Wir nutzen Cookies, um Ihnen das Webseitenerlebnis bestmöglich anbieten zu können. Durch weitere Nutzung der Webseite erlauben Sie die Nutzung von Cookies. Für weitere Details und wie Sie ggf. diese Einstellungen verändern können, lesen Sie bitte unsere Datenschutzbestimmung.
Weitere Infos Bestätigen
81% der Kleinanlegerkonten verlieren Geld beim CFD-Handel mit diesem Anbieter. CFDs sind komplexe Instrumente und gehen wegen der Hebelwirkung mit dem hohen Risiko einher, schnell Geld zu verlieren. 81% der Kleinanlegerkonten verlieren Geld beim CFD-Handel mit diesem Anbieter. Sie sollten überlegen, ob Sie verstehen, wie CFDs funktionieren und ob Sie es sich leisten können, das hohe Risiko einzugehen, Ihr Geld zu verlieren. expand_more

DAX Analyse: Im bärischen Keil

Juni 28, 2020 19:30
  • Aktuelle Analyse, Prognose, Wochenausblick (29.06. - 03.07.) und Setups für den deutschen Leitindex DAX – Chartanalyse für aktive Trader

Autoren der Analyse: Jens Chrzanowski & Winfried Veeh

DAX Chartanalyse 29.06.2020 mit Historie

Rückblick vergangene Handelswoche:

Der DAX ging am Montagmorgen bei 12.200 Punkten in den vorbörslichen Handel. Der Index notierte damit 579 Punkte über der ersten vorbörslichen Notierung am Montagmorgen der Vorwoche, aber 9 Punkte unter dem Wochenschluss am Freitag der Vorwoche. Der DAX setzte vorbörslich zunächst deutlicher zurück, konnte sich aber bereits bei 12.134 Punkten stabilisieren und dann im weiteren Handelsverlauf deutlicher erholen. Es ging im Zuge dessen über die 12.300 Punkte, die der Index dann auch im Tageshandel behaupten konnte. Am Dienstag setzte sich die Aufwärtsbewegung weiter fort. Der DAX konnte sich bis knapp über die 12.600 Punkte schieben, dort aber nicht festsetzen: Teile der Bewegung wurden bereits am Nachmittag abverkauft. Am Mittwoch ging es dann weiter, teilweise auch dynamisch abwärts. Bis zum Abend setzte der DAX bis fast an die 12.000 Punkte zurück. Hier gelang die Stabilisierung. Die Erholung gelang erst am Donnerstag nach einem Rücksetzer unter die 12.000 Punkte, der aber rasch zurückgekauft wurde. Eine breite Erholung setzte aber erst am Abend im nachbörslichen Handel ein. Am Freitag versuchte der DAX zunächst über die 12.350 Punkte zu kommen, scheiterte aber zweimal. Was folgte war am Nachmittag ein dynamischer Rücksetzer der wieder fast an die 12.000 Punkte ging.

Das Wochenhoch liegt über dem Level der Vorwoche. Der DAX hat sich zwar etwas weiter nach Norden schieben können, es gelang den Bullen aber nicht, den Index über der 12.600 Punkte auch zu etablieren. Was folgte waren dynamische Rücksetzer bis an und knapp unter die 12.000 Punkte. Das Wochentief lag zwar unter der 12.000 Punkte-Marke, aber deutlich über dem Level der Vorwoche. Die Range war deutlich kleiner als die Woche zuvor und lag auch unter dem Jahresdurchschnitt. Nachdem der DAX in der letzten Woche noch einen Wochengewinn ausgewiesen hat, steht in dieser Woche ein Verlust auf dem Zettel.

Wir hatten auf der Oberseite damit gerechnet, dass der DAX mit dem Überschreiten der 12.528/30 Punkte maximal bis an unsere nächste Anlaufmarke bei 12.552/54 Punkten laufen könnte. Diese Bewegung hat sich eingestellt, das maximal Anlaufziel auf der Oberseite wurde jedoch deutlicher überschritten. Die Rücksetzer gingen mit dem Unterschreiten der 11.980/78 Punkte knapp unter unser nächstes Anlaufziel bei 11.963/61 Punkten.

DAX 2020 Statistik

Wochenhoch

Wochentief

Wochenschluss

Wochenergebnis

Wochenrange

16/2020

10.822

10.218

10.701

20

604

17/2020

10.717

10.231

10.470

-231

486

18/2020

11.262

10.522

10.767

297

740

19/2020

10.926

10.428

10.922

155

498

20/2020

10.986

10.160

10.533

-389

826

21/2020

11.247

10.615

11.125

592

632

22/2020

11.825

11.116

11.677

552

709

23/2020

12.863

11.649

12.773

1.096

1.214

24/2020

12.928

11.757

12.014

-759

1.171

25/2020

12.486

11.588

12.209

195

898

26/2020

12.617

11.957

12.062

-147

660

Durchschnittliche Range 2020

788

Gewinn- zu Verlustwochen

13 / 13

* Marken gelten für die Handelszeiten 08:00 - 22:00 Uhr

DAX - Wie könnte es weitergehen:

  • DAX-WS 12.278.....12.338.....12.418/48/89.....12.526/64....12.603/545...12.705
  • DAX-US: 12.193/41/10.....12.078/43.....11.996/68/10......11.848.....11.761

Die wichtigsten Marken auf Basis unseres Setups:

  • Intraday-Marke 12.223 und 12.078
  • Tagesschlussmarken 12.494 und 11.907
  • Break1 Bull (WochenSchluss) (12.674)
  • Break2 Bull (MonatsSchluss) (13.135)
  • Boxbereich 13.790 bis 6.669
  • Zyklische Bewegungen 2020 – 2033
  • Range 16.722 bis 1.778

DAX Chartcheck - Betrachtung im 4h Chart:

DAX Chartanalyse 29.06.2020 4h Ansicht

Der DAX hat sich in den letzten beiden Wochen immer im Dunstkreis der SMA20/50 (aktuell bei 12.272 / 12.306 Punkten) aufgehalten. Am Freitag schlug der Ausbruch fehl. Die Bullen schafften es nicht, den Index über der 12.350 Punkte Marke zu etablieren. Nachdem es zunächst noch so ausgesehen hat, als ob der Index im Bereich der 12.280/240 Punkte verweilen könnte, kam es am Freitagnachmittag zu deutlichen Abgaben. Der DAX schaffte es auch nachbörslich nicht, sich zu erholen. Damit hat sich das Chartbild eingetrübt.

Die Tageskerzen in der Vorwoche haben wir bereits bärisch interpretiert, somit kam der Rücksetzer für uns nicht überraschend, sondern hat unsere Erwartung bestätigt.

Es ist im Chart ersichtlich, dass sich der DAX in einem bärischen Keil befindet (Chartmuster). Aktuell bewegt er sich auf die Unterkante zu. Denkbar ist, dass es in diesem Bereich noch einmal zu Erholungsbewegungen kommen könnte. Diese hätten das Potential die SMA20/50 zu erreichen. Ob es im Zuge dessen noch einmal deutlich über die 12.350 Punkte geht, oder ob diese überhaupt angelaufen werden, bleibt abzuwarten. Das Maximale was wir auf der Oberseite aktuell sehen wären die 12.520 Punkte.

Für die Bären spricht aktuell, dass der DAX am Freitag einen Tagesschluss unter der SMA200/20 Daily im SMA200 (aktuell bei 12.149 Punkten) formatiert hat. Sollte dieser am Montag bestätigt werden, wäre dies ein weiteres Zeichen dafür, dass sich weitere Abgaben einstellen könnten. Diese hätten zunächst das Potential bis an die 11.850/30 Punkte zu gehen. In diesem Bereich hätte der DAX vergleichsweise gute Chancen auf Stabilisierung und Erholung. Sollte es aber mit Dynamik unter dieses Level gehen, könnten sich die Abgaben bis übergeordnet an die 11.450 Punkte gehen.

  • Wahrscheinlichkeit Bull Szenario: 30 %
  • Wahrscheinlichkeit Bear Szenario: 70 %

Börsen & Trading Podcast Admiral Markets bei Spotify

Fazit: Denkbar ist, dass es zu Wochenbeginn zunächst eine kleinere Erholung geben könnte. Anlaufziele für Erholungen könnten die SMA20/50 sein. Darüber wären die 12.350/520 Punkte denkbare Anlaufziele. Sollte der DAX seinen Keil regelgerecht auflösen, so könnte es übergeordnet weiter abwärtsgehen. Anlaufziele wären die 11.850 und dann bei einem Break die 11.450 Punkte.

  • Einschätzung kurzfristiges Chartbild: bärisch
  • Einschätzung übergeordnetes Chartbild: bärisch

DAX Rahmenbedingungen, das große Bild:

In den USA scheint es eine zweite Welle der COVID19 Pandemie zu starten. Einige Bundesstaaten haben teilweise dramatische Zunahmen der Infizierten. Wir hatten bereits vor zwei Wochen darauf hingewiesen, dass die Zahl der Infizierten steigen könnten. Zum einen haben die Amerikaner einen Nationalfeiertag ausgelassen gefeiert, zum anderen haben einige Bundesstaaten den Lockdown, auf Druck der Regierung, viel zu früh beendet. Das hat dazu beigetragen, dass die Zahlen jetzt dramatisch steigen. Ab einem gewissen Punkt lässt sich die Pandemie nicht mehr eindämmen, dann werden sich viele Menschen infizieren, für viele steht dann auch keine ausreichende medizinische Versorgung zur Verfügung.

Wie schnell es gehen kann, zeigen die Hotspots in Deutschland, wobei dies nach wie vor lokale Ausbrüche sind, aber dennoch die Gefahr eines zweiten Lockdowns steigen lassen. Solange es keine Impfung gibt, (vielleicht zu Beginn 2021) sind die Gefahren nicht beherrschbar.

Wir hatten in der letzten Woche auf die Gespräche der Briten mit der EU bezüglich des EU-Austritts Großbritanniens hingewiesen. Es bleiben nur noch knapp 6 Monate, um eine Austrittsabkommen zu vereinbaren, es hat aber den Anschein, dass die Briten einen harten Austritt wünschen. Dieser in Kombination mit dem COVID19 Virus hätte dramatische Auswirkungen auf die britische Bevölkerung und die britische Wirtschaft. Nach wie vor steht aber eine Mehrheit der Briten hinter dem Austritt aus der EU was man auch akzeptieren sollte.

Der Skandal und die Kursentwicklung zu Wirecard bedürfen natürlich auch Erwähnung. Noch nie in der Geschichte des DAX30 hat ein Mitglied Insolvenz angemeldet. Die Rolle der Wirtschaftsprüfer sowie der Regulierung und die Versäumnisse im Fall werden uns noch eine ganze Weile beschäftigen. Die Aktienkultur in Deutschland könnte damit mal wieder einen Dämpfer erhalten haben. Für aktive Trader gilt: Lösungen für beide Richtungen an der Börse, Long und Short, müssen verfügbar sein. Aktien CFD mit überschaubarem Hebel bis zu 1:5 bieten dazu ein Angebot – und der Hinweis in eigener Sache darf erlaubt sein: Bei Admiral Markets aktuell ohne zusätzliche Ordergebühren! Null Kommissionen.

DAX Setups

Einschätzung für die neue DAX-Handelswoche:

Long Setups: Die Bullen könnten zunächst versuchen, den Dax über der 12.060 Punkte Marke zu etablieren. Sollten sie das gelingen, so könnten sich weitere Erholungen einstellen, die unsere Anlaufziele bei 12.072/74, bei 12.088/90, bei 12.106/08, bei 12.118/20, bei 12.135/37, bei 12.146/48, bei 12.155/57, bei 12.168/70 und dann bei 12.181/83 Punkten erreichen könnten. Kann der Dax sich über die 12.181/85 Punkte schieben, so könnte er dann weiter an unsere nächsten Anlaufziele bei 12.192/94, bei 12.205/07, bei 12.213/15, bei 12.225/27, bei 12.242/44, bei 12.253/55, bei 12.263/65 und dann bei 12.270/72 Punkte schieben. Im Bereich der 12.263/672 Punkte könnte es für den Index schwer werden weiter zu kommen. Kann er sich aber über die 12.263/65 Punkte schieben, so könnte es weiter aufwärts gehen. Unsere nächsten Anlaufziele wären dann bei 12.281/83, bei 12.292/94 und dann bei 12.304/06 Punkten zu finden. Vorstellbar ist, dass der Dax sich im Bereich der 12.263/72 und der 12.294/306 Punkte müde laufen könnte. Eventuell ist die Aufwärtsbewegung hier auch beendet. Wird das Level mit Dynamik und mit Momentum angelaufen, so könnte es aber auch direkt weiter an unsere nächsten Anlaufziele bei 12.311/13, bei 12.326/28, bei 12.341/43 und dann bei 12.358/60 gehen. Über der 12.358/61 Punkte Marke wären die 12.375/77, die 12.388/90, die 12.404/06, die 12.416/18 und dann die 12.428/30 Punkte unsere nächsten Anlaufziele. Über der 12.428/30 Punkte Marke wären die 12.442/44, die 12.456/58, die 12.469/71, die 12.482/84, die 12.496/98, die 12.507/09, die 12.515/17 und dann die 12.528/30 Punkte unsere nächsten Anlaufziele.

Short Setups: Kann sich der Dax nicht über der 12.060 Punkte Marke halten, so könnten Rücksetzer zunächst unsere Anlaufmarken bei 12.049/47, bei 12.029/27, bei 12.016/14, bei 12.010/08 und dann bei 12.000/11.998 Punkten erreichen. Kommt es hier zu keinen Erholungen, so könnte sich die Abwärtsbewegung weiter fortsetzen. Unsere Anlaufziele wären dann bei 11.980/78, bei 11.963/61, bei 11.948/46, bei 11.936/34, bei 11.923/21, bei 11.911/09, bei 11.892/90 und dann bei 11.875/73 Punkten zu finden. Rutscht der Index unter die 11.875/73 Punkte, so könnte sich die Abwärtsbewegung weiter fortsetzen. Unsere Anlaufziele wären dann bei 11.866/64, bei 11.848/46, bei 11.833/31, bei 11.818/16, bei 11.805/03, bei 11.790/88 bzw. bei 11.777/75 Punkten zu finden. Unter der 11.777/75 Punkte Marke wären die 11.761/59, die 11.740/38, die 11.725/23, die 11.711/09, die 11.694/92, die 11.678/76 und dann die 11.666/64 Punkte unsere nächsten Anlaufziele. Bei ausgeprägter Schwäche wäre auch ein Erreichen unserer Anlaufziele bei 11.650/48, bei 11.636/34, bei 11.624/22, bei 11.611/09, bei 11.595/93, bei 11.585/83, bei 11.572/70, bei 11.558/56, bei 11.540/38, bei 11.523/21 Punkten denkbar.

Übergeordnete erwartete Tendenz in der KW 27 / 2020: seitwärts / abwärts


DAX Handel bei Admiral Markets: Die Fakten

Beste Spreads für Forex & CFD

▶️ Es kann nur einen geben! Admiral Markets ist DER DAX30 Spezialist!

▶️ Orderkosten: nur der Spread, keine Kommissionen. Keine Ordergebühren!

▶️ Typischer Spread zur Haupthandelszeit: nur 0,8 Punkte DAX30 & DJI30 1,5 Punkte

▶️ Keine Stop-Mindestabstände

▶️ Kein Mindestvolumen, Trading bereits ab 0,1 Kontrakten ,den CFD Minis

▶️ "Open End", kein auslaufender Kontrakt

▶️ Orderausführung gezählt in Millisekunden - ideal für DAX & Dow Scalping

▶️ Traden Sie nicht irgendwo! Traden Sie bei der Nummer 1 der Branche (Sieger bei Brokerwahl.de 2019 & 2020 Kategorie CFD).

▶️ JETZT starten! Long & Short Handel, BUY & SELL, auf steigende und fallende Kurse setzen


Der StereoTrader bei Admiral Markets: Scalping, Limit Pullback und mehr

Der StereoTrader - kostenlos bei Admiral Markets für Demo und für aktive Trader

▶️ Hier informieren

▶️ Hier bestellen für Demo oder Livekonto


Quellen: Eigenanalyse, genutzt werden die Charts vom MetaTrader 4.

► Handeln Sie verantwortungsvoll ◄
Diese Publikation liefert Markteinschätzungen, unabhängig davon, mit welchem Instrument ggf. getradet wird. Admiral Markets ist Forex & CFD Broker, sollten Sie den Basiswert als CFD traden, beachten Sie bitte: Forex & CFDs sind Hebelprodukte und nicht für jeden geeignet! Der Hebel multipliziert Ihre Gewinne, aber auch die Verluste. CFDs sind komplexe Instrumente und gehen wegen der Hebelwirkung mit dem hohen Risiko einher, schnell Geld zu verlieren. 79 % der Retail Kunden verlieren Geld beim CFD-Handel mit diesem Anbieter. Sie sollten überlegen, ob Sie verstehen, wie CFDs funktionieren und ob Sie es sich leisten können, das hohe Risiko einzugehen, Ihr Geld zu verlieren.

Die Basisinformationsblätter („KID") zu den Handelsinstrumenten finden Sie hier, den ausführlichen Hinweis zu Marktkommentaren hier und den ausführlichen Warnhinweis zu Handelsrisiken über folgenden Link: DISCLAIMER: https://admiralmarkets.de/risikohinweis

Die Autoren können ganz oder teilweise in den besprochenen Werten investiert sein. Diese Inhalte stellen keine Finanzanalyse dar: Es handelt sich um eine Werbemitteilung, welche nicht allen gesetzlichen Vorschriften zur Gewährleistung der Unvoreingenommenheit von Finanzanalysen genügt und keinem Handelsverbot vor der Veröffentlichung der Analysen unterliegen.