Wöchentlicher Marktausblick: EZB Statement zur Währungspolitik und Brexit im Fokus

Dezember 08, 2020 08:48

EZB und Brexit im Fokus

Letzte Woche schockierte der US-Beschäftigungsbericht mit den Zahlen, dass lediglich 245.000 neue Arbeitsplätze im Vergleich zu den erwarteten 440.000 Arbeitsplätzen geschaffen wurden. Nun richten sich alle Augen auf das bevorstehende Statement der Europäischen Zentralbank zur Währungspolitik und die Pressekonferenz am Donnerstag.

Es wird erwartet, dass die Bank weitere Stimuli zur Unterstützung der schwächelnden Wirtschaft ankündigen wird. Dennoch wurde ein Großteil dieser Ansicht bereits in das Währungspaar EURUSD eingepreist, das in den letzten Wochen weitere Kursanstiege verzeichnete. Das Potenzial für eine weitere Covid-19 Stimulierungsmaßnahme in den USA und die Volatilität, die sich beim US-Dollar entwickeln könnte, wird diese Woche sicherlich für ein Feuerwerk sorgen.

Die Bank of Canada wird ebenfalls das neue Rate Statement am Mittwoch dieser Woche veröffentlichen. Trader werden sich nun fragen, ob man mit positiven Nachrichten rechnen kann, vor allem wenn man den bullischen Beschäftigungsbericht letzter Woche Freitag mit einbezieht, der zeigte, dass mehr als 62.000 neue Jobs im Vergleich zu den erwarteten 22.000 Jobs geschaffen wurden.

Natürlich werden einige Gewinnbekanntgaben und ein anhaltender Stillstand bei den Brexit-Gesprächen die Marktvolatilität in dieser Woche sicher noch erhöhen. Aktuell gibt es zweifelsohne einige große Themen, die sich derzeit auf dem Markt abspielen.

Wöchentlicher Forex-Kalender

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Quelle: Forex Kalender von Admiral Markets

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Traders Radar - EZB Pressekonferenz

Am Mittwoch wird die Europäische Zentralbank die aktuelle Entscheidung zu den Leitzinssätzen um 12:45 Uhr GMT im Statement zur Währungspolitik bekanntgeben, dem dann die Pressekonferenz um 13:30 Uhr GMT folgen wird. Diese Meldungen können Marktbewegungen auslösen, sodass das richtige Risikomanagement hierfür zentral sein wird.

Im letzten Treffen versprach die EZB weitere Stimuli in diesem Meeting vorzustellen. Da Trader diesen Zug erwarteten, stieg der Euro gegenüber den meisten Gegenwährungen höher und am meisten gegenüber dem US-Dollar. Das Problem ist jetzt lediglich, dass die EZB nicht allzu viel von einem übermäßig starken Euro hält, da dieser das Wachstum und die Inflation bremst.

Dennoch präferieren die Investoren aktuell das Wachstum des Euro gegenüber dem US-Dollar, was die Währung weiterhin unterstützen könnte. Das folgende Wochen-Chart zeigt, wie hoch der Wechselkurs EURUSD seit dem März-Tief zum Pandemie Ausverkauf gestiegen ist.

EURUSD Wochenchart aus dem MetaTrader 5Quelle: Admiral Markets MetaTrader 5, EURUSD, Wochenchart. Datenspanne: 20. Januar 2013 bis 04. Dezember 2020 - Bitte beachten Sie: Vergangene Performances sind kein verlässlicher Indikator für zukünftige Performances.

Nachdem die Widerstandsebene bei 1,1610 (horizontale blaue Linie) durchbrochen wurde, wurde der Kurs plötzlich wieder zurückgeführt und anschließend wieder auf dem gleichen Level wieder nach oben getrieben, sodass die Widerstandslinie zur Unterstützungslinie wurde. Seitdem verzeichnet der Kurs eine Rallye nach oben und strebt eindeutig den Weg zum mehrfachen Jahreshoch bei 1,2544 Punkten an.

Die Kombination eines starken Euros mit einem schwachen US-Dollar könnte fortgeführt werden, nachdem letzte Woche die überraschend schlechten Zahlen des US-Beschäftigungsberichts bekannt wurden. Bis jetzt haben die Verfehlungen eine Übereinstimmung mit Großbritannien in Bezug auf ein Handelsabkommen zu finden den Euro nicht beeinflusst. Aber da die Verhandlungen nun in die Endphase gehen, könnte es ein risikoreiches Ereignis für den Euro werden, jedoch nicht so stark wie für das britische Pfund, was nun interessante Handelsgelegenheiten für EURGBP eröffnet.

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Unternehmensnachrichten und Aktienindizes

Aktienmärkte weltweit befinden sich auch seit letzter Woche weiterhin im Auftrieb. Die US-Aktienindizes verzeichneten erneut Allzeit-Hochs. Ein großer Unterschied zu den europäischen Aktienindizes, die mit dem Erhalt des Momentums zu kämpfen hatten, was sich wahrscheinlich auf den starken Euro zurückführen lässt.

Dennoch werden die Trader erneut Interesse am weltweiten Aktienmarkt haben, wenn wir in die traditionelle Santa Clause Rallye Periode eintreten.

S&P 500 Tageschart aus dem MetaTrader 5Quelle: Admiral Markets MetaTrader 5, [SP500] Tageschart - Zeitrahmen: 20. März 2020 bis 04.Dezember 2020. Abgerufen am 04.Dezember 2020 um 08:30 Uhr GMT. Bitte beachten Sie: Vergangene Performance ist kein verlässlicher Indikator für die zukünftige Wertentwicklung.

Letzte 5-Jahres-Performance des S&P 500 circa: 2019 = +29,09%, 2018 = -5,96%, 2017 = +19,08%, 2016 = +8,80%, 2015 = -0,82%, 2014 = +12,32%

Das Tageschart des S&P 500 Aktienindex verzeichnete ein neues Allzeithoch-Preislevel und führt den Aufwärtstrend mit dem 50-Perioden, 100-Perioden und 200-Perioden Exponential Moving Averages, die alle ansteigen und sich voneinander entfernen, fort.

Dennoch zeigt der S&P 500 Aktienindex nicht das wahre Bild innerhalb des Marktsektors. Einige Aktien steigen höher, während andere fallen. Wenn man die Einzelsektoren und Unternehmen im Inneren identifiziert, kann es Tradern dabei helfen ein nach oben orientiertes Momentum als Tradinggelegenheiten zu entdecken.

Achten Sie in dieser Woche auch auf folgende Gewinnbekanntgaben:

  • Montag, 07. Dezember 2020 - Ted Baker
  • Dienstag, 08.Dezember 2020 - Ashtead Group
  • Mittwoch, 09.Dezember 2020 - Slack
  • Donnerstag, 10. Dezember - Costco, Oracle, Adobe

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