie noch gut 145.000 Kontrakte höher.

Gold - Betrachtung im 4h Chart und Setups für die kommenden Tage

Gold Analyse 07.04.2020 4h Ansicht

Seit Monatsbeginn läuft Gold wieder sehr stabil nach oben, impulsivere Aufwärtsschübe werden in mehrstündigen Konsolidierungsphasen abgekühlt und setzen sich dann fort. Aktuell sammelt sich der Markt innerhalb seiner Seitwärtszone von Anfang März und zeigt ein sehr vielversprechendes Chartbild. Alles in allem dürfte der Weg des geringsten Widerstandes weiter nach oben führen, und sich Rücksetzer auf die zahlreich vorhandenen Unterstützungsniveaus als Kaufgelegenheiten anbieten.

Gold - Die Trading Setups:

Long-Setup: Die alte, zwischen dem 05. und 11. März etablierte Seitwärtszone im Bereich von $1.650 und $1.665 stellt den aktuellen Widerstandsbereich dar. Hier bildet sich momentan eine Bullenflagge heraus, ein Ausbruch daraus, samt Überschreiten des Tageshochs (heute, Dienstag 07.04.2020) bei $1.673 macht den Weg frei in Richtung $1.700. Widerstand befindet sich zwischendurch noch um $1.685, hier dürfte Gold dann das nächste Mal Luftholen, was sich zum Aufstocken bestehender Longpositionen anbietet. Das kurzfristige Aufwärtsziel liegt bei $1.720 und damit noch etwas oberhalb des Hochs vom 09.03. ($1.703). Falls sich die derzeitige Bewegung nicht unmittelbar fortsetzen kann, finden sich die nächsten, tragfähigen Unterstützungen in den Regionen um $1.630 und $1.610.

Short-Setup: Trotz des aktuell vorherrschenden bullishen Sentiments ergeben sich aus der hohen Volatilität auch immer wieder gute Gelegenheiten auf der Unterseite. Bei Niveaus in der Nähe der jüngsten Hochs dürfte sich der ein oder andere auch zu Gewinnmitnahmen verleitet sehen, die Luft kann also im aktuellen Handelsbereich zwischenzeitlich durchaus dünn werden. Wenn auch eine rein bearishe Strategie schwer zu rechtfertigen ist, lässt sich dieser Markt gut von beide Seiten spielen und von Rücksetzern profitieren. Die jüngste Aufwärtsbewegung verlief wieder schnell und impulsiv, eine Korrektur dessen bis um das 50-Prozent-Fibonacci-Retracement im Bereich um $1.620 ist durchaus denkbar. Falls die Unterseite der derzeitigen Unterstützung bei $1.650 nicht hält, sind Shorts mit diesem Ziel ($1.630 bis $1.590) aussichtsreich. Antizyklisch können die jüngsten Widerstände als Einstiegsniveaus dienen. $1.670 und, mehr noch, $1.685 sind hier vielversprechend. Allerdings dürfte es wichtig bleiben, hier mit engen Stopps zu arbeiten und auch die Positionsgrößen am eher bullishen Umfeld auszurichten.


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Quellen: Eigenanalyse, genutzt werden die Charts vom MetaTrader 4.

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