Wird die Schock-Zinssenkung der Fed den Aktienmarkt retten?

März 09, 2020 15:00

Die Zentralbanken sind zunehmend besorgt über das Potenzial einer Coronavirus-Pandemie. Da weltweit immer mehr Fälle gemeldet werden, haben sich die Märkte an die Zentralbanken gewandt, um zu handeln und die Wirtschaft zu unterstützen. Überraschenderweise hat die US-Notenbank am Dienstag, den 3. März, mit einer Zinssenkung gehandelt. Kann dies den Aktienmarkt retten? Finden wir es heraus.

Die Fed, Zinsraten und der Aktienmarkt

Wenn sich die Wirtschaft verlangsamt oder Risiken für das Wirtschaftswachstum absehbar sind - wie etwa das Coronavirus - neigen die Zentralbanken dazu, die Zinsen zu senken, um die Finanztätigkeit zu stimulieren. Am Dienstag, den 3. März, hat die Fed die größte Zinssenkung seit Oktober 2008 - dem Beginn der Finanzkrise - beschlossen. Ziel ist es, Verbraucher und Unternehmen dazu zu bringen, mehr auszugeben und zu investieren, was wiederum die Aktienkurse ankurbelt.

Die Zinssenkung der Fed wurde mit gemischten Reaktionen aufgenommen. Robert Eisenbeis, ein ehemaliger Spitzenökonom der Fed, kommentierte, es sei eine Verschwendung. David Kelly, Chefstratege von JP Morgan Asset Management, sagte, es sei nicht klar, ob dieses geldpolitische Standardhilfsmittel das richtige Heilmittel gegen einen epidemiebedingten Wirtschaftsabschwung sei.

Einige sind jedoch der Meinung, dass die Fed so handeln musste, als hätte dies - wenn sie es nicht getan hätte - noch mehr Panik auf den Märkten verursacht. Klar ist, dass sich der Markt im Moment auf unbekanntem Terrain befindet. Interessanter ist, dass die globalen Aktienmärkte kaum auf die größte Zinssenkung seit 2008 reagiert haben. Tatsächlich stürzten die Aktienmärkte in den Nachrichten ab, nur um am nächsten Tag aufgrund der Nachricht, dass Joe Biden womöglich der Spitzenkandidat der Demokraten für die Präsidentschaftskandidatur ist, ein wenig höher zu steigen.

Werfen wir einen Blick auf den Dow Jones 30 Index (DJI30), um die Reaktion des Marktes zu beurteilen.

Den Dow Jones 30 Index (DJI30) traden

Das Monatschart des DJI30 zeigt den langfristigen Trend des Marktes:

Quelle: Admiral Markets MetaTrader 5, DJI30, Wochenchart - Zeitrahmen: 5. März 2006 bis 5. März 2020, erstellt am 5. März 2020 um 10:56 Uhr GMT. Bitte beachten Sie: Die Wertentwicklung in der Vergangenheit ist kein verlässlicher Indikator für die zukünftige Wertentwicklung.

Mit Admiral Markets können Sie auf die Preisrichtung des Dow Jones 30 Index (DJI30) spekulieren, indem Sie einen CFD (Contract for Difference) handeln, der es Tradern ermöglicht, auf dem Markt Long und Short zu gehen.

Es ist offensichtlich, dass der DJI30 in letzter Zeit stark gefallen ist. Dies ist vor allem auf die wirtschaftlichen Auswirkungen des Coronavirus zurückzuführen. Aus langfristiger Sicht ist jedoch klar, dass die historischen Käufe um die grüne Wellenlinie herum stattgefunden haben, die dem EMA von 200 entspricht. Dieser Bereich könnte für viele langfristig orientierte Investoren eine Einstiegsgelegenheit darstellen.

Werfen wir als nächstes einen Blick auf ein kurzfristigeres Chart um die Kursbewegungen detaillierter auswerten zu können.

Quelle: Admiral Markets MetaTrader 5, DJI30, Tageschart - Zeitrahmen: 3. Oktober 2018 bis 5. März 2020, erstellt am 5. März 2020 um 11:06 Uhr GMT. Bitte beachten Sie: Die Wertentwicklung in der Vergangenheit ist kein verlässlicher Indikator für die zukünftige Wertentwicklung.

Das Chart des DJI30 zeigt, dass der jüngste Ausverkauf an der unteren blauen horizontalen Linie, bei etwa 24.700 stoppte. Seither ist die Bewegung nach oben jedoch im Vergleich relativ schwach, selbst nach der Zinssenkung der Fed. Die obere blaue horizontale Linie auf dem Chart, die sich um das Preisniveau von 26.720 bewegt, ist ein wichtiges Kampfgebiet für Käufer und Verkäufer.

  • Wenn das Coronavirus keine Anstalten macht, nachzulassen, könnten wir hier einen Bereich finden, an dem Verkäufer neue Short Positionen eröffnen, um den Markt weiter nach unten zu drücken - womöglich an die untere blaue horizontale Linie bei 24,700.
  • Wenn die Verbreitung des Coronavirus an Momentum verlieren sollte, könnte dies Käufer dazu motivieren, wieder in den Markt einzutreten. In diesem Fall könnten wir einen Kursanstieg über das Preislevel 26,720 sehen.

Trader noch kürzerer Zeitrahmen sollten auch das Stundenchart nicht außer Acht lassen, um noch präzisere Informationen darüber zu erhalten, ob die Käufer oder Verkäufer den Kampf gewinnen.

Quelle: Admiral Markets MetaTrader 5, DJI30, Stundenchart - Zeitrahmen: 12. Februar 2020 bis 5. März 2020, erstellt am 5. März 2020 um 11:16 Uhr GMT. Bitte beachten Sie: Die Wertentwicklung in der Vergangenheit ist kein verlässlicher Indikator für die zukünftige Wertentwicklung.

In der Stundenchart-Grafik hat die Preisbewegung begonnen, sich zu konsolidieren, da keine Käufer oder Verkäufer bereit sind, die Kontrolle über den Markt zu übernehmen. Dadurch hat sich ein Keildiagramm-Muster gebildet, wie die absteigenden und aufsteigenden blauen Linien zeigen. Trader sollten nach einem Ausbruch aus einer dieser Ebenen Ausschau halten, um ein frühes Anzeichen dafür zu erhalten, wer die Kontrolle über den Markt übernimmt.

In dieser Situation ist es essentiell, vorbereitet zu sein. Wie vorbereitet sind Sie?

Ein wichtiger Schritt der Vorbereitung ist es, sicherzustellen, dass Ihnen die besten Trading-Produkte zur Verfügung stehen. Bei Admiral Markets erhalten Sie eine erweiterte Version des MetaTrader 5 - die MetaTrader Supreme Edition. Diese stellt Ihnen zusätzliche Features wie eine Korrelationsmatrix, Admiral Pivot, das Miniterminal und noch vieles mehr zur Verfügung!

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