Wöchentlicher Marktausblick: RBNZ & Europäische PMIs im Focus

Februar 21, 2022 15:00

Das Thema der letzten Wochen war die Zinspolitik der Zentralbanken. Dieses Thema setzt sich diese Woche mit der Zinserklärung und der Pressekonferenz der Reserve Bank of New Zealand (RBNZ) fort.    

Es wird allgemein erwartet, dass die Bank die Zinssätze erhöhen wird, auch wenn nicht klar ist, um wie viel. In Anbetracht der Tatsache, dass wir in den letzten Wochen einige große Währungsbewegungen aufgrund von Zentralbankentscheidungen erlebt haben, ist dies ein Thema, das wir diese Woche im Auge behalten sollten.    

Die europäischen PMI-Daten und die US-BIP-Zahlen werden von Tradern ebenfalls aufmerksam verfolgt werden, um Hinweise auf die Stärke der Wirtschaft zu erhalten. Die Risikostimmung an den Aktienmärkten wird wahrscheinlich weiterhin von den Schlagzeilen über den Russland-Ukraine-Konflikt bestimmt werden.    

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Quelle: Forex Kalender aus dem MetaTrader 5 von Admirals

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Traders Radar – RBNZ Zinserklärung

Am Mittwoch, den 23. Februar um 1.00 Uhr GMT, wird die Reserve Bank of New Zealand (RBNZ) ihre jüngste geldpolitische Erklärung und ihren Zinsbeschluss veröffentlichen. Eine Stunde später findet eine Pressekonferenz statt.    

Es wird allgemein erwartet, dass die Bank die Zinssätze zum dritten Mal anheben wird, nachdem sie den offiziellen Bargeldsatz auf ihren Sitzungen im Oktober und November 2021 angehoben hat. Die RBNZ war die erste Zentralbank, die ab der Pandemiezeit mit Zinserhöhungen begann.    

Die Analysten sind sich uneinig, ob die Zinserhöhung 25 Basispunkte oder 50 Basispunkte betragen wird. Die Inflation hat im letzten Quartal mit 5,9% einen 30-Jahres-Höchststand erreicht, und die Zentralbank will versuchen, die Dinge zu verlangsamen und die Zahl auf ihren Zielbereich von 1% bis 3% zu bringen. 

Quelle: Admirals MetaTrader 5, NZDUSD Tageschart- Zeitrahmen: 17. Mai 2021 bis 18. Februar 2022, erstellt am 18. Februar 2022 um 20:00 Uhr. Bitte beachten Sie: Vergangene Wertentwicklung ist kein zuverlässiger Indikator für zukünftige Ergebnisse.

Das Tageschart des Währungspaares NZDUSD zeigt, dass sich der jüngste Abwärtstrend nach einer kleinen Erholungsrallye, die Ende Januar einsetzte, stabilisiert. Derzeit testet der Kurs eine absteigende Trendlinie und eine frühere horizontale Unterstützung, die sich bei 0,6710 in Widerstand verwandelt hat.    

Technisch gesehen ist dieser Bereich ein wichtiger Test für Anleger. Sollte die RBNZ den Markt mit einer stärker als erwarteten Zinserhöhung überraschen, besteht die Chance, dass der Kurs diese technischen Widerstandsbereiche durchbricht und einen Vorstoß in Richtung des nächsten Widerstands um 0,6860 unternimmt.   

Hält sich die Zentralbank jedoch zurück, könnten die aktuellen Widerstandsniveaus als Basis für Leerverkäufer dienen, auf der sie aufbauen können. Die Analyse des Kursgeschehens nach den Nachrichten wird entscheidend dafür sein, wer die Kontrolle über den Markt hat.    

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Unternehmensmeldungen und Aktienindizes

Die weltweiten Aktienmarktindizes begannen die vergangene Woche voller Optimismus und verzeichneten in den meisten Fällen eine dreitägige Rallye nach oben. Im weiteren Verlauf der Woche trübte sich die Stimmung jedoch ein und die meisten globalen Aktienindizes beendeten die Woche im Minus.    

Die US-Börsenindizes wurden am stärksten getroffen und konnten sich nicht nennenswert von wichtigen Unterstützungsniveaus erholen. Die Androhung von sechseinhalb Zinserhöhungen in diesem Jahr durch die Fed und der Russland-Ukraine-Konflikt haben die Anleger vorsichtiger werden lassen.  

Quelle: Admirals MetaTrader 5, SP500 Tageschart - Zeitrahmen: 14. Mai 2021 bis 18. Februar 2022, erstellt am 18. Februar 2022 um 19:30 Uhr. Bitte beachten Sie: Vergangene Wertentwicklung ist kein zuverlässiger Indikator für zukünftige Ergebnisse.

Die 5-jahres Performance des SP500:

  • 2021 = 26,99%
  • 2020 = 16,17%
  • 2019 = 29,09%
  • 2018 = -5,96%
  • 2017 = 19,08% 

Im oben abgebildeten Diagramm des S&P 500 Aktienmarktindex zeigt der jüngste Rückgang die negative Stimmung gegenüber dem US-Aktienmarkt zum gegenwärtigen Zeitpunkt. Der Abprall von der wichtigen horizontalen Unterstützung um 4.270,00 war bedeutsam, konnte aber die exponentiellen gleitenden Durchschnitte der 20- und 50-Tage-Linie nicht durchbrechen.    

Seitdem hat die Kursentwicklung eine Doppel-Top-Formation gebildet, die zu weiterer Schwäche geführt hat. Sollte sich die Stimmung bei den Aktien weiter abschwächen, könnten Händler darauf hoffen, dass der Kurs die wichtige horizontale Unterstützungsmarke um 4.270,00 erneut testet.    

Damit die Käufer überzeugt sind, müssten sie ein jüngstes Swing-Hoch durchbrechen, um eine höhere Hoch-Zyklusformation zu schaffen. Das aktuelle Swing-Hoch liegt bei 4.496,00.   

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Jitanchandra Solanki
Jitanchandra Solanki Finanzmarktautor, Admirals, London

Jitanchandra ist ein Finanzmarktautor mit mehr als 15 Jahren Erfahrung im Handel mit Währungen, Indizes und US-Aktien. Er ist ein akkreditierter Markttechniker mit einem BA Hons-Abschluss.