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Dabei zeigte der US-Dollar keine Anzeichen für eine Trendwende ...

Februar 23, 2021 14:00

Dabei zeigte der US-Dollar keine Anzeichen für eine Trendwende ...

Der US-Dollar startete recht positiv in die letzte Woche, aber die Stimmung hielt nicht lange an und die Weltreservewährung hat seit Donnerstag stark an Wert verloren. Der Wert des US-Dollar-Index bleibt aber seit Anfang 2021 größtenteils unverändert. 

USD

Die Konjunkturdaten in den USA sind recht positiv ausgefallen. Im Januar wuchs das Einzelhandelsvolumen um ganze 7,4% im Jahresvergleich und übertraf die Erwartungen der Marktteilnehmer deutlich. Es ist anzumerken, dass das Wachstum in diesem Monat hauptsächlich von Bewohnern mit niedrigerem Einkommen angetrieben wurde, die Konjunkturschecks vom Staat erhielten, während Haushalte mit einem Einkommen von mehr als 100.000 USD ihr Einkaufsvolumen ziemlich stabil hielten. Die Industrieproduktion war im Januar um 1,8% niedriger als im gleichen Zeitraum des Vorjahres. Die Zahl der neuen Anträge auf Arbeitslosenunterstützung stieg leicht von 0,79 auf 0,86 Millionen pro Woche.

Eine weitere Abschwächung der Zahl neuer Coronavirus-Fälle wurde verzeichnet. Der Wochendurchschnitt für neue Fälle in den USA ist von 99.000 auf 70.000 pro Tag gesunken. Die Zahl der geimpften Menschen im Land stieg von 51,7 auf 60,5 Millionen, eine Veränderung von 8,8 Millionen, wobei sich auch die Impfquote im Vergleich zur Vorwoche leicht verlangsamt hat. Insgesamt stieg die Zahl der mit mindestens einer Dosis geimpften Menschen in den USA von 11,2% auf 12,7% der Bevölkerung. Weltweit führt Israel das öffentliche Impfprogramm mit 47% der Bevölkerung, die mindestens eine Dosis erhalten haben, und die Vereinigten Arabischen Emirate mit 51%.

EUR

Das Hauptwährungspaar EUR/USD spiegelte die Trends des US-Dollars wider, so dass es in der ersten Wochenhälfte auf 1,195 sank, später aber über 1,210 Punkte stieg. Unter den Wirtschaftsdaten gab es eine vorläufige wirtschaftliche Veränderung in Europa im letzten Quartal des Jahres, die -5,0% niedriger war als im gleichen Zeitraum vor einem Jahr, und für das ganze Jahr 2020 ging die Wirtschaft um -6,8% im Vergleich zu 2019 zurück. Der vorläufige Purchasing Managers Index (PMI) für das verarbeitende Gewerbe lag bei 57,7 Punkten und der PMI für den Dienstleistungssektor bei 44,7 Punkten. Im Dezember sank das Volumen der Industrieproduktion um -0,8% im Vergleich zum Vorjahr. Das Währungspaar EUR/USD schloss die Woche unverändert. 

JPY

Das asiatische Top-Paar USD/JPY stieg in den ersten Tagen der Woche deutlich an, verlor aber später einen Teil seiner Gewinne und beendete die Woche am gleitenden 200-Tage-Durchschnitt auf dem Tageschart. Zu den Daten gehörte die Veränderung der Wirtschaft des Landes: In Bezug auf die jährliche Veränderung im vierten Quartal erreichte das Wachstum 12,7% und übertraf die Prognosen, und in Bezug auf das gesamte Jahr 2020 schrumpfte die Wirtschaft um -4,8% im Vergleich zu 2019. USD/JPY beendete die Woche mit einem Plus von 0,5 %. 

GBP

Das britische Pfund stieg gegenüber dem US-Dollar weiter an und erreichte nach einer Pause von fast 3 Jahren die Marke von 1,40. Zu den Wirtschaftsdaten gehörte die Jahresinflation im Januar, die bei 0,7 % lag und die Erwartungen leicht übertraf, während die Einzelhandelsumsätze -5,9 % niedriger waren als zum gleichen Zeitpunkt vor einem Jahr. Der vorläufige PMI für das verarbeitende Gewerbe lag bei 54,9 Punkten und der für den Dienstleistungssektor bei 49,7 Punkten. GBP/USD beendete die Woche mit einem Plus von 1,1%. 

Aktuelle wirtschaftsrelevante Events

Diese Woche beginnt relativ ruhig. Investoren werden den deutschen Ifo-Geschäftsindex beobachten. Am Dienstag werden die britischen Arbeitsmarktdaten, die aktuelle europäische Inflation, der US-Verbrauchervertrauensindex und eine Rede von Jerome Powell, dem Notenbankchef des Landes, erwartet. Der Umsatz neuer Häuser in den USA steht am Mittwoch an, der Umsatz bestehender Häuser am Donnerstag. Die Ergebnisse der japanischen Industrieproduktion werden am Freitag beobachtet.

Laut den Marktstimmungsdaten von Admiral Markets haben 35 % der Anleger Long-Positionen im Paar EUR/USD (+7 Prozentpunkte mehr als in der Vorwoche). Im wichtigsten asiatischen Paar USD/JPY halten 52% der Anleger Long-Positionen (Anstieg um +14 Prozentpunkte). Im Paar GBP/USD erwarten 21% der Teilnehmer einen Anstieg (Anstieg um +5 Prozentpunkte). Solche Marktdaten werden als kontraindikativ interpretiert, daher wird für die Paare EUR/USD und GBP/USD ein Anstieg und für USD/JPY eine Abwertung erwartet. Die Analyse der Positionierungsdaten muss mit fundamentalen Projektionen und technischer Analyse kombiniert werden. 

 

Quellen: bloomberg.com, reuters.com, Admiral Markets MT4 Supreme Edition, investing.com

Hinweis: Die hier getätigten Angaben bieten zusätzliche Informationen zu allen Analysen, Schätzungen, Prognosen, Marktübersichten, wöchentlichen Aussichten oder anderen ähnlichen Einschätzungen oder Informationen (im Folgenden "Analyse"), die auf der Website von Admiral Markets veröffentlicht werden. Bevor Sie Investitionsentscheidungen treffen, sollten Sie die folgenden Punkte berücksichtigen:

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