Wöchentlicher Marktausblick: FOMC, BOC & Einkommen im Fokus

Januar 24, 2022 16:06

Die Inflation hat die weltweiten Finanzmärkte in den letzten Wochen in Aufruhr versetzt und die meisten Risikowerte auf Talfahrt geschickt. Da die Woche vollgepackt ist mit Ankündigungen der Zentralbanken zur Bekämpfung der steigenden Inflation, wird die Volatilität an den Märkten wahrscheinlich hoch bleiben.    

Die meisten Marktteilnehmer erwarten am Mittwoch aggressive Töne von der Bank of Canada und der US-Notenbank. Einige Analysten erwarten sogar, dass die Bank of Canada einen Schritt weiter geht und die Zinsen erhöht.    

Die Händler werden sich auch auf die europäischen PMI-Zahlen (Einkaufsmanagerindex) zu Beginn der Woche konzentrieren. Die bedeutenden Nachrichtenströme in dieser Woche könnten große Divergenzen zwischen den verschiedenen Volkswirtschaften mit sich bringen, die einige langfristige Trends auf dem Währungsmarkt hervorrufen könnten.    

Große Namen wie Apple, Microsoft, Intel, Tesla und andere werden in dieser Woche ebenfalls ihre neuesten Ertragsberichte veröffentlichen.    

Wöchentlicher Forex-Kalender

Quelle: Forex Kalender aus dem MetaTrader 5 von Admirals

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Traders Radar – US FOMC Pressekonferenz

Am Mittwoch, den 26. Januar um 20.00 Uhr wird die US-Notenbank ihren jüngsten Bericht des Offenmarktausschusses (FOMC) veröffentlichen. Im Anschluss daran findet um 20.30 Uhr eine Pressekonferenz mit dem Fed-Vorsitzenden Jerome Powell statt.    

Zwar werden bei dieser Sitzung keine Änderungen der Zinspolitik erwartet, doch wenn die Fed im März mit einer Zinserhöhung beginnen will, müsste sie dies dem Markt in dieser Woche signalisieren. Daher wird es eine sehr interessante Woche für den US-Dollar und die Absicht, die die Federal Reserve setzen wird.    

Während die US-Wirtschaftsnachrichten in den letzten Wochen weitgehend positiv waren, blieb der US-Dollar relativ stabil und wird in dieser Woche etwa auf dem gleichen Kursniveau wie zu Monatsbeginn gehandelt.    

Quelle: Admirals MetaTrader 5, UUSDX Monatschart - Zeitrahmen: 1. August 2013 bis 23. Januar 2022, erstellt am 23. Januar 2022 um 20:00 Uhr. Bitte beachten Sie: Vergangene Wertentwicklung ist kein zuverlässiger Indikator für zukünftige Ergebnisse.

Das Monatschart des US-Dollar-Index zeigt eine langfristige Spanne, die sich zwischen ~103,00 und ~89,00 entwickelt hat. Derzeit befindet sich der Kurs in der Mitte der Spanne und hat kürzlich einen bedeutenden horizontalen Widerstand um ~96,25 zurückgewiesen.    

Wenn der Kurs schließlich über dieses Kursniveau und diese Widerstandslinie ausbrechen kann, spricht vieles dafür, dass der Kurs weiter an die Spitze der langfristigen Handelsspanne steigt. Eine eher zurückhaltende Haltung der US-Notenbank könnte jedoch zu einem stärkeren Rückschlag des Index führen.    

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Unternehmensmeldungen und Aktienindizes

Die US-Börsenindizes haben die weltweiten Aktienmärkte in diesem Jahr bisher nach unten geführt. Die Angst vor höheren Zinsen und einem Höhepunkt des Unternehmenswachstums hat die Märkte erfasst, wobei der US-Technologiesektor und der Nasdaq 100 Index am stärksten betroffen sind.  

Die Anleger werden auf die Unternehmensgewinne blicken, um die Stimmung zu heben, aber die Korrektur an den weltweiten Aktienmärkten ist bereits im Gange. Zu den Unternehmen, die in dieser Woche ihre neuesten Ergebnisse veröffentlichen, gehören Apple, Microsoft, Intel, Tesla und andere.   

Quelle: Admirals MetaTrader 5, SP500 Tageschart - Zeitrahmen: 14. Juli 2020 bis 23. Januar 2022, erstellt am 23. Januar 2022 um 19:30 Uhr. Bitte beachten Sie: Vergangene Wertentwicklung ist kein zuverlässiger Indikator für zukünftige Ergebnisse.

Die 5-jahres Performance des SP500:

  • 2021 = 26,99%
  • 2020 = 16,17%
  • 2019 = 29,09%
  • 2018 = -5,96%
  • 2017 = 19,08% 

In der vergangenen Woche haben wir darauf hingewiesen, dass ein Durchbruch unter den 100-Tage-EMA (grüne Linie im obigen Chart) den Weg in Richtung der Tiefststände vom September 2021 (schwarze horizontale Linie) eröffnen wird.   

Seit dem Durchbruch des gleitenden Durchschnitts und der langfristigen Trendlinie bewegen wir uns nun auf dieses Unterstützungsniveau zu, und es wird sich zeigen, ob diese Tiefstände tatsächlich erreicht werden. Derzeit ist die Stimmung bei den globalen Aktienindizes sehr schwach, aber vor den Tiefstständen vom September 2021 könnte es eine gewisse Entspannung geben, da der exponentielle wöchentliche gleitende Durchschnitt der 50-Periode über diesen Tiefstständen liegt.    

Trader können die Admirals Trade.MT4- und Trade.MT5-Konten nutzen, um Differenzkontrakte (CFDs) auf Aktienindizes und andere Märkte zu handeln, was Ihnen den Handel mit Long- und Short-Positionen ermöglicht. Alternativ können Anleger diesen Abverkauf nutzen, um qualitativ hochwertige Aktien zu identifizieren, die zu niedrigeren Preisen gehandelt werden und in die sie über das Invest.MT5-Konto investieren können.    

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Jitanchandra Solanki
Jitanchandra Solanki Finanzmarktautor, Admirals, London

Jitanchandra ist ein Finanzmarktautor mit mehr als 15 Jahren Erfahrung im Handel mit Währungen, Indizes und US-Aktien. Er ist ein akkreditierter Markttechniker mit einem BA Hons-Abschluss.