Wöchentlicher Marktausblick: FOMC und BOE im Fokus

März 16, 2021 13:30

Die Ankündigungen der Zentralbanken stehen in dieser Woche im Mittelpunkt: Am Mittwoch, den 17. März, werden das Protokoll der FOMC-Sitzung der US-Notenbank zusammen mit den Wirtschaftsprognosen veröffentlicht, gefolgt von einer Pressekonferenz mit dem Fed-Vorsitzenden Jerome Powell. 

Trader werden sich auf die Reaktion der Fed auf die steigenden Anleiherenditen und die Unterzeichnung des 1,9 Billionen Dollar schweren Konjunkturprogramms von Joe Biden konzentrieren. Werden sie der Europäischen Zentralbank folgen, welche in der vergangenen Woche angekündigte, ihre Anleihekäufe als Reaktion auf steigende Renditen zu verstärken?

Die Bank of England veröffentlicht am Donnerstag, den 18. März, ihren neuesten Bericht zur Geldpolitik. Jedoch werden hier keine wesentlichen Änderungen erwartet. Als Schlusslicht dieser Woche gibt die Bank of Japanam Freitag, den 19. März, sein Monetary Policy Statement heraus. 

In dieser Auswahl an Artikeln können Sie mehr über einige der globalen Themen erfahren, die die Märkte beeinflussen:

Wöchentlicher Forex-Kalender

Quelle: MetaTrader 5 Tradingplattform, bereitgestellt von Admiral Markets

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Trader’s Radar - FOMC Pressekonferenz

Am Mittwoch, den 17. März, veröffentlicht die US-Notenbank ihre neuesten FOMC-Wirtschaftsprojektionen und ihr FOMC-Statement. Es folgt eine Pressekonferenz des Fed-Vorsitzenden Jerome Powell. Dies dürfte ein Marktbeweger für den US-Dollar sein, da es das erste Mal ist, dass der Markt von der Fed nach dem jüngsten Anstieg der Anleiherenditen hört. 

Investoren haben einen viel früher als erwarteten Anstieg der Zinssätze aufgrund einer sich verbessernden Wirtschaft eingepreist. Dies veranlasste Anleiheinvestoren, ihre Positionen zu verkaufen, da sie einen festen Zinssatz zahlen und verlieren könnten, wenn die Zinssätze steigen. Sobald die Anleihekurse sinken, steigen die Anleiherenditen. 

Dies sickerte in die Eurozone durch, was die EZB dazu veranlasste, ihre Anleihekäufe zu erhöhen, um sicherzustellen, dass die Renditen nicht zu hoch werden, was die Kosten der Kreditaufnahme erhöht und die wirtschaftliche Erholung beeinträchtigen kann. Wird die Fed diesem Beispiel folgen?  

Quelle: Admirals MetaTrader 5, USDX, Monatschart - Zeitrahmen: 1. November 2004 bis 12. März 2021, erstellt am 12. März 2021 um 19:00 Uhr GMT. Bitte beachten Sie: Vergangene Performance ist kein verlässlicher Indikator für die zukünftige Wertentwicklung. 

Im  langfristigen Monatschart des US-Dollar-Index ist deutlich die Spanne zu erkennen, die sich zwischen den langfristigen Unterstützungs- und Widerstandsniveaus um ~$103,00 und ~$89,00 entwickelt hat, gekennzeichnet durch die beiden schwarzen horizontalen Linien. 

In letzter Zeit prallte der Kurs von der unteren horizontalen Unterstützungsebene ab, was dem US-Dollar insgesamt zu einem Aufschwung verhalf. Dies hat Schwäche bei Währungspaaren wie AUDUSD, EURUSD und NZDUSD sowie bei Gold verursacht. 

Eine sich verbessernde Wirtschaft könnte dafür sorgen, dass die Käufer den US-Dollar weiter nach oben treiben, insbesondere da einige europäische Länder in einen dritten Lockdown gehen. Trader warten eventuell auf die Einschätzung der Fed am Mittwoch. 

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Unternehmensmeldungen und Aktienindizes 

Die globalen Aktienmärkte legten in der vergangenen Woche zu, vor allem angeführt von europäischen Indizes wie dem DAX 30 und dem CAC 40. Der schwächere Euro hat sicherlich dazu beigetragen, die europäischen Aktienmärkte zu beflügeln, so dass in dieser Woche die Nachrichten über den US-Dollar und seine Auswirkungen auf den Euro zu beobachten sind. 

Auch die US-Börsenindizes legten in der vergangenen Woche zu. Allerdings handelt der Nasdaq 100 immer noch unter seinem Rekordhoch, während der Dow Jones 30 deutlich über seinem Rekordhoch notiert. Die Anleger durchlaufen derzeit eine Sektorrotation weg von hochfliegenden Technologiewerten und hin zu wertorientierten Aktien in den Bereichen Industrie, Banken und Energie.

Quelle: Admiral Markets MetaTrader 5, SP500, Tageschart - Zeitrahmen: 30. Juni 2020 bis 12. März 2021, erstellt am 12. März 2021 um 18:30 Uhr GMT. Bitte beachten Sie: Vergangene Performance ist kein verlässlicher Indikator für die zukünftige Wertentwicklung. 

S&P500-Kursentwicklung der vergangenen 5 Jahre: 2020 = +16,17%, 2019 = +29,09%, 2018 = -5,96%, 2017 = +19,08%, 2016 = +8,80%, 2015 = -0,82%.

Der oben dargestellte langfristige Trend des Aktienmarktindex S&P 500 ist immer noch intakt - auch nach dem Ausverkauf im Februar. Der Kurs hat sich nun wieder in Richtung seines Allzeithochs bewegt, ist aber immer noch nicht darüber gehandelt worden, wie es der Dow Jones 30 Index tut. 

Das bedeutet, dass es immer noch Spielraum nach oben geben könnte, insbesondere wenn die Fed mit ihren Kommentaren am Mittwoch dazu beiträgt, die Märkte zu beflügeln. 

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