Christine Lagarde unternimmt einen weiteren Schritt in ihrem “Was auch immer notwendig ist” - Ansatz

Dezember 14, 2020 10:50

Seit der gestrigen Handelssitzung hat Christine Lagarde nicht nur den berühmten Satz ihres Vorgängers Mario Draghi vom Juli 2012 bestätigt, sondern den "Was auch immer notwendig ist" -Ansatz auf eine neue Ebene gehoben. So kündigte sie in der letzten Sitzung des Jahres eine Ausweitung des aktuellen Konjunkturprogramms an.

Während der Pressekonferenz gab Lagarde Folgendes bekannt:

  • Das aktuelle Hilfsprogramm (PEPP) für den Kampf gegen die Pandemie wird um eine halbe Milliarde Euro aufgestockt und damit nach nur 6 Monaten seit der letzten Erweiterung im Juni auf 1,85 Milliarden Euro angehoben.
  • Das soll die Gültigkeit des Programms bis März 2022 garantieren.

Diese Entwicklung hat die 10-jährigen Staatsanleihen von zahlreichen Ländern wie z.B. Spanien erstmalig im Negativbereich traden lassen.

Zusätzlich zu der Maßnahme gab die EZB bekannt, dass:

  • Eine Aufstockung des Liquiditätsauktionsprogramms, bekannt als TLTRO III, bis Juni 2021 erfolgen wird.

Die EZB zieht in Erwägung ihr Veto gegen die Ausschüttung von Dividenden der Banken beizubehalten, obwohl es in Bezug auf den Bankensektor einige Ausnahmen geben wird. Zusätzlich will die EZB die Leitzinssätze weiterhin nahe der 0% halten.

Auf der anderen Seite scheint es so, als ob die Europäische Union nun endlich das Hilfsprogramm für die Post-Corona Erholung freigeben würde, auch wenn dies wahrscheinlich nicht bis zum Sommer geschehen wird, nachdem Ungarn und Polen ihr Veto zurückgezogen haben.

Warten auf die USA

Seit letztem Freitag kennen wir die schwache Beschäftigungsdaten in den USA. Ein neues Stimulus Paket von 908 Milliarden US-Dollar scheint somit immer näher zu rücken, auch wenn es so scheint als ob wir noch ein paar Tage warten müssen, da die Unsicherheit stetig zunimmt.

Während wir darauf warten, dass die USA den neuen Stimulus Plan vor Ende des Jahres 2020 verabschieden, hat die japanische Regierung bereits ein großes Stimulus Paket von mehr als 3 Milliarden Euro angekündigt. 80% werden davon in einen Plan zur Subventionierung von Reisen innerhalb des Landes fließen, um den Binnentourismus zu reaktivieren und damit diesen von der Pandemie so stark betroffenen wieder zu beleben.

Der Dollar schwächelt weiterhin

Während wir darauf warten, dass die USA ihr neues Stimulus-Paket verabschieden, führt der US-Dollar seinen Abwärtstrend gegenüber den meisten anderen Währungen fort. In diesem Monat hat der US-Dollar bereits 1,23% verloren und tradet nun auf dem Minimum bei 90,49 Punkten, nachdem die Währung das vorherige Support-Level bei 92,13 Punkten verloren hat. Aus diesem Grund nimmt der Abwärtstrend, der im letzten März begann nachdem das Level von 103,00 Punkten erreicht wurde, zu.

Mit den drei absteigenden Moving Averages und dem MACD im Negativbereich, bleibt die Stimmung mittelfristig bärisch, auch wenn wir kurzfristig Anzeichen der Erholung aufgrund des überkauften Zeichens im Stochastik Indikator beobachten können.

Quelle: Admiral Markets MetaTrader 5 Supreme Edition, Dollar Index Tageschart - Zeitrahmen: vom 23. August 2019 bis 11. Dezember 2020 - Bitte beachten Sie: Vergangene Kursverläufe sind keine verlässlichen Indikatoren für zukünftige Performance oder zukünftige Ergebnisse.

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